AchtNacht von Sebastian Fitzek

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2017 bei Knaur.

  • München: Knaur, 2017. ISBN: 978-3-426-52108-3. 400 Seiten.

'AchtNacht' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der AchtNacht, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!

Ihre Meinung zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht«

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Alex zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 22.08.2017
Leider ein weiterer KaWum Cobra 11 Krimi von einem einst excellenten Schriftsteller, der Bücher schrieb, bei denen man beim Lesen das Licht anließ; so spannend, so unheimlich waren sie.
Aber schon "Das Paket" und vor allem "Noah" ließen einen neuen Trend Fitzeks erkennen: ein ständiges Fliehen, Rennen, Verstecken und Geschieße der Action willen; flach gezeichnete, unsympatische Figuren, die am Schluß nach all diesen Explosionen mit ein paar Schrammen nach hause gehen.Dieses Buch war nur mit Querlesen zu überstehen oder eben - ganz weglegen, aber das kann ich nicht. Ein langweiliger Mainstream-Krimi auf noch nichtmal mittleren Niveau, der nichts mit Psycho-, nichts mit Thriller- und schon garnichts mit Spannung zu tun hat. Vielleicht ist bei Fitzek die Luft raus , vielleicht sollte er einfach nur mal eine Pause einlegen, und nicht Geschichten am Fließband schreiben oder vielleicht verdient man mit solchen Büchern besonders gut. (siehe die Zeitung mit 4 Buchstaben).
25 Grad mit Tendenz zu Altpapier
Sternchen zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 04.08.2017
Es ist sehr selten, dss ich Bücher weglege und nicht fertig lese. Jetzt habe ich gerade Meinungen anderer Menschen angesehen, um die Frage zur beantworten ob ich noch mal 180 Seiten der Art lesen soll...Ich tu mir gerade schwer, mich dazu zu motivieren das Buch wieder in die Hand zu nehmen. Das wäre das erste Buch seit Jahren, das ich nicht fertig lese... Und das obwohl ich in Buch-fress-Laune bin seit Wochen...
Anja S. zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 02.07.2017
Fitzek produziert "literarisches Fast-Food", so auch hier. Seine Thriller sind allesamt gut und schnell zu lesen, sie liefern gute Unterhaltung, wenn man hinterher nicht zu lange über die Logik der Handlung nachdenkt.
ich will jetzt aber hier die Auflösung (und deren Logikfehler) nicht verraten.
Fazit: wunderbar, wenn der Flug Verspätung hat und man auf einem lauten, überfülltem Flughafen ausharren muss. für einen verregneten Sonntagnachmittag nur geeignet, wenn man stark erkältet ist oder Zahnschmerzen hat und ungeeignet, wenn man etwas Ansprüche auch an einen Thriller stellt.
Sarajlic zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 02.07.2017
Ich war enttäuscht. Ja, das ist ein Fitzek, den man im Urlaub innerhalb von 24 Stunden wegschwarten kann - aber dieses "Ich lese es in einem Stück weg" hat seinen Preis: Die Figuren sind oberflächlich bis völlig unglaubwürdig übertrieben. Alleine die beiden "AchtNacht"-Opfer Ben und Arezu sind derart überzeichnet... ich hab zwischendurch immer wieder "Mein Gott, Fitzek!" denken müssen.

Ähnlich ist auch der ganze Plot aufgebaut: Modell "ich zieh die Story jetzt durch". Alle Deutschen beteiligen sich an einer Menschenjagd gegen Geld? Ernsthaft? Wo sind die Mahnwachen? Wo die Proteste der Kirchen? Wo bleiben die #opendoor-Angebote auf Twitter? Was macht die Politik? Angeblich soll der Bundespräsident den Mörder begnadigen wollen - warum dementiert das niemand? (Das nicht glauben bzw. dem Braten nicht trauen könnte das Opfer dann ja trotzdem.) Warum zieht der super-duper-mega-tolle und perfekt programmierte Zufallsgenerator ausgerechnet zwei super-duper-mega Loser, die beide aus Berlin kommen?

Und der Twist am Ende, dass mal wieder eine in der Realität total seltene psychische Krankheit eine Rolle bei der Gesamtauflösung spielt: Gähn! Unglaubwürdig. Ich hab mich deswegen als Leser nicht ernst genommen und nicht wirklich gut unterhalten gefühlt. Gut 50° auf der Skala, mehr nicht.
Irmgard Löffler zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 10.06.2017
Bisher war ich von den Fitzek-Thrillern total begeistert... doch leider von den letzten beiden gar nicht. "Das Paket" fand ich ziemlich langweilig, und bei "Acht Nacht"finde ich schwer herein und habe gar keinen Spass, weiterzulesen. Schade. Vielleicht hatte Fitzek einfach viel zu gut vorgelegt mit seinen Seelen-Büchern, sodass ich nun einfach eine zu hohe Erwartungshaltung hatte.
Steffi zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 08.06.2017
Ich habe bis jetzt jedes Buch von Sebastian Fitzek verschlungen und innerhalb weniger Tage/Stunden durchgelesen. Diesmal habe ich mich damit allerdings sehr schwer getan, irgendwie bin ich mit den Charakteren nicht warm geworden und die Hintergrundstory war nicht so meins. Auch ging mir dieser ewig lammentierende Protagonist Ben auf die Nerven, sodass keine echte Thriller Spannung aufkommen wollte. Es schien mir alles zu rasant und oberflächlich. Nichts desto trotz bleibe ich weiterhin Fitzek Fan und lasse mir mit Sicherheit seine nächsten (hoffentlich besseren) Bücher nicht entgehen :-)
Krimisofa.com zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 03.05.2017
Mit „Die Blutschule“ hat Sebastian Fitzek aka Max Rhode sein Horrordebüt gegeben. Das dürfte so gut angekommen sein, dass er es mit „AchtNacht“ unter seinem echten Namen auch probiert; denn eines wird nach den ersten Seiten des Buches klar – ein Thriller ist Fitzeks aktueller Roman nicht; zu groß sind die Schnittmengen zu einem Horror-Roman.

Ich bin nicht der allergrößte Fitzek-Fan, auch wenn ich einige Bücher von ihm gelesen habe. Oft waren es durchschnittliche Geschichten, die mich zwar zu Beginn ans Buch fesselten, das Niveau allerdings zumeist nicht halten konnten. Manchmal baute Fitzek auch einen so großen Plot-Twist ein, dass aus einer Geschichte zwei wurden, wie etwa bei „Noah“, was mich dann doch etwas Abstand von seinen Büchern nehmen ließ, weil ich lieber die Geschichte lesen will, die der Klappentext verspricht. Einen Plot-Twist gibt es auch bei „AchtNacht“, aber der ist nicht so krass wie bei „Noah“ - aber ich will eigentlich gar nicht über Fitzek oder seine Verlage lästern, denn „AchtNacht“ hat mir richtig gut gefallen.

Wir begleiten in dieser Geschichte Ben. Ben ist Ende dreißig, Musiker und der personifizierte Loser. Denn er fliegt nicht nur aus einer Band nach der anderen, er trägt auch noch die Verantwortung dafür, dass seine 19-jährige Tochter vor vier Jahren ihre Beine verlor und möglicherweise auch dafür, dass sie vor einer Woche vom Dach ihres Studentenheimes sprang und jetzt im Koma liegt. Doch damit nicht genug, denn heute Nacht wird er auch noch potentiell von der ganzen Welt gejagt, denn auf seinen Kopf sind zehn Millionen Euro ausgesetzt. Wir steigen kurz vor Beginn der "AchtNacht" ein, die zu Bens Pech Mitten im Sommer und dann auch noch am Wochenende stattfindet, was natürlich noch mehr mordlustige Menschen anlockt - als ob zehn Millionen nicht schon Grund genug wären. Jedenfalls gibt uns Fitzek noch ein bisschen Zeit, bevor sich die Ereignisse schließlich überschlagen; danach gibt uns das Buch nur mehr wenig Zeit zum durchatmen.

Ich habe mich während des Lesens gefragt, ob es hinter der Geschichte einen tieferen Sinn gibt, konnte aber bis zum Ende keinen finden, der mich so richtig überzeugte. Vielmehr deckt Fitzek viele Themen ab bzw. reißt sie an. Angefangen von Fake News über Datenklau im Internet, Zwangsprostitution, Mobbing, Erpressung und noch viele mehr – also im Grunde genommen nur schlechte Dinge; die Message des Buches wird erst im Nachwort klar. Ich habe in den sozialen Netzwerken einige Meinungen über „AchtNacht“ gelesen, die alles andere als positiv waren. Möglicherweise waren diese Menschen in der falschen Stimmung, als sie das Buch gelesen haben, denn laut Fitzek – so interpretiere ich es jetzt mal – sollte man das Buch vielleicht nicht zu einer Zeit lesen, in der einem die Sonne aus dem Arsch scheint. Es ist eher etwas für die düsteren Zeiten unseres Lebens. Fitzek will uns in diesen Zeiten mit „AchtNacht“ sagen „Dir geht es vielleicht schlecht, aber ich zeige dir, dass es wesentlich schlimmer sein könnte“ oder „Du bist nicht der einzige, dem es schlecht geht“ - geteiltes Leid ist halbes Leid. Die Themen, die im Buch angerissen werden, sind teilweise abstoßend, teilweise beklemmend, bei manchen fragt man sich „Was, sowas gibt‘s wirklich?“ und bei manchen fühlt man sich nur mehr schlecht (oder einem wird schlecht) – oder sie bewirken das genaue Gegenteil und das Buch agiert als Aufbaumedium.

Was man ankreiden kann, sind die Hauptcharaktere, die weder sympathisch noch unsympathisch sind, da hätte Fitzek für meinen Geschmack konturenreicher sein können. Und das Nachwort hätte man vielleicht der Geschichte voranstellen können, damit sich der ein oder andere Leser während des Lesens nicht grundlos über die Oberflächlichkeit ärgert.

Fazit: „AchtNacht“ ist ein spannungsgeladener Roman mit einem perfiden Gedankenexperiment und einer verdammt guten Backstory. Lesespaß für besondere Zeiten.

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Gisela zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 27.04.2017
Kann mich nicht überzeugen, kann das Buch immer gut aus der Hand legen. Eventuell auch weil die Akteure durchweg unsympathisch sind. Leider hat Fitek sehr nachgelassen. Schon das Paket war schwächer. Macht den Eindruck als wird geschrieben weil dringend Geld verdient werden muss Schade, Werders aber zu Ende lesen
Janine zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 12.04.2017
Erinnert mich im ersten Moment sehr an The Purge. Weiß noch nicht was ich davon halten soll. Wenn es dem Film zu sehr ähnelt ist das Buch hier nichts für mich.


Es ist der 8. 8., acht Uhr acht. Sie haben 80 Millionen Feinde. Werden Sie die AchtNacht überleben? Stellen Sie sich vor, es gibt eine Todeslotterie. Sie können den Namen eines verhassten Menschen in einen Lostopf werfen. In der AchtNacht, am 8. 8. jedes Jahres, wird aus allen Vorschlägen ein Name gezogen. Der Auserwählte ist eine AchtNacht lang geächtet, vogelfrei. Jeder in Deutschland darf ihn straffrei töten – und wird mit einem Kopfgeld von zehn Millionen Euro belohnt. Das ist kein Gedankenspiel. Sondern bitterer Ernst. Es ist ein massenpsychologisches Experiment, das aus dem Ruder lief. Und Ihr Name wurde gezogen!
Britta Fink zu »Sebastian Fitzek: AchtNacht« 07.04.2017
Hab mich doll gefreut ...und wurde NICHT enttäuscht!
Fand das Buch sehr spannend und wie immer mit seinen üblichen Psychologischen Finessen!
Auf jedenfall verdeutlicht Fitzek nicht nur die klare Verrohung der Menschen in der heutigen Zeit mit ihrem sehr schnellen Urteil dank der modernen Medien,sondern auch die Gewaltbereitschaft!
Ich war lange in der Story(im letzten Drittel schwankte es etwas), gefesselt und ich denke das das wohl auch noch ein Stoff für den ein oder anderen weiteren Roman (Thriller)gäbe.
Es ist lesenswert und auf jedenfall zu empfehlen!!!
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