Leise kommt der Tod von Sarah Stewart Taylor

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2007 unter dem Titel Still As Death, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei btb.

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2007 unter dem Titel Still As Death. 304 Seiten.
  • München: btb, 2008. Übersetzt von Kathrin heigl. ISBN: 978-3-442-73770-3. 351 Seiten.

'Leise kommt der Tod' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Sweeney St. George steckt mitten in den Vorbereitungen für eine Ausstellung über ägyptische Grabbeigaben. Dabei bemerkt sie, dass ein wertvolles Schmuckstück fehlt. Als sie sich auf die Suche nach dem Halsband macht, stößt sie auf Aufzeichnungen einer jungen Ägyptologin, die vor 25 Jahren unter mysteriösen Umständen ums Leben kam. War sie die Letzte, die die Goldkette gesehen hat? Bevor Sweeney darauf eine Antwort finden kann, geschieht ein zweiter Mord: Die langjährige Museumsangestellte Olga wird erschlagen aufgefunden …

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tassieteufel zu »Sarah Stewart Taylor: Leise kommt der Tod« 31.07.2009
Während der Vorbereitungen zu ihrer Ausstellung über Grabkunst, stolpert Sweeney St. George über den Selbstmord einer Studentin vor 25 Jahren, damit im Zusammenhang scheint ein verschwun-denes ägyptisches Kollier und ein Einbruch im Museum zu stehen. Dann geschieht ein Mord im Museeum und es wird versucht, ein wertvolles Kunstobjekt zu entwenden.
Wieder einmal wird Sweeney St. George in einen Mordfall verwickelt und beginnt zu ermitteln.
Nun ja, der Titel sagt es eigentlich schon "Leise kommt der Tod" und dement-sprechend gemächlich entwickelt sich das Ganze. Auf den ersten 130 Seiten passiert nicht wirklich viel. Es geht lang und breit um Sweeney Privatleben, nachdem sie sich über fast 3 Bücher hinweg endlich für Ian Ball entschieden hat, ist sie nun unsicher ob sie ihm nach London folgen soll.
Außerdem ist da auch noch Detektiv Tim Quinn für den sie neuerdings mehr als Freundschaft zu empfinden scheint. Als Rahmen oder Hintergrundhandlung ist sowas ja nicht schlecht, aber hier nimmt es einfach zu viel Raum ein und so dümpelt die eigentliche Geschichte eher vor sich hin. Dann werden für den kommenden Krimifall eventuell relevante Personen recht aus-
führlich eingeführt, es gibt div. Andeu-tungen, das einzelne Personen irgendetwas zu verbergen haben oder nicht das sind, was sie sein scheinen, doch das alles führt zunächst zu nichts.
Im letzten Viertel wird es dann noch leidlich spannend, aber wirklich retten tut der Rest die Geschichte dann nicht mehr. Wie auch schon in den anderen Teilen hat die Geschichte aus der Vergangenheit, durch die Sweeney immer in Mordfälle verwickelt wird, eigentlich nichts mit dem aktuellen Fall zu tun, das hat mich ein wenig irritiert auch Sweeneys eher pubertäres Gehabe war für mich störend und lenkte vom eigentlichen Krimifall ab.

Fazit: ziemlich zäh und langatmig kommt die Geschichte nur schwer in die Gänge, die ausufernden, in epischer Breite geschilderten privaten Probleme degra-dieren den Krimifall zum Randgeschehen und der mehr als offene Schluß legt die Vermutung nahe, das es mit dem lang-wierigen Privatleben der Hauptperson noch nicht vorbei ist.
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