Ein listiger Tod von Sarah Stewart Taylor

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel O´ Artful Death, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei btb.

  • New York: St. Martin’s Minotaur, 2003 unter dem Titel O´ Artful Death. 277 Seiten.
  • München: btb, 2006. Übersetzt von Berthold Radke. ISBN: 978-3-442-73434-4. 317 Seiten.
  • München: btb, 2008. Übersetzt von Berthold Radke. ISBN: 978-3-442-73826-7. 317 Seiten.

'Ein listiger Tod' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Die Kunstdozentin Sweeney St. George hat sich auf historische Grabsteine und Grabinschriften spezialisiert. Eines Tages stößt sie zufällig auf ein Foto, das das Grab einer jungen Frau zeigt, die 1890 unter mysteriösen Umständen ums Leben gekommen ist. Der Grabstein befindet sich in einer Künstlerkolonie in Vermont. Kurz entschlossen fährt Sweeney gemeinsam mit einem Freund nach Vermont, um die rätselhafte Grabinschrift genauer zu studieren, und macht eine schaurige Entdeckung …

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hekate zu »Sarah Stewart Taylor: Ein listiger Tod« 08.12.2009
Die Handlung hier zu wiederholen halte ich für überflüssig. Mein Urteil: Ein sehr schöner, altmodischer und ein bisschen romantischer Krimi mit einer sympathischen Heldin. Kommt besonders gut, wenn man den zweiten Teil (Totenschmuck) gleich hinterher liest. Der listige Tod empfiehlt sich insbesondere für Menschen, die sich für Malerei, Symbolismus und Praeraffaelithen interessieren. Ich habe Teil 3+4 bestellt und freue mich darauf.
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tassieteufel zu »Sarah Stewart Taylor: Ein listiger Tod« 10.06.2009
Sweeney St. George ist auf historische Grabsteine spezialisiert, als sie Fotos von einem ungewöhnlichen Grabstein in einer Künstlerkolonie in Vermont sieht, ist sie sofort von dem Grab gefesselt und stellt Nachforschungen an. Mary Denholm kam 1890 unter mysteriösen Umständen zu Tode, der rätselhafte Tod wurde nie wirklich aufgeklärt. Nach einem Telefonat mit der Nachfahrin der Toten, beschließt Sweeney die Einladung ihres Freundes Toby, die Weihnachtstage bei seiner Familie in Vermont zu verbringen, anzunehmen, leben dessen Verwandte doch in der ehemaligen Künstlerkolonie.
Das Buch startet eher gemächlich, man erfährt eine Menge über historische Grabsteine und wird mit einer ganzen Reihe von Charakteren bekannt gemacht, die allesamt Nachfahren der Künstler sind, die zum Zeitpunkt von Mary Denholms Tod in der Kolonie lebten. Sweeney be-
ginnt ihre Nachforschungen über den seltsamen Grabstein, der sich keiner Kunstrichtung zuordnen läßt und dabei wird immer offensichtlicher, das Mary keines natürlichen Todes gestorben ist und auch die Einwohner der kleinen Künstlerkolonie scheinen bei weitem nicht so eng befreundet, wie es am Anfang schien und auch eine seltsame Einbruchserie trägt nicht dazu bei, die unterschwelligen Spannungen zu lösen. Dann geschehen 2 Morde und die ganze Sache spitzt sich zu.
Obwohl es erst zum Ende hin richtig spannend wird, baut sich nach und nach eine Atmosphäre im Buch auf, die einen als Leser bei der Stange bleiben läßt, dazu tragen auch die schönen
Landschaftsbeschreibungen bei. Gegen Ende überschlagen sich die Ereignisse dann regelrecht und nehmen eine Wendung, die man so nicht erwartet hätte.

Fazit: kein Überflieger an Spannung, aber angenehm und flüssig zu lesen mit ganz interessanten Charakteren. Schaun wer mal, wie die Reihe weiter geht!
Schrodo zu »Sarah Stewart Taylor: Ein listiger Tod« 16.02.2009
Hab jetzt das Buch von Frau Taylor durchgelesen. Hab wirklich vier Tage gebraucht, was genug über die Spannung sagt. Die kam für mich von Seite 285 bis 309 auf, bei 317 war`s dann plötzlich aus.
Zur Geschichte: Kunstprofessorin Sweeney, (rothaariger Wuschelkopf) bekommt ein Bild einer Grabsteinskulptur welche wohl so toll aussieht, dass sie da hinfährt und das gleich mal näher untersuchen muss. Plötzlich und unerwartet sterben dann noch einige Akteure und „Locke“ Sweeney klärt das Rätsel um die Skulptur und die Morde natürlich auf. Der Schluß (siehe oben) ist spannend, jedoch kann man nicht miträtseln, da im Verlauf der Geschichte einfach zu wenige Info´s rüberkommen.
Frau Deborah Crombie schreibt auf dem Cover: „Ein fesselnder Krimi…“ Na ja ist wohl das gleiche Zeugs wie sie selbst schreibt. (o.k. das war fies)
Sollte Frau Taylor noch einmal ein Buch schreiben werde ich mir das bestimmt nicht kaufen.(das war jetzt nochmal fies)
Coco1970 zu »Sarah Stewart Taylor: Ein listiger Tod« 14.11.2008
Ein Krimi, der mit historischen Grabsteinen und Inschriften seinen Anfang nimmt? Wie passt denn da ein Mord hinein? Da war ich zugleich neugierig und skeptisch. Am Ende war ich äußerst positiv überrascht über diesen Debütroman, der eine besondere Note durch historische Fakten und eindrucksvolle Landschaftsbeschreibungen erhält.
Sarah Stewart Taylor führt einen nicht nur in eine malerische Künstlerkolonie ein, sondern wartet auch mit einer zahlreichen dort lebenden – teils merkwürdigen – Gesellschaft auf. Man sollte aufmerksam lesen um die neu hinzukommenden Charaktere im „Hinterstübchen“ zu behalten, denn irgendwie scheinen alle mehr oder weniger etwas über den rätselhaften Grabstein und den lange zurückliegenden Mord zu wissen. Sweeneys Schnüffelei bleibt natürlich nicht ohne – beinahe tödliche – Folgen für sie selbst. Ab dem letzten Viertel überschlagen sich die Ereignisse und man fiebert dem durchaus interessanten und spannenden Ende entgegen.
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