Die Blütenfrau von Sandra Lüpkes

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2008 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Spiekeroog, 1990 - 2009.
Folge 6 der Wencke-Tydmers-Serie.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2008. 318 Seiten.

'Die Blütenfrau' ist erschienen als

In Kürze:

Auf Spiekeroog und an der Küste werden zwei Schülerinnen tot aufgefunden. Alles deutet auf ein Sexualdelikt hin. Das Verbrechen trägt die Handschrift des Triebtäters Georg Huckler. Obwohl dieser mittlerweile mit der Heilpraktikerin Esther Vanmeer verheiratet ist, ist die ganze Region von seiner Schuld überzeugt. Nur Wencke Tydmers hat ihre Zweifel. Doch dann verschwindet Esthers Tochter Griet …

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Thommy191968 zu »Sandra Lüpkes: Die Blütenfrau« 08.03.2010
Danke, Sandra Lüpkes! Mir hat der Roman "Die Blütenfrau" sehr gut gefallen. Das Thema Pädophilie in einem Krimi zu thematieren, fand ich anfänglich gewagt, wurde dann aber eines Besseren belehrt. Wieder wurden Charakteräre sehr gut "gezeichnet" und auch weiterentwickelt. Ich bin sehr gespannt, ob Wencke Tydmers aus Amerika zurückkehrt und neue Fälle an der Nordsee löst - zu wünschen wäre es aus meiner Sicht. Dieser Roman bekommt von mir 86 Grad.
Lucy Menorca zu »Sandra Lüpkes: Die Blütenfrau« 11.07.2008
Selten habe ich so eine schwachsinnige Geschichte gelesen: der verdächtigte Pädophile (verheiratet, mit Stieftochter im Teenageralter) möchte den wahren Täter auf den rechten Weg bringen und kommt dabei in Lebensgefahr. Und der Psychiater, der befürchtet, dass aufgedeckt wird, dass er in Wahrheit Bademeister ist, fälscht Beweise und schiebt alles auf einen weiteren Pädophilen, der allerdings mit Mädchen gar nichts am Hut hat. Zum Glück geht die Kommissarin am Ende des Buches nach Amerika. Ich hoffe, sie bleibt dort! Ich habe jedenfalls keine Lust, noch mehr über sie zu erfahren.
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Christiane34 zu »Sandra Lüpkes: Die Blütenfrau« 05.07.2008
Eigentlich bin ich nicht so verrueckt nach diesen zugenannten Regionalkrimis. Aber dieser hat es mir angetan.
Und ich werde sicher noch mehr lesen von der netten Autorin aus Ostfriesland, allein schon weil ich die Orte der Handlung kenne, weil ich die Kueste liebe und (last but not least) weil ihre Buecher wirklich gut sind.
Wer also in diesem Sommer an die Nordsee reist, oder auch sonst wo ans Meer, der nehme dieses Buch mit. Spannung und Entspannung beim lesen ist garantiert.
lilalu zu »Sandra Lüpkes: Die Blütenfrau« 14.06.2008
Ich war gerade mal wieder auf Spiekeroog und habe mir dort das Buch gekauft. Vorher kannte ich nur Kurzgeschichten von der Autorin, die - das muss ich leider sagen - weitaus intelligenter und besser sind als dieser unsägliche Krimi, bei dem einem gegen Ende die Toten und Halbtoten ja nur so um die Ohren fliegen. Ich kann die anderen Bücher nicht beurteilen, aber dieses hier macht wenig Lust auf andere Romane der Autorin, denn es ist einfach sauschlecht.
Richtig ist allerdings: Nicht jeder Pädophile ist auch gleich ein Kinderschänder! Hier greift die Autorin ein schwieriges Thema grundsätzlich erstmal intelligent auf, allerdings ist die Ehegeschichte von Esther und Georg überhaupt nicht glaubwürdig, sondern eher albern und verdummend, und auch die kindische Eifersucht der Kommissarin auf die Nebenbuhlerin (war da mal was zwischen Axel und ihr??? Das kommt irgendwie nicht recht raus...) ist lieblos und irgendwie so ohne echte Motivation gezeichnet. Ein Buch mit zuvielen schwierigen Themen, und die Autorin konnte sich für keines recht entscheiden und hat alle verwurstet. Keine gute Idee! Spiekeroog bleibt trotzdem meine Lieblingsinsel, und ich fahre nächstes Jahr wieder hin!
Jane Collins zu »Sandra Lüpkes: Die Blütenfrau« 26.03.2008
Bisher habe ich die Krimis von Sandra Lüpkes gelesen, weil sie mir vage gefielen und weil ich Serien gern treu bleibe.
"Die Blütenfrau" fällt allerdings völlig aus der Reihe.
Der Aufbau ist mit der Kapiteleinteilung nach verschiedenen Bachblüten schon einmal sehr schlau und stimmungsvoll gemacht und belässt den Titel nicht (wie in vergangenen Büchern) bei einer verschwommenen Assoziation, sondern macht ihn zu einem Motto. Überhaupt erfährt man einiges aus der Welt der Heilpraktiker. Gleichzeitig wird auf intelligente Weise mit dem (oft vereinfacht dargestellten) Thema Pädophilie umgegangen. Anstelle von vereinfachten Triebtäter-Schemata wird dabei der Frage nachgegangen, inwiefern die gesellschaft selbst eine Mitschuld trägt, wenn sie Pädophile pauschal kriminalisiert und sozial ausgrenzt.
Ganz und gar begeistert aber hat mich die bisher originellste aller Tötungsarten. Es sind nicht einfach nur Blutegel, nein, dazu kommt noch allerlei Kräuterkunde...
Ein absolut großartiger krimi, der die Autorin hoffentlich an die verdiente Spitze katapultiert.
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