Eisnacht von Sandra Brown

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Chill Factor, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Blanvalet.

  • New York: Simon & Schuster, 2005 unter dem Titel Chill Factor. 512 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2008. Übersetzt von Christoph Göhler. ISBN: 978-3-7645-0222-5. 512 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2009. Übersetzt von Christoph Göhler. ISBN: 978-3-442-37396-3. 512 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2008. Gesprochen von Hansi Jochmann. gekürzt. ISBN: 3866047959. 6 CDs.

'Eisnacht' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Zum letzten Mal wirft Lilly Martin einen Blick auf die Hütte in den verschneiten Bergen von North Carolina, bevor sie sich auf den Heimweg macht. Sie will die Gegend verlassen, bevor der aufziehende Eissturm losbricht. Lillys Exmann Dutch ist bereits nach Cleary zurückgekehrt, wo er als Polizeichef die Suche nach einem verschwundenen Mädchen leitet. Außer einem blauen Band an der Stelle, an der man das Mädchen zum letzten Mal gesehen hat, gibt es keinerlei Anhaltspunkte. Wieder einmal …Auf der Fahrt gerät Lillys Wagen plötzlich ins Rutschen. Sie streift einen Wanderer, der unvermittelt aus dem Wald auftaucht, und prallt gegen einen Baum. Das Wetter lässt Lilly und dem verletzten Wanderer Ben Tierney keine Wahl: Sie müssen in einer Berghütte Schutz vor dem Blizzard suchen. Und sofort ist die Spannung zwischen Ben und Lilly, die im vergangenen Sommer eine heiße Affäre miteinander hatten, wieder da. Doch dann findet Lilly ein blaues Band – und es kriecht ihr eiskalt den Rücken herunter. Schwebt sie in höchster Gefahr? In Sekunden muss sie entscheiden, ob sie ihrem Verstand oder ihrem Instinkt folgen will …

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lilalu zu »Sandra Brown: Eisnacht« 07.05.2011
Ich lese die Bücher von Sandra Brown immer mal ganz gern zwischendurch zur Erholung. Teilweise tragen sie - unfreiwillig - auch zu meiner Erheiterung bei, weil die Sprache der Autorin und die Übersetzung des Verlags gleichermaßen unsäglich sind, so dass sich eine gewisse Komik ergibt.
Sinucello hat in seinem (ihrem?) Beitrag bereits alles gesagt, was es zu diesem besonders unsäglichen Werk der Autorin sagen lässt: Es trieft nur so vor Klischees, und Sandra Brown bedient sich hier wirklich der einfachsten und brachialsten Methoden der Charakterisierungen. Die willenlose, asthmatische Frau und der hartgesottene Naturbursche mit dem männlichen Kinn und auch sonst mit sehr männlichen Attributen (!!!) ausgestattet treiben es mehr oder weniger ungewaschen vor dem knisternden Kamin in einem eiskalten Haus miteinander - aber Vorsicht: Ebene jener potente Held, der trotz diverser Verletzungen und Gehirnerschütterungen natürlich in seiner Männlichkeit nie geschwächt zu sein scheint, genau dieser markante Naturbursche könnte ja der gesuchte Frauenkiller sein. Oh. oh. oh - da muss er natürlich trotz Fuß- und Kopfkrankheit, trotz schlimmer Rippenprellungen und womöglich noch trotz Knochenbrüchen immer wieder raus in die eiskalte Wildnis, um seinen guten Ruf wieder herzustellen, und zwischendurch wälzt er sich mit der asthmatischen Lilly stöhnend vor dem Kamin. Jessas! Nein, diesmal konnte Sandra Brown mich nicht erheitern. Sie ist als Schriftstellerin noch nie besonders begabt gewesen - diesen Anspruch hat sie ja auch gar nicht, und ich erwarte das von ihr auch nicht. Aber so schlecht und unrealistisch wie in diesem Buch hat sie selten geschrieben. Das ist selbst für Trivialliteratur unterirdisch.
caro zu »Sandra Brown: Eisnacht« 12.04.2010
Mir hat Eisnacht auch sehr gut gefallen. Die überraschenden Wendungen haben immer wieder dazu angeregt, weiter zu lesen. Ben Tierneys Charakter fand interessant. Ich fand seinen sechsten Sinn beeindruckend. Eine starke Persönlichkeit!
Ich kann das Buch Thrillerfans weiterempfehlen!! Ihr habt bestimmt Spaß am Lesen!! ;-)
Eileen zu »Sandra Brown: Eisnacht« 16.01.2010
Ich fand Eisnacht sehr spannend. Die Geschichte lief wie ein amerikanischer Film vor meinen Augen ab und dazu passte die derbe Sprache einiger Prots, z.B. des hart gesottenen Special Agent, sehr gut. Die Autorin hat ein gutes Gespür dafür, an welchen Stellen sie diesen Sprachstil einsetzen kann.
Ich fand die Geschichte nicht vorhersehbar. Ich lag mit meinen Verdächtigungen nicht ein einziges Mal richtig. Beim Hauptverdächtigen war man ständig hin und hergerissen - er ist es doch ganz sicher - nein er kanns nicht sein.

Wenn man den amerikanischen Stil (der sehr texanischen Autorin!)nicht mag, wird man weder Eisnacht noch irgendeinen anderen Roman von ihr mögen. Aber das wäre schade, denn sie kann sehr spannend und gut durchdacht schreiben.
O. Elbert zu »Sandra Brown: Eisnacht« 15.01.2010
Mir hat der eigentliche Plot dieses Romans sehr gut gefallen, aber mich störte - ebenso wie einige der Vorredner - die gekünstelt derbe Ausdrucksweise der Protagonisten untereinander, die einige Male so unangebracht war, dass sie lächerlich wirkte. Darüberhinaus lässt die deutsche Übersetzung einiges zu wünschen übrig. Sätze wie "...höhnisch rief sie sich ins Gedächtnis..." oder auch "Er sah ihn spröde an" sind so was von bescheuert und sinnentleert, dass man schon lachen muss. Dieser Verlag sollte sich dringend einen neuen Übersetzer suchen. Mein Fazit: Die Geschichte ist okay, aber der Schreibstil ist sehr mittelmäßig.
Malu zu »Sandra Brown: Eisnacht« 01.12.2009
Eisnacht von Sandra Brown, das Buch hat mit gut gefallen.Ich mag die Bücher von ihr und ihren unverkennbaren Schreibstil. Wo die Erotik nie zu kurz kommt.
Bis zum Schluss war offen wer der Serienmörder war. Beim lesen des Buches hatte ich sie alle durch. Bis auf den waren Täter. Der stand nicht auf meiner Liste.
Antje zu »Sandra Brown: Eisnacht« 23.11.2009
Ich bin zwar immer für Krimis zu haben, die mit Eis und Schnee zu tun haben - aber dieser hier ist an Trivilität nicht zu überbieten! Vor allem die gewollt "derbe" Sprache der Protagonisten, die oftmals überhaupt nicht passt und völlig überflüssig ist, nervt mit der Zeit. Darüber hinaus war das Ende alles andere als überraschend. Fazit: Kann man lesen - muss man aber nicht!
sinucello zu »Sandra Brown: Eisnacht« 10.11.2009
Zugegeben, das Buch hatte einen sehr schweren Stand. Es war der erste Krimi, den ich nach Stieg Larssons wunderbarer Trilogie gelesen habe.

Aber auch ohne diese erschwerten Bedingungen wäre ich von diesem Roman enttäuscht gewesen. Die Charaktäre wirken klischeehaft überzeichnet und die Handlung ist sehr vorhersehbar. Stellenweise ist es völlig grotesk:

das emotional arg angeschlagene Weibchen landet mit dem Mann in einer eingeschneiten Berghütte, den sie für einen Serienmörder hält.

Natürlich ist der so unwiderstehlich, dass sie willig erfüllenden/ausfüllenden ;-) Sex mit ihm hat. Diesem potenten, einfühlsamen, intelligenten, duftenden Naturburschen ringt sie das Versprechen ab, ihrem armen Ex doch bitte nicht wehzutun. Dieses Versprechen löst er als edelmütiger Held natürlich auch dann ein, als ihn der Schuft angeschossen und fast zu Brei geschlagen hat - absolut haarsträubend.
Antje zu »Sandra Brown: Eisnacht« 23.10.2009
Ich bin immer auf der Suche nach "Winterkrimis" - also habe ich mcih voller Vorfreude auf "Eisnacht" gestürzt. Zugegeben, das Buch lässt sich einfach so runter lesen. Aber der Stil der Autorin ist hier wirklich trivial, die Wendungen (und letztendlich auch der Täter - obwohl ich eigentlich sicher war, dass er es nicht ist, weil das zu offensichtlich wäre...!) vorhersehbar. Darüber hinaus hat mich die gezwungen derbe Sprache der Protagonisten ziemlich gestört. Ich bin nicht empfindlich - aber hier wäre weniger mehr gewesen. Fazit: Kann man lesen - muss man aber nicht!
Conny66 zu »Sandra Brown: Eisnacht« 10.08.2009
Dieser Thriller von Sandra Brown hat mich sofort gefesselt!
Durch die realitätsnahe Schreibweise war ich gleich nach den ersten Zeilen mitten im Geschehen. Ich habe das Buch allerdings auch im Januar gelesen, als es draußen eisig kalt war und schneite. Manches mal hatte ich das Gefühl, die beschriebene Kälte, den Schnee und den Sturm zu „spüren“.

Die Geschichte ist in verschiedene Handlungsstränge unterteilt. Das Erlebnis des Eingeschneitseins in der Hütte mit dem angeblichen Mörder, das Handeln der Polizei und des FBI Hand in Hand, sowie das Leben in Cleary war sehr bildhaft beschrieben und wechselte immer ab. Manchmal abschnitts-, manchmal kapitelweise.
Tierney, der „Mörder“, wird als kräftiger und muskulöser Mann beschrieben, während man sich Lilly Martin, die Ex-Frau des „Chief“, als „kleine“ schnell verletzbare Frau vorstellt.
Zwar wäre ich immer gerne in der gerade gelesenen Handlung „geblieben“, dennoch hat das Springen zwischen den verschiedenen Handlungssträngen sehr zur Spannung beigetragen!

Das Ende war vollkommen überraschend! Und die verschiedenen Elemente von Spannung, Liebe und Erotik haben mir sehr gut gefallen! Ich konnte das Geschehen richtig miterleben.
Ich habe mir sofort den Nachfolgethriller „Warnschuss“ von Sandra Brown besorgt, und werde auf jeden Fall das Schreiben von ihr verfolgen!
Nomadenseele zu »Sandra Brown: Eisnacht« 24.06.2009
Das Buch stand lange auf meiner Kaufliste und ich bin froh, es vorher in der öffentlichen Bibilothek entdeckt zu haben. Eine Belanglosigkeit jagt die nächste, Beklemmung, dass die Protagonistin mit einem Schwerverletzen in einer abgeschiedenen Hütte während eines Schneesturms festsitzt, will sich partout nicht einstellen.
Vielleicht werde ich auch dafür bestraft, meine eigenen Regeln gebrochen zu haben: Kein Schnee-/ Winterroman im Sommer.

Fazit:

Von dieser Autorin lese ich nichts mehr.

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