Blindes Vertrauen von Sandra Brown

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Exclusive, deutsche Ausgabe erstmals 1998 bei Blanvalet.

  • New York: Warner, 1996 unter dem Titel Exclusive. 457 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1998. Übersetzt von Wulf Bergner. ISBN: 3-7645-0031-X. 539 Seiten.
  • München: Goldmann, 1999. Übersetzt von Wulf Bergner. ISBN: 3-442-35134-0. 539 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Wulf Bergner. ISBN: 3-442-44821-2. 539 Seiten.
  • München: Goldmann, 2001. Übersetzt von Wulf Bergner. ISBN: 3-442-35543-5. 539 Seiten.

'Blindes Vertrauen' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Was tut man, wenn die First Lady der USA einen unvermutet zum Kaffee einlädt? Barrie Travis, eine junge Fersehreporterin, nimmt die Einladung an. Schließlich könnte dieses Interview ihr Sprungbrett aus dem monotonen Alltag eines drittklassigen TV-Senders werden. Doch statt der souveränen Lady findet Barrie eine zutiefst verstörte Vanessa Merritt vor. Verständlich, denn vor drei Monaten hat das Präsidentenpaar sein Baby verloren. Befund: plötzlicher Kindstod. Mit einer alarmierenden Bemerkung bricht Vanessa kurz darauf das Interview ab. Zurück bleiben eine frustrierte Barrie und – viele Fragen. Gefährliche Fragen. Starb der kleine Junge vielleicht doch keines natürlichen Todes? Und wenn es so war: Warum mußte das Kind sterben? Und wer steckt dahinter? Mit ihrem scharfen Instinkt als Frau und Journalistin macht sich Barrie an die Arbeit. Aber niemand in Washington scheint die Wahrheit wissen zu wollen. Bis plötzlich das Unfaßbare geschieht: Vanessa Merritt ist spurlos verschwunden.

Ihre Meinung zu »Sandra Brown: Blindes Vertrauen«

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lilalu zu »Sandra Brown: Blindes Vertrauen« 12.06.2010
Sicherlich eines der besseren Bücher von Sandra Brown, wenngleich es auch hier von von eindimensionalen, grobschlächtig gezeichneten Charakteren nur so wimmelt! Der Titel passt gut, denn ohne jedes "blinde Vertrauen" ist es kaum nachvollziehbar, wie eine Reporterin nach den ersten 100 Seiten einfach in das Haus eines ihr unbekannten Mannes eindringt, sich gemütlich auf seinem Sofa zum Schlafen ablegt, um sich dann - kaum taucht der als "gefährlich" beschriebene Unbekannte auf - mit ihm stöhnend auf verschwitzten Laken zu wälzen! Für wie doof hält die Autorin eigentlich Frauen? Charakteristisch bei ihr, dass sie das Aussehen des markanten Unbekannten relativ genau beschreibt, seine stechenden Augen, seine schmalen Lippen, seinen selbstbewussten Unterkiefer - von Barrie erfahren wir aber fast gar nichts. Welche Haarfarbe hat sie? Welche Augenfarbe? Welche Kleidung trägt sie? Okay, sie hat kleine feste Brüste und ist insgesamt keine Riesin - aber sonst? Sandra Brown beschreibt Frauen immer nur in Bezug auf deren Sicht auf ein männliches Gegenüber, eigentlich beschreibt sie immer, was der Mann gerade sieht.
Jedenfalls ist das Verhalten jener kleinbrüstigen Barrie bestenfalls naiv, schlimmstenfalls grob fahrlässig zu nennen, aber Sandra Brown ist ja für schwüle Sexszenen bekannt. Zwischendurch wird auch ein kleines bisschen gemordet, denn eine subtile Gewalt, ausgelöst durch harte (!) Männer mit dünnen Lippen und selbstbewussten Kinnen hat der Erotik noch nie geschadet...
Gut beschreibt sie die Verfolgung und Abhöraktionen durch die Regierung, obwohl die Ausführungen über die Machenschaften im weißen Haus doch etwas abstrus erscheinen und ziemlich naiv erzählt werden. Da hat die Autorin gehörig in der Kennedy-, Nixon- und Clintonkiste gewühlt und sämtliche Schauermärchen im Weißen Haus mit romantischem Schmu verquirlt. Realistisch ist das nicht, aber unterhaltsam!
Spannend wird die Geschichte deshalb, weil auf mehreren Ebenen Schauplätze eröffnet werden, allerdings sind die Beweisführung und auch die Motive nicht ganz schlüssig, teilweise sogar schrecklich unlogisch. Das tut der Spannung aber keinen Abbruch, und das Ende ist sogar sehr gelungen!
Herbert Brozowski zu »Sandra Brown: Blindes Vertrauen« 01.04.2004
Das beste Buch von Sandra Brown und eines meiner Lieblingsbücher überhaupt.
Absolut spannend und einem Schluss der mich wirklich überrascht hat.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Anja S. zu »Sandra Brown: Blindes Vertrauen« 28.02.2004
witzig, spannend, eine sympathische Heldin mit kleinen Schwaechen, eine Handlung mit immer neuen Wendungen: einer meiner Lieblingskrimis.
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