Die weißen Schatten der Nacht von Sabine Klewe

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 2010 - heute.
Folge 2 der Lydia-Louis-&-Christopher-Salomon-Serie.

  • München: Goldmann, 2013. ISBN: 978-3-442-47948-1. 352 Seiten.

'Die weißen Schatten der Nacht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Düsseldorf in der Vorweihnachtszeit. Die zehnjährige Antonia Bruckmann wird mit gebrochenem Genick zu Hause aufgefunden. Zahlreiche Hämatome und Abschürfungen sprechen gegen einen Unfall. Bei der Obduktion stellt sich obendrein heraus, dass das Mädchen nach seinem Tod missbraucht wurde. Die Kommissare Lydia Louis und Christopher Salomon stehen vor einem Rätsel: Ist Antonia das Zufallsopfer eines Perversen geworden, oder haben sie es mit einem Fall von häuslicher Gewalt zu tun? Ihre Ermittlungen führen Louis und Salomon zu der mysteriösen Leonie – und zu einer Wahrheit, die sie lieber nie herausgefunden hätten.

Ihre Meinung zu »Sabine Klewe: Die weißen Schatten der Nacht«

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fluffi zu »Sabine Klewe: Die weißen Schatten der Nacht« 28.03.2014
Ich habe, mich brav an die Reihenfolge haltend, zuerst der Seele weißes Blut gelesen, das hat mir nur mäßig gefallen. Dieses Buch ist um Welten besser. Sehr spannend geschrieben, mit sehr vielen überraschenden Wendungen, ein interessantes Thema, welches man am Anfang noch nicht mal erahnt. Die Kommisarin ist mir immer noch nicht wirklich symphatisch aber irgendwie gewöhne ich mich so langsam an sie. Die Schreibweise ist flüssig und man kann das Buch wirklich in einem Rutsch durch lesen. Einiges an Frau Klewes Art zu schreiben ist etwas nervig, z.B. dass sie das Aussehen mitwirkender Personen immer mit irgendwelchen Prominenten vergleicht und das "Hobby der Kommisarin finde ich nach wie vor ziemlich deplaziert. Aber alles in allem ein durchaus empfehlenswerter Krimi. Ich hoffe die Serie wird fort gesetzt. Von mir 85 Grad.
M.Reinsch zu »Sabine Klewe: Die weißen Schatten der Nacht« 12.04.2013
Antonia Bruckmann wird am Fuße einer Treppe in ihrem Elternhaus mit gebrochenem Genick gefunden. Viele Hämatome und Kratzspuren deuten auf einen Kampf hin ...
Die ins Leben gerufene MoKo (Mordkommission) Toni beginnt mit den Ermittlungen, Allen vor ran Lydia Louis und Christopher Salomon. Schnell ist ein Tatverdächtiger gefunden - ­ein perverse Nachbar, denn die ersten Ermittlungen ergeben, dass Antonia vergewaltigt wurde! Doch, was verschweigt "Tonis" beste Freundin Nora, und wer ist das dritte Mädchen, das plötzlich eine wichtige Rolle zu spielen scheint?
Durch den angenehmen Schreibstil und durch einen sicher aufgebauten Spannungsbogen, der mit immer wieder neuen Wendungen gespickt ist, lässt sich das Buch sehr gut lesen.
Selten ist mir eine Ermittlergruppe untergekommen, in der es so viele "Problemfälle" gibt. Sabine Klewe lässt an keinem Ihrer Ermittler ein gutes Haar, jeder trägt seine Geschichte zu Markte und so fragt man sich beim Lesen manchmal, wie die Polizei noch Zeit ­findet, Verbrechen aufzuklären.
Auch die Geschichte, die im ersten Kapitel für sehr viel Verwirrung sorgt, entspinnt langsam ihren Reiz. Ist ­man zu Beginn ­erschlagen von Namen und unzusammenhängenden Erzählsträngen, entwirrt sich die "Gesamtgeschichte" langsam zu einem brisanten Krimi, der im Nachwort sogar noch "auf wahren Gegebenheiten" beruhend, beschrieben wird.
Störend waren für mich, die häufigen Bezugnahmen auf Fr.Klewes ersten Roman (den ich leider nicht gelesen habe), und mir somit fehlende ­Puzzelstücke zusammenreimen musste. Und als zweiter "Abzugspunkt kommt das in der ersten Hälfte des Romans vorherrschende Chaos an Namen, Orte, Geschehnissen, die erst wesentlich später entwirrt werden.
Fazit: Gute, solide Krimikost, die mit dem Überraschenden plott (aber vor allem mit dem Weg dorthin), punktet!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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