Der Mordfall Bischof von S.S. van Dine

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1929 unter dem Titel The bishop murder case, deutsche Ausgabe erstmals 1932 bei Neufeld & Henius.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1910 - 1929.
Folge 4 der Philo-Vance-Serie.

  • New York: Charles Scribner´s Sons, 1929 unter dem Titel The bishop murder case. 349 Seiten.
  • Berlin: Neufeld & Henius, 1932 Das Zimmer des Schreckens. Übersetzt von D. Fickert. 223 Seiten.
  • München: Heyne, 1972 Mordakte Bischof. Übersetzt von Marfa Berger. 125 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1987. Übersetzt von Sascha Mantscheff. ISBN: 3-7701-1907-X. 287 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2002. Übersetzt von Sascha Mantscheff. ISBN: 3832119078. 287 Seiten.

'Der Mordfall Bischof' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Philo Vance, der Sherlock Holmes New Yorks, klärt eine seltsame Mordserie auf, bei der ein Kinderreim grausige Bedeutung gewinnt. Als hochgebildeter, mit psychologischen Kniffen vorgehender Detektiv kennt er nach fünf Minuten am Tatort den Täter. Ihn zu überführen und dazu die seiner Theorie widersprechenden Fakten auszuräumen dauert einen ganzen, spannenden Krimi lang.

Ihre Meinung zu »S.S. van Dine: Der Mordfall Bischof«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Gaspar zu »S.S. van Dine: Der Mordfall Bischof« 01.07.2010
Psychpathen-Krimi, bei dem "der Bischof" eine Mordserie hinlegt, die im Zusammenhang mit Kinderreimen steht. Anders als bei echten Psychpathen befindet sich der Täter innerhalb einer geschlossenen Gesellschaft mit seinen Opfern, so dass das Ganze ein Bisschen an die "Ten Little Niggers" von Agatha Christie erinnert.
Für mich war die Pseudo-Psychologie recht ermüdend, insbesondere, wenn man ständig einen anderen Täter präsentiert bekommt, dessen Seele erforscht wird und der ganz klar psychisch gestört ist und daher nicht aufhören kann, zu morden. Andere scheinen gerade diese Psychogramme schätzen.

73°
SukRam zu »S.S. van Dine: Der Mordfall Bischof« 04.08.2007
Andrès Kommentar muss ich zustimmen. Für Freunde von Rätselkrimis, die unaufhörlich mitansehen müssen, wie ein möglicher Tatverdächtiger nach dem nächsten aus dem Leben scheidet . Erstaunlich sind die Hintergründe der Tat und die berechnende Kaltblütigkeit des Täters. Doch ihm haben wir es zu verdanken, dass wir den großen Philo Vance in Aktion erleben können und gar nicht fassen, mit welcher Leichtigkeit er zum Schluss zu Mitteln greift, bei denen andere Detektive nur den Kopf schütteln würden- ,,normale" Menschen verstehen jedoch, was ihm aus der Seele spricht.
Schade ist nur, dass van Dine überhaupt keinen Humor besitzt und die Verhöre eher einem quälenden Mathematikbuch gleichen.
Meine Bewertung: 90°
André zu »S.S. van Dine: Der Mordfall Bischof« 17.03.2005
Wahrscheinlich Van Dines bester Roman. Auch wenn die Verwendung der vielen pseudo-wissenschaftlichen Begriffe in dieser Geschichte auf Dauer etwas nervt, und der Held Philo Vance vollkommen konturlos und wenig sympathisch ist: Sehr empfehlenswert! (Zumindest für Freunde der Krimis à la E. Queen, D. Carr & Co)
Wolfgang Ring zu »S.S. van Dine: Der Mordfall Bischof« 11.04.2003
Ein unglaublich gebildeter Autor, sehr viele intelligente Bemerkungen zur Physik und Mathematik. Van Dine muss zu seiner Zeit absolut am neuesten Stand der naturwissenschaftlichen Forschung gewesen sein. Spannend und unterhaltsam.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Der Mordfall Bischof

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: