Schuld verjährt nicht von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1971 unter dem Titel No More Dying Then, deutsche Ausgabe erstmals 1978 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England, 1990 - 2009.

  • London: Hutchinson, 1971 unter dem Titel No More Dying Then. 192 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin: Ullstein, 1978. Übersetzt von Ute Tanner. ISBN: 3-548-01916-1. 252 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1988. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-499-42878-4. 215 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-442-43482-3. 252 Seiten.
  • München: Goldmann, 2000. Übersetzt von Monika Elwenspoek. ISBN: 3-442-44767-4. 252 Seiten.

'Schuld verjährt nicht' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Für den Chefreporter des Courier ist Kingsmarkham ein geruhsamer Alterssitz. Mit großen Sensationen kann der Ort kaum aufwarten – bis plötzlich innerhalb kurzer Zeit zwei Kinder verschwinden. Als die Suchaktion erfolglos bleibt und auch kein Lösegeld gefordert wird, muss Inspector Wexford mit dem Schlimmsten rechnen. Seine Ahnungen bestätigen sich, als er einen Brief mit der blonden Locke des zuletzt vermißten Jungen erhält. Und alles deutet darauf hin, dass es weitere Opfer geben wird.

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Schuld verjährt nicht« 06.09.2009
Hallo: wo ist die kurze Inhaltsangabe?
Hier: Die 12-jährige Stella ist nach dem Reitunterricht verschwunden. 8 Monate später verschwindet auch der 5-jährige John. Stellas Leiche wird in der Nähe ihres Nachhausewegs in einer Zisterne gefunden. Ist ein Serienmörder am Werk?
Inspektor Burden, der nach dem Krebstod seiner Frau sexuell ausgehungert ist, stürzt sich gegen seine beruflichen und moralischen Prinzipien in eine wilde Affäre mit Johns Mutter.
Das Motiv für den Mord an Stella ist etwas weit hergeholt. Der "Fund von John" ist dagegen - anders als Kuba meint - gar nicht so unschlüssig, und die Szene zeigt in genialer Kürze, welcher Abgrund außerhalb des Bettes zwischen Burden und Johns Mutter klafft.
Vor allem wegen des "neuen Burden" sehr empfehlenswert, 80 Grad.
hippilein zu »Ruth Rendell: Schuld verjährt nicht« 03.10.2007
War mein zweites Buch von RR und es hat mir wieder gut gefallen. Leider habe ich die Reihenfolge der Bücher nicht beachtet und so fehlte mir am Anfang etwas zu der Situation von Insp. Burden. Diese wurde im Buch aber wieder aufgearbeitet. Der Fall ansich reißt nicht unbedingt vom Hocker, muß aber auch nicht immer sein. Das Verhalten der Menschen und ihre Beweggründe sind manchmal viel interessanter.
frolleinvomamt zu »Ruth Rendell: Schuld verjährt nicht« 02.06.2007
Hatte nichts Besonderes erwartet ... eben mal auf dem Flohmarkt mitgenommen.
Und dann einen dieser Krimis erwischt, die von Anfang an fesseln!
Ich hab bei den Personen ein bisschen den Überblick verloren, aber das klärte sich schnell.
Wer Deborah Crombie mag, wird hier auch zufrieden sein.
Kuba zu »Ruth Rendell: Schuld verjährt nicht« 17.02.2006
"Schuld verjährt nicht" war mein erstes RR-Buch. Ich war von Anfang an begeistert, weil man durch ihren Schreibstil sehr in das Privatleben des Inspektor Burden hineingezogen wird. Einmal nicht ein Buchheld, der jugendlich ist. Die anfängliche Abneigung der Mutter von John gegenüber ist wahnsinnig gut beschrieben. Doch am Schluss wurde ich enttäuscht durch den Fund von John. Erstens ist dies sehr unwahrscheinlich und zweitens kommt es einem so vor, als wären die letzten gelesenen Seiten völlig unnötig gewesen. Aber alles in allem gefiel es mir sehr gut und ich habe weitere Bücher ihrerseits gelesen.
Prädikat: empfehlenswert
Marion zu »Ruth Rendell: Schuld verjährt nicht« 06.10.2004
Meiner Meinung nach einer der schwächeren Krimis von RR. Eigentlich weniger Krimi als Charakterstudie lernt man Insp Burden zwar besser kennen, die Geschichte selbst würde ich aber nicht spannend bezeichnen. Diesmal war auch nichts mit mitraten, denn eigentlich löst sich der Fall mittels Zufall ...
SanneS zu »Ruth Rendell: Schuld verjährt nicht« 31.08.2004
"Schuld verjährt nicht" ist mein erter Rendell/Wexford-Krimi. Ich wurde zwar nicht von den Füßen gerissen, aber sehr angenehme Kost. Die Autorin schreibt ganz im typisch-englischen Who's-done-it-Stil - alle Hinweise werden auch dem Leser präsentiert. Mir persönlich ist diese Krimiform lieber, als ein Inspektor, der am Ende den Täter mittels Indizien aus dem Hut zaubert, von denen vorher nie die Rede war. Zusamenfassend: Solide Arbeit - zu empfehlen!
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