Die Werbung von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1990 unter dem Titel Going Wrong, deutsche Ausgabe erstmals 1991 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinson, 1990 unter dem Titel Going Wrong. 288 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1991. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-7645-5826-1. 381 Seiten.
  • München: Goldmann, 1993. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-442-42015-6. 381 Seiten.
  • München: Goldmann, 1993. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-442-42518-2. 381 Seiten.
  • München: Goldmann, 1994. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-442-05853-8. 381 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Renate Orth-Guttmann. ISBN: 3-442-43851-9. 381 Seiten.

'Die Werbung' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Ein schaurig-schöner Psychothriller aus der Feder der erfolgreichen enlischen Krimi-Autorin Ruth Rendell. Im Mittelpunkt steht der Emporkömmling Guy Curran. Dieser gerät in Panik, als er erfährt, dass seine Jugendliebe Leonora im Begriff ist, einen anderen zu heiraten, hatte er doch immer geglaubt, ihre Liebe gälte ihm. Er entwickelt Eifersuchtsphantasien, flüchtet sich in eine Welt aus Wahnvorstellungen und wird nur noch von einem Gedanken beherrscht: Er will und muß Leonora für immer besitzen – koste es, was es wolle.

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Die Werbung«

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Val zu »Ruth Rendell: Die Werbung« 27.12.2010
Guy und Leonora nerven beide wirklich, aber für Guy entwickelt man doch eine gewisse Sympathie (obwohl man gleichzeitig erkennt, wie paranoid er ist).
Für Leonora hingegen nicht!!
Das Ende fand ich ziemlich entäuschend und abrupt. Man erwartet irgendwie noch ein bißchen mehr Spannung.
Aber der Stil von Ruth Rendell ist fantastisch..
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Die Werbung« 13.09.2009
Hat mir erst beim zweiten Lesen gefallen. Guy Curran nervt in der Tat, aber vor allem Leonora! Nimmt man seine kriminelle Vergangenheit weg, dann ist es eine Geschichte, die uns allen passieren kann, wenn wir an einer Liebe fanatisch festhalten und nicht wahrhaben wollen, dass die geliebte Person sich längst weiter entwickelt hat. Wie sehr die Vergangenheit Guy noch beherrscht zeigt der "runnung gag" der Geschichte: Guy vermutet in jedem Obdachlosen seinen alten Kumpel Linus, doch am Ende zeigt sich, dass der einen völlig anderen Weg gegangen ist. Wie gewohnt glänzend geschrieben, mit einem Schluss wie von Patricia Highsmith. 85 Grad.
Nicoletta zu »Ruth Rendell: Die Werbung« 06.07.2004
Der "Held" Guy Curran hat mich im Laufe des Buches zunehmend genervt. Wie kann man nur eine so falsche Sicht der Dinge haben und denken, dass alle anderen falsch liegen? Curran ist ja wirklich schwerst paranoid. Aber andererseits macht das auch den Reiz der Geschichte aus.
maya zu »Ruth Rendell: Die Werbung« 22.01.2004
finde die Geschichte etwas langatmig und das Ende schließlich viel zu abrupt.Das Guy sich gegen Schluss so schnell von seinen Wahnvorstellung befreit ist dann doch etwas unrealistisch.
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