Die Unschuld des Wassers von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The water`s lovely, deutsche Ausgabe erstmals 2010 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinson, 2006 unter dem Titel The water`s lovely. ISBN: 978-0091797287. 295 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2010. Übersetzt von Eva L. Wahser. ISBN: 978-3-7645-0268-3. 380 Seiten.

'Die Unschuld des Wassers' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Immer wieder hat Ismay den gleichen Traum: Sie und ihre Mutter folgen Ismays Schwester Heather die Treppe hinauf in einen riesigen Raum, in dessen Mitte sich ein See mit einer Oberfläche wie aus Glas befindet. Darin treibt mit dem Gesicht nach unten eine weiße Gestalt. Vor neun Jahren ist Ismays Stiefvater Guy in der Badewanne ertrunken. Neun Jahre, in denen Ismay und Heather niemals miteinander über jenen Tag gesprochen haben. Doch egal, wie sehr sie sich bemühen, das Geschehene zu verleugnen und alle Erinnerungen zu unterdrücken – die schreckliche Wahrheit drängt unerbittlich ans Tageslicht …

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Die Unschuld des Wassers«

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Henriette H. zu »Ruth Rendell: Die Unschuld des Wassers« 06.12.2017
Ich bin ein großer Fan der leider schon verstorbenen Ruth Rendell alias Barbara Vine. Ich besitze alle ihre Werke- mit drei Ausnahmen: „See der Dunkelheit“, „Die Brautjungfer“ und dem hier vorliegenden Buch. Alle drei habe ich sofort nach der Lektüre in den öffentlichen Bücherschrank bei uns in der Nähe gestellt, weil ich sie nie wieder lesen und auch nicht verleihen würde. Alle drei sind extrem deprimierend und enden trostlos. Dieses hier verletzt sogar die eisernste Regel des Krimi-Genres: dass die „ Bösen“ nicht triumphieren dürfen. Jetzt werde ich mir schnell mal wieder Rendells Frühwerk „Dämon hinter Spitzenstores“ vornehmen, weil es das herzerwärmendste Ende hat, das ich je in einem Krimi gelesen habe.
Lioba F. zu »Ruth Rendell: Die Unschuld des Wassers« 16.09.2016
Ich finde es eines der beklemmenden, abgründigen Romane von R.R. und mir gefällt es sehr gut! Das Hauptthema ist meines Erachtens ein schreckliches Familiengeheimnis, das durch die besondere Konstellation viele Jahre hindurch total verdrängt wird: man lebt weiter in der Familie, als sei nichts gewesen. Verschiedene Handlungsstränge lenken ab und machen, wie ich finde, die Handlung auch spannend, aber darunter liegt immer die spannendste Frage, was es mit dem Familiengeheimnis auf sich hat und wie und wie lange noch die Betroffenen damit leben können. Ich finde es sehr empfehlenswert für Liebhaber psychologischen Krimis!
Silvia zu »Ruth Rendell: Die Unschuld des Wassers« 29.09.2013
Wer bei Psychothrillern auf blutige und grausame Handlungen hofft, ist bei R. R. an der falschen Adresse. Die Autorin beleuchtet in ihren Romanen vorallem die psychologischen Aspekte de Charaktere und die Beziehungen untereinander. Mordfälle treten dabei eher in den Hintergrund.
Bei diesem Roman geht es vorallem um die Beziehung zweier Schwestern zueinander, die von vielen Faktoren auf die Probe gestellt wird und um eine kleinkriminelle Erpresserin , die sozusagen das Bindeglied vieler Figuren im Buch ist.
Meiner Meinung nach ist "die Unschuld des Wassers" ein durchaus gelungenes Werk von Rendell und somit nur empfehlenswert. Es gibt allerdings immer wieder Stellen im Buch, bei denen ich Zweifel an der Richtigkeit der Übersetzung hatte.
Sabine B. zu »Ruth Rendell: Die Unschuld des Wassers« 29.07.2012
Die Unschuld des Wassers war das erste Buch von Ruth Rendell, das ich gelesen habe, und mit Sicherheit auch das letzte. Ich habe mich schon lange nicht mehr so durch ein Buch gequält wie durch dieses.Der Klappentext war für mich vielversprechend, aber dann ging es eigentlich die ganze Zeit um Probleme, die mich überhaupt nicht interessiert haben und die zum Teil auch irrelevant für die Geschichte waren.Das Buch war aus meiner Sicht schlichtweg langweilig. Und es gibt darin ausschließlich unsympathische Charaktere, die entweder dumm, kriminell veranlagt, verschroben, egoistisch, hypochondrisch oder selbstzerstörerisch sind.Dazu kommt - auch wenn das sicher Ansichtssache ist - dass ich es absolut nicht leiden kann, wenn ständig die Perspektive wechselt.Absolut kein empfehlenswertes Buch!
Dr. Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Die Unschuld des Wassers« 04.09.2010
Die zentrale Frage ist, ob Ismay oder Heather ihren Stiefvater ertränkt hat, und aus welchem Motiv. Das wird am Schluss geklärt. Bis dahin gibt es jede Menge Konflikte, vor allem dadurch, dass Ismays Freund Andrew Heathers Freund Edmund, einen Krankienpfleger, verabscheut.
Der deutsche Titel ist missglückt. Der Originaltitel "The water´s lovely" bedeutet wohl, dass das Wasser zum Baden "angenehm" ist. Heather hat Angst, Wasser sei ihr Schicksal, was sich am Schluss auch bewahrheitet.
Eine Familien-Geheimnis-Geschichte, die eigentlich Barbara Vine als Autorin erwarten lässt (unter deren Romane hat Krimi.couch.de das Buch auch eingereiht).
Nicht unbedingt eines meiner bevorzugten Bücher von R.R., 80°.
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