Die Brautjungfer von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1989 unter dem Titel The Bridesmaid, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinson, 1989 unter dem Titel The Bridesmaid. 304 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1990. Übersetzt von Christian Spiel. ISBN: 3-7645-5783-4. 395 Seiten.
  • München: Goldmann, 1992. Übersetzt von Christian Spiel. ISBN: 3-442-41240-4. 395 Seiten.
  • München: Goldmann, 1993. Übersetzt von Christian Spiel. ISBN: 3-442-05825-2. 395 Seiten.
  • München: Goldmann, 1994. Übersetzt von Christian Spiel. ISBN: 3-442-07284-0. 442 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Christian Spiel. ISBN: 3-442-46027-1. 395 Seiten.

'Die Brautjungfer' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Philip Wardmann haßt nichts so sehr wie die Gewalt. Nach dem Tod seines Vaters, eines besessenen Spielers und Wettsüchtigen, der so ziemlich das gesamte Familienvermögen durchgebracht hat, ist Philip so etwas wie das natürliche Familienoberhaupt. Er arbeitet in einer kleinen Firma, die Wohnungsrenovierungen vornimmt, und wohnt, zusammen mit seinen beiden Schwestern Fee und Cheryl, noch immer zu Hause bei seiner Mutter Christine. Doch dann lernt Philip bei der Hochzeit seiner Schwester Fee Senta Pelham, eine der fünf Brautjungfern, kennen: eine schlanke, bleiche Kindfrau mit fast farblosen Augen. Von Senta geht eine schwer faßbare Faszination aus, und Philip kann es anfangs kaum glauben, dass sie sich ihrerseits zu ihm hingezogen fühlt. Immer tiefer gerät Philip in den Bann seiner neuen Geliebten, bis er von der Absolutheit dieser Beziehung verschlungen zu werden droht. Was als Liebe auf den ersten Blick begann, steigert sich mit jeder Begegnung zu einer fatalen Gratwanderung zwischen Erotik und Dämonie. Denn Senta, von Philip heiß begehrt, verlangt von diesem einen ganz besonderen Beweis seiner Liebe – einen Mord.

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer«

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 05.09.2009
Ich stimme Anja zu: die Story ist für den Anspruch, den Ruth Rendell gemeinhin an sich stellt, ungewohnt unrealistisch! Die Begehung eines Mordes als "Liebesbeweis" ist schlicht an den Haaren herbeigezogen!
Ansonsten natürlich das gewohnt hohe erzählerische Niveau. Trotzdem nur 75 Grad, was mir als Hardcore-Fan schwer fällt und weh tut. Aber das "Gerade noch Mögliche" der Handlung ist nun mal das Tolle bei Ruth Rendell!!
Torsten Janssen zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 24.01.2005
Habe kürzlichst den Film von Claude Chabrol mit Benoit Magimel gesehen. Ich fand den Film spannend, psychologisch gut ausgefeilt; allerdings war mir das Ende etwas zu plötzlich. Ob Phillip wirklich die Polizei geholt hätte und ob er das Spiel weiter mitgespielt hätte, bis sie sie gesachnappt hätten? Was tut man nicht alles aus sexueller Hörigkeit heraus!? Gruß
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Diana zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 15.07.2004
Ich fand das buch total klasse,ich würde auch nicht sagen,dass es zum beginn langweilig ist!!!vielleicht ist es nicht ganz so nervenaufreibend wie zum ende hin,aber man vermutet schon die ganze zeit,dass diese geschichte interessant enden wird!!!!!
Anne zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 20.08.2003
Am Anfang ziemlich langweilig, doch das Spanende kommt auch.
Karin W. zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 17.08.2003
Dieses Buch war fesselnd bis zum Ende. Ich bin total begeistert. Ein Mensch, der solche Dinge erleben muß, ist natürlich auch nicht mit normalen Maßstäben zu messen, aber trotzdem ist es durchaus nachvollziehbar, wie er sich an sich selbst verliert, und ich finde, daß es eine schlimme Charakterisierung unserer heutigen Zeit beinhaltet. Das Buch und der Protagonist haben mich in seinen Bann gezogen. Ich konnte ihn so gut verstehen, natürlich nur sequenzweise.
Anja S. zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 12.08.2003
ziemlich unrealistisch. Da hat Ruth Rendell schon viel bessere Buecher geschrieben.
biener zu »Ruth Rendell: Die Brautjungfer« 10.07.2003
Ruth Rendell zeigt in dieser Geschichte, daß auch ein friedliebender und harmloser Mensch -die Hauptperson Philip- zum Mittäter eines Verbrechens werden kann. Die Handlungen Philips bleiben immer logisch nachvollziehbar und von der Maxime bestimmt, daß er eigentlich nur zwei Dinge will: in Frieden zu leben und zu lieben. Daraus entsteht Chaos und Mord- das ist das zutiefst beunruhigende an diesem Roman
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