Der Liebesbetrug von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Adam and Eve and Pinch Me by, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinson, 2001 unter dem Titel Adam and Eve and Pinch Me by. 375 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2002. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-7645-0053-0. 479 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-45723-8. 479 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2003. Gesprochen von Hansi Jochmann. gekürzt. ISBN: 3898305260. 4 CDs.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2006. Gesprochen von Hansi Jochmann. gekürzt. ISBN: 3866042167. 5 CDs.

'Der Liebesbetrug' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Er nennt sie »Polo«, nach seinen Lieblingspfefferminz. Die 38-jährige Minty Knox, bis dato Jungfrau mit heftigem Drang zur Reinlichkeit. Und Minty träumt. Von einem Ende ihres schlichten Lebens zwischen dem Hemdenbügeln in einer Reinigung, samstäglichem Kinobesuch und der Pflege eines kleinen geerbten Häuschens in einer nicht ganz so feinen Gegend Londons. Vor allem aber von einer Hochzeit mit dem attraktiven Jock Lewis. Dass daraus nichts wird, ahnt sie so wenig wie die Existenz Zillahs, Jocks rechtmäßiger Ehefrau. Auch von den Geschichten mit Fiona und Natalie weiß sie nichts. Bis zu jenem Brief, in dem man ihr lapidar Jocks Tod mitteilt. Danach sieht nicht nur Minty plötzlich Gespenster …

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug«

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 19.09.2009
Es ist ein sehr vielschichtiges Buch, wieder mit verschiedenen Handlungssträngen, die nur sehr lose durch Jock Lewis (der ganz bewusst eher im Hintergrund bleibt) verbunden werden. Der deutsche Titel "Der Liebesbetrug" ist recht treffend, denn es geht um vorgtäuschte Liebe, nicht nur durch den "Heiratsschwindler" Jock, sondern auch durch dessen Ehefrau Zillah, die mit ihrem Freund, einem schwulen konservatven Abgeordneten, für dessen reaktionäre Wähler ein "glückliches Paar" spielt (was beide unglücklich macht). Gegen diesen "Liebesbetrug" steht die wahre Liebe zwischen Michelle und Matthew, die buchstäblich Berge versetzt. Ich sehe es wie Bernd - und vergebe 88 Grad
ann-e zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 26.05.2009
Spannend bis zur letzten Seite und sehr unterhaltsam. Die Protagonisten sind allesamt interessante Persönlichkeiten und von R.R. treffend charakterisiert. Dadurch kommt die Handlung sehr glaubwürdig rüber, die ansonsten wahrscheinlich eher mysteriös wäre. Am Ende ist man schockiert über die menschlichen Abgründe, die sich auftun.
nk061047 zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 23.01.2008
Spät habe ich das Buch gelesen, aber ich bereue nichts. Dass einige Rezensenten verwundert bzw. gelangweilt waren, wundert mich nicht, sie kennen vielleicht die wunderbaren Romane nicht, die Ruth Rendell als Barbara Vine schreibt. Dieser Roman war sehr nah an dem Vine'schen Stil dran. Ich war begeistert.
Simon zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 16.11.2007
ich fand das buch auch super! Ich habe aber erst später bemerkt, dass die ganzen frauen mit einem, und dem selbem mann zusammen waren!Ich habe es nur durch zufall gelesen, aber ich bereu es auf jeden fall nicht. Dieses Buch ist nur weiter zu empfehlen.(Auch für Jugendlichr)/ich bin selbst 15
Marie zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 23.04.2007
also ich fand das Buch super und gar nicht langweilig, wie einige hier behaupten. Allerdings muss ich sagen, dass ich das englische Original gelesen hab und als ich vom deutschen Titel gehört hab, hat mich das doch sehr enttäuscht. "Der Liebesbetrug" gibt doch von Anfang an eine Interpretation des Buches wieder, während "Adam and Eve and Pinch me" noch ziemlich geheimnisvoll ist. Ein Buch mit dem Titel "Der Liebesbetrug" hätte ich niemals auch nur angerührt! Sorry!
garrulus zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 04.08.2005
Das Buch ist ein typischer Rendell-Krimi, vielleicht nicht so rasant wie andere, er kommt etwas beschaulich daher.
Die Schilderung der unglaublich spiessigen Minty mit ihrem krankhaften Sauberkeitswahn ist phantastisch gelungen. Man sieht die Frau geardezu vor sich, wie sie in ihrem Haus jedem Stäubchen nachrennt. Aber auch andere Figuren, wie Fiona und deren Freunde sind ausnehmend gut gelungen, während Jock eher blass bleibt.

Im Laufe des Buches begreift man eher schwer, wie sich der Lebemann Jock -- auch wenn etwas Geld zu holen gewesen war -- mit der schrulligen Enddreissigerin Minty mit den Gedanken und Gefühlen einer siebzigjährigen auch nur einen Abend lang hat abgeben können.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
bernd zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 17.11.2004
In der Tat schreibt Ruth Rendell mehr als reine Rätsel-Krimis. Sie entwickelt Geschichten über die Personen... und natürlich gibt es auch Tote... und natürlich fragt man sich ob die Polizei den Fall klärt. Aber eigentlich ist das Ende vorhersehbar.

Das interessante jedoch ist, wie die Personen sich unter der Last der Ereignisse verändern. Hier ist Ruth Rendell nahezu unerreicht. Kaum jemand beschreibt seine Protagonisten so realistisch. Das mag manchmal "outdated" wirken, ist aber einfach Klasse-Handwerk. Die Spannung entwickelt sich mit der Entwicklung der Geschichte. Wie bei Romanen üblich fragt sich der Leser wo ihn die Geschichte hinführt.
Tami zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 10.10.2004
Das Buch hat mir ganz besonders gut gefallen, weil die Charaktere so gut beschrieben werden.
Ich konnte mir gut vorstellen, warum sich jeder gerade so und nicht anders verhalten hat.
Die Beschreibung der kleinen Eugenie war besonders gut beobachtet.
Das Buch war nicht grausam, aber sehr spannend.
J.Steubner zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 14.07.2004
Ich komme langsam zu dem Schluss, dass die Bücher der Wexford-Reihe das Beste sind, was Ruth Rendel geschrieben hat. Bei diesem Buch hatte ich Mühe mich wach zu halten. Außerdem finde ich nicht, dass es sich um einen Krimi handelt. Schade!
Bea zu »Ruth Rendell: Der Liebesbetrug« 23.06.2004
Ich fand das Buch langweilig und vollkommen spannungslos. Gar nicht so raffiniert, wie ich es schon bei R.R. gelesen habe. Das konnte sie schon mal besser!
lg Bea
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