Der Krokodilwächter von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1993 unter dem Titel The Crocodile Bird, deutsche Ausgabe erstmals 1994 bei Blanvalet.

  • London: Hutchinsion, 1993 unter dem Titel The Crocodile Bird. 298 Seiten.
  • München: Blanvalet, 1994. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-7645-5827-X. 413 Seiten.
  • München: Goldmann, 1996. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-43201-4. 414 Seiten.
  • München: Goldmann, 1997. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 3-442-05952-6. 414 Seiten.
  • München: Goldmann, 2006. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 978-3-442-55460-7. 414 Seiten.

'Der Krokodilwächter' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Als ihre Mutter Liza eröffnet, sie müsse ihr Zuhause verlassen, ist das Mädchen zutiefst verunsichert. Aufgewachsen auf einem abgelegenen englischen Landsitz hat sie mit ihren siebzehn Jahren noch nie einen Bus benutzt oder auch nur zu Gleichaltrigen Kontakt gehabt. Die Welt kennt sie nur aus den Erzählungen ihrer Mutter – als teuflische Bedrohung. Doch plötzlich ist die weltfremde Zweisamkeit im Paradies von Shrove House zuende. Denn Lizas Mutter hat einen Mann getötet.

Ihre Meinung zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter«

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Madita zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 31.08.2011
Ich würde das Buch auch als Meisterwerk bezeichnen. Im Gegensatz zu anderen Rendell Werken muss sich der Leser nicht erst hundert Seiiten gedulden bis etwas spannendes passiert. Keine einzige der 400 Seiten ist langweilig; für mich war in diesem Buch einfach alles stimmig. Und nochmal: es ist ein Meisterwerk!!!
katja zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 02.10.2009
"Der Krokodilwächter war der erste krimi den ich von rendell gelesen habe und ich fand es super. ich liebe bücher mit einem etwas nostalgischen Hintergrund und so hat es voll meinen Geschmack getroffen. das buch war so spannend das ich es überall mit hingenommen habe und ständig darin las. ich kann es allen krimi- und Romanfans nur weiterempfehlen.
Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 14.09.2009
Es ist kein "richtiger Krimi", sondern eine Entwicklungsgeschichte, und ich hätte eher Barbara Vine als "Autorin" erwartet. Der Titel spielt darauf an, dass Liza sich bei ihrer Mutter Eve, die jeden tötet, der ihre Idylle gefährdet, absolut sicher fühlen kann, wie der Vogel im Maul des Krokodils. Eve hatte sich nach einem schrecklichen Erlebnis als Studentin in ihre Einsiedelei zurückgezogen. Als Liza sich verliebt und die Liebe scheitert, fürchtet sie, sie werde den Konflikt genau so "lösen" wie ihre Mutter...Sehr lang (über 400 Seiten), aber faszinierend und spannend - 90 Grad.
Kenich Hotti zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 17.10.2007
Kenich Hotti findest gut ...sehr gut sogar, was bitte ist ein Krokodilewächter ist doch ne Ralle oder ??? mal ehrlich? also en Vogel ...tzk.es fehlten noch 10
Marion zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 22.05.2006
ich habe das buch im original gelesen und obwohl ich überzeugt bin, dass auch die übersetzung exzellent ist, würde ich dennoch wie beni risch empfehlen, es in englisch zu lesen.
wie shehezerade erzählt liza ihrem freund sean abends einige nächte (wenn schon nicht 1001) lang ihre lebensgeschichte - verwoben darin sind die morde, die im laufe der zeit begangen wurden und die den grund dafür bilden, warum liza sich von ihrer mutter und dem behüteten aber doch einengendem leben auf dem gut shrove trennen musste.
mich hat die geschichte so gefangen genommen, dass ich das buch in kürzester zeit ausgelesen hatte. ruth rendell hat wieder einmal bewiesen, welch erstklassige schriftstellerin sie ist.
Jessi zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 17.12.2004
Das ist der erste Rendell-Krimi, den ich gelesen habe. Der Einstieg fiel mir etwas schwer, doch am Ende konnte ich das Buch gar nicht mehr zur Seite legen und fand es schade als ich es fertig gelesen hatte. Es hat mir sogar so gut gefallen, das ich gleich noch eins von Rendell gelesen habe.
Beni Risch zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 25.10.2004
'The Crocodile bird' oder in deutsch 'Der Krokodilwächter' ist meines Erachtens ein Meisterwerk. Der äusserst spannende und vernetzte Inhalt lässt sich - in englisch und deutsch - mit Genuss lesen. Wenn Sie im Stande sind, die englische Version zu lesen, dann empfehle ich Ihnen dies; viele kluge und amüsante Wortspiele (nicht zuletzt auch der Titel: ein 'Crocodile Bird' ist ein in den Tropen lebender Vogel, der die Zähne von Krokodilen reinigt. Das Krokodil entspräche Eve, der Vogel wäre Liza.) Auch in deutsch ist dieses Buch für jemanden, der gerne Psycho-Krimis liest, ein absolutes Muss!
Inge Wiebe zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 10.10.2004
Genau das richtige Buch, wenn man mal abtauchen und sich entspannen will.
Man kann es auch später immer wieder irgendwo aufschlagen und sich zu Eve und Liza nach Shrove entführen lassen oder in dem kleinen Wohnwagen die Geschichte der diversen Männermorde (die halt so passieren und wahrlich nicht der Mittelpunkt sind) mithören.
Frauen können die Entwicklung der lebenslustigen intelligenten Eve zur Frau, die sich überall nur noch bedroht fühlt, wohl besser nachvollziehen.
Das Buch hat mir Lust auf mehr von Ruth Rendell gemacht.
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Thomas Grün zu »Ruth Rendell: Der Krokodilwächter« 11.06.2003
Nichts für puristische Krimi-Vertilger, aber eine Erzählung von klassischem Zuschnitt und nicht geringer mythischer Kraft. Rendell verzichtet auf alle Wahrscheinlichkeit, macht auch der Logik gewisse Zugeständnisse und kompensiert dies durch die streng stilisierte Fabel, die zahlreichen Konflikten der Moderne einen metaphorischen Raum öffnet. In bester Erzähltratition ergreift sie in der Hauptfigur gelegentlich selbst das Wort - fragend und verfremdend. Die Lösung ist schließt Fabel und Mythos vollgültig und erhält doch die aufgeworfene Vielschichtigkeit und Mehrdeutigkeit. Großartig, trotz gewohnter Längen und kleiner Schludrigkeiten.
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