Dämon hinter Spitzenstores von Ruth Rendell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1976 unter dem Titel A Demon In My View, deutsche Ausgabe erstmals 1976 bei Ullstein.

  • London: Hutchinson, 1976 unter dem Titel A Demon In My View. 184 Seiten.
  • Frankfurt am Main; Berlin; Wien: Ullstein, 1976. Übersetzt von Renate Steinbach. ISBN: 3-442-05520-2. 125 Seiten.
  • Berlin: Das Neue Berlin, 1986. Übersetzt von Edith Walter. 204 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 1992. Übersetzt von Edith Walter. ISBN: 3-502-10618-5. 271 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2000. Übersetzt von Renate Steinbach. ISBN: 3-499-42677-3. 188 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Wunderlich, 2000. Übersetzt von Renate Steinbach. ISBN: 3-499-26289-4. 188 Seiten.

'Dämon hinter Spitzenstores' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Arthur Johnson ist nett, ruhig, unauffällig – aber hinter der Maske seines kleinbürgerlichen Lebens lauern unglaubliche Abgründe.

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Dr.Dieter Rohnfelder zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 08.09.2009
Die Kurzvorstellung ist denkbar knapp, aber Sabine hat ja schon verraten, dass der biedere Arthur Johnson Frauen erwürgt. Zunächst hatte er eine Schaufensterpuppe, die seine verhasste Tante, die ihn lieblos aufgezogen hatte, repräsentiert hatte, im Keller gewürgt, aber die war beim Guy-Fawkes-Feuer verbrannt worden. Absolut brillant und von großartiger atmosphärischer Dichte, da sich alles nur innerhalb der kleinen Hausgemewinschaft um Arthur Johnson und den Kriminologie-Studenten Anthony Johnson abspielt- Wie später oft bei R.R. wird der Geschichte des tödlich kalten und lieblosen Arthur Johnson eine "Gegengeschichte", hier die deralle Hindernisse überwindenden Liebe zwischen Anthony Johnson und Helen, gegenübergestellt. Den "abrupten Schluss" finde ich gerade besonders gut, und das Wiedersehen von Anthony und Helen auf dem Campus gehört zu den besten Szenen, die R.R. je geschrieben hat. Für mich ihr zweitbestes Buch: 97 Grad.
Brigitte Gamerdinger zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 27.01.2007
Die Geschichte des biederen Arthur Johnson war für mich Neuland von Ruth Rendell da ich bis jetzt nur die Chief Inspector Wexford Reihe gelesen habe .
Ich war aber positiv überrascht über das Buch.
Man könnte fast Mitleid mit dem biederen Arthur Johnson bekommen.
Entäuscht war ich bloß über den abrupten Schluß.
Da hätte ich noch etwas mehr erwartet.
RolfWamers zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 27.10.2006
Mit diesem Buch gelang Ruth Rendell der große Durchbruch, und auch heute noch, 30 Jahre später, muss man es als eines ihrer Meisterwerke bezeichnen.Der Dämon, der auch im Harmlosesten von uns nistet - Ruth Rendells großes Thema über viel Jahre. Heute schreibt sie dickleibige Schwafel-Wälzer, und Buchhändler haben mir berichtet, dass sie bei Lesungen und Verlagsmeetings unerträglich arrogant und von sich eingenommen auftritt. Tja, tempora mutantur.....
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milla zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 06.05.2005
Die Geschichte von Herrn Johnson, der - nach außen ordentlicher Biedermann - ein düsteres Geheimnis hat. Rendell erzählt auf gruselig-exakte Art, leuchtet jeden Winkel aus und somit bis auf die Abgründe der menschlichen Seele. Besonders gut gefallen hat mir, dass jede Nebenfigur genauso lebendig dargestellt wird wie die Hauptperson. Leider nur noch gebraucht zu erhalten, aber ein durchweg spannendes Lesevergnügen mit Gänsehautfeeling aus den späten 70ern!
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krimimimi zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 06.05.2005
Lange Zeit war dieses Buch mein Lieblingskrimi. Wie die Autorin es schafft, dass man Mitleid mit dem Täter bekommt und ihm immer wieder zurufen will : " nein, tu´das nicht...!" ist schon meisterhaft. Schade, dass Frau Rendell nicht in jedem ihrer Krimis dieses Niveau halten kann. Manchmal habe ich den Eindruck, es schreibt jemand anderes.
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Anja S. zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 11.07.2004
Ein gut gemachtes Psychogram eines Saubermanns mit dem man tatsaechlich mit-fuehlen kann, obwohl ich keine Sympathien fuer ihn hege.
Sabine zu »Ruth Rendell: Dämon hinter Spitzenstores« 01.05.2004
Der unauffällige, sauber gekleidete Arthur Johnson wird von seinen Mitbewohnern für einen alleinlebenden, ordentlichen und zurückgezogenen älteren Herren gehalten. In Wirklichkeit wird er von dem Drang getrieben Frauen in der Dunkelheit zu erwürgen. Lange Zeit ging alles gut und er begnügte sich mit einer im Keller versteckten Puppe, bis Anthony Johnson ins Haus zog. 

Ruth Rendell schafft es im Laufe des Buches, Sympathien für einen Psychopathen zu wecken. Schließlich hofft man, dass er als Täter nie entdeckt wird. Wie gewohnt von der Autorin, ist das Buch spannend und mit Humor geschrieben. Der einzige Nachteil ist die Dicke des Buches, es hat nur 188 Seiten.  
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