Der Untergrundmann von Ross MacDonald

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1971 unter dem Titel The Underground Man, deutsche Ausgabe erstmals 1973 bei Diogenes. 301 Seiten. ISBN-10: 3-257-20878-2, ISBN-13: 978-3-257-20878-8. Übersetzt von Hubert Deymann.

'Der Untergrundmann' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Angeblich wollte Stanley Broadhurst seine Mutter in Santa Teresa besuchen, kurze Zeit später sind er, sein kleiner Sohn Ronny und eine Attraktive Blondine verschwunden. Als Privatdetektiv Lew Archer Stanley findet, ist er tot, und ein gewaltiges Feuer bedroht die Gegend von Santa Teresa. Von der jungen Frau und dem kleinen Ronny fehlt noch immer jede Spur...

Ihre Meinung zu »Ross MacDonald: Der Untergrundmann«

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John67 zu »Ross MacDonald: Der Untergrundmann« 30.07.2009
Ein klassischer Lew Archer Fall, wobei er hierbei eher zufällig und aus Eigeninteresse in den Sog der Ereignisse hineingezogen wird. Anfangs vielleicht etwas zähe, aber die Geschwindigkeit der Handlung nimmt dermaßen rasante Formen an, daß ich teilweise Passagen zweimal lesen musste, um die Zusammenhänge herstellen zu können. Und genau dies läßt einen diesen Krimi nicht aus der Hand legen: Wenn du das Buch zuklappst, bist du draußen!!
Also nur im Urlaub lesen*gg*!
heinrich zu »Ross MacDonald: Der Untergrundmann« 27.09.2008
Ross Macdonald läßt seinen Helden im wahrsten Sinne des Wortes in der Vergangenheit graben. Wie in allen Lew - Archer – Romanen liegt in den seit Jahren vertuschten Geheimnissen die Lösung der gegenwärtigen Morde. Die Handlung spielt vor der dramatischen Kulisse eines kalifornischen Waldbrandes, der eng mit dem Fall verknüpft ist. Für sich gesehen, ist es ein spannendes, literarisch hochwertiges Buch; aber aus dem Gesamtwerk des Autors ragt es nicht heraus. Ich finde es als Einstieg in die Lew-Archer-Reihe sehr passend, weil es auch ein wenig den Protagonisten und seinen gesellschaftlichen Kontext beschreibt, was sonst selten vorkommt. 72 Grad dafür.
longshadow zu »Ross MacDonald: Der Untergrundmann« 04.08.2007
Neben "Find a Victim" mein liebstes Lew Archer Abenteuer. Die ersten einhundert Seiten schlängeln sich mehr oder minder spannend daher, aber danach wird das Geheimnis um den "Untergrundmann" so gut das ich das Buch nicht aus legen konnte.
marquee zu »Ross MacDonald: Der Untergrundmann« 02.02.2006
Lesenswert wie jeder Roman von MacDonald, wenn man von einigen allzu blumig geratenen Passagen absieht. Zu Beginn heißt es etwa, daß "die blauen Häher im Garten aussehen wie Teile eines zerbrochenen Himmels". Das muß man nicht unbedingt mögen.

Zur Person von MacDonald ist aus dem, was ich aus seinen Büchern herauslese, vielleicht zu sagen, daß er extrem ich-bezogen gewesen sein muß. Er bezeichnet sich in einem seiner Bücher als Katalysator für Unglück, in anderen Büchern springt er (als Lew Archer) mit seinen Klienten in ziemlich kurz angebundener Weise um. Ich glaube, er war etwas paranoid und hat sich als Ursache und Mittelpunkt von allem gesehen.
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