Elementarschaden von Roland Spranger

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2013 bei Bookspot.

  • München: Bookspot, 2013. ISBN: 978-3937357966. 280 Seiten.

'Elementarschaden' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Privatdetektiv Thorsten Kulik wird von einer Versicherung beauftragt, Blitzunfälle mit Personenschaden zu untersuchen. Er trifft auf merkwürdige Blitzopfer: Einen Einsiedler mit Alien-Kontakt. Eine durchgeknallte Rock-Band. Eine komplette Fußballmannschaft. Währenddessen muss Thorstens Kompagnon Ralf das Tagesgeschäft aufrechterhalten: Ehebruch, Schwarzarbeit, Nachbarschaftskriege. Die Arbeit wird für die Detektive unangenehm, als ein Stalker anfängt, ein bösartiges Spiel mit ihnen zu treiben. Immer ist ihr Gegner einen Schritt voraus. Die beiden Ermittler leben zunehmend gefährlich. Als Thorsten Annika trifft, wird die Situation noch chaotischer. Nach einem Blitztreffer hat sie das Gedächtnis verloren: An guten Tagen kann Annika sich nicht an die Namen ihrer Kinder erinnern an schlechten Tagen weiß sie nicht, dass sie Kinder hat. Thorsten interessiert sich ein bisschen zu sehr für Annika. Im besten Fall unprofessionell Elementarschaden vorprogrammiert.

Ihre Meinung zu »Roland Spranger: Elementarschaden«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

geronimox zu »Roland Spranger: Elementarschaden« 19.07.2015
Merkwürdig inkonsequent. Einer der Romane, bei denen der Schriftsteller seine Personencharakterisierung nicht lange durchhält.

Der erste Hauptdarsteller-Detektiv wird schon auf den ersten Romanseiten als Kampfsporterfahren beschrieben, wird dann aber während des restichen Romans gleich mehrfach von weit schwächeren Widersachern aufs Kreuz gelegt.

Dem zweiten, fettleibigen, Ermittler wird vom Autor vorher vollmundig eine Vita als hünenhafter Disco-Rausschmeisser zugeschrieben, aber auch dieser lässt sich im Laufe der Geschichte mit echt billigen Strassentricks überwältigen.

Da fällt dann die Tatsache, dass sich der Chef der Detektei mal eben in die hübsche, blonde Hauptverdächtige verliebt, nicht weiter ins Gewicht. Geht's noch?

Positiv: Autor Spranger kann gut schreiben – wirklich! Leider wird sein flüssiger, bisweilen schwarzhumoriger Schreibstil durch die vielen, vielen oben beschriebenen Dramaturgiefehler abgewertet.

Mein Fazit: Hätte mit konsequent durchgehaltener Personencharakterisierung ein schöner deutschsprachiger Krimi werden können. So bleibt er nur schnelles Lesefutter bei Zugführer- und Pilotenstreiks.

6/10


-
Ihr Kommentar zu Elementarschaden

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: