Tod in Lissabon von Robert Wilson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1999 unter dem Titel A Small Death in Lisbon, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Portugal / Lissabon, 1930 - 1949.

  • London: HarperCollins, 1999 unter dem Titel A Small Death in Lisbon. 575 Seiten.
  • New York: Harcourt, 2000. 575 Seiten.
  • München: Goldmann, 2002. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 3-442-45218-X. 575 Seiten.
  • München: Goldmann, 2005. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 3-442-05527-X. 575 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2006. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 978-3-570-06839-7. 572 Seiten.

'Tod in Lissabon' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

In Lissabon wird ein junges Mädchen ermordet. Bei seinen Ermittlungen stößt Inspektor Zé Coelho auf eine Spur, die weit in die Vergangenheit zurückweist: Einst ging ein deutscher SS-Offizier im neutralen Portugal auf die Jagd nach einem kriegswichtigen Metall – und setzte einen Teufelskreis aus Mord und Erpressung in Gang. Und daher sind neugierige Inspektoren noch heute so manchem offiziellen Würdenträger ein Dorn im Auge …

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein guter Roman mit Stärken in Stil, Charakteren und Geschichte« 82°

Krimi-Rezension von Thomas Kürten

Eine Geschichtsstunde der anderen Art erwartet die Leser von Robert Wilsons Tod in Lissabon. Am Strand eines Vororts von Lissabon wird die Leiche eines jugendlichen Mädchens gefunden. Tod durch Erwürgen . Was könnte dieser Mord mit den Geschäften der Nazis im Portugal der frühen 40er Jahre zu tun haben. Robert Wilson versteht es, zwei sehr weit auseinander liegende Handlungsstränge zu einem fulminanten Finale zusammen zu führen.

Zum einen erzählt er die Geschichte des deutschen SS-Mannes Klaus Felsen, der für die Nazis in Portugal das Metall Wolfram aufkaufen soll. Problem: die größten Minen Europas befinden sich unter Kontrolle der Alliierten. Bald gründet Felsen mit einem anderen SS-Mann und seinem skrupellosen portugiesischen Komplizen Joaquim Abrantes eine Bank, über die das Nazi-Gold nach Portugal gebracht wird. Nach Ende des Krieges lebt Felsen im sonnigen Portugal viele Jahre ein sorgenfreies Leben.

Ze Coelho und Assistent Carlos ermitteln

Der andere Erzählstrang handelt von den Ermittlungen des Kommissars Ze Coelho und seines jungen Assistenten Carlos. Das tote Mädchen, 15-jährige Tochter eines reichen Anwalts, scheint vor der Ermordung vergewaltigt worden zu sein. Schnell stellt sich jedoch heraus, dass sie schon sehr früh ein reges Sexualleben führte und regelmäßig mit ihren Freiern eine Pension aufsuchte. Mit ihren blonden Haaren und den blauen Augen sieht sie dann auch nicht gerade wie die typische Portugiesin aus.

Eigentlich schon bevor man mit dem lesen beginnt, fragt man sich, wie zwei derart unterschiedliche Handlungen zusammen geführt werden sollen. Wilson braucht lange, aber nach rund zwei Dritteln des Buches schafft er es schließlich, dem Leser eine Antwort darauf zu geben. Bis dahin laufen zwei getrennte Geschichten ab: Zum einen die durchaus interessante Aufarbeitung von Nazi- und Geheimdiensttätigkeiten in Portugal, die zwar keinen Anspruch auf Authentizität erheben. Zum anderen die Schilderung der Ermittlungen am Mordfall der Teenagerin aus der Sicht Kommissars Ze Coelho, die zwar nicht uninteressant beschrieben sind, aber weniger fesselnd bleiben. Immer vier Kapitel im Wechsel.

Sex sells – eine Frage des Genres?

Sex sells? Vielleicht ein Motto, unter dem Robert Wilson diesen Roman geschrieben hat. Ich habe nicht mitgezählt, wie oft die im Roman handelnden Personen miteinander Sex haben, ich habe mir auch nicht merken können, welche Praktiken sie dabei ausübten. Die Vermutung nach dem ersten Kapitel, dass ein paar deutsche Gene durch außerehelichen Beischlaf bei dem jungen Mordopfer gelandet sind, bewahrheitet sich später schließlich, überrascht zu diesem Zeitpunkt dann aber schon lange nicht mehr. Bleibt damit als Aussage stehen, dass Triebhaftigkeit auch eine Sache der Gene ist?

Es soll kein falscher Eindruck entstehen, Tod in Lissabon ist ein flüssig erzählter und gut lesbarer Roman, spannend und interessant. Nur stellt sich im Nachhinein die Frage, warum der Tod der Teenagerin, die mit ihren Freiern ins Bett steigt, um sich Partydrogen leisten zu können, mit den Nazimachenschaften verbunden werden musste. Die Brücke, die Wilson anbietet ist letztlich nicht mehr als ein schmaler Steg. Gerade die ausführliche Schilderung der Situation in Portugal in den Kriegsjahren (Flüchtlinge, Visumprobleme, Geheimdienste) sowie im fernen Berlin, haben für die Fortentwicklung der Geschichte keinen nennbaren Mehrwert.

Zu den Figuren der Handlung: stärkster Charakter ist Kommissar Ze Coelho, aus dessen Perspektive ein Ich-Erzähler den Teil der Geschichte schildert, der in den 1990er Jahren spielt. Eine Figur mit Potential, wenngleich sie in kleinen Zügen an andere Ermittler der heutigen Krimiszene erinnert. Alleinstehender Vater einer Tochter, eigenbrötlerisch und kontaktarm. Der nur ein Jahr zurückliegende Unfalltod traf ihn schwer, aber der Leser lernt ihn erst an einem Zeitpunkt kennen, wo Veränderung in sein Leben Einzug hält. Zusammen mit seiner Tochter Olivia mag man ihm den berühmten Tritt in den Allerwertesten geben, sich wieder dem Leben zu stellen. Olivia hat sicherlich die bedeutsamste Nebenrolle, erhält Coelho durch sie schließlich Einblick in die Sichtweise der jungen Generation und die Beziehungen zwischen den Geschlechtern. Irgendwie erscheint sie aber ein wenig übermenschlich, zu reif für eine 16jährige, die Modedesign studieren will und Krawatten für ihren Vater und Väter ihrer Freundinnen fertigt. Coelhos junger Kollege Carlos Pinto vermittelt einen sehr begabten Eindruck, eckt aber mit seiner direkten, ungebremsten Art sehr oft bei Kollegen und Freunden an. Beide Ermittler können hohe Sympathiewerte erreichen und wecken Lust, bald mehr von ihnen zu lesen.

Dem Roman hätten 200 Seiten weniger gut getan

Auch die Charaktere der Verbrecher sind gut umschrieben. In einem gleichen sie sich: so rücksichtslos sie im Geschäftsleben vorgehen, so ist auch ihre Wertschätzung des weiblichen Geschlechts äußerst gering. Sex ist Gewalt. Liebe taucht in diesem Roman nur selten auf. Dennoch sind sie Höchst unterschiedlich, der eine ein hinterhältiger Feigling, der andere ein impulsiver Gewalttätiger, der nächste willenloser Spielball eines politischen Systems oder ein rücksichtsloser Egoist.

Ein guter Roman mit Stärken in Stil, Charakteren und Geschichte. Schwächen sind in der doch zu einfach geratenen Aufklärung des Mordfalls (Stichwort Krawatte), einem befremdenden Motiv des tatsächlichen Mörders und der recht oberflächlichen Verbindung beider Handlungsstränge zu sehen. Eine Leseempfehlung allemal, besonders für Leser, die die Schönheit Lissabons bereits kennen und schätzen gelernt haben. Aber mag die Geschichtsstunde über Wolframkäufe in Nazideutschland auch noch so interessant gewesen sein, der Roman hätte auch gut und gerne 200 Seiten weniger haben können.

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Rolf zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 18.05.2016
Der Handlungsstrang der Salazarzeit ist spannend aufgebaut und mit Infos gespickt die mir bis dahin fremd waren.
Den Handlungstrang der in den 90er Jahren
spielt fand ich sehr langweilig-wie lange tot, wie lange liegt die da schon, pathologisches, desaströse Familienverhältnisse unter reichen Menschen, Tatortniveau- diesen Teil habe ich mehr od. weniger quergelesen. Die Romane von Robert Wilson sind aber insgesamt gesehen recht spannend und unterhaltsam.
Nicola zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 26.10.2013
Für mich ist dieses Buch ein gelungenes Musterbeispiel dafür, wie man einen Krimi als Aufhänger für historische und gesellschaftliche Zusammenhänge nutzen kann. 200 Seiten hätten gefehlt! Ich wusste bisher wenig über die Periode von Salazar und die politischen Zusammenhänge und habe einiges dazu gelernt.
manni zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 29.04.2013
Sehr dramatischer Kriminalroman, fesselnd geschrieben. Außerdem wegen der Geschichte gerade heute wieder hochaktuell. Robert Wilson hatte für mich in seinem Andalusien Vierteiler seine Klasse bewiesen, diesen Roman habe ich jetzt erst als TB entdeckt und an einem Wochenende regelrecht verschlungen. Sehr spannend! 85°
Peter zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 25.11.2012
Ich möchte der weit verbreiteten Meinung widersprechen, 200 Seiten weniger wären mehr gewesen. Ich glaube nur so erzeugt Wilson die Athmosphäre, die dieses Buch von einem "normalen" Krimi unterscheidet, und es zu einem Kunstwerk aufwertet. Er schafft es, unterhaltsam und spannend, die europäische Geschichte des vergangenen Jahrhunderts in einem Krimi zu verarbeiten. Respekt! Eines meiner Lieblingsbücher!
Torsten zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 09.12.2011
Genau wie die Javier-Falcón Reihe zeichnet auch dieses Buch sich durch Wilsons unglaublich komplex gesponnene Handlung aus - und ich wundere mich immer wieder, wie ausgerechnet ein Brite die porugiesischen und spansischen Befindlichkeiten so lebendig beschreiben kann.
Die beiden zunächst völlig verschieden scheinenden Handlungsstränge werden wunderbar zielstrebig und schlüssig zusammengeführt und immer wenn man einen Zusammenhang oder eine Lösung erkennt, folgt noch ein weiterer Haken. Nebenbei wird man motiviert doch noch einmal genauer die Geschichte Portigals nachzulesen, denn obwohl alles doch gar nicht so lange her ist, ist die Vergangenheit der Epoche Salazar doch ziemlich in Vergessenheit geraten.
Torsten Heymann zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 21.07.2009
Ein Buch, das zu Recht Krimipreise in ganz Europa abgeräumt hat. Die Handlung ist gut in die Historie Portugals eingebunden, wirkt trotz der sehr ausgefeilten Story nie an den Haaren herbeigezogen und zieht den Leser durch seine Spannung tief in die Geschichte hinein. Lesevergnügen auf hohem Niveau. Ich werd bald mehr von Wilson lesen.
Stefan83 zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 12.07.2009
Robert Wilson tritt mit seinem Buch "Tod in Lissabon" den Beweis an, dass sich die Begriffe "literarisch" und "Krimi" nicht unbedingt beißen müssen, in der richtigen Mischung sogar ein formvollendetes Lesevergnügen ergeben können. Das dennoch wohl nicht jeder Krimi-Leser hieran Gefallen finden wird, ist nahe liegend, denn Wilson hat nicht nur ein heikles Thema ausgewählt, sondern dies auch sehr episch aufgebaut auf Papier gebracht.

In zwei Handlungssträngen, die sowohl zeitlich als auch situativ weit auseinander liegen und über viele Seiten keine Verbindung miteinander aufweisen, entwickelt er zunächst etwas behäbig, dann sich mit jeder Seite zuspitzend eine Geschichte, die Wilsons Können mehr als andeutet und in seinem Ausmaß durchaus mit Allendes "Geisterhaus" verglichen werden kann. Ihren Anfang nimmt sie im Berlin der frühen 40er Jahre.

Das "Dritte Reich" befindet sich auf dem Höhepunkt seiner Macht. Hitler hat mit der Sowjetunion bereits das nächste Ziel vor Augen. Dringend dafür benötigt wird das in der Panzerkonstruktion eingesetzte Schwermetall Wolfram, welches an der Front die Überlegenheit der deutschen Infanterie weiterhin gewährleisten soll. Klaus Felsen, Fabrikant bei den Kupplungswerken, wird von der SS "überzeugt" dieses aus dem neutralen Portugal zu besorgen. Gemeinsam mit dem SS-Mann Lehrer und einem skrupellosen portugiesischen Komplizen organisiert er den Schmuggel des Metalls nach Deutschland und gründet gleichzeitig eine Bank in Lissabon, über welche das Nazi-Gold ins Land gebracht wird. Ihre Partnerschaft übersteht die Wirren des Krieges. Die schwere Schuld, die sie auf sich geladen haben, droht sie jedoch bald einzuholen...

Gut ein halbes Jahrhundert später findet sich der Leser gemeinsam mit dem Kriminalbeamten Zé Coelho am Strand von Lissabon wieder. Vor uns die Leiche eines 15-jährigen Mädchens. Sie scheint der High-Society der Stadt zu entstammen und für ihr Alter erstaunlich viele Erfahrungen im Bereich Sex gesammelt zu haben. Coelho, der Typ einsame und unbeirrte Ermittler, stürzt sich in den Nobelhintergrund des Opfers und lässt sich dabei auch durch die politisch motivierten Interventionen seiner Vorgesetzten nicht von der Suche nach der Wahrheit ablenken. Und schon bald stößt er in ein Wespennest, das komplexer ist, als anfangs angenommen...

Robert Wilson verschafft dem Leser hier einen mehrfachen Genuss. Kunstvoll lange lässt er uns darüber im Unklaren, wie die Geschichte Felsens mit dem Mord in der portugiesischen Gegenwart zusammenhängt. Beide Handlungsstränge fußen auf den Elementen urtypischster Ausprägung, welche nicht selten die Pfeiler der Geschichte gebildet haben: Es geht um Macht und Gier, Käuflichkeit und Erpressung, Ideale und Opportunität, Folter und Mord. Und nicht zuletzt um Sex, dass in der ohnehin schon umfangreichen Erzählung einen mitunter etwas zu großen Raum einnimmt. Dabei wird der Leser durch die Epochen von Portugals Vergangenheit gezogen, erlebt er die Ereignisse um Salazars Diktatur, dem Fall der Kolonien und der Nelkenrevolution mit, ohne dass man dabei den Kriminalplot aus den Augen verliert. Die überragende Kunst liegt da vor allem in der Figurenzeichnung, denn Wilson tappt in kein Klischee, das bei diesem Wälzer nur allzu nahe gelegen hätte. Kühl wie Eric Ambler hält er seinen Protagonisten jede Entscheidung offen: Sie machen ihre Geschichte selbst und tragen dafür die Verantwortung. Sehr beeindruckend, wie ein englischer Autor sich da u.a. in die Seele eines deutschen SS-Manns versetzt hat.

Dass es letztendlich natürlich um mehr geht, als nur einen Täter zu überführen, deutet sich schon früh an. Das fulminante Finale, in der beide Handlungsstränge in glaubhafter Weise und mit überraschender Leichtigkeit zusammengeführt werden, lässt jedoch kaum Raum für Kritik. Wenngleich uns Wilson mitunter vielleicht etwas zu ausschweifend auf die Folter gespannt hat.

Insgesamt ist "Tod in Lissabon" zwar kein Meisterwerk (dafür ist die Story doch oft zu langatmig geraten), doch ein literarisch geschliffener Roman, der unheimlich fesselnde Spannungsmomente enthält und gerade wegen seiner Komplexität sich erfrischend von der Konkurrenz abhebt. Ein Typ für geduldige Freunde von Spannungsliteratur, die nebenbei auch mehr über Portugals Historie in Erfahrung bringen möchten.
9 von 12 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mylo zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 10.08.2008
War mein erster Wilson und er hat Lust auf mehr gemacht. Zwei soweit verschiedene Plots zusammenzuführen hat mich begeistert, einiges an Geschichte und von Portugal dazugelernt, gut und spannend unterhalten. Auch die Personen waren sehr gut und interessant dargestellt.
Also mir hat das Buch sehr gefallen und es bekommt 80 Punkte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
ABaum71 zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 15.02.2008
Mein erstes Buch von Robert Wilson, und ich möchte mehr...
Das Buch fügt genial zwei scheinbar völlig verschiedene Handlungen zu einem gemeinsamen Ende zusammen und keine Seite davon ist unwichtig geschweige denn überflüssig.
Das Buch führt den Leser durch 50 Jahre europäischer Geschichte vom Nazideutschland über die Nelkenrevolution bis zur Expo,alles ziemlich genau recherchiert und rübergebracht.
Was mich etwas gestört hat am Buch sind die allzu genau beschriebenen Ortsangaben in Lissabon und Umgebung, was zeitweise bei mir dazu geführt hat, den Überblick zu verlieren.
Alles in allem ein geniales Buch das alles enthält was ein Krimi-,Thriller-Fan sich wünscht : Sex, Drogen, Mord, Intrigen, Hass und alles mit einer Prise Geschichtsunterricht gewürzt.
Swen Piper zu »Robert Wilson: Tod in Lissabon« 09.09.2007
Der aus zwei Handlungssträngen aufgebaute Roman lässt den Leser sehr ambivalent zurück: Ohne Zweifel sehr stark und fesselnd erzählt ist der geschichtliche Rückblick in die Nazizeit, überraschend profan, trivial, konstruiert und daher wenig überzeugend kommt dagegen der Teil daher, der in den 90-iger Jahren in Lissabon spielt.

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