Der Blinde von Sevilla von Robert Wilson

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2003 unter dem Titel The Blind Man of Seville, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: Spanien / Andalusien / Sevilla, 1990 - 2009.
Folge 1 der Javier-Falcón-Serie.

  • New York: Harcourt, 2003 unter dem Titel The Blind Man of Seville. 434 Seiten.
  • London: HarperCollins, 2003. 639 Seiten.
  • München: Goldmann, 2004. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 3-442-45637-1. 639 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Kristian Lutze. ISBN: 978-3-442-46480-7. 639 Seiten.

'Der Blinde von Sevilla' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Während man in Sevilla die Semana Santa feiert, ist Inspektor Javier Falcón mit einem äußerst grausamen Mordfall beschäftigt. Ein Restaurantbesitzer wird tot aufgefunden – an einen Stuhl gefesselt und gestorben an den Verletzungen, die er sich zufügte, als sein Mörder ihn zwang, ein Video anzuschauen. Was so unvorstellbar Schreckliches hat das Opfer gesehen? Bei den Nachforschungen entdeckt Falcón nicht nur, dass sein verstorbener Vater in den Fall verwickelt ist, sondern dass er selbst bald das nächste Mordopfer werden könnte. Kann ihm da noch der Blinde helfen, der ihm mit angeblich prophetischer Gabe zur Seite steht...?

Das meint Krimi-Couch.de: »Packende Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau!« 93°Treffer

Krimi-Rezension von Lars Schafft

Krimi-Couch-Volltreffer September 2004

Angst. Angst vor dem Wiedertreffen mit der Ex. Angst vor dem Kampf mit dem Stier in der Arena. Angst vor dem Feind im Schützengraben. Angst vor der Zukunft in einer stillen Minute. Angst vor der eigenen Vergangenheit in einer unüberlegten Reaktion. Angst vor sich selbst. Angst ist das alles beherrschende Thema in Robert Wilson´s drittem auf Deutsch erschienenem Roman Der Blinde von Sevilla. Mit welcher Perfektion der Brite diesen Krimi geschrieben und das Thema umgesetzt hat, sollte hingegen jedem anderen zeitgenössischen Krimiautoren Angst einjagen. An Wilson führt zur Zeit kein Weg vorbei.

Wer nicht sehen will, muss fühlen

Im südspanischen Sevilla geht ein Serienmörder um, der – gar nicht mal so wie vermutet – durch seine körperliche Brutalität die Menschen fesselt, sondern durch eine perfide psychologische Folter. »Der Blinde«, wie ihn die Presse bald betiteln soll, zwingt seine Opfer dazu, sich genau die Dinge vor Augen zu werfen, die sie am liebsten vergessen hätten, die sie aus ihrem Leben bannen wollten, vor denen sie sich am meisten fürchten, für die sie sich am meisten schämen. Natürlich, der Killer hilft nach: fesselt seine Opfer an Stühle, schneidet ihnen die Augenlider ab. Wer nicht sehen will, muss fühlen. Wer das gesehene nicht ertragen kann, stranguliert sich selbst.

Wie Raúl Jiménez, einer der Bau- und Restaurantmogule Sevillas. Javier Falcón, so heißt der ermittelnde Kommissar, trifft der erste Mord hart. Was mit körperlichem Unbehagen beginnt, entwickelt sich für den ohnehin schon Leid geplagten Falcón zu einer persönlichen Jagd nach der Unbekannte in der eigenen Vergangenheit, zu einem ganz persönlichen Strudel, der ihn immer weiter hinab zu ziehen droht.

Je mehr der Killer den Kommissar beherrscht, desto mehr fesselt »Der Blinde« den Leser

Doch bevor Robert Wilson seine Klasse zeigen kann, droht Der Blinde von Sevilla ein recht gewöhnlicher Serialkiller-Roman zu werden. Der Ermittler auf eigener Faust, da er weder mit den tölpelhaften wie ehrgeizgen Kollegen noch mit der Exfreundin klar kommt. Der Mörder, der den Polizisten eine Botschaft hinterlassen möchte. Die mehr als offensichtlich falsche Fährte, die für die Morde ein ganz banales Motiv mitbringt (Geldgier) – und sich natürlich als absolut falsch erweist. Doch an diesen »Basics« hält sich Wilson glücklicherweise nicht lange auf. »Der Blinde« packt den Leser in gleichem Maße fester, wie der Killer Kommissar Falcón beherrscht. Und je näher Falcón seinen Vater kennenlernt.

Francisco Falcón war nämlich beileibe kein unbeschriebenes Blatt, nicht nur ein erfolgreicher Maler, nicht nur der stadtbekannte Künstler, dessen Ruf dem seines Sohns immer weit vorauseilt. Francisco Falcon hat eine dunkle Vergangenheit, wie der Killer dem Kommissar durch die Morde mitteilt. Und Javier, findet tatsächlich, worauf ihn der Mörder stoßen will. Und besiegelt damit fast sein eigenens Schicksal.

Die Tagebücher des Francisco Falcón

Bruch in der Erzählweise. Aus der spannend und detailliert beschriebenen Ermittlungsarbeit in Sevilla während der »Semana Santa« springt Autor Wilson nun abwechselnd in Ort und Zeit. Francisco Falcón hat ein bewegtes und hartes Leben hinter sich. Als spanischer Fremdenlegionär an der Seite Nazi-Deutschlands im Kampf in Russland. Als Lebemann im heute marokkanischen Tanger – zwischen Kunst und Drogen, Ehefrau und kleinen Jungs. Nein, dieser Falcón war nun wirklich nicht der Vater, für den ihn Javier gehalten hat. Seite um Seite, Tagebuch um Tagebuch verfliegen, bringen Javier Falcón der Aufklärung der Morde des »Blinden« aber nicht näher – allerdings der eines Verbrechens, das gesetzlich sicherlich verjährt ist, dessen Folgen aber gerade für den spanischen Kommissar verheerend sein werden.

Und genau hier zeigt sich die wahre Finesse, dieser grandiose Aufbau, diese hochkarätige Erzähltechnik. Das ist es, was Der Blinde von Sevilla zu einem der besten Krimis der letzten Jahre macht. 600 Seiten und kein bisschen Langeweile. Fundiert recherchiert bringt Robert Wilson, der ein Faible für Europas dunkelste Zeiten zu haben scheint (siehe Tod in Lissabon), ein Stück hispanischer Geschichte zum Leben, das den wenigsten Lesern überhaupt bekannt sein dürfte. Intelligent kombiniert er zwei Erzählstränge, die gute fünfzig Jahe auseinanderliegen, zu einem Plot, der manch politisch »aktuellen« Kriminalroman in die zweite Reihe degradiert. Das ist packende Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau!

Franco, Bürgerkrieg und Stierkampf

Doch Der Blinde müsste und sollte auch den ein oder anderen ärgern. Richtig ärgern sogar. Jeden Verlag, an dem dieser Robert Wilson vorbeiging. Jeden spanischen Autoren, da Wilson gezeigt hat, wie ur-iberische Geschichtsaufklärung sensibel, unterhaltsam und klischeelos in der Literatur funktionieren kann. Wie ebenso ur-spanische Motive wie die »Semana Santa« oder der Stierkampf Einzug in den Krimi finden können. Und schließlich wird dieser Roman jeden Leser ärgern – jeden, der seine Zeit mit anderen, immer gleich gestrickten, Serienmörder-Romanen vertan hat. Sei´s drum. Wir drücken Robert Wilson die Daumen, dass er noch viele mit seinen Werken ärgern wird. Auch wenn wir selbst wieder dazugehören werden, wenn wir uns morgens über tiefe Augenränder beklagen – und uns trotzdem beim Briten für diesen hochklassigen Roman herzlich bedanken: Muchas gracias, Señor Wilson!

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Regina Kirsch zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 06.10.2017
Dieses Buch gehört für mich zum großartigsten was in den letzten Jahren an Krimis geschrieben wurde. Die literische Qualität verbunden mit der sehr spannenden Krimi-Geschichte ist in den letzten Jahren leider unübertroffen. Der Blinde von Sevilla ist endlich mal wieder ein Buch das nicht nur schnelle Krimi-Kost mit einem guten Plott liefert sondern wirklich anspruchsvolle und qualitätvolle literarische Dimensionen erreicht - ganz, ganz super!
trafik zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 16.09.2016
Es war mein erster Krimi von Robert Wilson. Ich habe den Krimi nicht zu ende gelesen.
Für mich warr viel Zuviel durcheinander. Die Aufzählung der Tagebücher war mehr als langatmig.
Dazwischen waren schon spannende Elimente, aber zu wenige.
Ich werde aber noch einen Krimi von Robert Wilson lesen. Vielleicht habe ich nicht mit dem richtigen angefangen.
Gaspar zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 14.01.2011
Nun bin ich dem Blinden auch auf die Spur gekommen, wobei klar zu sagen ist, dass es um eine Blindheit im übertragenen Sinn geht. Ein Mann wird tot und gefesselt augefunden. Er ist ein reicher Restaurantbesitzer und hat sich noch kurz vor seinem Tode mit einer "Puta" amüsiert. Ihm sind die Augenlider und die Nase abgeschnitten. Was andernorts die Mafia macht, muss in Sevilla ein Psychopath erledigen. Wie schon in anderen Kommentaren erwähnt, besteht der Roman im Wesentlichen aus einer Exploration der Vergangenheit der Protagonisten. Stil und vor allem Handlung sind zuweilen übersteigert dramatisch.
Als Guarnición bekommt der Leser viele spanische Vokabeln, die, wohl übersetzungsbedingt, nicht immer ganz passen.
Negativ ist die gefühlte Überlänge und der sich daraus ergebene Mangel an Spannung. Ich habe schätzungsweise 200 Seiten quergelesen.

75 °
Torsten zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 19.09.2010
Ein unglaublich komplexer Roman in dem Robert Wilson ungeheuer detailliert die Leben einerseits des Opfers und andererseits das von Javier Falcón und speziell seines Vaters entwickelt. Da tritt der eigentliche Mord und die Entlarvung des Täters beinahe in den Hintergrund - selten habe ich derart gut entwickelte Charaktere mit einem derart genau beschriebenen Lebenslauf gelesen.
Manchmal anstrengend den ÜBerblick zu behalten und vor allem die jeweiligen Schnittpunkte in beider Leben zu erinnern - aber es lohnt sich.
Übrigens wird das mit den spanischen Begriffen hier doch etwas arg aufgebauscht - was hier Staatsanwalt, Polizeipräsidium, Totenschein oder Gerichtsmediziner bedeutet ist doch jederzeit völlig eindeutig.
Alexandra zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 09.06.2010
Die ersten zwei Drittel des Romans sind ein bißchen mühsam zu lesen, erst gegen Ende des Buches "packt es einen" und man liest durch bis zum Schluß.
Leider bleiben dort ein paar Fragen offen; die Person des "Sergio" bleibt blaß ebenso wie die Frage und Antwort nach seinen Mord-Motiven, schade.
Die heftig eingeworfenen spanischen Ausdrücke im Text nerven eigentlich nur, obwohl ich der Sprache ein bißchen mächtig bin. Der Autor möchte scheinbar seine Landes- und Sprachkenntnisse allzusehr beweisen; hier wäre weniger mehr gewesen.
Die Stierkampf-Torero-Episode war überflüssig.
Alles in allem gute 85 Grad von mir.
Summerherekid zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 11.08.2009
„Packende Unterhaltung auf allerhöchstem Niveau“ so das Resumee der Krimi-Couch. Tatsächlich kann ich dem nur teilweise zustimmen.

Faszinierend und abstoßend zugleich, welche tiefen Abgründe sich im Laufe des Romans auftun – bis hin zum wirklich atemberaubenden Ende. Sehr gut gelungen auch die Darstellung der einzigartigen Atmosphäre in Tanger in der Zeit von den 30er bis 60er Jahren (auch wenn man sich durch die Tagebuchaufzeichnungen manchmal quälen muss). Diese Punkte machen den Roman zu einem wirklich außergewöhnlichen literarischen Werk.

Was mir jedoch weitaus weniger gefallen hat, war die teilweise extrem kühle und distanzierte Erzählweise des Autors. Diese verleitet „Publishers Weekly“ gar zu einem Vergleich mit Hemingway (Klappentext). Für mich ist sie aber ein entscheidender Schwachpunkt. So kann ich den Zerfall Javiers zu keinem Zeitpunkt nachempfinden und damit auch kaum nachvollziehen. Wie wichtige Punkte in der Handlung völlig beiläufig erzählt werden, wirkte auf mich ebenfalls eher unprofessionell.

Zu den vielen nicht übersetzten Ausdrücken wurde schon einiges gesagt. Ich frage nur: Wo war hier der Lektor?

Insgesamt ist „Der Blinde“ ein ganz schöner Schinken, durch den man sich streckenweise kämpfen muss. Am Ende wird man jedoch belohnt. So bleibe ich nach der Lektüre einigermaßen zufrieden zurück, auch wenn das Buch für mich kein Meisterwerk darstellt.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Rolf.P zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 08.04.2009
Ja, der Anfang ist etwas mühsam.

Nein, ich kann kein Spanisch und nach der Lektüre ist in mir auch nicht der dringende Wunsch entstanden, es zu erlernen.
Anfangs stolpert man beim Lesen häufig über die vielen spanischen Begriffe und so muss man sich selbst zusammenreimen, dass der levantamiento del cadaver wahrscheinlich der Totenschein ist. Die unübersetzten spanischen Fremdwörter sind auch nicht sehr hilfreich, da man sie teilweise einfach nicht versteht, wenn man des Spanischen nicht mächtig ist.

Auch die Wegbeschreibungen der Autofahrten durch Sevilla bringen einem nur was, wenn man sich in Sevilla auskennt oder den Stadtplan benutzt, der sich auf den ersten Seiten des Buches befindet (denn nein, ich habe nicht vor Taxifahrer in Sevilla zu werden).

Die ersten 100 Seiten, die mit der Entdeckung der ersten Leiche beginnen, ziehen sich etwas, denn bis dahin ist gerade mal die Befragung der Ehefrau des Toten abgeschlossen. Stück für Stück wird man aber hineingezogen in den Strudel, in den der ermittelnde Kommissar Javier Falcon gerät.
Ein Puzzle ungemein vieler Geschichten, Bilder und Einzelschicksale breiten sich vor dem Leser aus. Die Verknüpfungen einzelner Handlungsstränge und Personen sind teilweise so komplex, dass man sich wünscht, man hätte beim Lesen für jede eine Karteikarte erstellt und diese mit Linien verbunden.
Ab den letzten 200 Seiten gehts dann wirklich zur Sache. Dann verdichten sich die Einzelhinweise, Handlungsstränge laufen zusammen und bisher einzelne Bilder werden verständlich. Aber erst ganz am Schluss, auf den letzten 30 Seiten, bricht das ganze Erkennen über einem zusammen. Das hat der Autor wahrlich außergewöhnlich gemacht.
Irgendwie kann man sich des Eindruckes nicht erwehren, dass der Autor nicht wirklich wusste, welche Art von Roman er eigentlich schreiben wollte. Die Elemente einer guten Erzählung sind vorhanden, und dennoch, so wie diese Elemente zusammengesetzt sind, mangelt es an Stimmigkeit.

Das Buch hat von allem etwas: Sex&Crime, Geschichte, Psychoanalyse, Spannung. Ein Thriller der etwas anderen Art, aber als solcher lesenswert!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
mylo zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 10.08.2008
Auch dieser Wilson wieder super, der erste einer Chefinspektor-Falcon-Reihe ?
Die Spannung baut erst langsam auf, viel über die neue Figur des Chefinspektors, alles in allem ein sehr interessanter Krimi, wieder mit etwas geschichtlichen Hintergrund Spanien-Marco. ASber die vielen spanische Sätze, lass die doch weg, die brauch man dochj nicht, wir glauben ja dass Wilson spanisch kann.

Aber ein schöner Krimi mit einem interessanten Thema - 80 Punkte.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Swen Piper zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 23.03.2008
Wilson beweist mit diesem Buch, dass Kriminalromane durchaus ernstzunehmende, anspruchsvolle Literatur darstellen können. Ein Buch, das sich wohltuend aus der Masse der sonstigen Kriminalliteratur abhebt.
engelmicha zu »Robert Wilson: Der Blinde von Sevilla« 25.01.2008
Auch wenn, mich der "Der Blinde von Sevilla" von Anfang bis Schluss gefesselt hat, kann ich mit kritischen Anmerkungen nicht hinterm Berg halten. Es kommt vor, dass Autoren, deren Geschichten ausserhalb ihres Landes angesiedelt sind, dem Leser ein Übermass an fremdspachigen Passagen zumuten, wohl um zu beweisen, wie sehr sie sich im fremden Ambiente zurechtfinden. Wilson hat dies gewiss nicht nötig. Und wenn er doch glaubt nicht ohne auszukommen, so empfehle ich ihm dringend etwas Nachhilfe in spanischer Grammatik und Orthografie. Es ist teilweise einfach nervig bis peinlich.
Wieso laut mit Blick auf "Der Blinde von Sevilla" Krimi-Couch-Kritiker Lars Schafft sich spanische Autoren ärgern sollten, weil ihnen Wilson gezeigt habe, "wie ur-iberische Geschichtsaufklärung sensibel, unterhaltsam und klischeelos in der Literatur funktionieren kann." bleibt mir ein Rätsel. Spanische Autoren haben seit 1975 häufig überzeugend bewiesen, wie man so was macht. Dass sich oben beschriebene Krimis nicht bei Krimi-Couch gelistet sind, ist bedauerlich, beweist aber nicht, dass es sie nicht gibt.
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