Angst von Robert Harris

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel The fear-index, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Heyne.

  • London: Hutchinson, 2011 unter dem Titel The fear-index. 400 Seiten.
  • München: Heyne, 2011. Übersetzt von Wolfgang Müller. ISBN: 978-3-453-26704-6. 400 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2011. Gesprochen von Hannes Jaenicke. ISBN: 3837111059. 6 CDs.

'Angst' ist erschienen als Hardcover HörbuchE-Book

In Kürze:

Zusammen mit seinem Partner, einem Investmentbanker, hat der geniale Alex Hoffmann eine revolutionäre Form des algorithmischen Aktienhandels entwickelt. Künstliche Intelligenz und das Sammeln von Angstparametern im globalen Internet werden zu einer hochgeheimen Software verknüpft, die mit geradezu unheimlicher Präzision die Bewegungen der Finanzmärkte voraussagen kann. Sein Hedgefonds mit Sitz in Genf macht Milliarden. Eines Nachts überwindet ein unheimlicher Einbrecher die ausgeklügelten Sicherheitsanlagen seines Domizils am Genfer See und reißt ihn und seine Frau aus dem Schlaf. Damit beginnt ein Albtraum voller Paranoia und Gewalt, in dessen Verlauf Hoffmann mit wachsender Verzweiflung versucht, demjenigen auf die Spur zu kommen, der sein Leben zerstören will. Seine Nachforschungen konfrontieren ihn mit den elementarsten Fragen nach dem Wesen des Menschen. Am Ende jenes Tages werden die Finanzmärkte in Aufruhr und Hoffmanns Welt – unsere Welt – für immer eine andere sein.

Ihre Meinung zu »Robert Harris: Angst«

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thillerhexi zu »Robert Harris: Angst« 21.02.2012
Für mich hat der Autor das Thema verfehlt.
In meinen Augen ist das kein Thriller, im herkömmlichen Sinn sondern ehrer Psycho Thriller.

Ich habe mir das Buch erst gestern gekauft
und bin schon enttäuscht.

Die Finanzmärkt werden auch nur angeschnitten.

Ich hatte irgendwo gelesen, dass man durch das Buch das Wesen der Finanzmärkte besser versteht.

Ich finde auch, ich kann meine Zeit besser
verbringen, als dass Buch zu Ende lesen.

Daher für mich nur ein Okay.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
volker.reads zu »Robert Harris: Angst« 06.01.2012
Ich war sehr gespannt auf den Roman zur Finanzkrise und bin nun umso enttäuschter. Nachdem die Geschichte sehr spannend und interessant anlief, ging ihr mittendrin mächtig die Luft aus. In der Schule hätte mein Lehrer gesagt: "Thema verfehlt": Harris hätte ne Menge aus dem Thema machen können, insbesondere auch deshalb, da wir alle ja gerade jetzt Erfahrungen sammeln, dass an den Finanzmärkten die Aktiengeschäfte weniger durch Menschen als durch Computerhandel gesteuert werden.
Irgendwo hatte ich auch gelesen, dass dieses Buch hilft, Börsenvorgänge besser zu verstehen. Naja... bis auf die Erklärung der Funktion eines Hedgefonds anhand eines Damenslips eher wohl nicht. Insgesamt sind auch die Charaktere eher "holzschnittartig".
Die gute Nachricht aber ist, wenn man den Kopf auf eher leichte Kost schaltet, ist der Roman sehr spannend! Meine Bewertung: 60 Punkte
TD zu »Robert Harris: Angst« 27.12.2011
Hier scheint dem Author die Phantasie ausgeblieben zu sein. Klischeehafte Charaktere,Geld und Börsengeschehen, ein digitales Monster und als Realitätsbezug die Ortsteile von Genf. Viele Geschehnisse sind unmotiviert, manche werden auch nicht weiter verfolgt. Trotzdem sind die Versatzstücke gut kombiniert und spannend beschrieben, so dass eine mittelmässige Geschichte daraus wird. Man kann allerdings seine Lesezeit auch ertragreicher investieren.
Heisltschick zu »Robert Harris: Angst« 09.12.2011
Naja... Das Buch kommt an Vaterland nicht heran, ist zwar routiniert geschrieben, aber die Idee einer sich verselbständigenden Maschine ist so neu nicht... dazu noch ein paar eher opportunistische Aufhänger wie Finanzkrise und der Kanibalismus... als Kritik am Finanzsystem ist das Buch meines Erachtens ohnehin nur bedingt geeignet, da es zwar in Teilaspekten gut recherchiert scheint, aber letztlich doch eher als Gruselmärchen haften bleibt. Dadurch, dass sich die Maschinerie verselbständigt und der menschlichen Kontrolle entzieht, wird der dahinter stehende Mensch zumindest teilweise entschuldigt. Dies wird der real existierenden Skrupellosigkeit und Gier nicht gerecht. Die Folgen eines außer Kontrolle geratenen Finanzsystems kommen bei Harris zu kurz. Also eher O.K. als ein Meisterwerk...
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