Cross-Killer von Ridley Pearson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 unter dem Titel Undercurrents, deutsche Ausgabe erstmals 1989 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Washington (State) / Seattle, 1970 - 1989.

  • New York: St. Martin’s Press, 1988 unter dem Titel Undercurrents. 386 Seiten.
  • München: Heyne, 1989. Übersetzt von Dörte & Frieder Middelhauve. ISBN: 3-453-03640-9. 463 Seiten.

'Cross-Killer' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Eine unheimliche Mordserie lähmt Seattle. Die Opfer des Killers, der noch immer frei herumläuft, sind junge, mit dem Messer gräßlich verstümmelte Frauen. Die Polizei tappt im Dunkeln. Detektive Boldt steht plötzlich vor der erschreckenden Erkenntnis, dass er es offenbar mit zwei Tätern zu tun hat …

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Bio-Fan zu »Ridley Pearson: Cross-Killer« 08.03.2010
"Der zweifelhafte Ruhm eines ewigen Geheimtipps" schreibt die Krimi-Couch an anderer Stelle zu Ridley Pearson. Das kann nicht laut genug gesagt werden. Was Ridley Pearson hier in seinem Auftakt zur Lou Boldt- Reihe präsentiert, ist aller Ehren wert. Leider nicht allzu viele gute Autoren, die in den 80er und 90er Jahren des letzten Jahrhunderts debütierten, haben den Bekanntheitsgrad erreicht, den sie verdient hätten.

"Crosskiller" beinhaltet alles, was der Thriller-Fan von Heute begehrt : Serienmörder, Nachahmungstäter, Geiselnahme,Lockvogel, Forensik, Profiling; verzichtet Gott sei Dank auf explizite Gewaltdarstellungen und sonstiger Blutorgien.

Lou Boldt, ein kleiner, aber erfahrener Sergeant des Seattle Police Departments wird zum Leiter einer Sonderkommission ernannt, die sich mit einer Mordserie befassen soll, die auf einen religiös-motivierten Täter schließen lässt. Spuren gibt es nur wenige und trotz des Einsatzes der besten Spurensicherer, Pathologen und einer psychlogischen Profilerin kommen Boldt und sein Team kaum voran. Jedes Steinchen wird umgedreht, jedes Fitzelchen Papier analysiert. Doch wichtige Indizien widersprechen einander, bis Boldt zur Erkenntnis kommt, dass er es mit zwei Tätern zutun hat. Mit Hilfe eines Modellversuches über die komplizierten Meeresströmungen in der Bucht von Seattle kann er seine These stützen. Der Fall wird klarer, aber um so spannender, da der "Trittbrettfahrer" über detailliertes Insiderwissen verfügen muss, somit in den eigenen Reihen zu suchen ist.

Ridley Pearson hat mit seinem Serienhelden Lou Boldt eine vielschichtige Persönlichkeit geschaffen und ihm einige interessante Charaktere zur Seite gestellt. Wie nicht anders zu erwarten, ist Lou der sympathische kauzige Eigenbrötler, mit fast allen typischen Klischees behaftet, aber nur fast, weder leidet er an Depressionen, noch trinkt er Alkohol. Ein klarer Geist also, der nur vor lauter Arbeit sein Privatleben vernachlässigt, was zu Differenzen mit seiner Frau führt.

Ein Auftakt nach Maß, für den ich gerne 90 Grad gebe.
2 von 3 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
silverfox zu »Ridley Pearson: Cross-Killer« 06.06.2008
Hochspannung mal nicht in New York oder L.A.,ein sympathischer Ermittler mit menschlichen Schwächen.Die Story wirkt authentisch und läßt einen das Buch nicht so schnell aus der Hand legen.
Rainer Schärer zu »Ridley Pearson: Cross-Killer« 24.12.2003
Einer der spannendsten Krimis, den ich je gelesen habe.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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