Eine Gasse für den Tod von Reginald Hill

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1970 unter dem Titel A Clubbable Woman, deutsche Ausgabe erstmals 1971 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1970 - 1989.
Folge 1 der Dalziel-&-Pascoe-Serie.

  • London: Colllins, 1970 unter dem Titel A Clubbable Woman. 256 Seiten.
  • München; Wollerau: Goldmann, 1971. Übersetzt von Bernd Jost. 147 Seiten.

'Eine Gasse für den Tod' ist erschienen als

In Kürze:

Er war der Held der Ruhbymannschaft und alle nannten ihn nur Connie. Bei einem Match wurde er schon in der ersten Halbzeit verletzt und ging nach Hause, um seine Schmerzen zu überschlafen. Im Wohnzimmer saß Mary, seine Frau, beim Fernsehen und ließ sich nicht stören. Stunden später stellte Connie fest, dass Mary noch immer vor dem Bildschirm saß. Kein Wunder – denn sie war tot!

Ihre Meinung zu »Reginald Hill: Eine Gasse für den Tod«

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Krimi-Tina zu »Reginald Hill: Eine Gasse für den Tod« 17.02.2010
Der Rugby-Spieler Sam Connon kommt nach einem Spiel, bei dem er einen Schlag auf den Kopf bekommen hat, nach Hause. Seine Frau sitzt vor dem Fernseher, und da es ihm nicht gut geht, geht er sofort ins Bett. Als er spät am Abend wieder erwacht, läuft der Fernseher immer noch und seine Frau sitzt immer noch davor. Erschlagen.
Der erste Fall für Dalziel und Pascoe, die sich auch erst aneinander gewöhnen müssen. D.h. Pascoe muss sich gewöhnen, Fat Andy ist bereits der aus späteren Büchern bekannte Rüpel, der es nicht für nötig befindet sich an etwas oder jemand zu gewöhne. Der aber in diesem fall tatsächlich stellenweise gezwungen ist etwas sanfter aufzutreten, sind es doch seine eigenen alten Rugby-Kumpels die in den Fall verstrickt sind. Und verstrickt ist tatsächlich auf die eine oder andere Weise quasi jeder. Was für den Fortgang der Ermittlungen anfangs nicht sher dienlich ist.
Bereits bei diesem Erstling der Serie beweist Hill sein Talent für ausgesprochen fein gesponnene und sehr verwickelte Plots. Wie auch das für ungeheuer treffende Charakterzeichnungen. Von dem bösen britischen Humor ganz abgesehen.
Sprachlich ( ich hab das Buch im Original gelesen) stellt Hill für den Leser eine Herausforderung und m.E. für den Übersetzer eine Zumutung dar. Da ist von hochliterarischen Anspielungen bis zum Yorkshire Dialekt und schottischen Flüchen alles drin. Letztere zu verstehen hat mich schon einiges an Recherche gekostet, sie zu übersetzen finde ich gänzlich unmöglich.
Aber die Mühe hat sich gelohnt und als nächstes nehme ich mir „An Advancement of Learning“ vor, das aufgrund der seltsamen Wendungen deutscher Verlagspolitik gleich gar nicht übersetzt wurde.
Anmerkung zum deutschen Titel: dieser ist im Gegensatz zum Originaltitel gänzlich nichtssagend aber zumindest nicht völlig dämlich. Das Wortspiel des sehr viel treffenderen englischen Titels ist ja leider unübersetzbar.
Rolf.P zu »Reginald Hill: Eine Gasse für den Tod« 31.01.2009
Der erste Dalziel-Pascoe-Krimi von 1970 ist ein erstaunliches Werk, dass klassische gradlinige Action-Spannung vermeidet, und sich dem Fall auf Umwegen nähert.
Ein fein gewobener, durch die authentisch beschriebene Polizeiarbeit realistisch wirkender Fall.
Tolle Charaktere, allen voran die beiden Protagonisten Andrew Dalziel und seinen Partner Peter Pascoe. Nach ein paar Seiten hat man dieses komische Gespann sowieso lieb gewonnen (sofern das bei Dalziel überhaupt geht).
Da einige Personen, die in den folgenden Dalziel-Pascoe-Krimi auftreten, bereits hier eingeführt werden, ist das Buch empfehlenswert für alle Neueinsteiger.

Der Anfang einer außergewöhnlichen Krimi-Serie, noch kein Meisterwerk, aber ein guter Krimi.
mdatab zu »Reginald Hill: Eine Gasse für den Tod« 17.07.2007
Auch ich schließe mich meinen Vorrednern an. Das Buch ist nicht sonderlich spannend geschrieben. Den Schluss fand ich jedoch recht gelungen und die Hauptcharaktere werden dem Leser gut vorgestellt.
Virgil Starkwell zu »Reginald Hill: Eine Gasse für den Tod« 06.09.2005
Ich schließe mich der Meinung von Rolf Warmer an. Allerdings ist es schon beachtlich, wie "ausgebaut" die Charaktere Dalziel und Pascoe bereits im ersten Roman dieser genialen Krimireihe sind.
Das Buch gibt es seit der ersten Auflage nicht mehr auf deutsch zu kaufen. Dei englische Ausgabe ist aber relativ leicht verständlich und auch ohne abgschlossens Englischstudium lesbar.

Bei HarperCollins gibt es seit 2004 eine Neuauflage aller Dalziel/Pascoe-Romane.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
RolfWamers zu »Reginald Hill: Eine Gasse für den Tod« 01.03.2004
Der erste Dalziel-Pascoe-Krimi, von Goldmann bereits ein Jahr nach der Originalausgabe auf Deutsch herausgebracht.Nichts lässt erahnen, dass der Autor wenige Jahre später zu den Besten des Genres gehören wird.In diesem Fall tapeln die beiden Detektive ziemlich ziellos durch einen unoriginellen Mordfall.Die Suche in den Antiquariaten nach dem Buch kann man sich sparen.
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