Jagdfieber von Rebecca Gablé

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1995 bei Lübbe. 332 Seiten. ISBN-10: 3-404-14987-4, ISBN-13: 978-3-404-14987-2.

'Jagdfieber' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Für Mark Malecki, Revisor bei einer Düsseldorfer Privatbank, ist die Welt nicht mehr in Ordnung, seit ihn seine Frau verlassen hat. Als alleinerziehender Vater fühlt er sich überfordert, trinkt zuviel und kommt morgens zu spät zur Arbeit. Schließlich verliert sein Chef die Geduld und schickt ihn auf eine »Strafexpedition«: Mark soll in der Nähe von Freiburg eine Bankfiliale überprüfen, ein Routinejob, der außer guter Schwarzwaldluft wenig verspricht. Doch in Ellertal erleben Mark und sein Kollege Paul ein Überraschung: Die kleine Zweigstelle hat höhere Wertpapierumsätze und Sapreinlagen als die Hauptstelle, mehrere Kontoinhaber sind nicht auffindbar. Es riecht nach Steuerbetrug! Die Fäden laufen zusammen in der Hand des eigenartigen Filialleiters Alwin Graf Brelau, eines passionierten Jägers. Malecki spürt, dass Brelau mehr als eine Leiche im Keller hat und über Mittel verfügt, mit denen er die ganze Kleinstadt unter Druck setzen kann. Und trotzdem unterschätzt Malecki seinen Gegner – bis ein Mord passiert ..

Ihre Meinung zu »Rebecca Gablé: Jagdfieber«

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Rolf.P zu »Rebecca Gablé: Jagdfieber« 06.03.2008
Der Roman Jagdfieber ist im Großen und Ganzen ein spannender Krimi, der jedoch insgesamt erheblich überzeichnet.
Etwas mehr Konzentration auf ein Thema, wie z.B. Missbrauch von Kindern oder behinderte Kinder hätten dem Krimi sicher gut getan. Zu viele Probleme werden nur an der Oberfläche angekratzt und die Handlung gerät durch die vielen Abschweifungen manchmal ins Stocken.
Die Geschichte kommt zwar anfangs nur etwas langsam ins Rollen, doch dann wird es so richtig spannend. Genau das richtige für ein unverplantes Wochenende.
RolfWamers zu »Rebecca Gablé: Jagdfieber« 04.11.2006
Ein richtig guter Krimi, stringent und spannend erzählt, der Hoffnung auf mehr von dieser Autorin machte. Aber im zweiten Malecki-Roman drehte sie bereits ein zu großes Rad und die Spannung wurde von der Stofffülle quasi erschlagen. In der Folgezeit wandte sich Ingrid Krane-Müschen dann dem historischen Wälzer zu. Sie übersetzte noch 3 Krimis von Sarah Caudwell - und das war`s dann (bis heute) im Krimi-Genre.
Kleiner Schnack noch: in ihrer Biographie schreibt sie gerne, sie sei "in einer kleinen Stadt am Niederrhein" geboren. Die kleine Stadt hat fast 250.000 Einwohner und heißt Mönchengladbach. Das mit der kleinen Stadt hat sie natürlich von Marlene ("geboren in einer kleinen Stadt in Deutschland" = Berlin). Aber wenn etwas gut ist, warum soll man es nicht übernehmen, gell ?
Hendrik zu »Rebecca Gablé: Jagdfieber« 03.04.2005
Ich bin der Meinung das die historischen Romane von R. Gable besser sind als ihre Krimis.
Dennoch kam man das Buch gut lesen,es ist kurz und verständlich geschrieben. Man sollte seine Erwartungen in Bezug auf die historischen Romane aber etwas zurückschrauben.
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