Einsame Klasse von Raymond Chandler

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1989 unter dem Titel Poodle Springs, deutsche Ausgabe erstmals 1990 bei Knaus.
Folge 8 der Philip-Marlowe-Serie.

  • New York: Putnam, 1989 unter dem Titel Poodle Springs. ISBN: 0399134824. 268 Seiten.
  • München: Knaus, 1990. Übersetzt von Sven Böttcher. ISBN: 3813522970. 271 Seiten.
  • München: Goldmann, 1991. Übersetzt von Sven Böttcher. ISBN: 3-442-41229-3. 271 Seiten.

'Einsame Klasse' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Philip Marlowe hat sein neues Büro in Poodle Springs bezogen; sein erster Job lässt nicht lange auf sich warten. Der Nachtclubbesitzer Manny Lipschultz beauftragt ihn, einen risikosüchtigen Zocker zu finden, der sich mit 100.000 Dollar Spielschulden aus dem Staub gemacht hat. Marlowe muss wieder einmal feststellen, dass hinter Glitzerfassaden verdammt schmutzige Dinge vor sich gehen können.

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heinrich zu »Raymond Chandler: Einsame Klasse« 12.08.2011
Wenn es zutrifft das nur die ersten vier Kapitel des Romans von Chandler stammen, ist es Parkers Verdienst, dass die Leser einen „echten“ Marlowe vorfinden. Die anfängliche Schilderung von der Heirat mit der superreichen Linda Potter und von der Villa in Poodle Springs sind zu plakativ, lassen den Leser im Unklaren, warum Marlowe überhaupt diesen Schritt gemacht hat. Er befindet sich ständig in Rechtfertigungsnöten, und besteht darauf, seinen Unterhalt selbst zu verdienen.
Auch wenn Marlowe im Verlauf der Geschichte wieder sein altes Büro in L.A. bezieht und zwischen L.A. und Poodle Springs hin und her pendelt, ist es fast ein Kammerspiel, denn alle relevanten Personen wohnen in Poodle Springs. Marlowe wirkt psychisch erschöpft und soweit es ihm möglich ist, wird er romantisch, manchmal hart an der Grenze des Kitsches. „Einsamer Klasse“ findet man nicht, aber Parker hat die Geschichte letztlich passabel erzählt. 70°
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