Raúl Argemí

Raúl Argemí wurde 1946 in La Plata, Provinz Buenos Aires/Argentinien, geboren. Schon in jungen Jahren schrieb er fürs Theater und führte Regie. 1974 wurde er wegen seines Engagement im bewaffneten Widerstand der Guerilla ERP verhaftet und verbrachte die folgenden zehn Jahre als politischer Häftling im Gefängnis. Erst als mit Präsident Raúl Alfonsín das Regime von General Jorge Rafael Videla beendet wurde, änderten sich die Verhältnisse, und Argemí kam 1984 wieder frei. Für einige Zeit arbeitete Argemí als Journalist und Redakteur in Buenos Aires, u.a. für Le monde diplomatique. 1986 zog er nach Patagonien, wo seine beiden ersten Romane entstanden. 2000 emigrierte Argemí nach Spanien und lebt seither in Barcelona.
Argemís Romane wurden vielfach mit Preisen ausgezeichnet, u.a. mit dem Premio Hammett für »Chamäleon Cacho« sowie 2006 mit dem Premio Tigre Juan für den besten spanischsprachigen Roman für »Und der Engel spielt dein Lied«.

Krimis von Raúl Argemí:

  • (1996) El gordo, el francés y el ratón Pérez
  • (2002) Los muertos siempre pierden los zapatos
  • (2004) Chamäleon Cacho
    Penúltimo nombre de guerra
  • (2005) Patagonia Chu Chu
  • (2006) Und der Engel spielt dein Lied Rezension
    Siempre la misma música
  • (2007) Retrato de familia con muerta
  • (2008) La última caravana
  • (2009) Matar en Barcelona

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