Die Midas-Morde von Pieter Aspe

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel De Midasmoorden, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Fischer.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 2 der Pieter-Van-In-&-Hannelore-Martens-Serie.

  • Antwerpen: Manteau, 1996 unter dem Titel De Midasmoorden. 284 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2005. Übersetzt von Stefanie Schäfer. ISBN: 3-596-16269-6. 283 Seiten.

'Die Midas-Morde' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Panik herrscht in Brügge: Eine Reihe scheinbar zusammenhangloser Verbrechen erschüttert die Stadt. Was hat die Madonna von Michelangelo mit der bevorstehenden Fusion zweier Touristikunternehmen zu tun? Welcher Zusammenhang besteht zwischen einem Bombenanschlag im Jahr 1967 und dem Nibelungenschatz? Ein schwieriger Auftrag für Kommissar Pieter Van In. Was wirklich hinter alldem steckt, erweist sich als geradezu ungeheuerlich …

Ihre Meinung zu »Pieter Aspe: Die Midas-Morde«

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Fricus zu »Pieter Aspe: Die Midas-Morde« 18.05.2010
Hey ho,

ich kann mir nichts merken und ich kann auch nicht abstrahieren, Namen kann ich mir nicht merken und wenn mir jemand in meiner Funktion als Deutscher ans Bein pinkelt, dann reagiere ich dementsprechend arrogant und so weiter.

Wenn es schon schwierig wird, Müller und Müler auseinander zu halten, dann wäre doch besser die Lektüre von Arztromanen angeraten, da heißt der Doktor immer Knösius.

Ich habe die beiden ersten Bücher gern gelesen, auch unbeholfene "plots" mit uninformativen Nebensächlichkeiten. Eine netter Gimmick ist der adjunct-commissaire, der ständig unter Strom, Nikotin, Testosteron und Alkohol steht.

Was wäre denn ein teutsches Pendant dazu? Die Realität würde jedenfalls ein paar Vorbilder dazu liefern.
Ms. Terry zu »Pieter Aspe: Die Midas-Morde« 26.06.2009
Ich fand das Buch wirklich unerträglich, und lese es jetzt (ab Seite 169 von 284) auch nicht mehr weiter.

Den Schreibstil habe ich als alles andere als flüssig empfunden, erinnert mich fast schon an einen Schulaufsatz. Dafür sind gelegentlich völlig überflüssige Fremdwörter eingestreut, z. B. S. 145: "XY hatte ihn bewusst antichambrieren lassen." Im Zusammenhang weiß man dann, dass XY ihn warten ließ...

Mag sein, dass der Schreibstil durch die Übersetzung verfälscht worden ist, aber das ändert ja nichts daran, dass ich persönlich es total unangenehm zu lesen finde.

Der ach so pfiffige Kommissar hat bis hierher nichts, überhaupt nichts herausbekommen. Wie auch, der ist damit beschäftigt, seinen Computer ein- und wieder auszuschalten, sich zu betrinken, in den Puff zu gehen, über die Deutschen zu lästern, darüber nachzudenken, ob er sich betrinken oder in den Puff gehen soll, sich Sorgen über
seine Finanzen zu machen, und inhaltsleere Gespräche zu führen.

Dieses ständige "Mijnheer" nervt mich gewaltig, genauso wie die Information darüber, wer mit wem wann welche Sprache wie gut spricht
(Niederländisch / Französisch / Flämisch / Wallonisch), und wer wie
"breiten" westwallonischen Dialekt hat. (Für Belgier ist das vielleicht interessant, aber mich stört das einfach nur, und für mich hat das auch überhaupt keinen Informationsgehalt.)

Die Personen kann ich schon lange nicht mehr zuverlässig auseinanderhalten, was nicht grad vereinfacht wird dadurch, dass die Kommissare "Van In" und "Versavel", die Verdächtigen "Fiedler" und
"Frenkel" heißen. Bei allen anderen weiß ich nicht, wer wer ist. Und es sind viele.

Mag sein, dass man das alles anders sieht, wenn man Belgien-Fan ist, und/oder den ersten Band gelesen hat, aber unter den Voraussetzungen, dass beides nicht zutrifft, kann ich von dem Buch nur dringend abraten!
Tadeus zu »Pieter Aspe: Die Midas-Morde« 27.01.2007
Positiv an den " Midas-Morden" ist der unkonventionelle und flüssige Schreibstil, der interessante Schauplatz,
sehr störend ist der deutlich deutsch-und touristenfeindliche Unterton.
Die Spannung hält sich in Grenzen, vor allem der Schluß ist dann doch recht enttäuschend und unlogisch.
Tim zu »Pieter Aspe: Die Midas-Morde« 14.06.2006
Ich habe die ersten acht Bücher gelesen. Ich mag Brugge, den Hauptort der Handlungen, da lag es nahe, die Bücher zu kaufen, und es war interessant die beschriebenen Straßen und Plätze zu kennen. Aspes Schreibstil wird nach den ersten beiden Büchern flüssiger und ist durchweg gut lesbar, die Plots fand ich ohnehin von Anfang an professionell, nachvollziehbar und die Charaktäre gut vorstellbar. Schade, daß die deutsche Übersetzung einige Schwächen hat.
Empfehlen würde ich die Bücher einem Nichtbelgier allerdings trotzdem nicht, weil Aspe - durch sein alter ego Commissaris Van In - in fast jedem Buch auf dem Kreuzzug gegen ausländische Touristen im Allgemeinen und gegen alle Deutschen und alles deutsche im Besonderen ist. Das stößt doch regelmäßig unangenehm auf und wird auch nicht vom sympathischen und besonnenen "Assi" Versavel aufgefangen.
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Oranje zu »Pieter Aspe: Die Midas-Morde« 20.01.2006
Leider muss ich mich hier anschließen. Zuviele Namen, auch noch ähnlich klingende. Jeder Busfahrer, Straßenkehrer und Spaziergänger bekommt einen verpasst, ob er in der Handlung jemals wiederkehrt oder auch nicht. Zuviel französische (wallonische) Begrifflichkeiten und zuwenig Spannung. Nervend: die ständigen ausländerfeindlichen, ins rassistische abgleitenden, Äußerungen über Nichtbelgier.
Hatte mehr erwartet...
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