Das Zimmer hinter dem Spiegel von Pierre Magnan

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1997 unter dem Titel La sang des Atrides, deutsche Ausgabe erstmals 2000 bei Scherz.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich / Provence, 1970 - 1989.

  • Paris: Fayard, 1997 unter dem Titel La sang des Atrides. 217 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2000. Übersetzt von Irène Kuhn. ISBN: 3-502-10432-8. 256 Seiten.
  • Bern; München; Wien: Scherz, 2002. Übersetzt von Irène Kuhn. ISBN: 3-502-51831-9. 254 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2004. Übersetzt von Irène Kuhn. ISBN: 3-596-16550-4. 254 Seiten.
  • Frankfurt am Main: Fischer, 2015. Übersetzt von Irène Kuhn. ISBN: 978-3-596-30176-8. 256 Seiten.

'Das Zimmer hinter dem Spiegel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

Nach dem begeisterten Echo von Lesern und Presse auf Das ermordete Haus erscheint der erste der lang erwarteten Laviolette-Romane des großen provenzalischen Autors auf Deutsch. Mit seinem Kommissar Laviolette, der mehr mit dem Bauch als dem Kopf ermittelt, gerne auch mal ein Beweismittel zurückbehält, wurde Pierre Magnan in Frankreich und vielen europäischen Ländern berühmt.»Sie haben sich vielleicht gefragt, sagte Laviolette, warum ich in den Mundwinkeln diese tiefen Bitterkeitsfalten habe, mit denen ich aussehe wie ein alter Vorstehhund? Ich habe sie schon sehr früh bekommen. Ebenso bin ich sehr früh dick geworden. Eines Tages habe ich zu essen angefangen, um mich über die Menschen hinwegzutrösten, so wie manche Frauen zu essen anfangen, um sich über die dahingegangene Liebe hinwegzutrösten...«

Ihre Meinung zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel«

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Marthe König zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel« 26.07.2011
Für mich schreibt Magnan große Literatur. Seine Syjets sind poetisch und die Beschreibungen der Landschaft, der Witterung - einfach wundervoll. Ungeachtet dessen, daß seine Krimis sehr ungewöhnliche Fälle beeinhalten mit ebenso ungewöhnlichen Auflösungen. Für mich ist er der Vorläufer von Fred Vargas.
tassieteufel zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel« 09.09.2008
Drei Morde scheuchen das verschlafene Provencestädtchen Digne auf, alle Opfer wurden mit einer Steinschleuder getötet und Kommissar Laviolette tappt recht lange
im Dunkeln…
Kommissar Laviolette ist ein recht eigenwilliger Ermittler,wohlbleibt und etwas glubschäugig hebt er sich wohltuend aus der Masse der perfekten Ermittler heraus. Wie Untersuchungsrichter Chabrand wurde auch Laviolette nach Digne strafversetzt, liebt den Ort aber und möchte um nichts auf der Welt woanders sein. Das Ermittler
Duo Kommissar und Untersuchungsrichter ist ein recht schräges Paar dessen Konversation den Leser des öfteren zum Schmunzeln bringt, ebenso wie die recht
skurilen Einwohner von Digne.
Als Hintergrund für den Krimi dient die wunderbare Schilderung der Provence und seiner Bewohner, was ein ganz eigenes Stimmungsbild schafft. Spannung baut sich
am Anfang zwar nur langsam auf, wird aber dann bis zum recht überraschenden Ende gehalten.
Der Autor versteht es, seinen Figuren Tiefgang zu verleihen und schildert die Abgründe der menschlichen Seele meisterhaft.
Fazit: stimmungsvoller Krimi mit einem unkonventionellen Ermittler.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
heitje 123 zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel« 12.07.2008
ich habe es schon vor einiger Zeit gelesen, doch ich weiß noch genau, wie begeistert ich von dem Stil, der ungewöhnlichen Sprache und der Spannung war - ich fand es wunderbar!
Marion zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel« 06.07.2006
nicht das Buch des Monats
... aber auf dem zweiten Blick doch ein gutes Buch.
Gut geschrieben, Spannung baut sich nach den erstem Drittel auf und bleibt bis zum Finale erhalten. Ein kleiner Ort Namens Digne - dessen skurile Einwohner und ein Ermittler-Duo, welches mich des Öfteren zum lachen brachte - sind die Bestandteile eines doch rundum lesenswerten Buches.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Axel Peters zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel« 05.08.2003
obskur,bizarr,düster
hervorragend
Anja Schade zu »Pierre Magnan: Das Zimmer hinter dem Spiegel« 08.07.2003
Rect spannend und etwas bizarr, aber man kann seine Zeit bedeutend schlechter verbringen als mit diesem Krimi.
75 grad
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