Würstelmassaker von Pierre Emme

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 bei Gmeiner.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 4 der Mario-Palinski-Serie.

  • Meßkirch: Gmeiner, 2006. ISBN: 978-3899777000. 275 Seiten.

'Würstelmassaker' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Das sommerliche Wien wird von einem offenbar geisteskranken Mörder in Atem gehalten, der die Körperteile seiner Opfer in Döbling und den angrenzenden Bezirken ›verstreut‹. Um Inspektor Wallner und sein Team zu entlasten, übernimmt der kriminalistischer Berater Mario Palinski die Ermittlungen in einem seltsamen Todesfall im Seniorenheim. Dort stößt er auch auf erste Hinweise zum ›Schlächter von Döbling‹. Der entscheidende Tipp kommt jedoch vom Besitzer eines Würstelstandes, der damit nicht nur sich selbst in größte Gefahr bringt …

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Crimehands.com zu »Pierre Emme: Würstelmassaker« 13.02.2016
Pierre Emme ist tot. Also genau genommen hat er nie gelebt, zumindest nicht in Wien. Pierre Emme war das Pseudonym von Peter Millwisch, der tatsächlich nicht mehr lebt. Er verstarb 2008, drei Tage vor seinem 65. Geburtstag. Er schuf Mario Palinski, den leicht verschrobenen „Krimiliteranalogisten“ – das Wort hat er selbst erschaffen – und als solcher unterstützt er nun im bereits vierten Fall die Polizei – insbesondere seinen Freund Helmut Wallner.

Wobei dieser vierte Fall der bis dato schlechteste ist. Der Humor, der diese Serie bis dahin belebt hat, bleibt den Großteil des 270 Seiten umfassenden Krimis auf der Strecke. Der Schreibstil ist aber wie bei seinen Vorgängern auch bei diesem Teil grandios und neigt zumindest in die humoristische Ecke.

Was mir beim „Würstelmassaker“ abgeht, sind die inneren Monologe von Palinski, die die vorigen Teile zwischendurch immer wieder belebt haben. Dafür beglückt uns Emme mit einer neuen Figur namens Florian Nowotny. Der 20-jährige Polizeischüler wird Palinski zu Beginn der Geschichte an die Seite gestellt und bleibt bis zum Ende und hoffentlich darüber hinaus. Der Junge glänzt mit Scharfsinn und ergänzt sich wunderbar mit Palinski.

Trotz seiner Schwächen, die sich eben nur durch das Fehlen einiger Pointen bemerkbar machen – aber genau diese zeichnen die Serie aus –, ist es ein gutes Buch, das durchaus mit Spannung aufwartet und die ewigen Geplänkel zwischen Mario und seiner Wilma, die er seit 24 Jahre nicht geheiratet hat, gehen auch in diesem Teil weiter.
tedesca zu »Pierre Emme: Würstelmassaker« 31.07.2012
Grausige Leichenteilfunde in Döbling bringen unser altbekanntes Ermittlerteam auf Hochtouren. Alles in allem ergibt das Puzzle neun Tote, und das Morden hat kein Ende. Der Schlächter von Döbling kann über die Medienberichterstattung nur lächeln, ins Schwitzen gerät er erst, wie ein Würstelstandbesitzer ihn identifiziert. Palinski heftet sich auf seine Spuren und begibt sich selbst, nicht ganz freiwillig, in die Höhle des Löwen. Und so nebenbei löst unser Held auch noch einen Mordfall im Altersheim - schön langsam wird sein Leben ganz schön stressig!
Amüsant, wienerisch, spannend - einmal mehr ist Emme ein unterhaltsamer Krimi gelungen, der dem Leser den Mund auf die Fortsetzung schon wässrig macht.
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