Werthers zweiter Selbstmord von Pierre Boileau & Thomas Narcejac

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1981 unter dem Titel Box-office, deutsche Ausgabe erstmals 1984 bei Rowohlt.

  • Paris: Denoël, 1981 unter dem Titel Box-office. 229 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1984. Übersetzt von Marianne Caesar. ISBN: 3-499-42666-8. 140 Seiten.

'Werthers zweiter Selbstmord' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

»Ich verlasse Euch, meine Freunde. Nicht dass ich euch böse bin. Sie, Maydieu, sind ein übles Subjekt! Aber das ist nicht ihre Schuld. Sie fressen, um nicht gefressen zu werden. Ich bin Ihnen gerade recht gekommen. Aber dann hatten sie die Idee, dass Daniel Martial vielleicht für ein paar tausend Francs weniger zu haben wäre. Und mit Linda Klein haben Sie mich schön ausgetrickst ! Fein haben Sie das gemacht. Natürlich waren Semillon und Meyer mit von der Partie. Alles sehr clever eingefädelt. Wer weiß, ob Sie nicht einmal den ganz großen Kinohit landen. Also ist es nützlich, Sie zum Freund zu haben. Mich können Sie ja vernichten, ohne jedes Risiko. Sollte aber ihr Werther ein Reinfall werden, dann sind Sie erledigt. Ich hoffe, Sie wissen das. Oh, wie sie alle auf der Lauer liegen, um Euch zu zerreißen, weil Ihr Euer « Kunstwerk » für das Nonplusultra gehalten habt. Ich war auch nicht viel besser, das gebe ich zu. Aber Geld hat mich nie besonders interessiert. Ich war ein Narziss und habe die Augen der Frauen als Spiegel benutzt. Und du, meine arme Marylene, bist die unbegabteste Schauspielerin, die mir je begegnet ist. Ich habe geglaubt, dass Du mich bewunderst, damals , als wir heirateten. Aber Du hast nur gehofft, durch mich an lukrative Verträge zu kommen. Daniel hat dir nicht mehr genügt. Ein Versager ist er. Und all die anderen Parasiten! Wo es etwas zu holen gibt, stehen sie plötzlich da. Ganz zufällig. Freunde von früher und solche, die es nie waren. Ich werde mich töten, um der Niedrigkeit, der Grausamkeit und der Lüge zu entrinnen.« Sylvain legt den Brief auf den Schreibtisch und holt die Pistole aus der Schublade. Er braucht beide Hände, um die Waffe auf seine Brust zu richten. Dann schließt er die Augen und drückt ab.

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