Gesichter des Schattens von Pierre Boileau & Thomas Narcejac

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1953 unter dem Titel Les visages d´ombre, deutsche Ausgabe erstmals 1961 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Frankreich, 1950 - 1969.

  • Paris: Denoël, 1953 unter dem Titel Les visages d´ombre. 239 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1961. Übersetzt von Ingeborg Hecht. 144 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1972. Übersetzt von Ingeborg Hecht. ISBN: 3-499-42251-4. 144 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1983. Übersetzt von Ingeborg Hecht. ISBN: 3-499-42655-2. 154 Seiten.

'Gesichter des Schattens' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der durch einen Unfall erblindete industrielle Hermantier hat sich überreden lassen, nach dem schweren Schock für ein paar Wochen seine Villa an der Vendee-Küste aufzusuchen, um innere Beruhigung zu finden. Doch das irritierende Gefühl der Abhängigkeit von den Dienstboten macht ihm zu schaffen. Außerdem steigt in ihm der Verdacht hoch, dass eine Konspiration gegen ihn im Gange ist. Er macht immer neue Entdeckungen bis er eines Nachts aus seinem Haus flieht. …

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Torsten Janssen zu »Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Gesichter des Schattens« 28.09.2012
Und noch etwas: Pierr Boileau und Thomas Narcejac haben die Vorlage geschaffen zu einem der berühmtesten Krimalfilme Frankreichs, nämlich "Die Teuflischen" mit Simone Signoret und Vera Clouzot. Regie´: Georges Henri Clouzot. Später auch der Regisseur von "Atemlos vor Angst!". Später wurde der Stoff nochmals verfilmt mit Sharon Stone und Isabelle Adjani und Kathy Bates in einer Nebenrolle. Titel: "Diabolisch". Auch Hitchcocks berühmtester "Lost" Film, nämlich "Vertigo" stammt nach einer Vorlage der beiden. "Gesichter der Schattens" könnte man sicher auch gut verfilmen, z.B. mit Jack Nicholson als Hermantier. Alles Gute Torsten Janssen
Torsten Janssen zu »Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Gesichter des Schattens« 27.09.2012
Folgendes ist noch zu dem Roman anzumerken: Leider ist die Auflösung nicht ganz schlüssig. Sicherlich soll man hier das Ende nicht verraten, aber ich finde Auflösungen in Kriminalromanen sollten so gestaltet sein, daß keinerlei Zweifel am Tatgeschehen aufkommen können. Da dieser Roman nicht einmal die subjektive Sichtweise Hermantiers verläßt, bleibt leider so die Objektivität etwas auf der Strecke. Trotzdem ein großer Kriminalroman. Torsten Janssen
Torsten Janssen zu »Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Gesichter des Schattens« 14.03.2011
Habe mir das Buch über Internet gekauft und dann nochmals gelesen. Es wird alles aus der spannenden Sichtweise Hermantiers erzählt. Unglaublich einfühlsam erzählen Pierre Boileau und Thomas Narcejac die Lebens und (- Leidensgeschichte?) des durch einen Fabrikunfall erblindeten Großindustriellens (für Glühbirnen)Richard Hermantier. Er fühlt sich zunehmend bedroht, vor allem durch seine Ehefrau und seinen jüngeren Bruder. Als sein Bruder überraschend verunglückt und stirbt, stellt Hermantier beim Besuch des Friedhofes fest, daß der neue Grabstein nicht den Namen seines Bruders Maxime (er tastet den Stein vorssichtigt ab) sondern seinen Namen trägt. Er kann es sich nicht erklären, ist total verunsichert und vermutet, daß seine Frau und sein Bruder ihn ermorden und dann beerben wollen. Er wird immer vorsichtiger und argwöhnischer. Nach einem gemeinsamen Abendessen, beschließt er schließlich zu fliehen...
Nochmals: Hochspannend und glaubhaft erzählt. Boileau und Narcejac auf dem Höhepunkt ihres Schaffens. Gruß Torsten Janssen
Vahagn Maloyan zu »Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Gesichter des Schattens« 14.03.2004
Als Kriminalroman nicht besonders interessant, eher ein tiefer psychologischer Roman, spannend bis zu Letzt. Sehr empfehlenswert als Literaturwerk.
Torsten Janssen zu »Pierre Boileau & Thomas Narcejac: Gesichter des Schattens« 05.08.2003
Hochspannung pur, alles aus der Sicht eines kürzlich erblindeteten erzählt. Gab es auch schon als Fernsehfilm mit Constanze Engelbrecht und Wolfgang Wahl als Hermantier.
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