Kraft seines Wortes von Phoebe Atwood Taylor

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1931 unter dem Titel The Cape Cod Mystery, deutsche Ausgabe erstmals 1949 bei Olympia-Verlag.
Ort & Zeit der Handlung: USA / Cape Cod, 1930 - 1949.

  • Indianapolis: Bobbs-Merrill, 1931 unter dem Titel The Cape Cod Mystery. 320 Seiten.
  • Nürnberg: Olympia-Verlag, 1949 Mr Mayo greift ein. Übersetzt von Hansheinz Werner. 249 Seiten.
  • Köln: DuMont, 1986. Übersetzt von Petra Trinkaus. ISBN: 3-7701-1900-2. 232 Seiten.
  • Köln: DuMont, 2000. Übersetzt von Petra Trinkaus. ISBN: 3-7701-5390-1. 232 Seiten.

'Kraft seines Wortes' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

In Cap Cod ist die Welt im Großen und ganzen in Ordnung. Der Mord an einem anrüchigen Schriftsteller, der in seinen Romanen das Schicksal lebender Bürger recht unverschlüsselt beschreibt, bringt zwar Unruhe und Verwirrung in diese heile Welt, doch Asey Mayo, kauziger Hobby-Detektiv, klärt den Fall auf.

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Steffen zu »Phoebe Atwood Taylor: Kraft seines Wortes« 30.12.2014
Der erste Fall von Asey Mayo wusste mich nur bedingt zu begeistern. Der Fall ist ersteinmal wenig spektakulär und auch die Aufklärung plätschert so ein wenig vor sich dahin. An die Redeweise von Asey Mayo musste ich mich ersteinmal gewöhnen - sicherlich nicht jedermanns Fall.Im großen und ganzen ist der Krimi im klassischen Landhausstil gehalten. Er liest sich zwar recht flüssig und ohne übermäßige Längen, aber wie bereits erwähnt fehlt doch die Spannung.Also als Freund klassischer Krimis kann man sich das Buch durchaus mal gönnen, sollte aber keine zu großen Erwartungen hegen.Von mir gibt es immerhin 75° für diesen Krimi.
Crispinfan zu »Phoebe Atwood Taylor: Kraft seines Wortes« 04.07.2013
Gemütliche Leute in einem sonnenbeschienen Badestädtchen – das macht letzten Endes den Reiz aus. Der Rest ist die Masche, die mich vor Jahrzehnten von Agatha Christie abschreckte: Ein Gedrängel von Verdächtigen („Wo waren Sie am Freitag zwischen 16.30 und 17.15 Uhr?“), alle mit Vorgeschichte, alle Un- und Halbwahrheiten erzählend. Für zusätzliche Rätsel, für überraschende Wendungen sorgt keiner. Das Nachwort von Petra Trinkaus, die das Buch auch tadellos übersetzte, verspricht mehr Handlung („Action“) in weiteren Asey-Mayo-Romanen.

Für mich war die originellste und spannendste Frage: Was sucht eine leere Sardinenbüchse neben dem Toten? Das löst sich, als Asey Mayo die richtige Idee kommt. Überhaupt hat er die richtigen Kontakte, das richtige Bauchgefühl und die richtigen Erinnerungen, wenn ihm zu dem Motiv – das der krimi-erfahrene Leser sehr schnell ahnt – die richtige Person einfällt. Rätselraten statt Rätsellösen. Die großartige Devise „’ne Hand voll gesundem Menschenverstand und ’n bisschen Phantasie“ braucht’s da gar nicht. Immerhin ist die Lösung nicht zu weit herbeigedichtet.

Der Humor wirkt, verglichen mit dem schrägen Leonidas-Whitherall-Kosmos, ziemlich bieder: Was auch sonst, wenn sich der Widerling schon als fanatischer Sozialist gebärdet!

Mach hier gerade die Mittelmäßigkeit den Erfolg?
dieschlaue zu »Phoebe Atwood Taylor: Kraft seines Wortes« 07.03.2010
In diesem Buch arbeitet Asey stellenweise ähnlich wie Miss Marple, indem er die Verdächtigen mit Menschen vergleicht, die ihm im Laufe seines Lebens begegnet sind. Es tauchen eine Menge Leute auf, die sich durch Lügen und Schweighaftigkeit verdächtig machen, zumal der Ermordete ein ziemlicher Ungust'l gewesen ist und sich Motive zuhauf finden.
Selber auf den Täter kommen kann man kaum durch Ziehen richtiger Schlüsse, aber vielleicht durch gewisse Erfahrungen in dem Genre. Auf jeden Fall ist der Roman vergnüglich zu lesen und sehr unterhaltsam und dabei auch spannend. Ich denke, wer Miss Marple und ähnliche bodenständige Krimi-Charaktere mag, wird auch an Asey Mayo Gefallen finden.

75°
Krimi-Tina zu »Phoebe Atwood Taylor: Kraft seines Wortes« 20.04.2009
Der erste Fall des sogenannten Kabeljau Sherlock Asey Mayo.
Typischer Cozy Krimi, hier angesiedelt in Neuengland mit seine mehr oder weniger skurillen Bewohnern. Zu deren kauzigeren besagter Asey Mayo gehört. Der mir ein bisschen zu überzeichnet ist.
Ansonsten handwerklich sauber, mit einer gewissen humoristischen Komponente. Allerdings auch ohne große Highlights. Liest sich nett, ist aber nicht zu aufregend. 70°
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