Der schlagende Beweis von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 2002 unter dem Titel The Associate, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Knaur.
- New York: HarperCollins, 2002 unter dem Titel The Associate. 292 Seiten.
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München: Knaur, 2004.
Übersetzt von Anke Kreutzer.
ISBN:
3-426-62325-0. 412 Seiten.
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[Hörbuch] Daun: TechniSat Digital, Radioropa Hörbuch, 2006.
Gesprochen von Harald Schröpfer.
ISBN:
3866671911. 8 CDs.
'Der schlagende Beweis' ist erschienen als
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In Kürze:
Daniel Ames hat es geschafft: Trotz Vorstrafe und fragwürdiger Herkunft arbeitet er als geschätzter Anwalt in einer Spitzensozietät. Doch von heute auf morgen steht seine Karriere, ja, steht sein Leben auf dem Spiel. Bei Ermittlun-gen wegen eines gigantischen Medika-mentenskandals scheint ihm ein verhängnisvoller Fehler unterlaufen zu sein. Er wird gefeuert. Als kurz darauf sein Exchef tot aufgefunden wird, fällt der Ver-dacht sofort auf ihn, und ihm droht der elektrische Stuhl. In einem Sumpf aus Geldgier, Korruption und Mord verhelfen die Intuition und der Scharfblick einer Frau Daniel zu seiner letzten Chance …
Das meint Krimi-Couch.de: »Was Margolin an Action in diesen Reißer einbaut, ist schlichtweg phänomenal«
Krimi-Rezension von Wolfgang Weninger überspringen
Er hat sich aus widrigsten Verhältnissen hochgearbeitet und heute bekommt David Ames einen 90.000-Dollar Scheck für seine Mitarbeit in der Kanzlei von Reed, Briggs, Stephens, Stottlemeyer and Compton, der weitaus angesehensten Anwaltskanzlei Oregons. Dafür ist er auch ein unermüdlicher Arbeit und übernimmt in Nachtschicht für eine Kollegin die Durchsicht von fünf Kartons Schriftverkehr, die diese am nächsten Morgen für einer Vorverhandlung gegen eine Pharmafirma benötigt, die von den Prozessgegner angeklagt werden soll, weil das Präparat Insufort Missbildungen an Ungeborenen hervorrufen soll.
Und der gegnerische Staranwalt versetzt Anwalt Briggs einen gnadenlosen Dolchstoß, denn in diesen Papieren findet sich ein Aktenvermerk eines Forschers der Pharmafirma, der von erheblichen Missbildungen bei Versuchen an Rhesusaffen berichtet. Die Tage in der renommierten Anwaltskanzlei sind für David Ames gezählt, denn solch ein Fehler darf nicht passieren. Davids nunmehriger Ex-Boss bestellt ihn zu einer entfernten Villa, aber als David dort einlangt, ist Briggs mausetot. Ermordet! Und David wird zu allem Überfluss gesehen, wie er eilends vom Tatort flüchtet. Das bedeutet Kittchen!
Aber nicht alle glauben an Davids Schuld und seiner Kollegin Kate und der Anwältin Billie gelingt es, ihn per Kautionsversprechen aus dem Knast zu bekommen und nun beginnt eine verzweifelte Jagd auf der Suche nach dem wirklichen Mörder.
Phillip M. Margolin hat seinen bislang siebten Krimi im Knaur TB veröffentlich und »Der schlagende Beweis« ist mit seinen 412 Seiten ein ebenso schlagender Beweis, dass (mit wenigen Ausnahmen) das Thriller-Genre eine Domäne der Amerikaner ist, was zum einen Teil sicherlich am Rechtswesen der Staaten liegt, zum anderen aber auch an den kriminalistischen Möglichkeiten, die hierzulande schlichtweg undenkbar sind. Was Margolin an Action in diesen Reißer einbaut, ist schlichtweg phänomenal.
Bei einigen Sequenzen fühlt man sich an »Mount Dragon« von Douglas Preston & Lincoln Child erinnert und auch diverse Szenen in den Mesas von Arizona könnten diesem Werk entnommen sein. Allerdings handelt es sich bei dem vorgestellten Buch um einen astreinen Anwaltskrimi und die gemeinsamen Schauplätze mögen durchaus Zufall sein. Auf jeden Fall hat Margolin mit »Der schlagende Beweis« sich auf dieselbe Stufe mit den bekannten Thrillerautoren gestellt und steht diesen an Lesbarkeit um Nichts nach.
Anke Kreutzer hat den Roman aus dem Amerikanischen sehr flüssig übersetzt und es ist fast ein Muss, diesen Thriller in einem Atemzug zu verschlingen. Auch wenn die handelnden Personen nach typisch amerikanischer Schreibart meist ein wenig zweidimensional dargestellt werden, tut dies dem Lesevergnügen absolut keinen Abbruch. Margolins neue Veröffentlichung ist für jeden Thrillerfan eine Selbstverständlichkeit und wenn die Presse behauptet »Ein Autor, der es spielend mit Grisham und Turow aufnimmt«, dann urteilt sie ausnahmsweise einmal korrekt, denn diesem Buch kann auch ich nur den Stempel »Pflichtlektüre« aufdrücken.
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| Anja S. zu »Phillip M. Margolin: Der schlagende Beweis« | 21.10.2004 |
|---|---|
| Hermann zu »Phillip M. Margolin: Der schlagende Beweis« | 04.10.2004 |

