Sixtinische Verschwörung von Philipp Vandenberg

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1988 bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Italien / Rom, 1970 - 1989.

  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1991. ISBN: 3-404-11686-0. 318 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1991. ISBN: 3-7857-0515-8. 279 Seiten.
  • Augsburg: Bechtermünz, 1999. ISBN: 3828966659. 252 Seiten.
  • [Hörbuch] München: audio media, 2007. Gesprochen von Joachim Kerzel. gekürzt. ISBN: 393960643X. 3 CDs.

'Sixtinische Verschwörung' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Bei der Restaurierung der Sixtinischen Kapelle kommt man einer uralten Verschwörung auf die Spur, die ihre Schatten bis in die Gegenwart wirft. In den geheimen Archiven des Vatikans stößt ein Kardinal auf ein tödliches Geheimnis, das die Lehre der Kirche in ihren Grundfesten zu erschüttern droht. Ein historisches Detektivstück, ein politischer Thriller, ein theologisches Rätselspiel und eine vatikanische Enthüllungsstory – dies alles und mehr steckt in Philipp Vandenbergs Roman von der späten Rache des Michelangelo.

Das meint Krimi-Couch.de: »Hinein in die verstaubten Geheimarchive des Vatikans« 81°

Krimi-Rezension von tyrel

»Was weißt du, mein Sohn, von Michelangelo...« fragt der alte Mönch namens Jeremias in den beschaulichen Gärten eines abgelegenen Klosters seinen Besucher. Und als er das Interesse seines Gastes erkennt, beginnt er eine unglaubliche Geschichte über die Kirche und den Glauben zu erzählen, die ihren Anfang zu Beginn des 16. Jahrhunderts nimmt, als der überragende Künstler Michelangelo mit der Ausmalung der sixtinischen Kapelle in Rom beauftragt wurde.

Michelangelo, der sich Zeit seines Lebens mehr als Bildhauer denn als Maler sah, wird gegen seinen Willen vom mächtigen Papst Julius II zur Übernahme dieses Auftrags gezwungen, dessen Ergebnis zu den größten Kunstwerken der damaligen Epoche zählt und zahlreiche Besucher anlockt. Michelangelo hat zwar keine Möglichkeit, sich gegen den Willen des Papstes aufzulehnen, aber er entwickelt einen raffinierten Plan, mit dem er sich an der Kirche zu rächen gedenkt.

Sixtinische Kapelle: Eine Botschaft in den Buchstaben an der Decke?

Jahrhunderte später werden bei Restaurierungsarbeiten an den Deckengemälden der sixtinischen Kapelle verschiedene, übermalte Buchstaben entdeckt, die Rätsel aufgeben. Man vermutet sofort, dass Michelangelo, dessen Konflikt mit der kirchlichen Macht bekannt ist, seine Finger im Spiel hat und befürchtet in den Buchstaben eine Botschaft, die der Kirche irreparablen Schaden zufügen könnte.

Der unbestechliche Kardinal Jellinek wird mit der Lösung des Rätsels beauftragt, die er in alten aufbewahrten Dokumenten über Michelangelos Vergangenheit vermutet. Seine Recherchen in den vatikanischen Geheimarchiven führen ihn auf die Spur der unrühmlichen Verstrickung der katholischen Kirche in die Flucht hochrangiger SS-Prominenz nach dem 2. Weltkrieg und den plötzlichen Tod des 33-Tage-Papstes Johannes Paul I bis hin zu den Erkenntnissen eines jüdischen Kabbalisten des 13. Jahrhunderts, der ein Geheimnis hütete, das die christliche Glaubenslehre in den Grundfesten erschüttern könnte …

Grenze zwischen Fakten und Fiktion in schwer durchschaubarer Weise verwischt

Der 1941 geborene Philip Vandenberg beschert uns seit 1976, als er dem Journalismus zugunsten der freien Schriftstellerei entsagte, eine abwechslungsreiche Mischung aus historischen Abenteuerromanen und populärwissenschaftlichen Geschichtsbüchern. Dem studierten Kunstgeschichtler und Germanisten hat es in erster Linie die Ägyptologie und sonstige antike Welt angetan, die er in leicht zugänglichen Sachbüchern und exotischen Spannungsromanen einem breiten Publikum zugänglich macht. Zudem widmet er sich auch vermehrt der Aufklärung und Entmystifizierung moderner Geschichtslegenden, wobei er die Grenze zwischen Fakten und Fiktion in schwer durchschaubarer Weise verwischt.

Genau diese Fähigkeit bringt ihm auch aus Forscherkreisen immer wieder Kritik ein. Vandenberg bedient sich vorwiegend spektakulärer und keineswegs immer belegter historischer Versionen, die in ein Weltbild passen, das genug Raum für phantastische Ausmalungen und literarische Interpretationen gibt.

Spannende, fantasievolle Unterhaltung mit einer Portion Geschichtsunterricht

Während sein Ruf als seriöser Historiker meines Erachtens zu Recht umstritten ist, muss man sein Gespür für mitreißende Stoffe anerkennen. Ein Roman von Philipp Vandenberg bedeutet fast immer spannende, fantasievolle Unterhaltung mit einer Portion Geschichtsunterricht, die kritischen Lesern jedoch eine gehöriges Maß an Ignoranz gegenüber der mit einigen wirkungsvollen Übertreibungen vollzogenen Geschichtsfälschung abfordert.

Mit »Sixtinische Verschwörung« entführt uns Vandenberg in die Zeit des Pontifikats Johannes Paul II, der jedoch nur namentlich in Erscheinung tritt. Er geleitet uns in die verstaubten Geheimarchive und musealen Räumlichkeiten des Vatikans und lässt uns an den außerordentlichen Konzilien der klerikalen Machthaber, die sich zur Lösung des mysteriösen Buchstabenrätsels in den Fresken der sixtinischen Kapelle an einem Tisch einfinden, teilhaben.

Ein Blick hinter die verborgenen Kulissen

Obwohl der Roman mit wenig aktionsreicher Handlung ausgestattet ist, gelingt es Vandenberg, den Leser in seinen Bann zu ziehen. Hierbei hilft ihm sicherlich die Neugierde des Lesers an den hinter hohen Mauern verborgenen Machenschaften der Kurie weiter. Er gewährt Einblicke hinter die Kulissen einer Welt, die einem normal Sterblichen verborgen bleibt und die sich doch gar nicht so sehr von dem weltlichen Lebensraum unterscheidet.

Machtkämpfe und Intrigen sind in Vandenbergs Kirche genauso an der Tagesordnung wie Selbstzweifel und Begierden. Und selbst vor der Vertuschung unliebsamer Tatsachen und Eliminierung kritischer Glaubensgefährten machen die Männer, die eigentlich Nächstenliebe, Enthaltsamkeit und Bescheidenheit predigen sollen, nicht Halt, aber solches dürfte kaum einen Leser noch ernsthaft erschüttern; greift es doch auf vielzitierte Klischees und nur allzu oft traurige Wahrheiten zurück.

Vandenberg wartet mit einem spektakulären Ende der Geschichte auf, das zumindest aus klerikaler Sicht die Panik und Unsicherheit der Kirchenmänner angesichts der acht Buchstaben erklärt, wenn es auch keineswegs jede Maßnahme und Reaktion rechtfertigt.

Wie wackelig sind Entdeckungen? Wie selbstverständlich christliche Dogmen?

Nur anfangs schien mir die wahre Bedeutung von Michelangelos Hinweis, die ich hier keineswegs vorwegnehmen möchte, wenig aufregend. Erst nach längerer Überlegung wird aber doch die Brisanz klar. Es ist schon beunruhigend, wie selbstverständlich manche christliche Dogmen auch ohne besondere Gläubigkeit von den Menschen Besitz genommen haben, auf welch wackligen Füßen diese angesichts wissenschaftlicher Neuentdeckungen stehen und wie stark sich der Wegfall kirchlicher Grundsätze auf die menschliche Lebensphilosophie auswirken kann.

Dass das Buch zu einem kritischeren Umgang mit religiösen Glaubenslehren welcher Seite auch immer aufruft, ohne dankenswerterweise den Glauben und die Gläubigen an sich zu verunglimpfen, ist möglicherweise eine Überinterpretation. Andererseits bedient sich Vandenberg hier gezielt eines sensiblen Lebensbereichs, dessen Gedankengut den meisten Lesern vertraut sein dürfte. Er erreicht so, dass der Leser nach der Lektüre doch einen Moment innehält und über den Stellenwert des Glaubens und die Glaubwürdigkeit der Kirche nachdenkt.

Papstmord und Nazi-Goldschatz

Der Versuch, zwischen Realität und Fantasie zu trennen, dürfte wieder einmal scheitern. Papstmord und Nazi-Goldschatz sind zum Beispiel bekannte historische Legenden, aber inwieweit Vandenberg den derzeitigen Stand der Forschungen um eigene Ideen oder Gerüchte angereichert hat, vermag außer einem Fachmann wohl kaum einer beurteilen können. Jedenfalls wartet die Öffentlichkeit immer noch auf befriedigende und abschließende Erklärungen.

Vandenberg hingegen wartet nicht mehr. Er gibt Antworten. Oftmals erdachte Antworten. Also kein Wunder, dass so viele Leser entzückt darüber sind und ihn so viele Wissenschaftler verdammen.

Das Buch erfordert im Gegensatz zu manch anderen Werken des Autors einige Konzentration, da Vandenberg viel Zeit in die Aufzählung der verschiedenen italienischen Namen und kirchlichen Bezeichnungen investiert hat. Der geschichtliche Kontext bleibt auf den nicht einmal 300 Seiten übersichtlich und eher oberflächlich, streift er doch mehrere Jahrhunderte kirchlicher Entwicklung im Schnellverfahren. Dennoch gibt der Roman das Gefühl dazugelernt zu haben.

Grundlegende Fragen der Christenheit – und der Integrität ihrer Vertreter

»Sixtinische Verschwörung« reiht sich nahtlos in ein Genre ein, das man am treffendsten mit der Bezeichnung Vatikan-Mystery überschreibt und welches sich mit den üblichen Mitteln eines Spannungs- und Wissenschaftsthrillers mit den grundlegenden Fragen der Christenheit und der Integrität ihrer Vertreter beschäftigt.

Mag dieser Roman aufgrund seines gestrafften Umfangs und der schnörkellosen Gradlinigkeit auch nicht zu den herausragendsten Werken über vatikanische Machenschaften gehören, hat er mir doch einen über mehrere Stunden anhaltenden Lesegenuss voller Spannung und Faszination beschert und gehört sicherlich zu den interessantesten Romanen des Geschichtenerzählers Vandenberg.

Ihre Meinung zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung«

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Natalija zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 24.10.2016
Es ist nun das 2.Buch von Philipp Vandenberg das ich gelesen habe, aber ich muss meine Vorgänger in einem Punkt recht geben: es ist wirklich ein sehr schwieriger Schreibstil. Es bedarf schon sehr viel Konzentration, um den Textinhalt zu verstehen. Zumal auch sehr vieles fließend ineinander läuft, und man gezwungen ist, vieles nochmals zu lesen um etwas zu verstehen. In diesem Punkt wirklich schade.
Auch in Dan Browns Roman spielt Galileo Galilei eine wichtige zentrale Rolle, viele Mythen ranken sich um diesen Menschen. Was stimmt und was nicht stimmt, weiß im Endeffekt nur die kath. Kirche Bescheid.
Für Gläubige ist es auch nicht schlecht, zumal sie auch sehen, dass die kath. Kirche nicht nur die "Liebe" Kirche ist... Ob ich es nochmals lesen würde? Glaube ich nicht, es ist ziemlich langwierig, die Geschichte zog sich wie Kaugummi, nicht gerade ideal. Schade!
Ahotep zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 18.01.2012
Ein unbekannter Ich-Erzähler trifft bei einem Besuch in einem Klostergarten auf den mysteriösen Mönch Jeremias, der ihm von der Entdeckung einer Inschrift bei Restaurierungsarbeiten der sixtinischen Kapelle und deren Entschlüsselung erzählt.

Auf der Suche nach der richtigen Deutung stößt Kardinal Jellinek, der das damit befasste geheime Consilium leitet, auf Erpressung, Mord, Neid und Gier und schließlich auf ein Geheimnis, das die Grundpfeiler des katholischen Glaubens erschüttern, gar einstürzen lassen würde!



Wer sich dem Inhalt nach an Dan Brown´s Sakrileg erinnert fühlt und einen ähnlichen „Pageturner“ erwartet, der wird enttäuscht sein!

Vandenberg legt weniger Wert auf Action denn auf den Versuch seine Geschichte, die er um lang bekannte Gerüchte eines von der Kirche gehorteten Nazischatzes und geheimer Zeichen (Buchstaben) in der Sixtinischen Kapelle spinnt, glaubhaft zu schildern.

So verbringt Kardinal Jellinek, bemüht die Inschrift zu deuten, die meiste Zeit in den Archiven des Vatikans auf der Suche nach Dokumenten von und über Michelangelo oder unterhält sich im Consilium mit Kunsthistorikerin über die Gemälde - von Action also keine Spur, wer sich aber ein bisschen für Kunst begeistern kann, den werden die Bildbeschreibungen und –interpretationen und die Informationen zu Michelangelo dennoch fesseln können!



Auch durch Kenntnisse des Kirchenlateins (bzw. dem Einwurf vieler lateinischer Redewendungen), des Direktoriums und den Einwurf von Bibelzitaten, bemüht sich der Autor seine Fiktion in fundiertes Wissen zu betten und so seine Geschichte möglichst glaubhaft darzustellen.



Andererseits, wie um von der Gattung Roman nicht allzu sehr in einen trockenen Tatsachenbericht zu rutschen, folgen auch immer wieder Szenen, in denen der Hauptprotagonist Jellinek von Visionen geplagt wird, die so phantastisch sind, dass sie den Leser schnell wieder auf den Boden der Tatsachen, oder besser gesagt, wieder ins Land der Phantasie, zurückholen.



Die zentrale Figur, Jellinek, wirkt auf mich sehr traurig, tragisch geradezu, ein Kardinal, der seit dem Tod seiner Mutter Trost im Glauben und Zuflucht in seiner Arbeit sucht, die darin besteht, Beweise für seinen Glauben zu erbringen bzw. andere Glaubensrichtungen als Irrglauben zu entlarven.

Aber es umgibt ihn eine gewisse Leere, er wirkt sehr einsam, seine Tageshöhepunkt ist eine kurze Begegnung mit der Hausmeisterfrau im heruntergekommenen Treppenhaus, die er ungeduldig herbeisehnt, von welchen er gar träumt - und die er gleichsam wie den Teufel fürchtet.

Jellinek scheint innerlich zerrissen, er zweifelt, er hat den Glauben nicht gefunden, er braucht Beweise, braucht Wahrheiten, an die er glauben kann, sucht unermüdlich danach – und gerade dadurch stürzt er schließlich in tiefe Verzweiflung.



Diese trübe, trostlose Stimmung wird auch immer wieder aufgegriffen – vor allem durch Interpretationen Michelangelos „tragisch-schwermütigen“ Propheten Jeremias – und sie herrscht im ganzen Buch vor.



Die Handlung kommt – wie oben bereits erwähnt - eine ganze Weile kaum voran – es gibt wenig Action, sieht man davon ab, dass Jellinek allmählich bewusst wird, dass er unbekannte Gegner in den eigenen Reihen hat, die die Entdeckung der Bedeutung der Inschrift unbedingt verhindern wollen und dabei bereits über Leichen gingen und nun ihm drohen.

Schließlich stößt er rein zufällig auf die Lösung und Vandenberg webt noch einen zweiten Mythos rund um die Kirche in seine Handlung mit ein – was meiner Meinung nach etwas zu viel des Guten war.

Das nimmt etwas von der Glaubwürdigkeit, um die der Autor doch so bemüht ist!



Dieser Versuch, glaubwürdig zu sein, hat für mich den ganz besonderen Reiz dieses Romans ausgemacht, ich mochte, wie Vandenberg Fakten und Fiktion zu einem plausiblen Ganzen mischt – und fand den Clou am Ende erzähltechnisch überaus gelungen, ebenso wie es ihm gelingt die Stimmung seiner Hauptfigur zu vermitteln!

Mir gefielen auch die Allegorien zum Schach, die Einschübe in Latein und die Beschreibungen der Sixtina – mich hat die Erzählweise an sich gefesselt, der Roman ist gut und intelligent geschrieben!

Aber die Handlung selbst konnte mich leider nicht so recht packen.
Leser zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 08.07.2011
EDIT:

Hab mich vertan, Markus-Evangelium ist doch das Ältere. Jedoch ist nichts an Vandenbergs These mit der später hinzugefügten Geschichte der Auferstehung dran. Was ich mich gefragt habe, wenn der Pater Benno das schreckliche Geheimnis die ganze Zeit doch kannte, wieso ist er dann immer noch Mönch?
Leser zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 07.07.2011
Das Grab Jesu wurde von römischen Soldaten bewacht, konnte also nicht von irgendwelchen Juden einfach so mal geraubt worden sein.

Die Auflösung ist enttäuschend, denn sie entlarvt sich schon im Ansatz als falsch. Denn Markus ist nicht das erste Evangelium sondern das Matthäus-Evangelium.

An sich ist die Geschichte spannend zu lesen. Mich störte der zu intensive ironisch-sarkastische Ton gegen die Kleriker und die zumeist klischeehaft gezeichneten Charaktere. Ein jeder in diesem Land glaubt wohl wirklich, dass ein Priester auf seine Haushälterin abfährt.

Ich habe nur wenige Romane dieser Art gelesen, aber ich kann nach meinem Eindruck sagen, dass - zumindest bei mir der Fall - die Geschichte mit der Inschrift und mit der großen Verschwörung gegen das Christentum nicht glaubwürdig rüberkommt.
netzhog zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 29.03.2010
1 x Dan Brown, das reicht - thankyou.
Dan Brown's "illuminati" hat mir als hörbuch sehr viel spaß gemacht.- ok,, manchmal war es ein bisschen in der länge gezogen - aber so what!
weiter bücher mit dan browns "superheld" > Robert LangdonVittoria< wollte ich mir (um illuminati in meine erringerung nicht zu entwerten) sparen.
Dennoch war ich mit diese Thematik nicht ganz fertig. Deshalb habe ich es begrüßt "sixtinische verschwörung" als gutschein zu erhalten. Ob ich dafür Geld ausgeben wurde? -.. Ja, aber nicht gleich 10€ oder mehr.
Rolf.P zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 22.03.2008
Historische Romane sind immer irgendwie spannend zu lesen, besonders dann, wenn es um Verschwörungen, Rätsel und tiefe Geheimnisse geht.
Die sixtinische Verschwörung ist im eigentlichen Sinne kein historischer Roman, denn er spielt in der Gegenwart. Philipp Vandenberg zeigt sich hier als ein Autor, der es versteht, gut zu recherchieren. Gleich zu Beginn entführt Philipp Vandenberg einen in ein Kloster und lässt den Icherzähler berichten, der von einem gewissen Geheimnis umgeben scheint. Durch diesen Kunstgriff erweckt der Autor gleich die Spannung, die den Leser auch im weiteren Verlauf des Buches nicht mehr verlässt.
Geschickt versteht es Vandenberg, den Leser in immer tiefer sich verstrickende Intrigen und Geheimnisse eindringen zu lassen, die man atemlos mit verfolgt und halb aufgedeckt aber auch halb verborgen bleiben. Durch den häufigen Gebrauch von lateinischen und italienischen Zitaten (die am Ende des Buches erläutert werden), kommt der Lesefluss manchmal ins Stocken. Trotzdem ein sehr empfehlenswertes Buch!
geroellheimer zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 26.09.2007
Ich kann mich meiner Vorrednerin nur anschließen. Eine durchaus spannende und von der Idee her fasziniernde Geschichte, die lediglich durch Vandenbergs etwas schwierigen Schreibstil gestört wird. Man muß sich irgendwie zu sehr konzentrieren um nicht den faden zu verlieren. Alles in allem dennoch zu empfehlen.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Britta zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 13.07.2007
Dei "Sixtinische Verschwörung" war mein erster Vandenberg-Roman und er hat Lust auf mehr von ihm gemacht. Allerdings musste man sich erst mal an den teilweise etwas schwierigen Schreibstil gewöhnen. Kann das Buch aber trotzdem nur weiter empfehlen!
Ulrich Schliephake zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 08.04.2007
Ziemlich fesselnd. Habe meine Michelangelo- Bildbände raugekramt und schaue mir Bilder mal wieder intensiver an. Das ist doch auf jeden Fall eine gute Begleiterscheinung. Das Buch werde ich sicher auch einmal verschenken, zusammen mit einem Bildband über die Sixtinische Kapelle ein doppeltes Kunstvergnügen...
Alex. zu »Philipp Vandenberg: Sixtinische Verschwörung« 16.12.2006
Dieses Buch war eines der ersten Bücher, das ich gelesen habe, die von kirchlichen Verschwörungstheorien handeln. Ich bin seitdem ein grosser Fan davon. Das Buch ist von Anfang bis Ende sehr spannend, aber von Schreibstil sehr schwer verständlich. Trotzdem jederzeit sehr empfehlenswert, auch für gläubige Christen.
1 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.

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