Der Pakt von Philip Kerr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 unter dem Titel Hitler´s Peace, deutsche Ausgabe erstmals 2006 bei Wunderlich. 560 Seiten. ISBN-10: 3805208138, ISBN-13: 978-3805208130. Übersetzt von Cornel Holfelder-von der Tann.

'Der Pakt' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Herbst 1943. Nach Stalingrad ist klar, dass Deutschland den Krieg nicht mehr gewinnen kann. Die «großen Drei», Churchill, Stalin und Roosevelt, treffen sich zu einer Konferenz in Teheran, um das weitere Vorgehen in Europa zu diskutieren. Doch ein weiterer Teilnehmer kündigt sich an …Thriller-König Philip Kerr lässt den Despoten Hitler in dieser historischen Utopie einen überraschenden Weg einschlagen: Im Vorfeld der Konferenz hat er die Möglichkeit zu Friedensverhandlungen sondiert. Stalin und Roosevelt sind bereit zu verhandeln, doch Churchill zögert. Misstrauen liegt in der Luft, und die Spannung in Teheran steigt ins Unermessliche, denn alle beäugen sich argwöhnisch. Die Stadt wird zur Kulisse eines gefährlichen Spiels der Geheimdienste. Dessen Mittelpunkt ist Philosophieprofessor Willard Mayer – ein brillanter Kopf mit einer undurchsichtigen Vergangenheit. Von Roosevelt zum Sonderbeauftragten ernannt, gerät Mayer zwischen alle Fronten, und bald weiß niemand mehr, ob es Frieden geben wird ... 

Ihre Meinung zu »Philip Kerr: Der Pakt«

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Götz Walter zu »Philip Kerr: Der Pakt« 21.08.2009
Eine sehr lesenswerte Fiktion in schwerem politischen, zeitgeschichtlichen Fahrwasser. Der Held, ein wenig stereotyp und jederzeit da, wo gerade etwas spannendes passiert, kann ohne Mühen bis in die geheimsten Kreise vordringen und mit einer situativen Interpretation seines eigenen philosophischen Anspruchs selbst Präsidenten und Diktatoren, ja den gesamten Verlauf der Europäischen Geschichte beeinflussen. Die Lebensläufe der fiktiven Protagonistin sind sehr auf den Plot abgestimmt, die deutsche Prinzessin in Kairo, der polnisch-jüdische Secret-Service Beamte im Peronenschutz des Präsidenten, der deutsch-jüdische Philosoph mit historischen Verbindungen zum kommunistischen Widerstand als Dolmetscher des Präsidenten. Alles ein wenig zuviel - aber super spannend, kurzweilig und fein in den historischen Zusammenhang gestellt. Wenn die politischen Bemühungen der Jahre 1943-1945 um eine Neuordnung Europas kennt, wirds mögen. Besonders gut weg kommt WDC mit seinen klaren Einsichten zur Diktatur. Deshalb: sehr lesenswert!
Pela zu »Philip Kerr: Der Pakt« 20.12.2007
Schade, dass dieses Buch nie große Leserschaften finden wird. Denn wer nicht prinzipiell großes Interesse für die Ereignisse der letzten Jahren des Zweiten Weltkriegs mitbringt und die realen Pro- und Antagonisten kennt, wird die revorragend recherchierte Story schlicht nicht verstehen. Und doch ist dieses Buch extrem spannend und empfehlenswert. Leider aber nur für Politik- und Geschichtsstudenten.
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