Die ungehorsame Tochter von Petra Oelker

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Hamburg, 1601 - 1700.
Folge 5 der Claes-und-Rosina-Serie.

  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000. ISBN: 3-499-22668-5. 395 Seiten.

'Die ungehorsame Tochter' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Der Winter des Jahres 1769 ist lang und eisig. Die Schifffahrt in den Häfen von Hamburg und Altona ruht, nicht aber der Streit zwischen den Neumühlener Lotsen und den Konkurrenten vom hannöverschen Südufer. Als an einem nebelkalten Märzmorgen die Tochter des Neumühlener Oberlotsen zwischen treibenden Eisschollen tot in der Elbe gefunden wird, glaubt niemand an einen Unfall.

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Uschi Seidel zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 24.01.2017
Ich bin hoch erfreut über diese Buch und habe es mit viel Vergnügen gelesen. Es hat alles , was ein historischer Krimi braucht und zusätzlich einen feinen Humor. Ich glaube, dass hier Mitdenken notwendig und auch erwünscht sind. Ich bin schon sehr gespannt auf die weiteren Bücher dieser bewundernswerten Autorin.
Lady X zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 31.03.2010
Sehr informativ ist das Glossar am Ende des Buches. Hier hat man entweder im Vorfeld oder nach dem Lesevergnügen eine Fülle von Erklärungen rund um das Jahr 1760.

Gleichwertig zu dem Krimiplot empfinde ich das stimmungsvolle Bild Hamburgs, der (noch nicht ausgebaggerten)Elbe, des dänischen Altonas und der umliegenden Dörfer, wie z. B. Harvestehude. Man vergleicht automatisch die damaligen Gegebenheiten mit den heutigen Ausmaßen der Hansestadt. Klasse!!!
Maria-Luise zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 18.08.2009
Wieder einmal sehr spannend beschreibt Frau Oelker in diesem Buch das Hamburg im 18. Jahrhundert. Endlich erfahren wir, wieso Rosina bei den Komödianten lebt und wie sie zu ihrer Narbe kam. auch im Hause des Kaufmanns Hermanns stehen die Zeichen auf Sturm. die tochter, die glücklich verheiratet in Lissabon lebt (so glaubt es der Papa) steht vor der tür und will- welch ein Skandal- die scheidung. auch Anne zeigt ihrem Claes, dass sie ihren eigenen Kopf hat. Diese Episoden sind mit viel Liebe zu den handelnden Personen gezeichnet. Man glaubt, man sitzt in der schankstube oder auf der Terrasse des Gartenhauses . Ich freue mich auf den nächsten Band.
Sabine Wirth zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 19.08.2008
Leider bin ich erst in diesem Jahr auf die außerodentlich spannend schreibende Autorin Petra Oelker und ihre historischen Kriminalromane spielend in Hamburg gestoßen. Als gebürtige Hamburgerin, die schon viele Jahre außerhalb von Hamburg lebt, habe ich die Romane beginnend vom "Tod im Zollhaus" mehr verschlungen als gelesen. Besondere Freude bedeutet es, dabei alte Stadtkarten und weitere Geschichtsreferate zu studieren. Die Schilderungen sind Facetten reich und geben spannende Einblicke in die Zeit des 18. Jahrhunderts. Offensichtlich waren die Hamburger schon immer Freidenker. Ich werde auch immer wieder an meinen "Heimatkunde Unterricht" der ersten Schuljahre erinnert. Es macht einfach Spaß die Romane zu lesen.
Carolyn Srugies zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 12.09.2004
Petra Oelker hat es wunderbar verstanden, die Leser in das Hamburg des Jahres 1769 zu führen. Die Autorin schildert den Alltag einer Komödiantentruppe und den einer Hamburger Kaufmannsfamilie; alle handelnden Personen versuchen in ihren jeweiligen Milieus, aber auch gemeinsam, einen Mordfall zu lösen.
Überaus interessant ist es auch, dass Frau Oelker in jedem Buch dieser Reihe der Leserin/ dem Leser ein zeitgenössisches Gewerbe näher bringt, hier ist es die Arbeit der Elblotsen.
Übrigens ist der Titel überaus treffend, denn es gibt im Buch mehrere 'ungehorsame Töchter'. Unbedingt lesen! Neu-Leser dieser Reihe sollten besser mit 'Tod am Zollhaus' beginnen, dann treten die von der Vor-Kritikerin genannten Kritikpunkte nicht auf.
Michael Lauenstein zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 10.08.2004
Ein sehr gut recherchierter Roman, der anschaulich das Hamburg von 1760 mit all seinen Facetten beschreibt. Nebenbei ist es Petra Oelker gelungen einen spannenden historischen Kriminalroman mit überraschendem Ausgang zu schreiben.
Dominique zu »Petra Oelker: Die ungehorsame Tochter« 09.08.2004
Ist langweilig, zu viele Personen, ich hab es nur zur Hälfte gelesen und das Buch hat überhaupt keine Handlung
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