Der gläserne Himmel von
Buchvorstellung und Rezension
Bibliographische Angaben
Originalausgabe erschienen 1995
bei Bastei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland, 1990 - 2009.
-
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1995.
ISBN:
3-7857-0763-0. 414 Seiten. -
Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 1996.
ISBN:
3-404-12601-7. 393 Seiten. -
Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000.
ISBN:
3-499-22878-5. 413 Seiten. -
Bergisch Gladbach: BLT, 2008.
ISBN:
978-3-404-92291-8. 394 Seiten.
'Der gläserne Himmel' ist erschienen als
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In Kürze:
Christian Hochstett, ein junger Lehrer in einem kleinen Eifelort, will nichts weiter als ein zufriedenes Leben. Doch dann trifft er Sina, ein Mädchen von seltsamer Ausstrahlung. Er kann nicht ruhen, bis er Schicht um Schicht aufdeckt, was sie in Bann hält: ein Drama von Schuld und Sühne, das ihn selbst, seine Eltern, Sinas Familie und das ganze Dorf betrifft. Und dabei zerstört er, was er am meisten braucht – die Natürlichkeit und ein letztes Geheimnis.
Das meint Krimi-Couch.de: »Das ganze Buch hindurch wartet man auf die Lösung des Rätsels«
Krimi-Rezension von Peter Kümmel überspringen
Christian Hochstett will Lehrer werden und nicht die Anwaltskanzlei seines Vaters übernehmen, wie dieser das geplant hatte. Seine Referendarstelle bekommt er ausgerechnet in dem kleinen Ort , in dem seine Tante Luise wohnt. Praktischerweise bezieht er gleich bei ihr ein Zimmer. Bereits als kleiner Junge war er schon einmal hier, doch seine Erinnerungen sind lückenhaft. Sein Vater brachte ihn hierher, als seine Mutter weg war. Er glaubte damals, sie sei krank, doch er erinnert sich, dass das Wort »Hure« fiel und seine Mutter einige Zeit später wieder zurück kam.
Als Christian in der Schule Probleme mit den Kindern vom Birkenhof bekommt, spricht er Sina, die die Kinder abholt, an. Beeindruckt von der seltsamen Ausstrahlung des Mädchens quälen ihn von da an Träume, in denen sie ihm erscheint. Obwohl er mit einer Kollegin liiert ist, verliebt er sich schließlich in Sina, bleibt jedoch weiterhin in Abwehrhaltung ihr gegenüber. Doch die Macht der Liebe ist stärker als seine Vernunft und nach einiger Zeit wird sie seine Frau.
Doch Sina benimmt sich zunehmend merkwürdig. Christian wird von Eifersucht gequält. Seltsame Geschehnisse spielen sich ab. Welches dunkle Geheimnis steckt dahinter?
Bevor ich anfange, ein Buch zu lesen, lese ich zuerst den Klappentext. In diesem Falle ein Fehler, denn wie ich beim Lesen merkte, führt diese Inhaltsangabe nicht wie üblich in das Buch ein, sondern fasst in groben Zügen das Buch bis auf die letzten Seiten zusammen.
Der Roman liest sich sehr gut. Der Schreibstil von Petra Hammesfahr ist recht flüssig. Und schon nach kurzem merkt man, dass es hier wieder einmal auf den gerne genommenen Effekt »Dunkles Geheimnis in der Vergangenheit« hinausläuft. Und das ist alles, wovon das Buch lebt. Man kann den Roman zwar kaum aus der Hand legen, aber nicht deshalb, weil sich so viel ereignet, sondern weil man ständig darauf wartet, dass etwas passiert. Das ganze Buch hindurch wartet man auf die Lösung des Rätsels.
Doch wer Liebesromane mag, wird begeistert sein. Auch der Herz-Schmerz-Faktor kommt nicht zu kurz. Die Darstellung der Hauptcharaktere ist gut gelungen, allerdings wird zuwenig auf Randfiguren eingegangen. Petra Hammesfahr versteht es geschickt, Spannung aufzubauen und den Leser auf eine bestimmte Fährte zu schicken, dann wieder auf eine andere.
Doch der Schluß, auf den ich die ganze Zeit gewartet habe, hat mich dann absolut enttäuscht. Ohne zuviel zu verraten, kann ich sagen, es gibt keine eindeutige Lösung. Es bleibt zuviel ungeklärt. Dazu ist der Leser weitgehend auf seine Fantasie angewiesen, um den mysteriösen Schluß zu deuten.
Nichts für den Leser, der logisch durchdachte Bücher liebt. Eher ein Werk für den romantischen Träumer , der auch das Mystische mag und gerne eigene Fantasie entwickelt. Ein Buch wie gemacht für die typische RTL-Verfilmung »Der große Liebesroman«.
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| Madita zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 27.05.2011 |
|---|---|
| Langer zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 19.02.2010 |
| lilalu zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 03.05.2009 |
| catharina zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 04.02.2009 |
| Andreas Seidl zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 26.11.2008 |
| ein Fan zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 10.07.2008 |
| Rosemarie Obermayr4 zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 28.02.2008 |
| christin zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 04.10.2005 |
| Sabrina zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 30.05.2005 |
| Inma Gil zu »Petra Hammesfahr: Der gläserne Himmel« | 25.03.2005 |
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