An einem Tag im November von Petra Hammesfahr

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2014 bei Diana.

  • München: Diana, 2014. ISBN: 978-3-453-29155-3. 494 Seiten.
  • München: Diana, 2016. ISBN: 978-3-453-35882-9. 509 Seiten.
  • [Hörbuch] München: Random House Audio, 2014. Gesprochen von Regina Lemnitz. gekürzt. ISBN: 3837126544. 6 CDs.

'An einem Tag im November' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuchE-Book

In Kürze:

Wenn es jederzeit Realität werden kann, sind wir mitten in einem Roman von Petra Hammesfahr Am Nachmittag des 17. November verschwindet die fünfjährige Emilie Brenner. Spurlos, denn obwohl die Nachbarn sie noch mit ihrem neuen Fahrrad sahen, scheint sie wenig später wie vom Erdboden verschluckt. Ein Albtraum für die Eltern, die eine Vermisstenanzeige allerdings viel zu spät aufgeben, und auch für Kommissar Klinkhammer, der aus bitterer Erfahrung weiß, dass bei verschwundenen Kindern jede Minute zählt. Noch ahnt er nicht, dass seit Monaten in der Nachbarschaft Dinge geschehen, die an jenem Tag im November unweigerlich zur Katastrophe führen.

Ihre Meinung zu »Petra Hammesfahr: An einem Tag im November«

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Renate zu »Petra Hammesfahr: An einem Tag im November« 17.02.2017
Mir hat das Buch sehr gut gefallen, es war einfach mal was Anderes! Eigentlich lese ich nur vor dem Einschlafen (allerdings immer bis zu einer Stunde), aber dieses Buch habe ich mir auch zwischendurch gegönnt, was nicht sooo arg oft vorkommt.

Ich fand sowohl Handlung als auch Personen glaubwürdig, für mich ist das immer sehr wichtig.
Leseratte zu »Petra Hammesfahr: An einem Tag im November« 11.01.2016
Auch für mich war dies kein typischer Roman von dieser Autorin. Sie hat interessante Themen wie die Integration von Spätaussiedlern, Vereinbarkeit von Beruf und Kind aufgegriffen. Auch ein überforderter Hauptschulpädagoge fehlt nicht im Umfeld der Vermissten. Die Polizei läuft unkontrolliert vielen Spuren hinterher und verliert viel Zeit.
Nadir36 zu »Petra Hammesfahr: An einem Tag im November« 18.06.2015
Nach zwei ziemlich schematischen Verschwörungsthrillern mit Superkillern in Washington und auf dem Rest der Welt, empfand ich den Anfang mit Leuten wie aus der Nachbarschaft ziemlich erfreulich. Auch der Ansatz Sex ohne Crime hatte durchaus seinen Reiz, aber leider greifen nicht alle Räder in in diesem Getriebe aus Mord an einem Kind und Mobbingdrama so richtig ineinander. Vor allem der Ermittlerteil mit der hektischen und letztlich fruchtlosen Suche nach dem verschwundenen Kind erwies sich, je länger desto öfter, als Einladung zum Überblättern, dergleichen ist sonst nicht mein Stil. Allerdings hatte ich, im Gegensatz zu Hammesfahr-Routiniers, auch nicht die drei anderen Romane mit Kommissar Arno Klinkhammer in der Vorgeschichte. Ich persönlich hätte einen unbekannten Ermittler ohne rechten Durchblick und 150 Seiten weniger Polizeiarbeit klar vorgezogen.
Der zweite Handlungsstrang um das Schülermobbing, das die Katastrophe vorbereitet und in letzter Konsequenz ein paar übliche Verdächtige mehr hervor bringt, war deutlich interessanter. Auch das Anliegen, dass sich auch viel beschäftigte Eltern mehr um ihre Kinder kümmern sollten, kam gut rüber, auch, dass nicht immer ein Lustmörder im Spiel sein muss, wenn ein Kind verschwindet oder stirbt.
Ohne die allzu vielen und allzu ausführlichen Kapitel mit der Polizei, die erst ziemlich spät gefragt war, hätte das Buch eine tragfähige Länge gehabt. Schade um einen viel versprechenden Sozial- und Nachbarschaftskrimi.
Falcon zu »Petra Hammesfahr: An einem Tag im November« 06.04.2015
Ein Tag im November

„Ich bin eingeschlafen“ dies ist die wiederholende und banale Erklärung von Anne Brenner an Kriminalhauptkommissar Arno Klinkhammer, zum Verschwinden Ihrer Tochter Emilie Brenner. Emilie wird seit dem späten Samstagnachmittag 17. November als vermisst gemeldet. Klinkhammer mag die Erklärung von Anne Brenner nicht recht glauben. Hat Anne Brenner die fünfjährige Emilie in einem Akt der Überforderung versehentlich getötet? Oder steckt doch der, als Mädchenbetatscher bekannte, Sohn von Annes Arbeitgeberin dahinter? Vielleicht steckt aber die „Russenmafia“ dahinter, so wie es sich der Nachbarjungen Mario Hofmann zusammenreimt. Verdächtige gibt es in diesem Fall viele. Tatsache ist, trotz intensiver Suche bleibt Emilie verschwunden.
Petra Hammesfahr Analyse des Falls gleicht einer Sektion der Geschehnisse. Aus verschiedenen Perspektiven durchleuchtet sie die Ereignisse um das Verschwinden von Emilie Brenner. Dafür betrachtet sie auch die vorausgegangenen Begebenheiten rund um die die Familie Brenner und dörfliche Wohngegend der Brenners. Akribisch wird deren Handeln auseinander genommen und offengelegt. Mögliche Motive kommen zum Vorschein. Und nach und nach ergibt sich so ein Bild, wie es zum Verschwinden von Emilie gekommen ist. Ob und wie Emilie überhaupt wieder auftaucht bleibt bis zu den letzten Kapiteln des Buches offen. Petra Hemmesfahr ist ein äusserst spannender Roman um ein bewegendes Thema gelungen.
Weshalb der Roman hier nur 63% erreicht bleibt mir ein Rätsel. M.E. ist er mindestens 80% wert.
Petra Gebauer zu »Petra Hammesfahr: An einem Tag im November« 14.10.2014
Leider hat mich dieses Buch mehr als enttäuscht. Ich bin sonst ein großer Fan. Es ist flach geschrieben, die sonst so psychologische Spannung fehlte. Verwirrend und ein ständiges hin und her zwischen den Figuren. SCHADE Mir fehlten die leisen Töne, es hat sich einfach zu seicht gelesen. Bitte wieder wie früher schreiben.
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