Der unschuldige Engel von Peter Robinson

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1996 unter dem Titel Innocent Graves, deutsche Ausgabe erstmals 2004 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 8 der Inspector-Alan-Banks-Serie.

  • Toronto: Viking, 1996 unter dem Titel Innocent Graves. ISBN: 0670869031. 346 Seiten.
  • Berlin: Ullstein, 2004. Übersetzt von Andree Hesse. ISBN: 3-548-25858-1. 504 Seiten.

'Der unschuldige Engel' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

An einem dunklen, nebligem Novemberabend wird die Leiche eines jungen Mädchens auf dem Friedhof der Kleinstadt Eastvale gefunden. Keine leichte Aufgabe für Inspector Alan Banks, denn je tiefer er in den Fall eindringt, desto mehr Rätsel stellen sich ihm. Als schließlich der Hauptverdächtige vor Gericht freigesprochen wird, muss Banks den Fall erneut aufrollen und enthüllt am Ende ein grauenvolles, schmutziges Verbrechen …

Ihre Meinung zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel«

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kjz zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 30.07.2014
Dies war mein erster Krimi von P. Robinson. Leider hat mich dieser nicht so angesprochen. Zunächst einmal laufen die Ermittlungen letztendlich ins Leere, weil man den Falschen beschuldigt und dann vor Gericht eine Niederlage erleidet. Das Ganze zieht sich wie Kaugummi und damit ist schon 2/3 des Romans vergangen. Erst im letzten Drittel kommt man dem wahren Mörder auf die Spur und es wird leidlich spannend. Wobei das Ende auch nicht so ganz befriedigt: erst wird alles seitenlang 'ausgewalzt', das Ende wird dann aber 'husch-husch' erreicht und bleibt etwas in der Schwebe.
Krimi-Tina zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 19.01.2010
Ein Schulmädchen wird erschlagen auf dem Friedhof von Eastvale aufgefunden. Ein Verdächtiger ist schnell ausgemacht und somit scheint alles ganz einfach zu sein. Aber natürlich ist dem nicht so und Alan Banks muss erneut ermitteln.
Mit diesem Robinson habe ich mich weit schwerer getan als mit allen seine Vorgängern. Hauptgrund ist dass das Buch die erste Hälfte mehr ein Gerichtsthriller ist als alles andere. Und dieses Genre liegt mir einfach nicht. Zudem hat es Mr. Robinson für nötig befunden in Person des Chief Constable Riddle den offenbar unvermeidlichen unfähigen Karrieristen einzuführen, dem es nur darum geht ein schnelles Ergebnis zu erzielen, egal wie. Diese Person, von mir bisher keineswegs vermisst, trägt zumindest anfänglich nicht wirklich was zur Story bei.
Erst ab dem Zeitpunkt da die Anklage zusammenbricht, wird es zu einem klassischen Ermittlungsroman mit der übliche hohen Qualität. Und sogar Riddle verliert seine für Peter Robinson untypische Eindimensionalität. Dann war es wieder so wie ich es kenne und schätze, inklusive dem durchaus ambivalenten Schluss.
Wegen dem ersten Teil fällt meine Bewertung ein bisschen schlechter aus als bisher
Rolf Navigator zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 07.02.2009
Ich mag Robinson und versuche die Banks-Reihe chronogisch zu lesen. Diese Geschichte ist nicht gerade packend, aber trotzdem lesenswert. Nach den beiden Vorgängern hatte ich etwas mehr Dramaturgie erwartet. Auf jeden Fall ist Robinson ein sicherer Wert, die Besprechungen der Folgeromane tönen vielversprechend .
Gian-Luca zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 24.07.2007
Wieder ein sehr englischer Krimi um den sympatischen Wishkey-Trinker Inspector Alan Banks.Die Krimis um Banks leben von Humor und englischer spannung nicht von blutüberströmten leichen.
Ich finde die Reihe und auch das Privatleben von Banks einfach klasse.Auch mit Banks Musikgeschmack kann ich mich anfreunden.

Gruß Luca
Veronika zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 10.04.2006
Ich finde die ganzen "Alan-Banks-Krimis" einfach mega toll. Die kann man nur so verschlingen. Sind hammer gut geschrieben und es macht einfach spass sie in die Hand zu nehmen und zu lesen. Ich kann sie nur jedem der Krimis gerne liest weiter empfehlen.
The9Knight zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 22.09.2005
Ich hab nun schon über die hälfte der deutschen Banksromane durch und ich muss sagen: ein wirklich super Buch. Ich hätte blos gerne gewust was aus Owen geworden ist. Und was lese ich wenn ich alle Bücher durch habe ?
Muupes zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 11.06.2005
Es war mein ersten Buch der Alan-Banks-Reihe (und wahrlich nicht das letzte), das ich gelesen habe und bin begeistert. Ein klassischer britischer Who-done-it-Krimi, aber nicht unbedingt so behaglich. Die Lösung des Falles ist fast schon Nebensache, weil man ganz in die Welt bzw. Psychologie der Charaktere eingesogen wird. Im Mittelpunkt der Reihe steht DCI Banks mit seinen Sorgen, Nöten und Freuden. Trotzdem wird der Leser nicht überstrapazitiert wie bei der Wallander-Reihe, wo mich die stets pessimistische Weltanschauung mit der Zeit schon genervt hat. Wer einen soliden Krimi (ohne Kitsch und übertriebene Dramatik) sucht, wo sich Spannung Charakterpsychologie die Waage halten ist mit der Banks-Reihe gut bedient.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Anja S. zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 06.09.2004
Das hier ist kein schlechter Krimi, aber auch nicht weltbewegend gut wie Z.B. Robinson's Buch "Wenn die Dunkelheit kommt", das mich immer noch beschaeftigt. Wirklich gut gelungen sind die Gedanken des unschuldig Angeklagten in der Untersuchungshaft, nicht besonders gut fand ich Robinson's Vorstellungen der Psyche eines 16-jaehrigen Maedchens.
Sylvia Nungesser zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 08.07.2004
wieder mal ein sehr spannender Alan-Banks-Krimi, der einem fesselt vom Anfang bis zum Ende - sehr interessante Schilderung über das, was einem Menschen passieren kann, wenn er zum falschen Zeitpunkt am falschen Ort ist!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ulrich zu »Peter Robinson: Der unschuldige Engel« 02.07.2004
Nett erzählt mit genug wörtlicher Rede, dass man dies Buch so "runterlesen" kann. Unkompliziert, fast schlicht und ohne jegliche Dramatik. Die rechte Bettlektüre, um gut einschlafen zu können.
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