Modesty Blaise - Die Goldfalle von Peter O´Donnell

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1971 unter dem Titel The Impossible Virgin, deutsche Ausgabe erstmals 1973 bei Zsolnay.

  • London: Souvenir, 1971 unter dem Titel The Impossible Virgin. 284 Seiten.
  • Wien; Hamburg: Zsolnay, 1973. Übersetzt von Rudolf Hermstein. 326 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1975. Übersetzt von Rudolf Hermstein. ISBN: 3-499-11805-X. 245 Seiten.
  • München: Goldmann, 1991. Übersetzt von Rudolf Hermstein. ISBN: 3-442-09919-6. 317 Seiten.
  • Zürich: Unionsverlag, 2005. Übersetzt von Rudolf Hermstein. ISBN: 3293203493. 319 Seiten.
  • [Hörbuch] Frechen: Delta Music, 2006. Gesprochen von Heidrun Grote. ISBN: 3865384927. 5 CDs.

'Modesty Blaise - Die Goldfalle' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Modesty Blaise zieht die Gefahr an wie das Licht die Motten. Obwohl ihr Partner Willie Garvin und sie sich aus der Organisation »Das Netz« zurückgezogen haben, werden beide immer wieder in Verbrechen verwickelt. Diesmal tappen sie in die »Goldfalle«, als ein russischer Fachmann für Satellitenfotografie in Afrika ermordet wird. Modesty Blaise kommt bei ihren Nachforschungen dem skrupellosen Gangsterboss Brunel in die Quere und ein spannendes Katz-und-Maus-Spiel beginnt.

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MASO72 zu »Peter O´Donnell: Modesty Blaise - Die Goldfalle« 26.09.2011
Ein sowjetischer KGB-Mitarbeiter findet auf einem Sattelitenaufklärungsfoto eine Goldader und flieht aus der UdSSR. Er wendet sich aber, im Westen angekommen, an die falschen Helfer( nämlich einen Mann namens Brunel) und landet gefoltert und halbtot in einem afrikanischen Missionarshospital, wo er schließlich stirbt. Nun landet dort zufällig auch zwei Wochen später Modesty Blaise mit einer Flugzeugpanne. Sie assistiert dem dort arbeitenden Arzt Gilles Pennyfeather. Als nun die Schergen Brunels den Versuch starten in Erfahrung zu bringen, ob und was für Informationen Dr. Pennyfeather vom sterbenden Russen erhalten hat, ist Modesty Blaise mittendrin in der Geschichte. Sie schlägt die Schergen zwar in die Flucht, trifft aber in London auf Brunel, der versucht ihren Freund und zeitweisen Auftraggeber Sir Gerald Tarrant zu erpressen. Nun hat sie einen doppelten Grund sich mit Brunel richtig anzulegen. Der Kampf kann beginnen...
Abgerndet wird diese Ausgabe noch von einem Nachwort des Autors Michael Kleeberg („Karlmann“, Das amerikanische Hospital“) und einer Kurzbiographie Peter O'Donnells
Das ganze ist ein recht amüsanter Action-Krimi mit einer sympathischen Heldin und einem ihr zu Seite stehenden genauso sympathischen Sidekick (Willie Garvin), richtig fiesen Schurken und auch sonst allerlei interessanter Nebenfiguren. Das ganze ist heute noch politisch unkorrekter als es vor 40 Jahren wahrscheinlich schon war. Ein, zwei kleine Hänger sind in der Geschichte zwar drin( darum nur 4 Sterne), die den Spaß, den ich beim Lesen hatte, aber nur geringfügig geschadet haben. Ich hab auf jeden Fall Bock gekriegt, noch mehr Modesty-Blaise-Romane zu lesen und mir vielleicht auch mal einen der Comics zu Gemüte zu führen.
Absolute Leseempfehlung
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