Die Totensammler von Paul Cleave

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Collecting Cooper, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Neuseeland / Christchurch, 2010 - heute.
Folge 2 der Theodore-Tate-Serie.

  • New York: Atria, 2011 unter dem Titel Collecting Cooper. 391 Seiten.
  • München: Heyne, 2011. Übersetzt von Frank Dabrock. ISBN: 978-3-453-43598-8. 464 Seiten.

'Die Totensammler' ist erschienen als Taschenbuch E-Book

In Kürze:

Christchurch befindet sich im Ausnahmezustand: Mehrere junge Frauen sind spurlos verschwunden. Hat die totgeglaubte Mörderin Melissa X, die die Metropole schon einmal heimsuchte, erneut zugeschlagen? Detective Schroder bittet den frisch aus der Haft entlassenen Ex-Cop Theo Tate um Hilfe. Es beginnt eine schweißtreibende Jagd. Ein neuer Serienkiller hat die Bühne betreten, und seine Taten stellen alles Dagewesene in den Schatten.

Ihre Meinung zu »Paul Cleave: Die Totensammler«

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Seeblick zu »Paul Cleave: Die Totensammler« 06.04.2013
Ich habe mir dieses Buch als Hörbuch ausgeliehen, auf den Autor kam ich, weil ich Neuseeland und insbesondere Christchurch kenne. Ich muss leider sagen, dass ich die Stadt und deren Einwohner in diesem Roman nicht wiedererkannte. Man kann durch Cleave zu der Meinung kommen, dies sei eine Stadt, in der es vor Wahnsinnigen, Serienkillern und zur Gewalt und Selbstjustiz greifenden Polizisten nur so wimmelt. Es mag sein, dass es Psychiatrien gab, in denen katastophale Zustände herrschten, das gab und gibt es ja weltweit. Aber eine solche Häufung von gewalttätigen Irren und Mord und Totschlag sind so was unwahrscheinlich wie die Verkettung aller Protagonisten miteinander, ein Universitätsprofessor für Kriminologie als Serienkiller, ein völlig debiler Mensch, der erstaunlich intelligent und voraussehend handelt, eine Frau als killender Racheengel, ein sadistisches Zwillingspaar mit Mördervater und unzählige Leichen...
nein danke: von allem zu viel, mein Bedarf an Literatur dieser Art ist erledigt!
Maraki-Mary zu »Paul Cleave: Die Totensammler« 28.02.2013
Das Buch war mein erstes von diesem Autor und ich war voller Spannung und Vorfreude wie das Buch wohl sein würde...

Jetzt kann ich sagen, das Buch fängt gut an...Spannung kommt direkt auf den ersten Seiten schon auf..Dann flaut das Ganze ab und ich hab mich ein wenig verloren..Wusste nicht so recht, wer wen getötet hat und so...

Aber dann!!!Die Aufklärung kam und ein hohes Maß an Spannung...Insbesondere die letzten 100 Seiten hab ich verschlungen..

Geniales Ende und alles in allem ein richtig gutes Buch!!!
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
travis zu »Paul Cleave: Die Totensammler« 15.12.2012
sehr starker thriller. dieses buch beinhaltet alles was ein gutes buch haben sollte. zerrende Spannung, stetiger spannungsaufbau,interessante Charaktere ..als dies erweckt beim leser einen lesezwang der einfach spass macht.
die verschiedenen,düsteren Schauplätze...das ertragene leid des Hauptakteurs...und die unbarmherzlichkeit und radikalität des soziopathen adrian befördern den leser in eine welt von trauer, schmerz und Mitgefühl
eines der besten bücher die ich je gelesen habe.
Alexi1000 zu »Paul Cleave: Die Totensammler« 12.09.2012
Einen Thriller von Cleave erwartet man ja mittlerweile mit einer gewissen, um nicht zu sagen höheren Erwartungshaltung.

Manchmal kann das auch nach hinten losgehen...

Als ich diesen Thriller begonnen hatte, fand ich Ihn trotz rasantem Anfangs irgendwie "untypisch" für den Autor, obwohl ich das gar nicht genau an Einzelheiten festmachen kann.
Nach ca. einem Drittel passierte dann das "unfassbare"...er lag brach, und ich habe nicht weitergelesen.
Nach längerer Zeit habe ich mich dann aber durchgerungen, und den Faden wieder aufgenommen...zum Glück!
Abschließend lässt sich nämlich sagen, das vor allem im letzten Drittel dann doch mächtig Spannung aufkommt, wenn die Handlungsstränge kulminieren.

Vor allem hat mir mal wieder gut gefallen, das Cleave sein "Christchurch - Universum" wieder etwas weiter ausgebaut/weitergesponnen hat, einige Charaktere tauchen dann aus den parallel gelagerten Vorgängerromanen auf, und schaffen so ein interessantes "größeres", wo man als Leser gespannt sein kann, was noch kommt.

Es verbleibt für mich ein weit überdurchschnittlicher Thriller, den ich evtl. nur zum verkehrten Zeitpunkt begonnen hatte, und so nehme ich dann für den etwas "lahmen" Mittelteil nicht zu viel Abzug vor...70°
nina2401 zu »Paul Cleave: Die Totensammler« 24.02.2012
Ein Serienkiller hält die neuseeländische Großstadt Christchurch in Atem. Die Polizei tappt im Dunkeln. Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Ex-Cop Theo Tate soll – inoffiziell – bei den Ermittlungen helfen. Er nimmt die Jagd auf, ist doch eine der verschwundenen Frauen Emma Green, die er vor einem Jahr mit dem Auto angefahren und schwer verletzt hat.
Dies ist mein erster Roman von Paul Cleave und anfangs musste ich mich erst einmal auf seine sehr direkte und nüchterne Art zu erzählen einlassen. Die Atmosphäre in diesem Buch ist sehr düster, fast so düster dass ich beim Lesen frösteln musste. Außerdem musste ich mich an das Präsens gewöhnen, es macht alles so nah und das mag ich bei Krimis nicht so gerne.
Aber ich habe mich schnell eingewöhnt. Der Schreibstil ist sehr klar und offen, aber trotz der Ankündigung im Klappentext nicht so blutig, dass es eklig wird. Natürlich sind einige Szenen sehr detailliert beschrieben, aber das ist manchmal eben erforderlich und es ist hier keine Effekthascherei. Ich bin sehr froh, dass Paul Cleave auf diesen Trash verzichtet hat, deutet es doch in den meisten Büchern auf mindere Qualität hin. Das hat er scheinbar nicht nötig. Sein Erzählstil geht unter die Haut und das Buch hat mich mit jeder Seite mehr gefesselt und fasziniert. Die Story ist sehr intelligent und hat von allem etwas, ein bisschen Krimi, ein bisschen Psycho. Die Hauptfiguren werden sehr detailliert und vielschichtig dargestellt, ich fand sie alle sehr interessant, sogar die „Bösen“.
Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die beiden Erzählstränge parallel bewegen. Ein Strang ist Theo Tate gewidmet und er erzählt in der Ich-Form, der andere - in der 3. Person erzählt – beschäftigt sich mit dem Täter. So bin ich hautnah bei der Jagd dabei, weiß alles und trotzdem nichts, denn Cleave erzählt so geschickt und verrät natürlich nicht zu viel und so bleibt es wirklich spannend bis zum Schluss.
Paul Cleave ist meine Thriller-Entdeckung des noch jungen Jahres, ich bin restlos begeistert.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
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