Die Totensammler von Paul Cleave

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 unter dem Titel Collecting Cooper, deutsche Ausgabe erstmals 2011 bei Heyne.
Ort & Zeit der Handlung: Neuseeland / Christchurch, 2010 - heute.

  • New York: Atria, 2011 unter dem Titel Collecting Cooper. 391 Seiten.
  • München: Heyne, 2011. Übersetzt von Frank Dabrock. ISBN: 978-3-453-43598-8. 464 Seiten.

'Die Totensammler' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Christchurch befindet sich im Ausnahmezustand: Mehrere junge Frauen sind spurlos verschwunden. Hat die totgeglaubte Mörderin Melissa X, die die Metropole schon einmal heimsuchte, erneut zugeschlagen? Detective Schroder bittet den frisch aus der Haft entlassenen Ex-Cop Theo Tate um Hilfe. Es beginnt eine schweißtreibende Jagd. Ein neuer Serienkiller hat die Bühne betreten, und seine Taten stellen alles Dagewesene in den Schatten.

Ihre Meinung zu »Paul Cleave: Die Totensammler«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

nina2401 zu »Paul Cleave: Die Totensammler« 24.02.2012
Ein Serienkiller hält die neuseeländische Großstadt Christchurch in Atem. Die Polizei tappt im Dunkeln. Der gerade aus dem Gefängnis entlassene Ex-Cop Theo Tate soll – inoffiziell – bei den Ermittlungen helfen. Er nimmt die Jagd auf, ist doch eine der verschwundenen Frauen Emma Green, die er vor einem Jahr mit dem Auto angefahren und schwer verletzt hat.
Dies ist mein erster Roman von Paul Cleave und anfangs musste ich mich erst einmal auf seine sehr direkte und nüchterne Art zu erzählen einlassen. Die Atmosphäre in diesem Buch ist sehr düster, fast so düster dass ich beim Lesen frösteln musste. Außerdem musste ich mich an das Präsens gewöhnen, es macht alles so nah und das mag ich bei Krimis nicht so gerne.
Aber ich habe mich schnell eingewöhnt. Der Schreibstil ist sehr klar und offen, aber trotz der Ankündigung im Klappentext nicht so blutig, dass es eklig wird. Natürlich sind einige Szenen sehr detailliert beschrieben, aber das ist manchmal eben erforderlich und es ist hier keine Effekthascherei. Ich bin sehr froh, dass Paul Cleave auf diesen Trash verzichtet hat, deutet es doch in den meisten Büchern auf mindere Qualität hin. Das hat er scheinbar nicht nötig. Sein Erzählstil geht unter die Haut und das Buch hat mich mit jeder Seite mehr gefesselt und fasziniert. Die Story ist sehr intelligent und hat von allem etwas, ein bisschen Krimi, ein bisschen Psycho. Die Hauptfiguren werden sehr detailliert und vielschichtig dargestellt, ich fand sie alle sehr interessant, sogar die „Bösen“.
Sehr gut gefallen hat mir, dass sich die beiden Erzählstränge parallel bewegen. Ein Strang ist Theo Tate gewidmet und er erzählt in der Ich-Form, der andere - in der 3. Person erzählt – beschäftigt sich mit dem Täter. So bin ich hautnah bei der Jagd dabei, weiß alles und trotzdem nichts, denn Cleave erzählt so geschickt und verrät natürlich nicht zu viel und so bleibt es wirklich spannend bis zum Schluss.
Paul Cleave ist meine Thriller-Entdeckung des noch jungen Jahres, ich bin restlos begeistert.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Ihr Kommentar zu Die Totensammler

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: