Der Schützling von Patrick Redmond

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2000 unter dem Titel The Puppet Show, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Bertelsmann.
Ort & Zeit der Handlung: Großbritannien / England / London, 1990 - 2009.

  • London: Hodder & Stoughton, 2000 unter dem Titel The Puppet Show. 470 Seiten.
  • München: Bertelsmann, 2002. Übersetzt von Jürgen Bürger. ISBN: 3-570-00323-X. 324 Seiten.
  • München: Goldmann, 2003. Übersetzt von Jürgen Bürger. ISBN: 3-442-45530-8. 510 Seiten.

'Der Schützling' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

Trotz einer einsamen Kindheit in Waisenhäusern hat Michael in seinem Leben bisher Glück gehabt: Heute ist er Juniorpartner einer angesehenen Londoner Anwaltskanzlei, und in Rebecca hat er seine Traumfrau gefunden. Als er sich mit dem väterlichen, mächtigen Max anfreundet, scheint der Weg nach oben geebnet zu sein. Allerdings ist der Preis dieser Freundschaft hoch – höher als Michael ahnt …

Ihre Meinung zu »Patrick Redmond: Der Schützling«

Helfen Sie anderen Lesern, indem Sie einen Kommentar zu diesem Buch schreiben und den Krimi mit einem Klick auf die Säule des Thermometers bewerten. Und bitte nehmen Sie anderen Lesern nicht die Spannung, indem Sie den Täter bzw. die Auflösung verraten. Danke!

Nadir36 zu »Patrick Redmond: Der Schützling« 25.04.2012
psychologisch dünne, schwach motivierte, extrem zäh voran gebrachte Geschichte, die sich zumeist darum dreht, dass mike die Geschenke und Gunstbezeugungen von Max nicht recht sind. Und natürlich die Eifersucht der beiden Frauen Rebecca und Em, aus der sich ein Mordkomplott schmieden lässt, das kurz vor knapp zum Ausbruch kommt. Was die Beziehung zwischen Rebecca und Mike so stark macht, dass der junge Anwalt dafür alles aufgaben und seine Karriere aufs Spiel setzten will, wird auf den 450 Seite nie so recht klar, allenfalls, dass Becca eine eifersüchtige Zicke und schlechte Malerin ist.
Was könnte man auf 500 Seiten nicht so alles erzählen... oder Gefühle erklären, Hintergründe belcuhten, Geheimnisse aufdecken. Ein ziemlich stümperhaftes Werk, mit Ausnahme der Szenen in der Anwaltskanzlei vielleicht. Davon versteht Patrick Redmond wirklich etwas, wäre er nur bei diesem Handwerk geblieben, der Rest ist alles andere als OK, sondern ziemlich langweilig und schlecht motiviert. Vielleicht ist es ja das second-book-Problem, werde mir das Wunschspiel mit gebührendem Abstand mal vornehmen.
-Christine- zu »Patrick Redmond: Der Schützling« 23.02.2010
Wie Patrick Redmonds Erstlingswerk "Das Wunschspiel" ist "Der Schützling" weniger ein Krimi, als ein Psychothriller der subtilen Art.

Michael, der in einem Kinderheim aufwächst, lernt den charismatischen, smarten und wohlhabenden Max kennen und glaubt in ihm die lang ersehnteVaterfigur gefunden zu haben. Der Selfmade-Millionär, der selbst seine Kindheit in einem Heim verbrachte, nimmst sich seiner an und unterstützt nicht nur Michaels Karriere, sondern wird langsam ein fester Bestandteil in der Familie seines Schützlings.

Doch Max scheint nicht der zu sein, für den man ihn hält. Auf sehr subtile, aber verdammt clevere Art und Weise, manipuliert Max seine Umwelt, insbesondere Michael und zieht diesen regelrecht in seinen Bann. Nie mit greifbaren Handlungen, nie mit nachweisbaren Aussagen …. eigentlich nichts, was man ihm zur Last legen könnte. Einzig Michaels Verlobte Rebecca kann einen Blick hinter die Fassade werfen und ahnt böses.

Eine unterschwellige aber nicht greifbare Spannung zieht sich durch das ganze Buch.
Während des Lesens spürt man permanent das die Geschichte auf einen starken Showdown zusteuert … nur wie dieser letztendlich aussehen könnte, ahnt man nicht.

Mit diesem Buch ist es Patrick Redmond zum zweiten Mal gelungen, mich als Leser völlig in seinen Bann zu ziehen und das ohne große Knalleffekte. Von mir gibt es dafür 90°.
Ihr Kommentar zu Der Schützling

Hinweis: Fragen nach einem fertigen Referat, einer Inhaltsangabe oder Zusammenfassung werden gelöscht.

Seiten-Funktionen: