Die Pestglocke von Patrick Dunne

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Lazarus Bell, deutsche Ausgabe erstmals 2008 bei Limes.
Ort & Zeit der Handlung: Irland, 1990 - 2009.
Folge 2 der Illaun-Bowe-Serie.

  • Dublin: Tivoli, 2006 unter dem Titel The Lazarus Bell. 416 Seiten.
  • München: Limes, 2008. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-8090-2470-5. 416 Seiten.
  • München: Blanvalet, 2010. Übersetzt von Fred Kinzel. ISBN: 978-3-442-37506-6. 378 Seiten.

'Die Pestglocke' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch E-Book

In Kürze:

Die junge Archäologin Illaun Bowe macht die Entdeckung ihres Lebens. Auf dem Pestfriedhof eines irischen Städtchens entdeckt sie eine lange verschollene und angeblich wundertätige Madonna. Sofort beginnt sie, die Wahrheit hinter dem Mythos um die Heilkräfte der Statue aufzudecken. Da erschüttert ein brutaler Ritualmord den Ort. Immer tiefer wird Illaun in die dramatischen Ermittlungen gesogen. Doch damit nicht genug: Offenbar wurde bei ihren Ausgrabungen ein Pesterreger freigesetzt, dem bald ein erstes Opfer erliegt. Noch während die Angst vor der Seuche das Städtchen in ihren Klauen hält, erkennt Illaun, dass die Todesfälle auf teuflische Weise zusammenhängen – und ein Sterbender prophezeit ihr, dass dies erst der Anfang sei ... 

Ihre Meinung zu »Patrick Dunne: Die Pestglocke«

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Sabine zu »Patrick Dunne: Die Pestglocke« 14.10.2008
Habe das Buch ziemlich zügig gelesen und muss Achim leider recht geben. Das Buch hat zu viele Parallelen zum Keltengrab als dass es richtig fesselnd werden würde. Manche Szenen kommen einen bekann vor und auch die "Romanze" ist etwas flach geraten.
Wem allerdings das Keltengrab gefallen hat wird auch an diesem Roman nicht vorbeikommen. Falls man aber knisternde Spannung wie in der Keltennadel oder dem Mayaritual erwartet ist man in diesem Buch leider am falschen Ort. Eigentlich schade!
achim zu »Patrick Dunne: Die Pestglocke« 04.02.2008
Die Geschichte entwickelt sich auf den ersten 150 Seiten eigentlich ganz gut. Zwar nicht übermäßig spannend geschrieben, aber doch so, dass man an der klug aufgebauten Geschichte Spaß finden kann. Dann wird der 400 Seiten Roman allerding zusehends langweiliger und entwickelt sich immer mehr zu einem klassischen Frauenroman. Die aus seinem letzten Buch schon bekannten Figuren entwickeln sich nicht richtig und es entsteht ein oberflächliches Liebesgeschwurbel, das ich persönlich als männlicher Leser nicht brauche. (Ich bin der Überzeugung, dass Romaninhalte unterschiedlich auf die jeweiligen Geschlechter wirken.) Der Schluß des Romans ist dann auch sehr unbefiedigend. Das könnte so eine Geschichte aus dem Vorabendprogramm mit Thekla Carola Wied sein.

Also, für mich hatte der Roman nichts, was ich besonders empfehlen könnte. Zusammenfassend würde ich den Roman als belanglose Massenware bezeichnen wollen.
50°
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