Das Zittern des Fälschers von Patricia Highsmith

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1969 unter dem Titel The Tremor of Fogery, deutsche Ausgabe erstmals 1973 bei Diogenes. 386 Seiten. ISBN-10: 3-257-06413-6, ISBN-13: 978-3-257-06413-1.

'Das Zittern des Fälschers' ist erschienen als Hardcover

In Kürze:

Ein kleiner Ort an der tunesischen Küste. Ein Hotel-Bungalow. Ein amerikanischer Schriftsteller, der an einem Drehbuch arbeitet und ungeduldig auf Nachricht von seiner Geliebten wartet. Ein schemenhafter, nächtlicher Besucher. Eine zerbeulte Schreibmaschine. Ein spurlos verschwundener Tagedieb. Ist der identisch mit dem verscheuchten Besucher?

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krimifan24 zu »Patricia Highsmith: Das Zittern des Fälschers« 17.04.2009
Kann mich Florian Ulrich nur anschließen: das Buch zählt nicht zu den bekanntesten, aber eindeutig zu den besten Highsmith-Romanen.
An Handlung passiert wenig, eigentlich fast nichts, und trotzdem empfand ich das Lesen als so spannend, dass ich das Buch nicht weglegen konnte. Einzigartig ist die brütende Athmosphäre, die erzeugt wird - man fühlt sich fast körperlich an den Ort der Handlung versetzt - und die langsame Veränderung der Hauptperson und deren Wahrnehmung der Dinge. Erinnert mich ein wenig an Thomas Manns "Zauberberg", in welchem man als Leser ebenfalls den Verlust des Zeitgefühls der Hauptperson Stück für Stück miterlebt.
Florian Ulrich zu »Patricia Highsmith: Das Zittern des Fälschers« 02.06.2004
Wer es noch nicht kennt, sollte es unbedingt lesen. Meiner Meinung nach der beste Roman von Highsmith: Wie der Hauptfigur langsam der Boden unter den Füßen entweicht, wie der Amerikaner im fremden Tunesien nach und nach seine Menschlichkeit verliert und merkt, was an Instinkten in ihm stecken könnte. Das ist "unheimlich" gut, weil jeder seine dunklen Seiten in diesem Buch erkennen kann.
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