Der Menschen dunkles Sehnen von Susan Hill

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel The Various Haunts of Men, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Knaur.
Folge 1 der Simon-Serrailler-Serie.

  • London: Chatto & Windus, 2004 unter dem Titel The Various Haunts of Men. 438 Seiten.
  • München: Knaur, 2005. Übersetzt von Susanne Aeckerle. 559 Seiten.
  • München: Knaur, 2007. Übersetzt von Susanne Aeckerle. ISBN: 978-3-426-63459-2. 558 Seiten.

'Der Menschen dunkles Sehnen' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Im englischen Städtchen Lafferton schien bislang die Welt noch in Ordnung. Den ersten ungewöhnlichen Fall dieser Art will die Polizei daher schnell zu den Akten legen. Nur Kommissarin Freya Graffham, neu im Dienst, hat ein ungutes Gefühl – zumal sie in der Wohnung der Vermissten einen seltsamen Fund macht …Tatsächlich verschwinden immer mehr Menschen, jung und alt, und ganz langsam kriecht das Böse in die heimeligen Gässchen von Lafferton. Könnte nicht fast jeder der Täter sein – bis hin zum rätselhaft-schöngeistigen Polizeichef Simon Serrailler, Freyas großer heimlicher Liebe? Die junge Kommissarin lässt nicht locker. Bis sie entdecken muss, was all diejenigen verbindet, die niemals von Laffertons idyllischem Hügel wiederkehren …

Das meint Krimi-Couch.de: »Lebensechte Charaktere und atmosphärische Dichte« 75°

Krimi-Rezension von Jörg Kijanski

Lafferton ist eine kleine Stadt in England, deren markantester Punkt neben der alles überragenden Kathedrale ein Hügel ist, auf welchem sich mehrere Wernsteine befinden, denen besondere Kräfte zugesprochen werden. Doch dieser mystische Ort hat nicht nur positive Seiten, denn eines Morgens verschwindet die 53-jährige Pflegeschwester Angela Randall, die auf dem Hügel eigentlich nur joggen wollte. Ihre Vorgesetzte gibt umgehend eine Vermisstenanzeige auf, da Randall ein absolut zurückgezogenes Leben führte und zudem als besonders pflichtbewusst gilt. DS Freya Graffham nimmt sich mit ihrem Partner DC Nathan Coates der Sache an, aber wie fast überall, spielen auch im kleinen Lafferton finanzielle Ressourcen eine wichtige Rolle und da man gerade einen großen Schlag gegen die örtliche Drogenszene plant, wird der Fall der verschwundenen Randall recht zügig von der Prioritätenliste gestrichen, zumal es keinerlei Fortschritte bzw. Hinweise auf den Grund ihres Verschwinden gibt. Lediglich ein in ihrer Wohnung gefundenes kostbares Geschenk deutet darauf hin, dass es in ihrem Leben wohl doch einen Partner oder einen heimlichen Geliebten gegeben haben muss.

Ansonsten spielen sich in Lafferton die üblichen Alltagsgeschichten ab. Die junge Debbie ist übergewichtig und leidet zudem unter allzu vielen Pickeln, die ihr Aussehen gänzlich unattraktiv erscheinen lassen. In ihrer Not wendet sie sich an den Wunderheiler Dava, der ihr mittels einer ganzkörperlichen Therapie zu helfen verspricht. Währenddessen trauert die betagte Witwe Iris Chater ihrem jüngst verstorbenen Mann nach und hofft, über ein Medium mit ihm in Kontakt zu geraten. Dr. Cat Deerborn ist zunehmend besorgt über die zahlreichen »Wunderheiler«, die sich in einem benachbarten Ort ansiedeln, vor allem als ihre an Krebs erkrankte Freundin Karin ihr anvertraut, sich von einem Psychochirurgen behandeln lassen zu wollen.

Und während das Alltagsleben in Lafferton weiter seinen gewohnten Gang nimmt, verschwindet auf besagtem Hügel der Terrier von Jim Williams im dichten Nebel auf nimmer Widersehen und kurz darauf auch Debbie, die eigentlich nur einen Morgenspaziergang unternehmen wollte …

»Der Menschen dunkles Sehnen« dürfte mit großer Wahrscheinlichkeit eine vor allem weibliche Leserschaft finden, denn mit ihren detaillierten Alltagsschilderungen und Charakterzeichnungen schreibt Susan Hill im Stile einer Ruth Rendell, Elizabeth George und wie sie alle heißen. Was vorstehend nur grob angerissen wurde stellt einen wesentlichen Bestandteil der ersten rund 200 (!) Seiten dar, in denen kriminalistisch betrachtet rein gar nichts passiert, vom Verschwinden Angela Randalls mal abgesehen. Dafür werden zahlreiche Personen ausführlichst dargestellt und in den meisten Fällen ist dies dann glücklicherweise für den weiteren Plot sogar von Bedeutung. Wie der Titel vermuten lässt, geht es viel um alternative Behandlungsformen, spirituelles Heilen, Osteopathie, Akupunktur, Psychochirurgie (is’ klar...) und andere Quacksalber.

Auch wenn man sich lange Zeit immer wieder fragt, wann denn nun endlich mal was passiert, denn die Ermittlungen im Fall »Randall« wurden aus Kostengründen inzwischen eingefroren, ist man gleichzeitig erstaunt, wie weit bzw. schnell man sich im Buch vorangearbeitet hat. Die Erzählweise von Hill ist sehr kurzweilig und macht einige Längen im Handlungsstrang daher problemlos wett. Auf den verbleibenden 350 Seiten nimmt dann mit dem Verschwinden von Debbie die Story ein wenig an Fahrt auf, wenngleich sich Hill ihrem ausschweifenden Erzählstil hinsichtlich des Alltagslebens ihrer Protagonisten treu bleibt. Zwischendurch erfährt der Leser über Tonbandaufzeichnungen zudem zahlreiche Details über das Leben und die Motive des Täters.

Der Plot ist gut durchdacht und die Auflösung akzeptabel. Der Leser darf raten und hat durchaus Chancen, die Lösung zu Beginn des letzten Drittels zu erahnen, bevor sie dann von der Autorin vorweggenommen wird. Das Finale ist beeindruckend, weicht es doch vom genreüblichen Mainstream deutlich ab.

Wer mehr Wert auf lebensechte Charaktere und atmosphärische Dichte legt denn auf Action und bluttriefende Morde, ist mit dem vorliegenden Buch von Susan Hill bestens bedient. Angesichts des Endes mal eine wohltuende Abwechslung.

Ihre Meinung zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen«

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plusundminus zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 10.09.2017
Das Buch bietet eine interessante Mischung von klassischer englischer Krimikultur, Kleinstadttidylle und sinistren Einblicken in die Welt der alternativen Medizin. Die Erzählweise ist für Thrillergewohnte vielleicht etwas langatmig. Aber wer sich auf die ruhig aufbauende Spannung einläßt hat seinen Spaß. Am Ende geht der Autorin aber die Puste aus. Die Hauptprotagonisten werden dort sehr lieblos behandelt, was mit dem sorgfältigen Hinführen bis dato kollidiert.
Mela zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 18.12.2011
Ich lese sehr viele Krimis im Jahr und war von Anfang an fasziniert über die vollkommen andere Erzählweise dieser Autorin. Vom Cover weiß man, dass Menschen verschwinden. Sehr spannend, denn man weiß bis Seite 150 nicht mal annähernd was mit ihnen passiert. Im Gegenteil: Hill gestattet es eine Figur sehr gut kennen zu lernen um sie letztendlich doch zu verlieren! Komplett im Gegensatz zur Weltanschauung der „bösen“ Hauptfigur, welcher seine Opfer nur als „Ding“ oder „Mittel zum Zweck“ schätzt. Gerade dieser Gegensatz zeichnet für mich dieses Buch aus!!!
bladibla zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 05.08.2010
Ich habe das Buch vor 2 Jahren schon mal gelesen u. jetzt aus Versehen nochmal. Ich habe beim 2x lesen erst nach ungefähr 20 Seiten gemerkt, dass ich es schon mal gelesen hatte und dann weiter gemacht, weil es mir beim letzten Mal schon gefiel. Ich muss dazu sagen, dass ich es auf Englisch gelesen habe. Ich wage mal die Behauptung, dass die deutsche Übersetzung vielleicht langweilig ist, weil hier so viele über die Längen klagen. Mit gefallen alte, typisch englische Krimis, wie die von Agatha Christie u.a., daher gefiel mir dieser auch. Eben genau die Mischung aus vielen Strängen, über die man auch mal nachdenken kann, auch wenn sie für den Rest nicht wichtig sind gefiel mir gut. Ja, das Ende ist traurig, aber das Leben manchmal auch.
heidit zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 26.07.2010
Ich fand das Buch am Anfang eher langweilig und langatmig. Der Mitteilteil war dann ganz OK! Zwar hat mir immer wieder die Spannung gefehtl und das dauernde herumhüpfen zwischen den verschieden Szenen war etwas ermüdend! Das Ende hat mich dann doch sehr endtäuscht, ich hätte doch lieber ein nettes Happy End gehabt. Schade dass die Hauptperson im Buch sterben muss.
heidit zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 26.07.2010
Ich fand das Buch am Anfang eher langweilig und langatmig. Der Mitteilteil war dann ganz OK! Zwar hat mir immer wieder die Spannung gefehtl und das dauernde herumhüpfen zwischen den verschieden Szenen war etwas ermüdend! Das Ende hat mich dann doch sehr endtäuscht, ich hätte doch lieber ein nettes Happy End gehabt. Schade dass die Hauptperson im Buch sterben muss.
Wompi zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 16.08.2009
Ich habe das Buch gern gelesen. Das Städtchen Lafferton wird gut beschrieben, sowohl die Einwohner als auch die verschiedenen Wohngegenden, Häuser, Einrichtungen, Topografie usw. - auch der Leser fühlt sich beispielsweise in Simon Seraillers schnuckeliger Wohnung zuhause.
Die "Esoterik-Szene" ist mal was anderes.
Jochem Keller zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 09.10.2008
ich fand das Buch leider langatmig, berechenbar und dünn strukturiert. Hill hat sich in Details verloren und die zwingende Handlung außen vor gelassen.
Schade.
Den Schluss finde ich abrupt, fast jedoch schon absehbar. Warum die Logik letztendlich auf Sharpe kam, gemischt mit den Zwischentexten Tonband, ist nicht einleuchtend. Ich hatte beim letzten Viertel das Gefühl, Hill wollte irgendwie fertig werden und kam nicht aus der Nummer so richtig raus.
Stefan zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 06.08.2008
Ich habe das Buch in der letzten Woche zu Ende gelesen. Zwischendurch wollte ich es mehrmals weglegen, weil ich es teilweise doch sehr langatmig fand. Ein Krimi, bei dem erst nach mehr als 200 Seiten klar wird, worum es gehen könnte, hat irgendwie sein Genre verfehlt.

Die Darstellung der unterschiedlichen Personen erfolgt zudem sehr schnell und kurz, so dass man immer mal wieder blättern muss, weil man die 40 Seiten vorher auf 1 1/2 Seiten kurz vorgestellte Person inzwischen schon wieder vergessen hatte.

Die Auflösung kommt dann ebenfalls sehr abrupt und außerdem absehbar. Die Andeutungen im Vorfeld sind zu eindeutig.

Ich war sehr enttäuscht und habe mich schließlich geärgert, dass ich das Buch gelesen habe.
Melanie zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 26.05.2008
Ich fand den anfang ein bischen langweilig weil ich das alles nicht begriffen habe aber nach und nach wurde es spanender.

Zum schluß fand ich es ihrgentwie traurig weil ich auch in Krimis auf Happyands stehe =)

aber ich wuste garnicht das es noch einzweiten teil von dem busch gibt
Taennsche zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 06.03.2008
Lesenswert! Wenn man Krimis mag, wie es die britischen ladies of crime vorgemacht haben. Leider wurde mir etwas Spannung genommen durch die Hinweise auf den Mörder im Mittelteil, trotzdem ein Ende, das ich traurig, aber endlich mal nicht als kitschig empfand. Sehr schöne Innenansichten der Kommissarin. Wie gesagt, wenn man dieses alt bekannte britische "Flair" mag, dann ist Susan Hulls Reihe absolut empfehlenswert.
andrea2208 zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 21.02.2008
Nett, anfangs beschaulich, dann spannend und abwechslungsreich geschriebener Krimi. Mir hat er sehr gut gefallen. Vor allem das Springen zwischen den Handlungsträngen - ohne abgehackt zu wirken - fand ich gelungen.
Das Ende war dann allerdings für mich traurig und auch etwas schockierend! Das hat mich dann erst überlegen lassen, ob ich mir den zweiten Band kaufen soll. Nach einem Tag Bedenkzeit bin ich zu dem Entschluss gekommen - JA!
Für mich ein absolut lesenswerter Krimi! Ich freue mich auf die folgenden Bände!
valli zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 14.11.2007
ich fand as buch sehr gut. am anfang war es etwas schwer rein zu kommen, da der wechsl zwischen den personen sehr pötzlich kam und mich etwas verwirrt hat. die charaktere haben mich begeistert sie waren sypatisch und sehr unterschielich. das ende hat mich auch etwas enttäuscht, das hätte nich sein müssen, aber alles in allem finde ich das buch absolut empfelenswert.
also: kaufe kaufen kaufen :P
oemchenli zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 01.10.2007
Ich habs gestern ausgelesen.
Flott geschrieben und schlüssig.

Fands gut aber ich muß die Serie nicht
unbedingt weiter lesen.


Mein diese Mußzeichen 150 ist echt nervig. Muß das sein?
Malach Cherubim zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 25.09.2007
Interessant fand ich den Wechsel der Charaktere mit jedem Abschnitt, leider Stockt die Geschichte bei Beginn etwas, wodurch man schnell die Leselust verliert, nach dem Verschwinden der zweiten Person kommt allerdings etwas mehr Spannung in die Handlung. Lobenswert ist auch die geschaffene Atmosphäre der Kleinstadt Lafferton, was auch die eigene Fantasie anregt.
Letztendlich kann man sagen, lesen kann man es man muss aber nicht unbedingt. Ruth Rendell und Minette Walters sind da schon besser, Titel:Dunkle Wasser und Das Eishaus, absolut genial, wenn auch nicht gerade neu.
gabi m. zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 10.07.2007
Schöner Einband, mehr auch nicht, Mich hat es auch nicht direkt vom Hocker gerissen, aber es hat sich zumindest gut durchlesen lassen, aber das sollte kein Grund sein, sich dieses Buch unbedingt zu kaufen.
Melli zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 16.06.2007
Endlich mal wieder ein Krimi, den man nicht aus der Hand legen möchte. Absolut sympatische Hauptpersonen, von denen man gar nicht genug erfahren kann. Allerdings hat mich das Ende umgehauen. Musste das wirklich sein? Ich kann nur empfehlen eine Taschentuch griffbereit zu haben. Ich hätte das Buch noch viel, viel besser gefunden, wenn es nicht so geendet wäre. Daher überlege ich, die Nachfolger nicht zu kaufen.
emi1983 zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 13.06.2007
Schöner Einband, mehr auch nicht, Mich hat es auch nicht direkt vom Hocker gerissen, aber es hat sich zumindest gut durchlesen lassen, aber das sollte kein Grund sein, sich dieses Buch unbedingt zu kaufen.
manfred zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 15.05.2007
sehr verwirrend, deshalb rate ich jedem es nicht zu kaufen, wenige Seiten Spannung, Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen, Buch nicht empfehlenswert nur lauwarme Kost!", für mich kein Krimi zum empfehlen
Stella Wieninger zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 20.03.2007
Endlich eine würdige Erbin der klassischen
Krimiköniginnen.
Seit den ersten Elisabeth
George Krimis hat mich kein Krimi
so gefesselt. Atmosphärisch dicht, wunderbare Charaktere und einfach ein
toller Aufbau, dieses Buch wird jeden wahren Krimifreund begeistern.
Gerade eben trotz des unüblichen Schlusses
ein wahres Meisterwerk.
Hoffentlich wird der Rest der Trilogie bald
auch in Deutsch erscheinen.
lilli büchemaus zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 27.01.2007
Der Tittel ist toll,das Buch am Anfang sehr verwirrend.Ich habe für mich selbst das Ende umgeschrieben.Es war das traurigste Ende das ich je erlebt habe,deshalb rate ich jedem es nicht zu kaufen.Aber im allgemeinen sehr gut aufgebaut.ich wusste bis wenige Seiten vorher nicht wer der Mörder war.Doch ich habe ein richtihes Motiv des Mörders vermisst.Naja,ich verdränge bis heute das Ende.ALLERDINGS MUSS ICH SUSAN HILL EINES LASSEN;DIE CHARACKTERE HAT SIE EINMALIG FÄNOMENAL BESCHRIEBEN.
Patrick Summer zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 25.01.2007
Ein sehr hübsches Werk, anfangs leicht verwirrend, nach 50 Seiten entwickelt sich dann jedoch eine tolle Handlung - genial. Dazu noch ein fulminantes Ende, wirklich ein großer Streich von Susan Hill.
Sabrina zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 18.01.2007
Hat jemand verstanden warum die Kassetten dann für die Ärztin bestimmt waren? Ich fand das hätte irgendwie noch erwähnt werden müssen. Oder habe ich gänzlich was überlesen?
anisette zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 07.01.2007
Habe das Buch gerade heute Morgen zu Ende gelesen und fand es richtig gut geschrieben. Über einzelne Schwächen kann man sicherlich diskutieren, denn es bleiben leider einige Fragen offen (die jedoch vielleicht im Rahmen der gesamten Trilogie beantwortet werden? Wer weiß!). Ansonsten finde ich, dass Susan Hill das Talent hat, sehr dicht zu erzählen, die Personen lebendig werden zu lassen und Freude aufs Weiterlesen zu wecken. Das gelingt leider nur wenigen AutorInnen. Bei Elizabeth George, die ich auch gern lese, habe ich das in letzter Zeit vermisst. Also: Ich werde mir auf jeden Fall die weiteren Bücher der Reihe kaufen und freue mich schon darauf.
Claudinsche zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 13.12.2006
Mich hat es auch nicht direkt vom Hocker gerissen, aber es hat sich zumindest gut durchlesen lassen, aber das sollte kein Grund sein, sich dieses Buch unbedingt zu kaufen. Man hätte mehr draus machen können, von richtiger Spannung habe ich nichts gemerkt. *Daumen runter*
enrico zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 13.12.2006
Ich kann die Meinung von Helga nicht verstehen. Das Buch hat mich nicht vom Hocker gerissen. Bedingt empfehlenswert. Die Seite ist aber Top, hole mir immer neue Ideen und bin bis jetzt nur bei diesem Buch enttäuscht wurden.
gerd zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 10.11.2006
"Ein viel versprechender Titel, aber mehr auch nicht. Man sollte diese Buch lieber in der Buchhandlung belassen. Eine Story die auf ca. 100 Seiten etwas Spannung verspricht, welches von ca. 560 Seiten nicht wirklich viel ist. Buch nicht empfehlenswert nur lauwarme Kost!" Kann ich nur zustimmen!
HelgaR zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 22.08.2006
Ein toller Krimi, der sehr lange total unblutig und eigentlich auch ohne Leichen auskommt und trotzdem eine Spannung aufbaut.

Die erste Hälfte liest sich fast wie ein Familienroman, aber sehr interessant und nie langweilig. Die einzelnen Personen sind sehr detailliert und liebevoll gezeichnet und jeder für sich ist eine kleine Persönlichkeit. Das gleiche trifft auch auf das Umfeld zu, welches auch sehr ausführlich beschrieben wird, wie z.B. die Häuser der einzelnen Personen und die heimelige Ortschaft.

Trotzdem alles so gemütlich und vertraut wirkt, verschwinden dauernd Menschen und es werden keine Leichen gefunden. Also alles sehr mysteriös, noch dazu, da es im Nachbarort sehr viele Heilpraktiker gibt, aber auch Scharlatane.

Zwischendurch erfährt man immer wieder ein Stück mehr aus dem Leben des Mörders, welches er auf Tonbändern aufzeichnet, aber immer ohne seinen Namen zu nennen. Man kann also richtig schön mitraten und überlegen, wer es denn sein könnte.

Ein Krimi, der mir, obwohl er eher zu den "stillen" gehört, recht gut gefallen hat. Da dies der erste Teil einer Trilogie ist, freue ich mich schon auf die noch kommenden Bücher.
HelgaR zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 19.08.2006
Ein toller Krimi, der sehr lange total unblutig und eigentlich auch ohne Leichen auskommt und trotzdem eine Spannung aufbaut.

Die erste Hälfte liest sich fast wie ein Familienroman, aber sehr interessant und nie langweilig. Die einzelnen Personen sind sehr detailliert und liebevoll gezeichnet und jeder für sich ist eine kleine Persönlichkeit. Das gleiche trifft auch auf das Umfeld zu, welches auch sehr ausführlich beschrieben wird, wie z.B. die Häuser der einzelnen Personen und die heimelige Ortschaft.

Trotzdem alles so gemütlich und vertraut wirkt, verschwinden dauernd Menschen und es werden keine Leichen gefunden. Also alles sehr mysteriös, noch dazu, da es im Nachbarort sehr viele Heilpraktiker gibt, aber auch Scharlatane.

Zwischendurch erfährt man immer wieder ein Stück mehr aus dem Leben des Mörders, welches er auf Tonbändern aufzeichnet, aber immer ohne seinen Namen zu nennen. Man kann also richtig schön mitraten und überlegen, wer es denn sein könnte.

Ein Krimi, der mir, obwohl er eher zu den "stillen" gehört, recht gut gefallen hat. Da dies der erste Teil einer Trilogie ist, freue ich mich schon auf die noch kommenden Bücher.
bit.ch zu »Susan Hill: Der Menschen dunkles Sehnen« 03.07.2006
Ein viel versprechender Titel, aber mehr auch nicht. Man sollte diese Buch lieber in der Buchhandlung belassen. Eine Story die auf ca. 100 Seiten etwas Spannung verspricht, welches von ca. 560 Seiten nicht wirklich viel ist. Buch nicht empfehlenswert nur lauwarme Kost!
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