Feuer in Berlin von Philip Kerr

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 1989 unter dem Titel March Violets, deutsche Ausgabe erstmals 1995 bei Rowohlt.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Berlin, 1930 - 1949.
Folge 1 der Bernhard-Gunther-Serie.

  • London: Viking, 1989 unter dem Titel March Violets. 256 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1995. Übersetzt von Hans J. Schütz. ISBN: 3-499-43164-5. 282 Seiten.
  • : Rowohlt, 1995. Übersetzt von Hans J. Schütz. 336 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 1998. Übersetzt von Hans J. Schütz. ISBN: 3-499-43344-3. 334 Seiten.
  • Reinbek bei Hamburg: Rowohlt, 2000. Übersetzt von Hans J. Schütz. ISBN: 3-499-22827-0. 334 Seiten.

'Feuer in Berlin' ist erschienen als Taschenbuch

In Kürze:

Berlin, 1936. Privatdetektiv Bernhard Gunther soll die gestohlenen Juwelen und – nebenbei? – auch den Mörder der Familie des reichen Industriellen Six finden. Doch im Nazi-Deutschland kommen Privatdetektive leicht einflussreichen Leuten in die Quere …

Das meint Krimi-Couch.de: »Eine grauenhaft bildgewaltige Sprache« 60°

Krimi-Rezension von Jörg Kijanski

Während sich Berlin im Jahr 1936 auf die Olympiade vorbereitet erhält Privatdetektiv Bernhard Gunther einen finanziell höchst lukrativen Auftrag. Bei einem Wohnungsbrand sind Paul Pfarr und seine Frau Grete, Tochter des Industriemagnaten Hermann Six, vermeintlich gestorben, doch in Wirklichkeit wurden sie unmittelbar zuvor mit mehreren Schüssen ermordet. Six bittet Gunther den Täter zu finden, vor allem aber, die aus dem Tresor gestohlenen Juwelen im Wert von rund 750.000 Reichsmark wiederzubeschaffen.

Six ist in zweiter Ehe mit dem UFA-Filmstar Ilse Rudel verheiratet die befürchtet, dass Gunther in erster Linie sie überwachen soll. Um ihn auf ihre Seite zu ziehen, verbringt sie mit ihm eine gemeinsame Nacht, stellt dabei jedoch fest, dass Gunther tatsächlich nur den Brandvorfall untersuchen soll. Noch in der selben Nacht erhält Gunther, wieder zu Hause angekommen, Besuch von einem jungen Mann, der ihn erschießen will, da er Gunther unterstellt, Ilse Rudel vergewaltigt zu haben. Es kommt zu einem Handgemenge in dessen Verlauf sich ein Schuss löst, der den jungen Mann tötet. Damit gerät Gunther in das Visier von Kripo und Gestapo …

Während er auf der Suche nach den Juwelen an den undurchsichtigen Juwelier Jeschonnek gerät, erfährt er von einem Informanten, dass Pfarr ein Parteiemporkömmling war, der in dem Himmler unterstellten Innenministerium für Korruptionsfälle in den eigenen Reihen zuständig war. Damit wird Gunther klar, dass er vorsichtig vorgehen muss, um nicht einigen einflußreichen Parteigrößen in die Quere zu kommen. Dies umso mehr, da seine weiteren Recherchen ergeben, dass der Einbrecher womöglich für den Ringverein »Deutsche Kraft« gearbeitet hat. Ringvereine, die eigentlich die Rehabilitierung ehemaliger Strafgefangener zur Aufgabe haben, nutzen stattdessen vielmehr deren »Fähigkeiten« und sind die Einrichtungen des organisierten Verbrechens …

Als hätte Gunther damit noch nicht genug Probleme erhält er einen weiteren Auftrag, der ebenfalls mit dem Verschwinden der Juwelen zusammhängen könnte. Gerhard von Greis, der für seinen Chef auch als Kunsteinkäufer tätig ist, wird vermisst. Gunther erhält den Auftrag von Greis zu finden, dessen Chef kein Geringerer als Hermann Göring ist …

»Feuer in Berlin« ist der Auftakt der »Berlin Noir«-Trilogie um den charismatischen Privatdetekiv Bernhard Gunther und gleichzeitig ein Frühwerk des inzwischen rennomierten Autors Philip Kerr. Der Roman bietet für einen Krimi einen ansprechenden Plot mit zahlreichen Wendungen, die einen hohen Spannungsbogen ermöglichen. Die Figuren, die Stadt Berlin sowie der besonders interessante zeitgeschichtliche Hintergrund der Story bieten eine hohe atmospährische Dichte und sorgen zunächst für einen positiven Eindruck.

Gunther war ehemals ein erfolgreicher Beamter der Kripo, doch nach den politischen Umwälzungen im Jahr 1933 fürchtete er seinen Posten zu verlieren, da er politisch nicht in das System passte. Vor die Wahl gestellt gekündigt zu werden oder auf den Parteizug aufzuspringen entscheidet er sich zunächst für eine Tätigkeit als Hausdetektiv im Hotel Adlon, wenig später beginnt er seine Arbeit als Privatdetektiv. Als er im Rahmen seiner Ermittlungen dann aber wiederholt und zumeist unfreiwillig Kontakt mit Kripo, Gestapo sowie einigen Granden der Partei (Göring, Heydrich) erhält, muss er auf sein mitunter »loses Mundwerk« achten. Das ihm dabei seine lockeren Sprüche zumeist problemlos nachgesehen werden (man beachte nochmals, dass die Handlung im Dritten Reich spielt), erscheint als einer von mehreren Schwachpunkten. Auch ist nur schwer vorstellbar, dass ein Mann mit Görings Einfluss und Machtapparat einen Privatdetektiv beauftragt, um einen seiner Leute zu finden, wo er doch problemlos auf die gesamte Gestapo zugreifen kann. Ferner gibt dem Leser – mal wieder – zu denken, dass ein einzelner Ermittler mehr Erfolg bei seinen Recherchen hat als im vorliegenden Fall Kripo und Gestapo zusammen. Angesichts der bekannten Verhör- und Foltermethoden im Dritten Reich sowie der endlosen Denunzianten an jeder Straßenecke nicht gerade glaubwürdig, wenngleich sehr wohl klar ist, dass die Story natürlich nur so funktionieren kann.

Während der Plot selber durchaus gelungen ist, hat das Buch jedoch eine herausragende Schwäche, die hier natürlich nicht verschwiegen werden darf: Seine grauenhaft bildgewaltige Sprache, wie man sie in dieser Fülle nur aus schlechten Groschenromanen kennt.

»Als sie in den Durchgang schritt, wirkte sie auf mich wie ein durchtrainiertes Kalb in Gestalt einer Glühbirne. Sie war gebaut wie ein Rokokokamin.«

»Ihr Haar war ebenso natürlich wie eine Stechschritt-Parade auf der Wilhelmstraße, und als sie sich ihren Heftklammer-Mund mit einem Lippenstift anmalte, hatte sie offensichtlich einen Boxhandschuh getragen. Ihre Brüste waren wie die Hinterteile zweier Zugpferde am Ende eines langen, harten Tages.«

Die Beispiele liessen sich nahezu endlos fortsetzen.

Mitunter peinlich berührt wird der (deutsche) Leser angesichts der »Lockerheit«, mit der Kerr im weiteren Verlauf der Handlung die Zustände im Konzentrationslager Dachau darstellt. Zwar beschreibt er das brutale Alltagsleben der Häftlinge mitunter recht anschaulich und beklemmend, aber einmal mehr wirken die Sprache und die Gedanken des Protagonisten recht befremdlich. »Dachau liege fünfzehn Kilometer von München entfernt und sei das erste KZ im Reich. Das erschien mir nur angemessen, hatte doch München den Ruf, der Geburtstort des Nationalsozialismus zu sein.« An anderer Stelle sinniert Gunther: »Dachau war kein Ort für einen Juden«.

Aufgrund des zeitgeschichtlichen Hintergrundes ein grundsätzlich lesenswerter Roman, der allerdings dem Niveau eines Jerry-Cotton-Romans weit mehr entspricht anstatt jenen neueren Werken, mit denen Kerr heutzutage seine stetig wachsende Leserschar begeistert.

Ihre Meinung zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin«

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Gunnar Rockel zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 21.04.2017
Die Kommentare dazu sind teilweise lächerlich, wenn man Erbsen zählt, okay! Die Berlin Trilogie ist eines der besten Bücher über diese Zeit. Es ist Phillip Kerr geradezu großartig gelungen, den Leser in eine Zeit zu versetzen, die zu den dunklen Kapiteln unserer Geschichte gehört! Absolut glaubwürdig. Die Romanfigur mag für manche nicht sympathisch sein, nichts für Zartbesaitete, eher ein Zyniker. Manche Typen sind so real geschildert, wie sie wohl auch waren! Absolut lesenswert! Wer nur seichte Krimis lesen will ohne geschichtlichen Hintergrund sollte was anderes lesen!
Sokko10 zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 23.02.2014
Ich bin durch Zufall an das Buch geraten. Die Handlung ist spannend allerdings muss man es schaffen über die lapsige Art des Schreibstils hinwegzulesen.
Man kann sich gut in die Zeit hineinversetzen. Als Berliner läuft man bekannten Straßen in Gedanken mit und die Nazizeit wird einem aus anderer Sicht vermittelt.
Parmenides zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 02.08.2012
Der Rezensent ist offenbar kein Historiker und verkennt die Situation 1936, weil er aus der Position ex post urteilt.

Abgesehen von der nötigen Übertreibung, die dem Protagonisten sein Image verleiht, ist wenig zu beanstanden. Die zitierte Dachau-Passage ist eigentlich nicht misszuverstehen; dem Rezensenten ist es dennoch gelungen.
MOEM zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 23.07.2011
Ich las "Feuer in Berlin" zum ersten Mal Mitte der 90er in Berlin. Da ich genügend Zeit hatte, las ich es direkt ein zweites Mal und fuhr dabei mit U-, S-Bahn und Rad die Handlungsorte ab.
Nun habe ich alle 7 Bernhard Gunther-Romane gelesen. (Nebenbei auch, mit Ausnahme von "Esau" und den Kinderbüchern, alle anderen Kerr-Romane.
Wenn der Rezensent die "grauenhaft-bildgewaltige Sprache.. auf Groschenromanniveau" bemangelt, rate ich ihm nur:
1. einen beliebigen Groschenroman zur Hand zur nehmen um den Unterschied zu erkennen

und 2. Raymond Chandler zu lesen.
Nach der Analyse des Rezensenten müsste auch Chandler ein Groschenromanautor sein.
2 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
nikto zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 17.11.2009
Das Buch (Berlin Noir) ist für mich ein Übungsstück im Englischen.
Es macht mir auch ein zweites Mal viel Freude alle drei Berlin-Teile zu lesen. Der deutsche Philip Marlow.
Da ich schon 10 Jahre in Berlin wohne, ist es besonders spannend, die Orte in dem Buch zu "besuchen". Klar kann es sein, dass da vielleicht der ein oder andere Recherchefehler vorliegt.
Die teilweise zu bildhafte Sprache ist mir aufgefallen, aber das alles wird durch Bernhard Gunther, ein eindeutiger Sympathieträger, wettgemacht.

Natürlich weiß ich nicht, wie es sich in Übersetzung liest...
Sabine Matzak zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 18.02.2009
Sehr schlecht recherchiert. Wer unnötig genaue Ortsangeben in einem Krimi braucht, sollte sich eine historische Karte besorgen. 1936 gab es in Berlin Dahlem keine Clayallee! Die englische Originalversion versucht deutsche Ausdrücke zu benutzen, die im Englischen keinen Sinn machen, z.B. bull für das abwertende Wort Bulle im Sinne von Polizist. Deutsche Idiome sind wörtlich ins Englische übersetzt und werfen die Frage auf, was der Autor damit vermitteln will.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
gubbe zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 15.11.2008
Ich lese die Berlin-Trilogie gern auch noch ein zweites Mal. Die Wien Passagen sind gut recherchiert, auch im Nachkriegs-Wien, doch stören mich seine wiederholten abfälligen Bemerkungen über die Stadt. Kleinigkeiten sind nicht korrekt - so heißt das Bier nicht Gosser sondern Gösser und ich meine , daß es im Prater kurz nach dem Krieg noch keine ungarischen Langos gegeben hat. Beim Lesen des Buches muß man zur Überzeugung kommen , daß 90% der Deutschen und Österreicher bei der SS waren.
alf ebert zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 15.11.2008
Ich lese die Berlin-Trilogie gern auch noch ein zweites Mal. Die Wien Passagen sind gut recherchiert, auch im Nachkriegs-Wien, doch stören mich seine wiederholten abfälligen Bemerkungen über die Stadt. Kleinigkeiten sind nicht korrekt - so heißt das Bier nicht Gosser sondern Gösser und ich meine , daß es im Prater kurz nach dem Krieg noch keine ungarischen Langos gegeben hat. Beim Lesen des Buches muß man zur Überzeugung kommen , daß 90% der Deutschen und Österreicher bei der SS waren.
John zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 08.08.2008
Ich hatte mich auf das Buch als Urlaubslektüre gefreut! Leider wurde mir allerdings schnell klar, dass ich es mit einer berliner P. Marlowe Kopie zu tun haben werde, die zwar freche, aber nicht immer so intelligente Antworten gibt.
Die Story ist super, spannend und inhaltlich auch gut nachvollziehbar, da die Interessen der einzelnen Guppen gut herausgearbeitet werden.
Nervig sind die Auftritte gegenüber den Nazibonzen, da ich mir es beim besten Willen nicht vorstellen kann, dass diese Herren so viel erforderlichen Humor hatten. Mal von der KZ-Aktion ganz abgesehen...
Eine schöne Impression Berlins, eine gute Krimi-Idee, eine klare Struktur und viel Aktion, aber B. Gunther ist mir dann doch im Erstlingswerk der Triologie zu einfach gestrickt.
Trotzdem werde ich die zweite Story ebenfalls lesen.soll ja besser sein!!
detno zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 08.08.2008
Ein starker Roman, der während Deutschlands dunkelster Zeit auch Einblicke in das Alltagsleben gewährt und wegen seiner Schnodrigkeit in den Dialogen zwangsläufig bei einigen Lesern Kritik hervorrufen muss. Aber es ist ein Roman, kein Tatsachenbericht.
Hervorragend auch die präzisen Ortsbeschreibungen (auch wenn es das Haus Chamissoplatz 17 nie gegeben hat). Bei anderen Fehlern dürfte es sich um Übersetzungsfehler ins Deutsche handeln (z.B. S-Bahn statt U-Bahn am Nollendorfplatz).
Lokvenc zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 16.06.2008
Ich finde die Mischung aus Sehnsucht und Dramatik die Kerr am Ende verwendet eine gelungene Abrundung des Buches. Vorallem wie distanziert der Dedektiv über seine Erlebnisse und Inga siniert finde ich geradezu delikat.
Gabi zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 03.09.2007
Durch diese drei Krimis zur Kerr Verehrerin geworden, habe ich nach der deutschen auch die englische Version gelesen. Recherche ist klasse. Plots sind logisch und verlangen den Lesern etwas historisches Hintergrundwissen ab. Ich wohne nahe des Wohnorts des Protagonisten, daher haben die drei Bücher einen Ehrenplatz in meiner Krimi-Abteilung. - Leider hat Kerr dieses Terrain nicht weiter beackert, aber man soll ja aufhören, wenn's am schönsten ist.-
Üw zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 27.04.2006
P.S.
dem Besprecher des Buches empfehle ich die "Lektüre" eines beliebigen Jerry Cotton Romans um den Unterschied zu erkennen. Weiterhin die erweiterung seines horizontes über seinen Bibelkreis hinaus.
Üw zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 27.04.2006
Also, da ich in berlin lebe, muß ich sagen, daß die recherche zu den B. Gunther Romanen erstklassig ist. Die Auffassung, daß er zu erotisch, bzw. zu "ordinär" ist kann ich keinesfalls teilen Lesern aus kleinstädtisch-bürgerlichem Millieu mag das vielleicht so erscheinen. Ich als berliner Barkeeper könnte Tatsachenberichte schreiben, die Kerr noch die Schamesröte ins Gesicht trieben (aber nur fast ). Allen berliner Lesern empfehle ich, während der lektüre der Gunther Romane einen Stadtplan bereitliegen zu haben. Ein großartiger Spaß. Viele Autoren sind beim Versuch, Chandlers Nachfolge anzutreten, gescheitert. Nicht so Kerr!
Dr.Nick zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 16.10.2004
Hab das Buch gerade ausgelesen und ich muss sagen, dass es eine gute Abwechslung zu seinen anderen Werken ist, die ich bis jetzt gelesen habe (Game Over, Der Tag X). Der simple Humor und seine Direktheit in Sachen Sex und Erotik machen den Hauptdarsteller meiner Meinung nach erst richtig einzigartig und sympathisch. Jedem, der einmal wieder ein Buch lesen will, dass kein Blatt vor den Mund nimmt, kann ich dieses Buch nur wärmstens empfehlen.
Smileysim zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 25.07.2004
Tatsächlich ein wundersames Stimmungsbild, mit regennasser Atmosphäre. Die Recherche ist gut, und die Verflechtungen in Historie sind - wie für Kerr typisch - sehr waghalsig, aber dennoch sicher. Die Erotik ist tatsächlich etwas zu ordinär. Sonst aber ein sehr empfehlenswertes Buch und ein guter Schriftsteller.
chris zu »Philip Kerr: Feuer in Berlin« 01.03.2004
auf jeden fall ein in bestimmten details interessantes stimmungsbild vom berlin der nazi-zeit - falls die
historischen recherchen stimmen.
ein "chandler" ist er bestimmt nicht,
dafür ist er erotisch zu ordinär und
haut zu gern zu, - auch mit den
metaphern hat er probleme, aber die nazizeit auf diese weise zu kriminalisieren ist doch neu im
krimi-genre - man will mehr davon

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