Tod an heiliger Stätte von P.D. James

Buchvorstellung

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2001 unter dem Titel Death in Holy Orders, deutsche Ausgabe erstmals 2002 bei Droemer Knaur.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 11 der Adam-Dalgliesh-Serie.

  • London: Faber & Faber, 2001 unter dem Titel Death in Holy Orders. 387 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2002. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-426-19576-3. 544 Seiten.
  • München: Droemer Knaur, 2003. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-426-62402-8. 542 Seiten.
  • München: Knaur, 2004. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-426-62623-3. 542 Seiten.
  • München: Knaur, 2005. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 3-426-63188-1. 542 Seiten.
  • München: Knaur, 2010. Übersetzt von Christa E. Seibicke. ISBN: 978-3-426-50745-2. 542 Seiten.

'Tod an heiliger Stätte' ist erschienen als HardcoverTaschenbuch

In Kürze:

St. Anselm, ein elitäres Priesterseminar an der wild zerklüfteten Küste East Anglias, ist der Schauplatz rätselhafter Todesfälle, bis der Mord an einem Archidiakon in der Kirche des Priesterseminars deutlich macht: Unter den Menschen an diesem geweihten Ort ist einer, der Böses will. Verdächtig ist für Commander Adam Dalgliesh zunächst jeder, der am Mordwochenende in St. Anselm war. Und fast alle – ganz gleich welchen sozialen Standes – hätten ein Motiv für die Tat gehabt …

Ihre Meinung zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte«

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Mag.Irina Writz zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 04.08.2017
Ich fand die Atmosphäre auch dicht und interessant. Man konnte sich gut vorstellen, wie es dort ist.
Doch zwei Dinge sind überaus befremdlich. Da wird der Missbraucher dauernd als armer Pater John bezeichnet und dieses Urteil wird nie relativiert. Und der Inzest zwischen Halbgeschwistern wird auch harmlos dargestellt. Einfach unglaublich! Und das im 20.Jhdt!
PetraG zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 21.11.2014
Das Ende ist wirklich enttäuschend. Motiv für den Mord am Archidiakon? Völlig unverständlich. Oder hatte X vor, den vom Testament der Lady A. am meisten Begünstigten am Ende auch noch um die Ecke zu bringen? Das bisschen Action in der Bucht ist lahm. Ansonsten ist aber die Atmosphäre im anglo-katholischen Priesterseminar sehr gut getroffen; ich habe mich keinesfalls durch die mehr als 500 Seiten quälen müssen, sondern habe sie gerne gelesen. Aus heutiger Sicht ist es allerdings völlig inakzeptabel, dass pädophile Übergriffe (von wem auch immer) als Kavaliersdelikt abgetan werden.
Lady X zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 19.04.2010
Da sind sich wohl alle bisherigen Leser dieser Rubrik einig: Bis zur Waschmaschinenszene hat mich die Handlung gefesselt. Das was danach kam, war kalter Kaffee oder besser gesagt: kalter englischer Tee.

Ob P. D. James dachte: Ops, jetzt muss ich endlich zum Ende kommen und demnach mit heißer Nadel gestrickt hat? Dem Begriff "uninspiriertes" kann ich mich in diesem Zusammenhang vorbehaltlos anschließen.
Oolong zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 21.09.2006
Ich schätze P.D. James sehr, aber hier kann ich mich meinem Vorredner nur anschließen -die Atmosphäre des Buches, der Plot - alles in guter und stimmiger Tradition! Aber das völlig uninspirierte Ende ohne jede Überraschung, dafür mit einer Reihe von Ungereimtheiten bei der Auflösung waren ein echtes Ärgernis für mich!!Gruß
Oolong
Lilith zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 25.06.2006
ACHTUNG SPOILER:

Also mir ist irgendwie nicht klar geworden, wieso die Kutte in der Waschmaschine bzw. der Beschwerdezettel darauf den Täter eindeutig überführt. Zuerst dachte ich ja, ok, der ist wohl der einzige, der seinen Wagen falsch parkt, also hat der Zettelleger den Kuttenwäscher wohl gesehen, bzw. identifiziert. Aber Pater Peregrine hat ja aus Versehen den falschen Zettel hingelegt.
Außerdem fand ich es auch nicht einleuchtend, dass sein Motiv sein sollte, dass sein im Nachhinein legitimierter Sohn der Haupterbe von St. Anselm sein würde. Er hat sich doch überhaupt nicht um seinen Sohn gekümmert, warum sollte er einen Mord begehen und damit völlig uneigennützig einem andern, der ihm offensichtlich nicht viel bedeutet, ein Vermögen zu verschaffen? Das hat mich ziemlich verwirrt, obwohl der Täter natürlich schon am Ende überführt werden konnte. Aber so ganz stimmig fand ich das nicht.
Shellingford zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 15.04.2006
Die erste Hälfte bis zur Auflösung des Täters hat mir sehr gut gefallen. Die wunderbare Landschaft und die vielseitigen Figuren waren sehr gut geschildert. Doch dann kam es mir so vor, als hätte man mit einem Hammer auf die Spannungskurve geschlagen. Plötzlich wurde man langsam an den Täter herangeführt und ich habe bis zum Schluss gewartet, ob es denn nicht noch eine überraschende Wendung geben könnte. Leider hat mich das Ende sehr enttäuscht. Schade.
Silvana zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 31.08.2005
Mir hat das Buch auch nicht gefallen. Langatmig, einfach geschrieben. Es war mein ersten Buch von PD James und hätte beinahe keines mehr gelesen. Aber zum Glück habe ich jetzt ihr erstes Werk in die Hände bekommen und das hat mich total begeistert. Werde also weiter am Ball bleiben...
Marc zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 06.07.2005
"Tod an heiliger Stätte" ist ein wirklich guter Krimi mit sehr viel Spannung bis zum Ende. Wenn man am lesen ist möchte man das Buch nicht mehr aus den Händen legen... wirklich gelungen doch bei Leser sollte schon einwenig Interesse für die Kirche in England sein denn darüder wird viel gesprochen. Doch es ist ein richtig guter und gelungener Krimi von PD James und für Einsteiger auch zu empfehlen aber auch für alle anderen.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Antonia zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 22.05.2005
Leider kann ich die Begeisterung über diesen bisher letzten Krimi von P D James (die ich ansonsten sehr schätze) überhaupt nicht teilen. Hier gibt es zu viele Personen, zu viel leeren Dialog, zu viel Unwahrscheinliches. Ein Roman, der von einem Erstautor nie gedruckt worden wäre.
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Marion zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 09.03.2005
ein sehr gutes buch, dass mich so gefesselt hat, dass ich keine zwei tage dafür gebraucht habe. hier passt eigentlich alles: die stimmung, die sprache, die spannung, die charakterbeschreibungen ... perfekt.
Köckeritz zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 15.05.2004
"Der Tod an heiliger Stätte" gehört zu den besten Krimis, die ich je gelesen habe. Von der ersten bis zur letzten Seite spannend und sprachlich auf hohem Niveau. Ich habe das Buch im Original gelesen.
holger d zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 04.01.2004
vielleicht sollte man das buch im original lesen - großartig!
S.T. zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 12.11.2003
Die alte Dame hätte rechtzeitig in den wohlverdienten Ruhestand gehen sollen. Altbacken, vorhersehbar, spannungsarm, nein danke
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
RolfWamers zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 24.08.2003
Als Detektivgeschichte eher zweitrangig liefert das Buch über 400 Seiten eine Erklärung, warum die christlichen Kirchen in England (und Deutschland) immer leerer werden. Das Gehampele lebensunerfahrener Kleriker ist selten entlarvender beschrieben worden.Eine Sektierergruppe, dem Untergang geweiht. Während die Juristen-Mischpoke in "Was gut und böse ist" noch interessant war,, sind die Typen an heiliger Stätte nur eins: langweilig.
Wegen des hohen Alters der Autorin möglichweise Mrs. James' letztes Buch. Sie hätte einen besseren Abgang verdient.
Alexandros Matkaris zu »P.D. James: Tod an heiliger Stätte« 29.11.2002
ein sehr guter Roman, das erste Buch , was ich von PD James gelesen habe und es hat mich von der ersten Seite gefesselt.
Die Autorin versteht es in diesem Buch sehr gut den Leser in die Atmosphäre des "abgelegenen" Gotteshauses zu ziehen, indem der Ort des Verbrechens geschehen ist und zwingt ihn das Buch nicht eher aus der Hand zu legen, bis sich der Mörder entpuppt.
Die Spannungskurve in dem Buch ist sehr gut gelungen und durch die vielseitigen Charaktere und seiner pragmatischen Hauptfigur Commander Dalgliesh gelingt es der Autorin Interesse zu wecken nach "Fortsetzungen" anhand von anderen Romanen aus ihrer Feder.
Die Frage und Neugier ob sich zwischen den Romanhelden und seiner Bekanntschaft der reizenden Emma Lavenham ein Romanze entwickelt bleibt leider verborgen und mit Spannnung erwartet in einer vielleicht fortsetzenden Episode....
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