Wer Wind sät von Nele Neuhaus

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2011 bei Ullstein.
Ort & Zeit der Handlung: Deutschland / Taunus, 1990 - 2009.
Folge 5 der Bodenstein-und-Kirchhoff-Serie.

  • Berlin: Ullstein, 2011. ISBN: 978-3-548-28351-7. 480 Seiten.
  • [Hörbuch] Hamburg: Hörbuch Hamburg, 2011. Gesprochen von Julia Nachtmann. gekürzt. ISBN: 3899030540. 6 CDs.

'Wer Wind sät' ist erschienen als TaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Ein Nachtwächter stürzt zu Tode. Ein Grundstück im Taunus, das plötzlich zwei Millionen Euro wert ist, kostet einen alten Mann das Leben. Pia Kirchhoff und Oliver von Bodenstein ermitteln im Kreise von Verdächtigen, die alle vorgeblich für eine gute Sache kämpfen. Doch jeder von ihnen hat sein eigenes Motiv – nichts ist, wie es scheint. Bis die Lügengebäude einstürzen. Rachsucht und Gier offenbar werden. Liebe in Hass umschlägt und Menschen büßen müssen.

Das meint Krimi-Couch.de: »Ein laues Lüftchen« 66°

Krimi-Rezension von Jürgen Priester

Nele Neuhaus hat es geschafft. Das letztjährige Schneewittchen muss sterben brachte den sicherlich langersehnten Durchbruch. War Unter Haien, ihr Krimidebüt, damals nur als Book on Demand zu erwerben, so liegt der aktuelle Roman aus der Bodenstein-Kirchhoff-Reihe Wer Wind sät erstmalig als überteuertes Softcover vor, das trotzdem schon vor dem Veröffentlichungstermin allein aufgrund der Vorbestellungen zum Bestseller avancierte. Der vorliegende Roman ist der fünfte Band aus der genannten Reihe und unterscheidet sich im wesentlichen nicht von seinen vier Vorgängern. Nele Neuhaus´ Erfolgsrezept ist die Mischung aus melodramatischen Liebesbeziehungen, überstrapazierten, teilweise traumatisierten Charakteren, einem hochkomplizierten Krimiplot, sympathischen Ermittlern und verschwindendem Lokalkolorit. Manchmal fließen auch große Themen ein, wie das Holocaust-Thema in Tiefe Wunden oder wie hier in Wer Wind sät die Energiepolitik. Das Schlagwort »Regenerative Energien« ist ja in aller Munde und es macht sich gut, es in einen Plot zu integrieren. Es zeigt doch, dass man am Puls der Zeit ist.

Jedoch sollte man nicht seine Geschichte mit einem Lapsus beginnen. Die fiktive Firma WindPro konzipiert und errichtet Wind-Parks, betreibt sie aber nicht. Mit einem getürkten Windgutachten will sie nun den künftigen Betreiber düpieren. Es liegen zwar anderslautende Gegengutachten vor, aber Frau Neuhaus möchte uns weismachen, dass solch offensichtlichen Betrügereien von Erfolg gekrönt sein könnten, denn daraus resultiert ein Großteil ihrer Geschichte. Ohne Wind – kein Wind-Park – der Haupthandlungsstrang bräche in sich zusammen.

Die Geschichte beginnt nämlich im Bürogebäude der WindPro. Der Nachtwächter stürzt zu Tode. Unfall oder Fremdeinwirkung? – diese Frage beschäftigt die beiden Serienermittler Kirchhoff und Bodenstein. Als wenig später der Bauer Ludwig Hirtreiter, ein erbitterter Gegner des Windparks und einer der Vorsitzenden der Bürgerinitiative gegen den Windpark, ermordet aufgefunden wird, kommt die WindPro wieder ins Spiel, da Hirtreiter zudem Besitzer eines Grundstückes ist, das die WindPro dringend als Zufahrt braucht und das der Bauer selbst für 2 Millionen Euro nicht ergeben will. Doch Hirtreiter ist auch eins der bei Nele Neuhaus so beliebten Ekelpakete, der sich anscheinend jeden zum Feind gemacht hat. Angefangen bei seinen drei Kindern, die ihn nicht nur wegen der ausgeschlagenen Millionen hassen, dem halben Dorf, wie man so hört, und auch in der Bürgerinitiative ist er nicht wohlgelitten. Es gibt folglich eine Unzahl an Verdächtigen, die es alle nicht waren, bis auf einen, dessen Motive so obskur sind, dass man ihn nicht auf der Rechnung haben kann. Diese klassische Konstellation des Whodunits ist Nele Neuhaus natürlich zu simpel, deshalb baut sie zahlreiche Nebenschicksale auf, die ihre Individualität leider in der Masse verlieren.

In diesem Wust sollten sich jetzt eigentlich die beiden Kommissare tummeln, aber das tut nur Eine: Pia Kirchhoff. Oliver von Bodenstein scheint sich allmählich von der Bühne zu verabschieden. Kümmerte er sich in »Schneewittchen« schon fast ausschließlich um den Seitensprung seiner Frau, erleben wir ihn jetzt auf Freiers Füßen, was seinen Einsatzwillen arg schmälert. Möglicherweise gibt es für ihn schon einen Nachfolger. Ganz im Sinne von Multikulti hat der türkischstämmige Kommissar Cemalettin Altunay seinen ersten Auftritt. Ob der sich nun etablieren wird oder Oliver von Bodenstein eine Renaissance erfährt, wird abzuwarten sein. Bis dahin macht Pia Kirchhoff ihre »One-Woman-Show«. Das steht ihr recht gut, auch wenn sie darüber ihr Privatleben vernachlässigen muss und ihr Lebensgefährte schon an zu meckern fängt. Doch wer fleißig ist, wird am Ende auch belohnt.

»Manchmal wäre ein Weniger mehr« so hat schon Kollege Wolfgang Weninger seine Rezension zu Mordsfreunde überschrieben. Diese Feststellung trifft alle Folgen dieser Reihe zu. Manche mögen dieses »Viel« als Markenzeichen von Nele Neuhaus hervorheben, aber hinter einem »Viel« kann man auch viel verstecken.

Klimapolitik ist per se schon ein komplexes Thema, das in einer krimikompatiblen Verkürzung nur zur Verwirrung beitragen kann. Reizworte wie Klimalüge oder Klimaskeptiker bedürfen einer genauen Betrachtung. Fakt ist das es die Klimaerwärmung gibt, deren Genese vielfältig ist, zum Teil auch anthropogenen Ursprungs, und wenn es nur die Millionen pupsender Rinder sind, die tagtäglich in Form von Hamburgern verspeist werden. Das ist kein Witz.

Die Autorin schreibt in ihrem Nachwort, das sie keine wirklich existierende Institutionen diskreditieren oder diffamieren möchte, und dennoch zeiht sie Ortsgruppen des BUND, des NABU und der Schutzgemeinschaft Deutscher Wald der Bestechlichkeit (S. 105/106) . Das ist nicht die feine hessische Art.

»Wer Wind sät, wird Sturm ernten« – dieser alttestamentarische Spruch lässt sich mit gutem Willen auf einige Personen der Geschichte beziehen, hat mit dem Windenergie-Thema nichts zu tun, denn das entpuppt sich schnell als Flaute. Dem übrigen vertrackten Plot ist ein guter Unterhaltungswert nicht abzusprechen, doch besonders stürmisch geht es da auch nicht, daran ändern auch Showeinlagen wie die Massenpanik auf der Bürgerversammlung nichts.

Nele Neuhaus bietet das, was von ihr erwartet wird und auf das sich ihr Erfolg begründet. Fans werden wieder Zustimmung nicken. Serienliebhaber wollen das Bewährte, das Vertraute und das wird ihnen geboten. Vielleicht ist es ja die Über-Dramatisierung des Alltäglichen, die von selbigem ablenkt. Wenn ein Jüngling beim Anblick eines sündigen BH-Trägers schon in eruptive Verzückung gerät, kann man nur staunen, aber wahrscheinlich sind die Taunusier eine besondere Spezies.

Ein Wort noch zum großformatigen Klappenbroschur, weil es in vielen Leserkommentaren anklingt. Diese aufgemotzten Taschenbücher, die der Leser mit einem Aufpreis von fünf Euro bezahlen muss, bieten selten einen Mehrwert. Manchmal sind sie tatsächlich liebevoller und aufwendiger gestaltet. Im Falle von Wer Wind sät hört man nur die Kasse im Verlagshaus klingeln. Der Aufpreis ist durch nichts gerechtfertigt. Gerade mal 100 Gramm mehr Papier und Pappe und einem Lesebändchen, das ganz verschämt hinten eingeklebt ist. Da Nele Neuhaus eine sehr leserorientierte Autorin ist, kann man sich kaum vorstellen, dass sie über diese Maßnahme begeistert ist. Da hat der Verlag ihr wohl möglich einen Bärendienst erwiesen.

Jürgen Priester, Juni 2011

Ihre Meinung zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät«

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kritikaster zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 17.04.2016
hinter einem zuviel, kann sich viel verstecken, schreibt der kritiker, j. priester. recht hat er - aber doch offenbar nicht den mut, einen totalverriss loszulassen.
viel unvermögen einen ordentlichen plot abzuliefern, das versteckt sich auf jeden fall hinter dem zeitgeisttitel. immer neue gestalten, immer neue schauplätze, immer neue themen...
der leser verliert leicht den faden und merkt nicht, dass die story hinten und vorne hakt.
offenbar ist es heute ganz unmöglich einen anständigen gradlinigen krimi zu verfassen, ohne verzwickte beziehungskisten, traumatische erlebnisse, verborgene krankheiten, widerwärtige brutaloszenen. aber es gefällt. der masse zumindest, und es verkauft sich blendend.
nur das zählt, mal sehen ob das nächste buch der vielschreiberin noch teurer wird.
leber
TochterAlice zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 26.10.2015
"Wer Wind sät": eine weitere Perle in der Taunus-Reihe der unnachahmlichen Nele Neuhaus. Die Serie um die Kommissarin Pia Kirchhoff und ihren Chef Oliver von Bodenstein hat mit herkömmlichen deutschen Regionalkrimis à la Manfred Bomm und Regine Kölpin nichts zu tun und kann mit den skandinavischen Krimiserien von Autorinnen wie Helene Tursten und Anne Holt sowie mit angelsächischen Vorbildern wie Marcia Muller locker konkurrieren - der neue Band reiht sich vielversprechend in diese Serie ein, auch wenn er nicht ganz mit den Glanzlichtern der Serie "Tiefe Wunden" und "Schneewittchen muss sterben" mithalten kann.

Gleich mehrere Erzählstränge verwirren den geneigten Leser zunächst - es gibt einen toten Nachtwächter in einer Firma, einen schießwütigen Waldfreund und eine Gruppe von tierlieben Umweltaktivisten, die gegen einen im Taunus geplanten Windpark kämpft - fügen sich dann jedoch schlüssig und auf absolut unerwartete Weise ineinander. Rund um die eigentliche Krimihandlung rankt sich natürlich wie gewohnt das Wohl und Wehe der Ermittlertruppe um Bodenstein, die an sich schon für genug Spannung und Vielschichtigkeit sorgt. Nele Neuhaus schreibt packend und fesselnd und verliert sich nur gelegentlich zu sehr in der Rahmenhandlung. Diese kleinen Beeinträchtigungen nimmt der Leser des mitreißenden Taunus-Krimis jedoch gerne in Kauf. Weniges ist, wie es scheint - es tun sich wahre Abgründe auf und die seltsamsten Verbindungen auf.

Diese Serie ist ein absolutes Muss für alle Freunde und vor allem Freundinnen hochkarätigerdeutscher Krimis mit Spannungsgarantie wie der Reihe um den auch in räumlicher Nähe - nämlich in Frankfurt - angesiedelten Hauptkommissar Marthaler von Jan Seghers. Man kann ihn "Wer Wind sät" sicher isoliert von den anderen Krimis dieser Reihe lesen, doch wird es nur wenige geben, die sich nach dem Genuss dieser Lektüre nicht auch die vorherigen Bände gönnen möchten.
stanjone zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 14.04.2015
Ein typisches Nele Neuhaus Buch. Ich kenne alle Bände. Ich mag den Stil von Nele Neuhaus. Die handelnden Personen sind mir inzwischen ans Herz gewachsen. Wer allerdings einen tiefgehenden Krimi erwartet ist bei Nele Neuhaus falsch. Leichte Unterhaltung ohne großartig nachdenken zu müssen. Das beschreibt Ihre Bücher am besten.
Roland Westhofen zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 13.02.2013
Flotte und unterhaltsam geschrieben, leider auch flott (nachlässig) recherchiert.
Ein Beispiel:
Laut dem Bericht der Ballistiker ist die Tatwaffe die Mauser 98 des Opfers.
Eine Repetierbüchse vom Typ Mauser 98 kann technisch bedingt niemals die Tatwaffe sein. Der Verteidiger der Tatverdächtigen wird die Ballistiker und Kriminaltechniker vor Gericht in der Luft zerreissen. Warum? Nun, ich will dem interessierten Leser nicht den Spaß verderben. Man muß kein Kenner von Jagdwaffen sein, um den Fehler zu finden. Aufmerksames Lesen und ein wenig `Googeln´ führen leicht zum Erfolg. Viel Vergnügen!Das Lesen des Buchs und auch der Vorgänger hat mir grundätzlich viel Spaß gemacht. Ich bevorzuge jedoch Krimis, in welchen die Arbeit der Spurensicherung, der Gerichtsmedizin und der Ballistiker sauber recherchiert und beschrieben wird. Ohne solche oder ähnliche Missgeschicke bzw. Fehler wie oben würden die Krimis von Frau Neuhaus sicherlich noch gewinnen.
Theosmile zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 20.12.2012
Nur keinen elitären Neid, Ihr Süßen. Guter Krimi, schlechte Rezension wegen drei Rechtschreibfehlern. Der Wert eines Kriminalromans entsteht nicht aus der Papiermenge, auf der er abgedruckt ist. Ein guter Schriftsteller oder eine gute Schriftstellerin erkennt man letztendlich auch am persönlichen Stil.
IlseS zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 05.11.2012
Warum können sich manche Autoren nicht entscheiden zwischen Krimi und Beziehungsroman? Neuhaus war mir empfohlen worden, ich werde dieser Empfehlung aber sicherlich nicht wieder folgen. Wenn man die Vorgängerromane nicht gelesen hat, bleibt man bei manchen Namen ratlos. Dann dieser ganze Beziehungsquatsch zwischen Kirchhoffs Chef und seiner ehebrechenden Ehefrau - völlig überflüssig für den Roman, den man getrost auf die Hälfte hätte kürzen können. 25 Grad, zu mehr reicht's nicht.
Elena Jawlenka zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 09.10.2012
Ärgerlich. Ich habe von Nele Neuhaus nur "Wer Wind sät" gelesen und dabei wird es auch bleiben.Kimawandel - aus der sehr konservativen politischen Ecke betrachtet.
Klimawandel vom Menschen verursacht - es kann nicht sein, was nicht sein darf.
Immer wieder das Gleiche: was nicht zu beweisen ist, wird als politische Stimmungsmache abgetan.
Der Mensch ist nicht eindeutig als der Verursacher auszumachen, also kann man so weitermachen wie bisher mit Umweltverschmutzung, Genmanipulation und, und, und... Das ist doch prima, dass alles so bleiben kann wie es war.
Und Vorsicht mit dem Begriff "Klimalüge", der hier so oft, so unüberlegt und vor allem so unbewiesen verwendet wird. Da fallen einem doch solche Begriffe wie die "Holocaust-Lüge" ein.Dazu kommen noch sprachliche Anklänge an die Autorinnen von Mädchen-Romanen der Sechziger Jahre.Und die Krimi-Handlung: Weniger wäre mehr. Nein danke!
Naldo zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 19.09.2012
Wer Wind sät - wird nicht nur Lob ernten. Das ist an den Vor-Kommentaren zu erkennen. Ich allerdings habe dieses Buch mit 88 Grad bewertet, denn ich fühlte mich spannend und intelligent unterhalten. Das Thema Klimawandel eingebaut in einen Krimi, der von verschiedenen Spannungsbögen lebt, hat mir sehr gut gefallen. Auch die persönlichen Entwicklungen der Hauptfiguren fand ich schlüssig und interessant. Ohne dass diese Überhand nahmen. Insgesamt sehr empfehlenswert.
anyways zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 07.06.2012
Das der Arbeitsalltag schneller wieder da ist als einem lieb sein kann, ist Kriminalkommissarin Pia Kirchhoff bewusst, aber gleich in der Abfertigungshalle des Flughafens von ihrem Boss Oliver von Bodenstein erwischt zu werden ist schon hart. Es gibt einen Toten in einer Fabrik für Windkraftanlagen. Der Tote ist Wachmann mit fragwürdiger Arbeitsmoral. Sein Tod wird anscheinend nur vom Chef bedauert, der Rest der Belegschaft lässt kein gutes Haar an dem Verschiedenen. Am Tatort ist schon Cem Altunay, der Neue, der ab sofort das Team um Bodenstein verstärkt.

Ihre Ermittlungen wurden gerade aufgenommen, als ein zweiter Toter, diesmal eindeutig durch Fremdverschulden umgekommen, aufgefunden wird. Der war brisanter Weise Vorsitzender einer Bürgerinitiative, die den Bau eines Windparks im Taunus verhindern will. Bauherr dieser Anlage soll die Firma des toten Wachmanns, WindPro, sein. Schnell stellt das Team Zusammenhänge her. Bodenstein wird ganz unfreiwillig ebenfalls in die Auseinandersetzungen der verbitterten Gegner hineingezogen, war der Tote doch ein langjähriger Freund seines Vaters.



Der Versuch der Autorin die Schlagworte Klimawandel und Klimaschutz zweidimensional darzustellen, d.h. ein bisschen Wahrheit in die heutigen Debatten und Hysterien hinsichtlich der Erderwärmung zu bringen, hat mir sehr gefallen.

Nele Neuhaus Roman zeichnet ein flüssiger, umfangreicher und stellenweiser spannender Schreibstil aus. Trotzdem bin ich von ihrem neuen Krimi nicht überzeugt, das mag mitunter an den wirklich vielen Tatverdächtigen, an den vielen parallel verlaufenden Handlungssträngen und an den teilweise haarsträubenden Verhaltensweisen der Hauptprotagonisten liegen. Das empfinde ich mehr als Wirklichkeitsfern. Da werden Bestechungsversuche unterschlagen, dringend Tatverdächtige aus falschem Heldenmut versteckt das geht bis hin zur Dienstverweigerung ohne jegliche Konsequenzen. Sehr sexistisch agiert diesmal Pia Kirchhof, die wirklich sämtliche Tatverdächtige einem visuellen Ganzkörperscan unterzieht, wohin gegen sich ihr Vorgesetzter als Backfisch mit rosaroter Brille entpuppt. Auch die Aufklärung des Mordes und die Präsentation der Motivation des Täters sind irgendwie schwer nachvollziehbar.
tigerbea zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 06.04.2012
Pia Kirchhoff, frisch aus dem Urlaub und noch am Flughafen, muß zu einem Tatort. Bei der Firma "WindPro", die Windparks baut, ist der Nachtwächter ermordet aufgefunden worden. Auf dem Schreibtisch des Chefs wird ein toter Hamster gefunden. "WindPro" hat Ludwig Hirtreiter 3 Millionen Euro für sein Land geboten, damit sie dort ihren Windpark errichten können. Hirtreiter ist jedoch aktiv in der Gruppe der Windparkgegner. Seine Weigerung, sein Land zu verkaufen, endet für ihn tödlich. Jannis Theodorakis, ehemaliger Mitarbeiter der "WindPro"und jetziger Vorsitzender der Gruppe gegen den Windpark, wird schnell verdächtigt, mir den Morden in Zusammenhang zu stehen. Auch Ricky, seine Lebensgefährtin und deren Freundin Nika, sind verdächtig. Bodenstein setzt seine Karriere aufs Spiel, er verliebt sich in Nika und versteckt sie.

Dies war mein erster Krimi von Nele Neuhaus und definitiv nicht mein letzter! Die Autorin ist einfach begnadet ihre Leser so zu fesseln, daß man einfach nicht aufhören kann zu lesen. Sie schreibt sehr schön fließend.

Das Cover des Buches paßt genau, ein Rabe spielt auch eine große Rolle in diesem Buch!
Tom zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 30.12.2011
Ein mutiger und spannender Landhauskrimi.
Die Klimalüge und die boshaften Machenschaften rund um die Klimalüge wird zum Thema gebracht.

Freilich ist die Auflösung in diesem Krimi wieder mal schwach. Aber ok ... Die Autorin hätte schon bekannte und wohl immer noch reale Politiker oder eher Politikerinnen verhaften lassen müssen. So mutig war Nele Neuhaus dann aber nun doch nicht. Aber egal, endlich traut sich mal jemand an das brisante Thema Klimalüge heran.

Es gibt sowieso zu wenig Krimis die sich an Umweltkriminalität heran trauen. Zur Verteidigung der Autorin sei gesagt, in dem Roman wird auch erwähnt das die oder der Politiker(in) von der Klimalüge profitiert.
MiraMe zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 22.12.2011
Ich kenne alle Bände und nun auch den bisher letzten. Ich mag den Stil von Nele neuhaus, so dass mir auch dieses Buch gut gefällt. Ärger tue ich mich tatsächlich um den Preis. ICH habe erst an der Kasse gemerkt, dass das Buch teurer als übliche Taschenbücher ist und kann dabei kaum einen Unterschied zu handelsüblichen Taschenbüchern herstellen - wirklich Schade, dass einem so das Geld aus der Tasche gezogen wird...
A. Wolf zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 13.11.2011
Das Buch ist noch enttäuschender als der Vorgänger. Als Leser frage ich mich nun, warum das Niveau so schlecht wird. Es wird deutlich, dass es der Autorin nicht darum geht gute Literatur zu veröffentlichen, sondern mit Klischees á la "Sex and Crime" eine hohe Auflage zu erzielen. Es werden viele Handlungsstränge aufgemacht die mich von der eigentlichen Handlung ablenken. Es ist als wäre ich von einem öffentlichen rechtlichen zu einem privaten Sender gewechselt. Schade!
zwergfrosch zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 01.11.2011
Einer der besseren Krimis aus deutschen Landen. Allerdings fand ich den Vorgänger deutlich spannender und unverwirrender. Die verschiedenen Handlungsstränge laufen mir hier ein wenig zu wuselig nebeneinander und es dauert ein Weilchen bis man sich hineingelesen hat.
Viel zeit wird dieses Mal auch wieder auf die Privatgeschichten der Kommissare, besonders auf die von Bodenstein, gelegt und somit der Grund für eine Fortsetzung (Wird er bei der Truppe bleiben? Kommt ein Nachfolger? Wird Frau Kichhoff Chefin?).
Vielleicht das nächste Mal ein bisschen weniger für's Mehr.
Seeblick zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 30.10.2011
Ich höre auf, mir dieses Hörbuch, das ich mir zum Glück nur ausgeliehen habe, anzuhören. Es ist eine Zumutung: völlig verworren, seltsame Liebesszenen und schlecht recheriert, langweilige, klischeehafte Charaktere, nein danke! Grauenhaft, was so alles auf den Markt kommt! Besonders von den meisten dieser Regionalkrimis sollte man die Finger lassen.
Walküre zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 21.09.2011
Das war mein erstes Buch von Nele Neuhaus und wird warscheinlich auch mein letztes bleiben. Ich muss vorausschicken, dass ich nur die gekürzte Hörbuchfassung gehört habe, aber die Story wird im Buch nicht weniger verworren und an den Haaren herbei gezogen sein. Zudem macht für mich Lokalkolorit nicht lediglich die Erwähnung einiger Orts- oder Strassennamen aus, sondern auch die Schilderung der ansässigen Charaktere. Da ich selbst im Taunus lebe, weiß ich, dass es da genügend zu schildern gäbe. Da sieht man wieder einmal, dass man mit Geld im Hintergrund auch talentfrei zu einer erfolgreichen Schriftstellerin werden kann.
Martin Geller, Lüneburg zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 19.07.2011
Ich bin im vergangenen Jahr durch die KC auf "Schneewittchen muss sterben" und die Autorin aus Deutschland aufmerksam geworden. Nachdem ich von vielen Büchern, die hier in den Himmel gelobt wurden, mehr als enttäuscht war, belohnte mich die Lektüre von Schneewittchen mit einem wahren Lesevergnügen. Genauso erging es mir mit den Vorgängerbänden und dem aktuellen Band "Wer Wind sät". Die sehr subjektive Rezension des Herrn Priester klingt wie eine persönliche Abrechnung mit der Autorin (kennt er sie und mag sie nicht??) und hat meine Neugier auf das Buch noch verstärkt.
Das Buch bot das, was ich von einem guten Krimi erwarte: spannende Unterhaltung, menschliche Abgründe, ein unerwartetes Ende und brennende Neugier auf den nächsten Band.
Weiter so, Nele Neuhaus, lassen Sie sich nicht beirren und schreiben Sie genau so weiter wie bisher! Ich gebe 96 Grad.
Marlies zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 15.07.2011
Bin schon gespannt, ob sich Bodenstein in Zukunft wieder um seine Arbeit kümmert. Oder ob er weiterhin ohne Konsequenzen fast auschließlich nur seine privaten Dramen ausleben darf. Ich habe nur die letzten beiden Bücher gelesen. Und bei diesen war es so.
Ansonsten war das Buch unterhaltsam udn kurzweilig zu lesen.
Amy zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 14.07.2011
Dies war mein zweites Buch von N.Neuhaus und leider muss ich sagen das ich etwas entäuscht war.War in der Mitte viel zu langatmig und ich musste schon mit mir kämpfen ob ich es noch fertig lese.Zum Glück wurde es dann zum Ende hin spannend und ich war dann doch etwas überrascht wer denn nun der oder die Taeter waren.
Schneewittchen muss sterben war mein erstes Buch und es war doch auch besser
Rob zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 11.07.2011
Hab bisher alle Fr. Neuhaus Taunusromane gelesen und find diesen am Besten. Klar, das die Autorin nicht plötzlich einen komplett anderen Still verwendet - wie es hier einige bemängeln. Es ist eben ein weiterer Taunuskrimi und das ist gut so.

Über Geschmäcker lässt sich nicht streiten, aber warum der Kritiker hier nur 66 Grad gibt, ist mir ein Rätsel.
DianeW zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 23.06.2011
Also ich kann Nicole nur zustimmen. Mir hat das Buch wieder sehr gut gefallen - auch ich arbeite in der Energiebranche, vielleicht liegt es daran.
Es lässt sich einfach wieder gut lesen. Die Geschichte ist interessant - gut es gibt Dinge, die sind etwas weit hergeholt, wie z.b. dass Nika sich zufällig dort versteckt, bei Ricky und Jannis. Aber andereseits ist es immernoch ein Roman. Und wer weiß, was aus Nika noch wird.
Freue mich auf jeden auch auf die nächste Geschichte.
Nicole L zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 20.06.2011
Über Geschmack lässt`s sich bekanntlich nicht streiten... Ich hatte sehr viel Spaß mit dem Buch. Es laß sich flüssig und auch die Hintergründe waren spannend und vielfältig. Und selbst wenn sich die Gegebenheiten nicht im vollen Umfang in der Realität finden würden (arbeite selbst in der Energiebranche, trifft es aber doch den Zahn der Zeit), so ist das sicher auch nicht das Ziel der Autorin - sondern eben einfach die Unterhaltung der Leser und das hat sie zu 100% erreicht.
Schade finde ich allerdings auch, dass Bodenstein zur Nebenfigur avanciert und hoffe doch, dass es mit ihm weitergeht...Vielleicht ist ja mit diesem Roman der Grundstein einer weiteren großen Geschichte gelegt. Klang recht vielversprechend - Frau Dr. Anika Sommerfeld...
smits Ursula zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 19.06.2011
Unwahrscheinlich spannendes Buch.Gut recherchiert.Freue mich schon auf weitere Lektüre von Dir.Bin kein großer Schreiber vor dem Herrn!Und doch sollen diese dürren Sätze ein Lob für Deine Begabung
aussprechen. Ich hoffe,Du wirst noch viele Exemplare in aller Welt verkaufen.
Ursula(Tante)
10 Buchstaben fehlen mir noch.So,jetzt müßte ic meinen Kommentar abschicken können
Anja S. zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 19.06.2011
Mir haben "Tiefe Wunden" und "Schneewittchen muss sterben" beide ausgesprochen gut gefallen, daher habe ich mich aus das neue Buch von Frau Neuhaus gefreut und es sogar vorbestellt. Aber leider habe ich mich zu früh gefreut, denn dieses Buch war nur ein schwacher Abklatsch, viel zu lang, zu deutlich nach dem gleichen Muster gestrickt, zu bemüht am Puls der Zeit. Es war gut für eine lange Bahnfahrt, aber hat nicht das Verlangen geweckt, es noch einmal oder noch mehr dieser Art zu lesen. Außerdem war es mit fast 15 Euro deutlich zu teuer.
Nein, dieses Buch hier erreicht nicht die Klasse seiner Vorgänger!!!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Romy Münch zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 17.06.2011
Wer Wind sät war das dritte Buch von Nele Neuhaus, das ich gelesen habe und ich war nicht weniger begeistert als vom Vorgängerband "Schneewittchen muss sterben", der bei der KC vom Rezensenten 98 Grad erhielt. Natürlich sind die geschmäcker verschiedenen, aber ich verstehe den süffisanten Tonfall des Rezensenten nicht! Oder hat er das Buch gar nicht richtig gelesen?!? Mit welchem "Lapsus" beginnt die Geschichte (die ich im Übrigen für sehr realistisch und beührend halte)?

Herr Priester bemängelt einige Dinge, die ich gar nicht nachvollziehen kann:

Zitat: " ...Wenn ein Jüngling beim Anblick eines sündigen BH-Trägers schon in eruptive Verzückung gerät, kann man nur staunen, aber wahrscheinlich sind die Taunusier eine besondere Spezies ..."

Mark Theissen ist 16 Jahre alt. Ich persönlich finde seine Reaktion für einen Jungen seines Alters durchaus normal und angemessen.

Und auch alle anderen Figuren in Wer Wind sät haben Tiefe und ein Gesicht. Nele Neuhaus schreibt auf eine Weise, die den Leser nicht mehr loslässt und ich denke, der große Erfolg ihrer Bücher lässt den Verdacht zu, dass es nicht nur ein paar wenige sind, denen er so ergeht wie mir.

Ich freue mich auf den nächsten Band und bin gespannt, um was es diesmal gehen wird. Ich bin gespannt, wie es mit Oliver von Bodenstein weitergeht, ob Pia Kirchhoff umzieht, welche Rolle die Autorin dem neuen Kommissar Cem Altunay zugedacht hat.

Herr Priester hat meiner Meinung nach überhaupt nicht verstanden, was die Bücher und den Erfolg von Frau Neuhaus ausmachen. Schade eigentlich. Aber egal. Es wird mich sicherlich nicht davon abhalten, auch noch die ersten beiden Bücher von ihr zu lesen.
Ulli zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 17.06.2011
Ein neuer Krimi meiner Lieblingsautorin (zugegeben, ich habe noch mehr Autoren die ich gerne lese) muss ich natürlich sofort haben. Gekauft - gelesen - und Enttäuschung macht sich breit.

Natürlich ist das Thema aktuell, natürlich finde ich die Darsteller der anderen Bücher wieder - aber dennoch ist dieses Buch weit entfernt vom Vorgänger "Schneewittchen" oder ihren sonstigen Büchern.

Vielleicht rührt es daher, dass dieses Thema brisant ist, aus dem Leben gegriffen und nicht "erfunden" wirkt. Es könnte durchaus so sein wie sie beschreibt. Nur will ich als Leser keinen Tatsachenbericht in Form eines Romanes, ich will Unterhaltung und genau DAS bietet mir das Buch nicht. Es ist zu konstruiert, zu viele (wohl wahre) Details fliessen ein und oft fliessen sie krampfhaft ein weil sie einfach rein müssen. Dementsprechend schwer liest es sich, es ist kein Buch das man nicht mehr aus der Hand legen möchte bis man die letzte Seite erreicht hat, ganz im Gegenteil.

Wäre dies mein erstes Buch von Nele gewesen, ich hätte kein weiteres mehr angerührt.

Schade!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Werner Imborn zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 15.06.2011
Hallo, d.p.r.!

Diesem Vorschlag stimme ich rückhaltlos zu! :-)

Und das ist kein Witz? Gibt es tatsächlich eine Interessengemeinschaft deutscher Krimikritikerinnen und Krimikritiker?

Nun ja, mir ist es lieber, wenn KritikerInnen unter ihre/seine Kritik ihren Namen schreiben. Ein ungutes Gefühl habe ich hingegen bei so genannten "Rezensionen" in Internetforen und dubiosen Blogs, in denen sich durchschnittliche LeserInnen hinter einem oder gar mehrenen hochtrabenden Nicknames verbergen und glauben, sie seien dazu berufen, ihre mehr oder weniger fundierten Ergüsse im Netz zu verbreiten.

Für mich ist es auffällig, dass die Kritiken ätzender und zynischer werden, je erfolgreicher ein Autor, Sänger oder Schauspieler wird und mich beschleicht automatisch das Gefühl, da schreibt der unterschwellige Neid des Erfolglosen mit, besonders dann, wenn die Polemik Überhand nimmt.
0 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
d.p.r. zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 15.06.2011
Als Vorsitzender der Interessengemeinschaft deutscher Krimikritikerinnen und Krimikritiker muss ich der in untenstehender Lesermeinung angedeuteten Behauptung, nur Männer seien Kritiker, energisch entgegentreten. Nein, auch Frauen können irren! Ich schlage deshalb zur Ergänzung diesen Spruch vor: Die Kritikerin ist eine Frau, die vieles weiß, doch nichts genau!
0 von 2 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
Werner Imborn zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 14.06.2011
Eigentlich habe ich nur darauf gewartet, dass der neue Roman von Nele Neuhaus hier verrissen wird. An Polemik lässt es der Herr Priester auch nicht fehlen. Aber 66 Grad sind da ja noch fast über dem, was ich befürchtet hatte. Sobald sich etwas gut verkauft und nach Mainstream riecht, stürzen sich eben die Kritiker darauf. Beinahe schon amüsant, wenn es nicht so vorhersehbar wäre. Aber das ist in der Musikbranch genauso.

Glücklicherweise machen Kritiker nicht die Verlagsprogramme.

Und für mich bewahrheitet sich wieder der alte Spruch: Ein Kritiker, das ist ein Mann, der alles weiß und gar nichts kann. :-)

Mich hat das Buch wunderbar unterhalten, und das soll ein Buch schließlich tun. Und es war meiner Meinung nach Klassen besser als die letzten drei so genannten KC-Volltreffer!
tboley@wildbits.de zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 14.06.2011
Wie man "Dampfnudelblues" von Rita Falk nur 5 Grad und "Wer Wind sät" dagegen satte 66 geben kann, ist mir schleierhaft. Stilistisch liegen zwischen den beiden Büchern tatsächlich Welten. Der Schreibstiel von Falk ist erfrischend und überzeugen, während Neuhaus ein konstruierte und schlecht geschrieben Geschichte abgeliefert hat.
Alex zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 10.06.2011
Ist der erste Krimi, den ich von Nele Neuhaus gelesen habe, und wohl auch der letzte. Eine Geschichte, der man die Konstruktion allzu deutlich anmerkt, genauso wie die vermutliche Absicht: Frau Neuhaus hat sich wohl über Windräder geärgert, und will der Wind-Szene mal einen mitgeben. Das kann sie gerne tun, aber deshalb muss ich mir das Buch nicht kaufen. Die politische Botschaft könnte ich ja noch verschmerzen, auch wenn ich nicht davon ausgehe, dass der Klimawandel einzig und allein eine Erfindung ehrgeiziger Forscher und geldgieriger Industrieller ist, wie der Roman nahelegt. Aber ein spannender Krimi sollte dann schon dabei herauskommen, keine reichlich verworrene Geschichte mit schlechten Dialogen.
allegra zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 20.05.2011
Themenüberladen, aber dennoch guter Krimi

Nele Neuhaus behandelt mit diesem Krimi ein sehr aktuelles Thema. Das Unternehmen WindPro möchte im Taunus einen großen Windpark bauen. Da die Windverhältnisse nicht optimal sind, werden Gutachten gefälscht, um das Projekt zu retten.

Die häufigen Perspektivwechsel halten die Spannung hoch, verbreiten aber auch Hektik, weil dadurch auf die sehr zahlreichen Personen nicht so tief eingegangen werden kann, wie man es als Leser an der ein oder anderen Stelle wünschen würde.

Oliver von Bodenstein verliert etwas an Glanz, was mir recht gut gefällt. Allerdings ist er gleich allzu leichtfertig, weil er sich verliebt. Dafür läuft Pia zu Hochform auf. Da sich am Ende auch noch ihr Wohnproblem aufs Angenehmste löst, ist für sie die Welt perfekt. Das einzige Problem könnte ihr Partner Christoph darstellen, der sich sehr große Sorgen macht wegen gefährlichen Einsätzen. Davon wird man bestimmt in der Fortsetzung noch mehr lesen.

Die Person der Annika ist am Ende immer noch schleierhaft. Es ist nicht wirklich klar, ob es sich bei ihr um einen Cliffhanger handelt oder ob der Leser mit dem offenen Ende leben muss. Etwas verwirrend ist die Tatsache, dass sie eine alte Bekannte von Jannis´ Freundin Ricky ist. Dennoch wohnt sie bei den beiden, ohne dass sie ihre Identität offen legt. Jannis ist als schillernde, interessante Persönlichkeit dargestellt, bei mir erscheint er aber nicht wirklich glaubwürdig. Dabei helfen die derben und unnötigen Sexszenen auch nicht wirklich.

In diesem 550 Seiten dicken Schmöker werden eine Vielzahl von Themen in unterschiedlicher Tiefe angeschnitten: Globale Erwärmung, erneuerbare Energie, Umweltaktivisten (Wutbürger), Massenpanik, sexueller Missbrauch an Schulen, Korruption, Liebe, Eifersucht, Rache….und noch viele mehr. Diese Anhäufung an Motiven und Themen hat leider eine gewisse Oberflächlichkeit zur Folge, weil manches nur gestreift werden kann. Der Plot wäre glaubwürdiger, wenn das ein oder andere weggelassen würde. Z.B. wäre Ricky genau so glaubwürdig, wenn sie beruflich und privat nicht so übermenschlich engagiert wäre. Die Massenpanik wurde polizeilich nicht aufgearbeitet und erscheint deshalb als aufgesetzt.

Inhaltlich hat sich Nele Neuhaus vermutlich durch eine Nachrichtenmeldung inspirieren lassen, als 2009 Hacker die East Anglia's Climatic Research Unit (CRU) gehackt haben und eine Vielzahl von kompromittierenden E-Mails und Datenmaterial im Internet gelandet ist.

Darüber darf man sich natürlich Gedanken machen. Dennoch wäre es natürlich fatal, daraus zu schließen, es gäbe keinen menschlichen Beitrag am CO2 Problem und zur globalen Erwärmung oder die globale Erwärmung wäre eine reine Erfindung. In diesem Fall würde sich auf jeden Fall die Autolobby freuen, wenn sie es nicht schon tut durch die laufende Erwähnung von tollen Autos. Ich hoffe jedoch, Nele Neuhaus wollte den Leser lediglich dazu anregen, kritisch und offen zu sein im Bezug auf die Interpretation von Forschungsresultaten und Nachrichtenmeldungen.

Das Cover finde ich sehr passend; der Rabe auf dem Strommast. Der Wiedererkennungswert mit einem Bild bei düsterer Witterung mit Blutspritzern ist auf jeden Fall da und hebt sich positiv vom Durchschnitt ab. Mir gefällt das sehr gut. Was mir weniger gefällt, ist das Format. Auch wenn das Buch diese Klappen hat (wozu sind die eigentlich da?) und ein Lesebändchen, das an die letzte Seite geklebt war (leider hat es sich bei mir sehr schnell gelöst), so handelt es sich dennoch nur um ein Taschenbuch, für das ich keine 15.- € bezahlen würde. Das ist aber eine generelle Entwicklung einiger Verlage und darf der Autorin nicht angelastet werden.

Trotz einiger kleinerer Schwächen hat mir „Wer Wind sät“ sehr gut gefallen, ich habe mich gut unterhalten gefühlt und habe Inhalte gefunden, über die es sich nachzudenken lohnt. Im Vergleich zu „Schneewittchen muss sterben“ empfand ich diesen Krimi weniger oberflächlich und würde ihn mit 4 von 5 Sternen empfehlen.
subechto zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 18.05.2011
Auch Umweltschützer sind nur Menschen

Der neue Taunus-Krimi von Nele Neuhaus "Wer Wind sät" beginnt mit einem Albtraum!
Anschließend wird ein Heer von Protagonisten vorgestellt und der Leser erfährt, dass es um ein brandheißes Thema geht: Windkraft. Schon bald wird der Nachtwächter der Firma WindPro tot aufgefunden. War es ein Unfall?
Oliver von Bodenstein und Pia Kirchhoff, die soeben erst mit ihrem Christoph aus einem Urlaub in China zurückgekehrt ist, ermitteln in ihrem 5. Fall. Auch Pias Ex-Mann, Henning, ist wieder dabei.
Stadtteile von Königstein und Eppstein sind die Schauplätze dieses Romans. Inhaltlich geht es um Klimawandel und ein Windparkprojekt. Die meisten Schauplätze gibt es wirklich, so z.B. die Dattenbachhalle in Eppstein-Ehlhalten, in der eine Schlüsselszene spielt. Andere sind fiktiv.
Nele Neuhaus versteht es, sofort Spannung aufzubauen, durch ihre ganz spezielle Mischung aus Thriller gepaart mit Lokalkolorit und einer lebhaften Sprache. Allerdings hat mir Wer Wind sät nicht so gut gefallen, wie die Vorgängerromane.
Denn Bücher zum Thema Klimawandel gab es in letzter Zeit ja einige, u.a. Impact, Prophezeiung und Endzeit. Hier wie dort handeln die Personen aber eigentlich immer aus ganz persönlichen, egoistischen und monetären Motiven. Das ist öde.
Normalerweise recherchiert die Autorin gewissenhaft. Dass das Vererben einer Wiese an Nichtverwandte steuerlich ziemlich ungünstig ist, wurde jedoch überhaupt nicht berücksichtigt. Stattdessen wird der vermeintliche Wert ständig großzügig verplant. Das hat mich geärgert.
Auch hat mich diese Schlüsselszene verdächtig an die Massenpanik bei der Loveparade in Duisburg letztes Jahr erinnert. Außerdem laufen die beiden Handlungsstränge ziemlich schnell zusammen, so dass der Leser der ermittelnden Kommissarin immer einen Schritt voraus ist und nicht wirklich miträtseln kann.
Darüber hinaus hat mich der Schluss nicht wirklich überzeugt. Unglaubwürdig und lieblos „hingehudelt“... da rückte wohl der Abgabetermin in bedrohliche Nähe? Vielleicht bin ich auch ein wenig „Nele-übersättigt“? Ein Buch pro Jahr, da leidet die Qualität wahrscheinlich zwangsläufig irgendwann...
Weil ich selbst im Vordertaunus lebe, war der neue Krimi von Frau Neuhaus dennoch ein absolutes Muss für mich. Mit Regional-Bonus 4 von 5* ;-)
Stefanie zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 06.05.2011
Brisantes Thema – rasanter Schreibstil – Spannung pur – perfekt inszeniert!

Die im Taunus ansässige Firma WindPro errichtet Windparks. Der Firmeninhaber Stefan Theissen will einen Windpark in Kelkheim auf der Pfaffenwiese errichten. Sein Problem ist, dass der alte, boshafte und griesgrämige Ludwig Hirtreiter das Grundstück nicht verkaufen will. Auch das Angebot von Theissen über zwei Millionen Euro schlägt Hirtreiter aus...

Kriminaloberkommissarin Pia Kirchhoff wird zum Tatort in der Firma WindPro gerufen. Der Nachtwächter Rolf Grossmann kam dort auf mysteriöse Weise zu Tode. Noch während die Ermittlungen zu dem Tod Grossmanns auf Hochtouren laufen, ereignet sich ein weiterer Todesfall...

Schnell ermittelt Pia mit Cem Altunay - einem neuen Kollegen im Team von KHK Oliver v. Bodenstein – dass es sich um Mordfälle im Zusammenhang mit der Pfaffenwiese und dem dort zu errichtenden Windpark handelt.

Stursinnigkeit, Rache, Habgier, Egoismus und Feindseeligkeit erschweren die Ermittlungen.

Die Bürgerinitiative (in Leitung von dem Paar Jannis und Ricky) die sich gegen den Windpark und WindPro stark macht, erlebt in dem kleinen Ort die widersprüchlichsten Hintergründe. Pro und Contra wird sehr aufschlussreich und detailliert beschrieben. Heftiger Aktionismus einzelner Personen bringt das Ermittlerteam auf falsche Fährten, die jedoch perfekt zum richtigen Zeitpunkt wieder zusammenlaufen und dem Leser dann sehr aufschlussreich dargestellt werden.

Der rasante Schreibstil von Nele Neuhaus und ihre intensiven Recherchen zur Windkraft/Umwelt machen diesen Krimi zu einem perfekt inszenierten Fall mit hochaktuellen Thema aus der Umweltpolitik. Auch wenn mehrere Charakteren aus verschiedenen Sichtweisen das Thema behandeln, bleibt es trotzdem übersichtlich und bis zur letzten Seite superspannend.

Hervorheben möchte ich auch die Massenpanik, die so fokussiert und hautnah beschrieben wird, dass es einem nur beim Lesen heiß und kalt erschaudert. Auch die Geiselnahme ist mit Sicherheit ein sehr prekärer Teil in der Geschichte.

Alles in allem kann ich zu „Wer Wind sät“ sagen, dass es in keiner Weise dem Bestseller „Schneewittchen muss sterben“ hinten ansteht !!
Ich bin mir sicher, das aus Nele Neuhaus’ Feder wieder ein Bestseller entstanden ist !

Ich konnte das Buch einfach nicht weglegen und habe es in zwei Tagen verschlungen...
...und jetzt muss ich wieder so lange auf den nächsten Teil warten...

Für Neueinsteiger/Erstleser der Ermittlerreihe Oliver v.Bodenstein/Pia Kirchhoff ist der Einstieg mit „Wer Wind sät“ offen und gut nachvollziehbar.

Ich kann ALLE Bücher von Nele Neuhaus wirklich wärmstens empfehlen!
fadedbliss zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 05.05.2011
Nele Neuhaus führt uns in ihren neuen Roman: „Wer Wind sät“ in das Thema Klima und Umwelt ein. Es geht darum, das ein kleines Dorf gegen die Firma: WindPro kämpft, da sie Windparks errichten. Dafür benötigt die Firma jedoch ein Grundstück, welches Ludwig Hirtreiter gehört. Problem: Er gehört zu der kleinen Bande, die gegen die Windräder sind. Doch seine Familie, die nur noch aus seinen drei Kindern besteht, erpresst ihn und will ihn zwingen, das Grundstück zu verkaufen. Am nächsten Tag wird Ludwig Hirtreiter Tod aufgefunden.
Pia Kirchhoff wird an den Tatort gerufen, als hätte sie nicht genug zu tun. Denn es ist in der Firma der Nachtwächter: Rolf Grossmann unter rätselhaften verstorben. Durch den Zufall wird Pia Kirchhoff darauf aufmerksam, dass die Protestanten etwas damit zu tun haben könnten. Jedoch gehört auch der Vater von Oliver von Bodenstein zu dem Anti-WindPro Kommando. Man findet heraus, das es zwischen Jannis, ein Ex-Mitarbeiter der Firma und jetzt ein Aufständischer, und Ludwig Hirtreiter immer eine Konkurrenz gegeben hat.
Dazu kommen noch die familiären Probleme. Jannis ist der Freund von Ricky, die ein Tierheim leidet. Doch er verliert das Interesse an ihr, da die schüchterne Nika ihn sehr viel mehr zusagt. Doch bald findet Jannis raus, das Nika ganz und gar nicht unschuldig ist und auch ihre kleinen Geheimnisse hat, wie jeder hier in diesem Krimi.

Es wäre nicht fair gegenüber denjenigen, die das Buch noch lesen wollen, das Ende zu verraten. Aber soviel sei gesagt. Bis zum Ende bleibt Nele Neuhaus Buch spannend und sorgt immer wieder für neue Aufdeckungen und Überraschungen

Das Buchcover ist sehr schön gestaltet. Erstmal der kluge, einsame Rabe vor den dunkel bewölkten Himmel. Und natürlich noch die Bluttropfen dazu, die nicht einfach nur „aufgemalt“ sind. Man kann sie richtig spüren. Außerdem gibt es hinten ein Leseband, was mir wirklich zugesagt hat. Schließlich kennt das jeder, ein Buch Mal mitgenommen und das Lesezeichen verloren.

Zum Schreibstil der Autorin kann ich folgendes sagen: Erstmal war ich skeptisch, da es das (bis jetzt) letzte Buch der Pia Kirchhoff-Reihe war. Ich habe davor noch nie ein Buch von ihr gelesen und wusste deswegen nicht, ob ich alles verstehen würde. Nele Neuhaus hat es jedoch so geschrieben, das man die Anderen Teile nicht lesen muss, um diesen hier zu verstehen. Das heißt, das auch Neueinsteiger, wie ich, ohne Bedenken ihr Buch lesen können.
Mir gefällt besonders an ihren Buch, wie sie die körperlichen Reaktionen darstellt. Sie sind menschlich, so wie wir sie kennen, deswegen wirken ihre Figuren auch sehr lebendig. Und nicht nur lebendig, man kann sich auch gut mit ihnen identifizieren, was ich persönlich für am Wichtigsten in einem Buch halte.
Mir ist jedoch aufgefallen, das sie manchmal die Beschreibungen der Personen ein wenig verkürzt. Gerade am Anfang hätte ich mir gewünscht, das man eine ungefähre Vorstellung von dem Aussehend er Figuren hat. Jedoch ist das nur ein kleiner Kritikpunkt, schließlich hat sie die einzelnen Charaktere sehr tiefgründig dargestellt. Es sind nicht nur oberflächlich Buch – Menschen. Man hat das Gefühl, das da draußen wirklich eine Pia Kirchhoff herumläuft. Sie sind sehr menschlich mit ihren Vorzügen und Fehlern.
Der einzige Punkt, den ich wirklich nicht gut fand war, das es einfach zu viele Sprünge gab. Der Wechsel von den Personen war einfach zu verwirrend. Wenn das nur aus zwei Hauptsichtweisen geschrieben wäre, könnte man sich damit noch leicht auseinander setzten, doch hier gibt es 4 bis 5 Figuren, aus deren Sicht berichtet wird.

Fazit: Ein durchaus lesenswerter Krimi, der zum Nachdenken anregt. Und wer sich nicht an den vielen Sichtweisen stören lässt, hat sehr viel Freude damit.
RyanMalloy zu »Nele Neuhaus: Wer Wind sät« 01.05.2011
Ein durch und durch gelungener Krimi!

Wer Wind sät ist für mich der erste Krimi aus der Pia Kirchhoff/Oliver von Bodenstein-Reihe von Nele Neuhaus. Auch ohne die anderen Teile der Reihe gelesen zu haben, konnte ich mich gut mit den handelnden Charakteren zurechtfinden.

Aktueller denn je ist seit den Vorkommnissen in Fukushima das Thema Windkraft, um das sich das Geschehen des Krimis rankt, wenngleich es nicht um den Atomausstieg geht, sondern vielmehr um die Bekämpfung des Klimawandels. Zahlreiche Unternehmen, Institutionen und Einzelpersonen beschäftigen sich aus den unterschiedlichsten Gründen mit einem Windkraftprojekt im Taunus. Befürworter und Gegner bekämpfen einander mit allen Mitteln.

Im Mittelpunkt steht eine kleine Gruppe von Aktivisten, die eine Tierhandlung und ein Tierheim betreiben und den kalten Kapitalisten der Firma WindPro die Stirn bieten. Dazu kommt der idealistische alte Mann, dessen Grundstück der WindPro zum Glück bzw. zur Errichtung des Windparks noch fehlt. Er will aber nicht verkaufen. Erpressung, Unterschlagung von Daten, öffentliche Diffamierung - man geht nicht zimperlich miteinander um, und jeder Einzelne hat eine dunkle Vergangenheit, die es zu schützen gilt. Gewalt und Brutalität gipfeln in Mord und Totschlag.

Die Ermittlungen laufen nicht gerade einfach, denn die Heimlichtuerei aller Beteiligten führt zu Lügengebilden, die erst allmählich zusammenfallen. Oliver von Bodenstein hat dabei auch noch mit seinem Gefühlsleben zu kämpfen. Ein netter humoristischer Seitenhieb von Nele Neuhaus ist die Szene, in der Bodenstein selbst sich mit den depressiven skandinavischen Krimi-Kommissaren vergleicht - so weit geht die Niedergeschlagenheit dann doch nicht.

Viele Irrungen und Wirrungen später steht dann eine fast vollständige Entwirrung des Geflechts von Lug und Trug, von Rache und Geldgier an. Pia Kirchhoff kommt dabei noch einmal ganz schön in die Bredouille, aber die Szene wird m.E. zufriedenstellend aufgelöst. Dass es kein kitschiges Happy End gibt, war fast zu erwarten, und daher auch folgerichtig.

Ein Page-Turner! Stürmisch, spannend, gut konstruiert und gut erzählt!
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