Unter Haien von Nele Neuhaus

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2005 bei Monsenstein und Vannerdat.
Ort & Zeit der Handlung: USA / New York, 1990 - 2009.

  • Münster: Monsenstein und Vannerdat, 2005. ISBN: 3865821405. 567 Seiten.
  • Berlin: Prospero, 2009. überarbeitete Fassung. 607 Seiten.

'Unter Haien' ist erschienen als Taschenbuch

Das meint Krimi-Couch.de: »Kommt langsam, aber gewaltig« 89°Treffer

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

Seit einigen Jahren nutzen unbekannte Autoren vermehrt die Book-on-Demand-Schiene. Diese bietet ihnen die Möglichkeit, ihre Erzeugnisse in kleinen Auflagen drucken zu lassen, ohne einen Verlag dafür suchen zu müssen bzw. trotz Ablehnung der Verlage Bücher zu veröffentlichen. Solcherart erzeugte Bücher sind meist nur für einen kleinen Kundenkreis gedacht und nur selten entsteht daraus ein Bestseller. Ausnahmen gibt es immer wieder, wie das vorliegende Beispiel beweist.

»Unter Haien« hat Nele Neuhaus ihr Romandebüt betitelt, und unter Haien findet sich auch ihre Protagonistin Alex Sontheim schließlich wieder. Dabei wollte die junge Deutsche in New York eigentlich nur Karriere machen. Mit großem Ehrgeiz hat sie es zu einer der erfolgreichsten Investmentbankerinnen in New York gebracht und ist beim Bankhaus LMI gelandet, wo sie die M&A-Abteilung leitet, die sich mit der Übernahme von Firmen befasst. Ein Job, in dem Alex mit Millionen jonglieren muß; und das tut sie mit Bravour und eilt von Erfolg zu Erfolg. Daß sie sich in leitender Position jedoch nicht nur Freunde macht, ist Alex klar, doch daß sie sich ungewollt in ein groß angelegtes Betrugskonzept verwickeln lässt, damit hat sie nicht gerechnet.

Zunächst ging es ihr eigentlich darum, auf Veranstaltungen wichtige Leute kennenzulernen, denn nur mit guten Beziehnungen gelangt man auf der Karriereleiter weiter nach oben. Bei einem Dinner lernt sie Sergio Vitali kennen, der offensichtlich an Alex Gefallen gefunden hat. Der zwielichtige Geschäftsmann, einer der mächtigsten Männer der Stadt, übt auch eine gewisse Anziehungskraft auf die junge Bankerin aus und so erliegt Alex schnell dem Reiz von Sergios Reichtum trotz aller Warnungen von Freunden, für die Sergio nichts weiter als ein skrupelloser Gangster ist.

Die Zufälle waren nicht notwendig

Über ihren Kollegen Mark lernt sie dessen Freund Oliver kennen. Der ehemalige Banker hat seinen Job geschmissen und versucht nun als Journalist Schweinereien aufzudecken. Doch auch ihm schenkt Alex keinen Glauben. Erst als sie merkt, dass ihr Kollege St. John sie ausnutzt und Insidergeschäfte macht, kommt bei ihr Mißtrauen auf und ein leiser Verdacht, dass wohl doch etwas an den Warnungen dran gewesen sein muß. Sie beschließt, St. John eine Falle zu stellen. Doch da steckt sie selber schon so weit im Schlamassel, dass sie alleine nicht mehr raus kommt.

Recht behäbig startet das Buch und so bleibt zunächst Zeit, sich die verschiedenen Charaktere zu verinnerlichen. Neben Alex Sontheim sind vor allem Sergio Vitali und Nick Kostidis, der Bürgermeister von New York, die beeindruckendsten Personen des Romans und schnell merkt man, dass diese beiden Charaktere im weiteren Verlauf der Handlung sich als die zentralen Figuren des Geschehens herausbilden.

Viele Perspektivwechsel sind mit Schuld daran, dass das Buch nicht so recht in Fahrt kommen will. Kommt einmal ein Fünkchen Spannung auf, so wird auch schon wieder der Schauplatz gewechselt und Tempo rausgenommen. Was mich jedoch wie so oft stört, sind diese merkwürdigen Zufälle. Alex wird in New York nach dem Einkaufen von einem Radfahrer angefahren, ausgerechnet von oben erwähntem Oliver. Dann hilft sie einer Frau, die überfallen wird. Bei der Geschädigten handelt es sich um eine bekannte Opernsängerin, die im Nachbarhaus ihres Geliebten Vitali wohnt. Zwei Zufälle, deren es überhaupt nicht bedurft hätte, denn die Verbindung zu Oliver hätte man auch einfacher knüpfen können und die zur Opernsängerin wäre nicht zwingend notwendig gewesen.

Action und Spannung like Grisham zu seinen besten Zeiten

Doch damit genug der Kritik. Etwa zur Mitte des Buches merkt man, dass sich Nele Neuhaus nun warm geschrieben hat. Plötzlich liest man die Zeilen nur noch so herunter, die Seiten fliegen schließlich vorbei und je näher man zum Ende kommt, um so schwieriger wird es, den Roman auch nur mal kurz zur Seite zu legen. Einen wahren Sumpf von Korruption hat die Autorin konstruiert, in den leitende Personen aus fast allen wichtigen Institutionen bis hin zur Staatsanwaltschaft und Polizei verwickelt zu sein scheinen. Wem soll man da als unschuldig verdächtigte Person noch trauen können?

So langsam kristallisiert sich heraus, wer auf der Seite der Guten steht und wer zu den Bösen gehört. Doch auch da hat die Autorin noch manche Überraschung in petto. Und so entwickelt sich schließlich ein Kampf, bei dem mal die eine Seite, dann wieder die andere die Nase vorn hat. Der Vergleich mit John Grisham auf der Buchrückseite ist gar nicht mal so weit hergeholt und insbesondere die spannende Verfolfungsjagd nach Alex Sontheim erinnert an Grisham zu seinen besten Zeiten. Und bei der Darstellung der Charaktere hat sie gegenüber Grisham bereits jetzt schon die Nase vorn.

Ihre Meinung zu »Nele Neuhaus: Unter Haien«

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leseratte zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 31.08.2017
Erst war ich sehr skeptisch, was das Buch angeht, denn fast 700 Seiten Bücher sind oft sehr langatmig. Die ersten Seiten schienen dies auch zu bestätigen. Aber dadurch wurden die Charaktere und Firmenstrukturen sehr gut beschrieben, was im weiteren Verlauf wichtig war.
Mit jeder Seite steigt die Spannung, gut, manches sicher ein bisschen übertrieben, aber wunderbar zu lesen. Auch ich kann nicht verstehen, wieso sich kein Verlag gefunden hatte, welcher dieses toll geschriebene Buch herausgeben wollte. Vielen Dank Frau Neuhaus, habe es sehr genossen!
Stefanie Burgard zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 12.08.2017
Die Taunuskrimis von Nele Neuhaus habe ich sowohl als Bücher, als auch als Hörbucher.
Zuerst hatte ich eine große Skepsis gegenüber "Unter Haien", weil es offenbar so ganz anders ist.
Jetzt geht es mir nicht schnell genug, zu erfahren, wie es weitergeht und wies es endet und ich wünsche mir dringend eine Verfilmung.
Richtig spannend, verwirrend, aber fesselnd
Arno Bienk zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 30.12.2016
Danke Nele Neuhaus.Ich habe mich mit dem Buch sehr gut unterhalten. "Haie unter uns" ist eine tolle Geschichte aus der korrupten Hochfinanzwelt, realitätsnah und dazu auch noch sehr spannend erzählt. Herz was willst du mehr.
Ich habe mich auf keiner der 668 Seiten auch nur ansatzweise eine Minute gelangweilt. In zwei Tagen hatte ich es durch.
Warum sich für dieses Buch keiner der namhaften Verlage interessiert hat, wird mir als Vielleser wirklich ein Rätsel bleiben ?
kritikaster zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 23.12.2015
ein märchenbuch, schreibt einer namens leseratte...
trifft es perfekt, allerdings ein schlechtes. aus der schublade gezogenes erstlingswerk einer massenschreiberin, hochgejubelt von ich weiß nicht wem, jede menge insiderbörsenmafiabestechungsscheiß. langweilig.
aber was am schlimmsten ist: die autorin kann sich offenbar nicht recht entscheiden, ob ihre protagonistin eine taffe oder eine ziemlich dämliche person ist. ebensowenig, wie sie sich entscheiden kann, ob der mafia-sergio ein liebender mann oder ein eiskalter killer ohne gewissen ist.
je nach bedarf wendet sie die charaktere...
mal taffe frau, mal hilfloses weibchen, das ohne drüber nachzudenken die tür aufmacht, weil sie denkt, der lover kehrt zurück. unglaubwürdiger geht es einfach nicht mehr.
und dass ein newyorker bürgermeister mit baseballkappe und lederjacke ohne jegliche begleitung in ein billiges stundenhotel geht, dort die frau, die usaweit gesucht wird, ohne schutz zurück lässt, statt sie mitzunehmen und irgendwo sicher unterzubringen, beleidigt den intelekt intelligenter leser. aber verfilmt wird es sicher - die leute sind sehr anspruchslos, hauptsache es knallt und blut fließt. logik und stringente handlung sind überflüssig.
Hans Breuer zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 24.06.2015
Bereits auf Seite 55 ( EBook ) habe ich nachgeschaut ob ich mich denn vertan hätte mit dem Autor. Habe viele Romane von Nele Neuhaus gelesen, alle gut und spannend geschrieben. Bei " Unter Haien " fand ich einen ganz anderen Schreibstiel, und fragte mich wie erwähnt - das ist doch nicht Nele Neuhaus - aber doch. Den Roman zu verfilmen wäre es allemale wert. Freue mich schon auf den Restroman. Einfach Spitze !
Suse zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 21.02.2015
Spannend aufgebaute Geschichte mit Charakteren, die wirklich gut beschrieben wurden. Meiner Meinung nach bessere Story als Grisham, da verschachtelter und tiefgründiger. Leider war der Schluss völlig platt und entspricht irgendwie nicht den Hauptfiguren. Ich hätte noch gerne das juristische Nachspiel nach Vitalis Verhaftung erwähnt gehabt. Auch wird die Liebe zwischen Alex und Nik zwischendurch unnötig aufgebaut, damit am Ende doch jeder seinen Weg geht. Passt einfach nicht zu den vorherigen Gefühlsausflügen der beiden. Schade, aber eine Verfilmung wäre schon spannend.
Goldfisch zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 14.03.2014
So, nun muss ich bei all der negativen Kritik auch mal sagen, dass ich das Buch außerordentlich spannend fand. Sicherlich sind ein paar der Männer gefühlduselig. Und auch Alex scheint manchmal etwas zu perfekt, dennoch bin ich der Meinung das das Buch ein weiteres gutes Werk von Frau Neuhaus ist und das sie auch hier wieder ihr ganzes können gezeigt hat.
Heiko zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.12.2013
Hat die Crimi-Couch ein Interesse bestimmte Bücher zu loben, die offensichtlich schlecht sind? Wie ist das Niveau der Rezensenten der Couch einzuschätzen?
Die Bücher von Nele Neuhaus werden durchgehend positiv besprochen, was mich wirklich wundert. Herr Kümmel et al. trauen sich wohl keine ehrliche Rezi über Neuhaus zu? Da sind die Kommentatoren schon näher bei der Wahrheit und scheinbar schlauer, da Nele Neuhaus en gros verdientermaßen schlecht wegkommt. Die Couch sollte etwas ehrlicher oder aber professioneller agieren, wenn sie weiterhin "vorne" mitspielen möchte.
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Andreas aus Rostock zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 22.10.2013
Hat so seine Längen! Gut, wenn man quer lesen kann. Die ständigen gefühlsduseligen Gedanken des Bürgermeisters nerven mit der Zeit!
Ansonsten ein gutes Buch und spannend zu lesen. Hätte mir mehr Wirtschaftskrimi statt Mafiaroman gewünscht.
Ich würde es weiterempfehlen, allerdings mit dem Hinweis, einige Textabschnitte zu überfliegen.
freedeee zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 08.10.2013
Ich habe das Buch im Grunde mit viel Freude gelesen. Die spannende und fesselnde Handlung hat mich an keiner Stelle losgelassen.
Allein die außerordentlich gefühlsduseligen Männer nervten extrem! Auf jeder zweiten Seite wird geweint. Als unglaubwürdig habe ich auch Alex empfunden. Super intelligent, mega hübsch, Granate im Bett und belastbar ohne Ende (arbeitet bis zu 120 Std. in der Woche).
Vielleicht etwas zu viel Wunschdenken der Autorin...
Wem diese nervigen Unterbrechungen nicht zu viel ausmachen, hat hier ein lesenswertes Buch gefunden.
rosi zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 02.08.2013
Am Anfang war ich noch sehr angetan, konnte das Buch kaum aus der Hand legen, aber nach ungefähr 400 Seiten hatte ich keine Lust mehr, langatmige, sich wiederholende Beschreibungen der Gemütszustände der handelnden Personen, jeder Leser weiß, auf was es hinausläuft, da war meine Freude wie weggeblasen. Ein Krim sollte vielleicht nicht mehr als 300 Seiten haben. Unter Haien hat mehr als 600 Seiten.
PeterKl zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 19.07.2013
Eine Beschreibung erspar ich mir, da sie oft genug hier zu lesen ist. Anfänglich war ich ja sehr skeptisch. Neles erstes Buch, ungekürzt. Das kann ja gar nicht so gut sein. Aber angetan von den Hofheim-Krimis bin ich die "Sache angegangen". Ich muss ehrlich sagen, dass dieses Buch eines der besten und spannendsten Bücher ist, die je gelesen habe.
Und wer sich über Zufälle mokiert, wo gibt es die nicht? Sogar im wahren Leben spielen sie eine Rolle. Bei Filmen ganz zu schweigen!

Selbst für die Leser, die nicht so sehr der Krimi-Fan von Nele sind, sollten es mal lesen. Absolut zu empfehlen. Mir hat`s auf jeden Fall sehr gut gefallen!
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baldestrasse1 zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 28.06.2013
Leseratte hat komplett recht. Das Buch ist eine MIschung aus Grisham Die Firma und irgendeinem Roman von Rasmunde Pilcher bzw. Uta Danella.Der Roman ruft alte Klischees ab. Die Handlung nimmt keine überraschenden Wendungen und ist auch irgendwie völlig einfallslos. Schade das ich das Buch gekauft und gelesen habe.
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Leseratte zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 04.04.2013
So, jetzt muss ich auch noch meinen Senf dazu geben und den Leuten Recht geben, die die story und Charaktere des Romans als komplett unrealistisch und realitätsfremd bezeichnen. Einige "Zufälle" und Begegebenheit sind derart abstrus und künstlich konstruiert, dass es z.B. unmöglich wäre, dieses Buch zu verfilmen.

Hier einige Beispiele: Alex Sontheim lernt diesen ach-wie-bekannten Sergio auf einer Party kennen, hat diesen aber vorher noch nie gesehen. Und das obwohl sie seit 12 Jahren in New York lernt und dieser Sergio einer der berühmtesten Geschäftsführer und Aktienbesitzer des Landes ist. Wie bitte soll das gehen?
Weiteres Beispiel: wer glaubt im Ernst, dass der Bürgermeister von New York City (!) alleine (!) frühmorgens mit der U-Bahn (!) durch die Gegend gondelt? Komplett realitätsfremd!
Oder: Als Alex am Ende in die Finger der Gegner gerät, wird diese in den Fluss geworfen, weil alle denken, sie sei tot... Sorry, aber welches Killerkommando handelt so und kontrolliert vorher nicht noch den Puls oder gibt nen Kopfschuss o.ä. ab, um sicherzugehen, dass die jeweilige Person auch WIRKLICH tot ist (und nicht nur bewusstlos, wie im Roman dagestellt)?
Und am lautesten lachen musste ich, als am Ende der brutale Killer ins (seltsamerweise überhaupt nicht bewachte) Krankenhaus spaziert, nen Arzt tötet, ins Zimmer geht und nen Schuss auf die zusammengeknüllte Bettdecke (!) abgibt. Natürlich guckt er nicht kurz nach, ob darunter wirklich ne Person liegt und diese WIRKLICH tot ist (diese kauert stattdessen im Bad nebenan). Mir würden noch 20 dieser Beispiele einfallen, aber es würde zu lange dauern, diese alle aufzuführen...

Mich wundert nicht, dass zuerst kein Verlag bereit war, dieses Märchenbuch zu veröffentlichen. Erst, nachdem Nele Neuhaus berühmt wurde und der große Reibach zu erwarten war, geschah dies. Ich finds eigentlich eine Zumutung, so geärgert hab ich mich über diesen Roman...
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Krimifan*78 zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 03.04.2013
Ich musste gerade lachen, als ich all die (vorwiegende negativen) Kommentare zu diesem Buch las. Exakt dieselben Dinge, die hier immer wieder aufgeführt werden, dachte ich mir beim Lesen auch: Sowohl die Handlung an sich, als auch das Verhalten der Personen ist dermaßen konstruiert und fernab jeglicher Realität, dass einem einige Passagen wahre Schmerzen bereiten. Verstärkt wird dies, wenn man - wie ich - andere Romane von Nele Neuhaus gelesen hat und bereits gewisse Ansprüche hat. Eine dermaßene Enttäuschung hatte ich i.S. Bücherlesen seit langer langer Zeit nicht mehr...
Daniel Golle zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 15.03.2013
Ich habe mir das Hörbuch gekauft. Spannung kam eigentlich fast nie auf. Ich habe einige Aspekte aus "Wall Street, Mr. Diamond von Douglas Franz und die Firma" erkannt. Teilweise waren die Namen der Wertpapiere fast identisch. Die Geschichte ist eine Hirnlose Zusammenstellung von guten Büchern von anderen Schreibern. Die Informatikgeschichte und die wirtschaftlichen Aspekte sind lächerlich. Da fehlt das Grundverständnis. Und der Schluss ist gern nach Rosamunde Pilcher.
Inge zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 04.02.2013
Ich lese für mein Leben gern Krimis. Zum ersten Mal ist es mir passiert, daß ich einen Krimi nach wenigen Kapiteln nicht nur aus der Hand gelegt, sondern in den Papiermüll geworfen habe. Das ganze Buch ist einfach eine Zumutung. Die Geschichte ist arg und vorhersehbar konstruiert, die Schilderung der Personen unglaublich platt und klischeehaft.
stefan08 zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 18.12.2012
Auch wenn einige der angeführten Kritiken durchaus berechtigt erscheinen habe ich es mir durchaus Spaß gemacht dieses Buch zu lesen. Vor allem da ich an wirtschaftlichen Themen sehr interessiert bin und es (noch) nicht allzuviele Krimis in diesem Gebiet gibt. Interessieren würde mich inwiefern das Buch auf echten Tatsachen beruht (zB. weist der Bürgermeister eine gewisse Ähnlichkeit mit dem ehemaligen New Yorker Bürgermeister Rudolph Giuliani auf)
hitch12345 zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 21.11.2012
als nele neuhaus fan bin ich ja gelegentliche patzer von ihr gewohnt, hier wundere ich mich aber nicht, dass ursprünglich kein verlag das buch haben wollte.

die charaktere sind fad: die perfekte alex, einstein-IQ, model-aussehen, es gibt keinen makel, nicht ein mal einen hauch von zwiespältigkeit. der hehre herr bürgermeister, ein edler ritter auf weissem ross der, nur seinen infantilen idealen folgend, es in der nordamerikanischen politik weit nach oben geschafft haben soll. der george clooney unter den mafia-bossen: das pure böse. auch hier null ambivalenz, auch er wie sämtliche figuren wie auf einem schachbrett eindeutig einer seite zugeordnet.

die sprache ist umständlich und hölzern. am telefon wird man ausschließlich "verleumdet". der aschenbecher quillt nicht über, nein: es liegen dort 15 zigaretten. wer zählt bitte, wieviele zigaretten im aschenbecher liegen ?

unvollständige dramaturgische linie. vitalis moralische niederlage besteht darin, dass alex ihm trotzt und die folter ohne zu reden übersteht. warum zum teufel erfährt er nach seiner verhaftung nicht einmal, dass sie überhaupt am leben ist und maßgeblich an seinem scheitern beteiligt war ? hier wird dem leser die tatsächliche höchststrafe für den schurken verweigert.

schlecht recherchiert. die ganzen computer-aktionen von justin sind aus informatiker-sicht völlig unrealistisch.
justins gegenspieler trifft es da nicht besser: er spaziert mal eben so ins media lab des MIT herein, allein die durchsuchung von justins böro wird ihm verweigert. hallo, gehts noch ?

ausserdem: der absolute top-killer, seit jahrzehnten "erfolgreich" in seiner branche, der unter druck steht weil er das erste attentat vermasselt hat - der schaut nicht nach, ob unter der bettdecke tatsächlich die zielperson liegt ?? nein, er feuert in die kissen, wundert sich nicht, warum am laken kein blut zu sehen ist und geht.

alles andere ist hier schon erwähnt worden, wenig gelungene szenenwechsel, krummer spannungsbogen etc.
Caro Berg zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 15.11.2012
Hallo zusammen, zu allererst bin ich der Meinung, dass alle Kritiker ein bisschen Recht haben. Unter Haien hat ein paar Klischees, ein bisschen von "Frauenromaneb", ein bisschen amerikanisches Wirtschaftsrecht, verwirrend viele Akteure und zwischendurch dachte ich, man merkt, dass der Thriller von einer Frau geschrieben wurde (durchaus nicht abwertend gemeint). Als ich ein Drittel des Buches - bis dahin noch nicht sehr beeindruckt - durch hatte, habe ich mich dabei erwischt, dass ich plötzlich nicht mehr aufhören konnte zu lesen. Ich habe zwar Stellen, die mir eher langweilig vorkamen, weil zum x-ten Mal beschrieben wurde, wie sich wer warum wie fühlt und warum wer was wie warum gemacht hat, einfach quergelesen. Aber unter dem Strich kann ich sagen, dass mich dieses Buch total gefesselt hat und ich fand es richtig schade, dass es plötzlich zu Ende war. Vor ein paar Wochen habe ich "Schneewittchen muss sterben", auch von Nele Neuhaus, gelesen. Dieses Buch empfehle ich denjenigen, die sich geschworen haben, keinen Nele Neuhaus mehr in die Hand zu nehmen und könnte mir vorstellen, dass sie ihre Meinung durchaus ändern könnten :-). Ich freu mich schon auf die übrigen Bücher von ihr!
Petra zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.11.2012
Ich habe das Buch im Sommer zu meinem Geburtstag geschenkt bekommen, immer wieder kurz reingeschaut um es dann doch wieder weg zu legen. Es hat mich - als eingefleischtem Krimi-Fan - einfach nicht angesprochen. Letztendlich habe ich mich die letzten 14 Tage damit herumgequält und kann es jetzt endlich zu den Akten legen... Zunächst das Positive: Frau Neuhaus hat sicherlich gut recherchiert und versucht die für Außenstehende nicht ganz einfach zu verstehenden Hintergründe und Zusammenhänge des Investment Bankings einigermaßen nachvollziehbar darzustellen. Auch finde ich (als Frau) es wohltuend, dass auch einmal eine weibliche Hauptperson die Handlung bestimmt. Das war´s aber schon des Guten. Den negativen Rest möchte ich nicht groß wiederholen: Klischees, Langatmigkeit, unglaubwürdige und mit menschlichem Sachverstand nicht nachvollziehbare Handlungen und Geschehnisse, unangebrachte Szenenwechsel die eine Spannung nicht aufkommen lassen...usw. Spätestens an der Stelle als Frau Sontheim in "James Bond Manier" den Erschießungstod des Mafiabosses Vitali verhindert habe ich nur noch quer gelesen. Das war auch gut so!
Koko zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 03.11.2012
Mir hat das Buch nicht gefallen. Es gibt zuviele Personen. Da verliert man schnell den Überblick. Außerdem liest sich vieles wie ein billiger Groschenroman. Stahlblaue Augen, wie in Stein gemeißelt. Nee, nicht mein Ding. Und dann noch die vielen Zufälle, es kommt keine Spannung auf und die ganze Handlung ist an den Haaren herbei gezogen. So verhällt sich kein einigermaßen kluger Mensch, und schon keine supertoole Bankerin. Warum ist sie eigentlich Deutsche? Sie hat nicht einmal mit Eltern, Geschwister o. ä. telefoniert. Da hätte sie auch gut Amerikanerin sein dürfen. Und welcher Computerspezialst macht solche Aktionen und fälscht Risepässe?? Nee, gut das die " von Bodenstein" Romane um Längen besser sind . Es wäre besser gewesen, Frau Neumann hätte diesen Roman im Schuppfach gelassen. Da wollte wohl jemand noch schnell etwas Geld verdienen. Schade!
Kurt Bahm zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 20.10.2012
Schon auf den ersten Seiten begann ich mich zu ärgern: Die junge Dame ist also 35 Jahre alt, hat schon 12 Jahre „Wall Street Erfahrung“, zuvor studiert in Deutschland und in England. Hat sie Abitur mit 12 gemacht ? Gut, könnte man noch als künstlerische Freiheit abtun. Weiter geht es damit, dass die Dame wohl auch noch in Kampfkunst ausgebildet ist, denn schließlich schlägt sie auf den Stufen des Metropolitan Museums zwei ausgewachsene Kriminelle zusammen. Welch ein Zufall, das bedauernswerte Opfer ist (außer dem Leser) natürlich eine weltberühmte Opernsängerin. So verwundert es auch nicht mehr, dass die Dame außergewöhnlich schön und außerdem eine Granate im Bett ist. Kein Wunder, dass sich die mächtigsten Männer New Yorks in sie verlieben.
Ganz schlimm ist aber die Konstruktion des Romans als solche: Man nehme eine Stadtkarte zur Hand, zähle die Locations auf, die jeder New York (besser Manhattan) Tourist kennt, wie Central Park, Battery Park, Fifth Avenue, Schifffahrt Circle Line usw. auf). Dann klaue man sich aus Hollywood sämtliche Klischees der Mafia-Filme und rühre das Ganze zu einem literarischen Brei zusammen. Das literarische (es fällt mir schwer, das Wort überhaupt zu benutzen) Niveau ist irgendwo zwischen billigen Kurzgeschichten in Hausfrauenzeitungen, Groschenromanen und der Bildzeitung (Sorry, liebe Bildzeitung) anzusiedeln.
Es ist mir ein Rätsel, warum sich die Autorin im Vorwort darüber wundert, dass kein Verlag bereit war, diese Farce von einem Roman zu drucken. Ein noch größeres Rätsel ist, warum es der Verlag es doch noch getan hat. Ich kann es mir nur so erklären, dass der Verlag im Zuge des Erfolgs von anderen Romanen der Autorin gedacht hat, er könne jetzt auch dieses Buch erfolgreich vermarkten.
Hat offensichtlich funktioniert, ich Trottel habe es ja gekauft. Nach einem Drittel des Buches habe ich es in den Müll geworfen und bereue jede Seite, die ich gelesen habe.
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Anke Arnhold zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 07.10.2012
Hallo erst einmal.
Ich habe das Buch unter Haien jetzt im Urlaub gelesen und war so gefesselt davon,das mein Mann zwischendurch gesagt hat vergiss das atmen nicht lach,bin ja ein absoluter Thriller Fan und für mich ist dieses Buch ein Thriller, ganz sicher,werde mir jetzt das Buch Tiefe Wunden holen und hoffe natürlich das ich genauso gefesselt sein werde,hoffe das unter Haien verfilmt ist oder wird,dann werde ich mir das auch anschauen auf jeden fall.Ich kann und werde dieses Buch auf jeden fall weiter empfehlen,jetzt bekommt es erst einmal eine Freundin von mir mal sehen was sie dazu sagt.
Olivia Mueller zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 30.09.2012
Platt, leider alles. Die Geschichte, die Persoen, die nie an Tiefe gewinnen, der Stil. Nun erfahre ich, dass es sich um Nele Neuhaus erstes Werk handelt. Aber der Roman war derart schlecht, und ich erwarte von einem Thriller bzw. einem Krimi nicht allzu viel. Das Buch hat eher Groschenheftniveau, dass ich erst einmal Abstand muss, bevor ich weiters von der Autorin lesen werde. Der Verlag hat sich und ihr damit keinen Gefallen getan, dieses unreife Erstlingswerk nachtraeglich verlegt zu haben.
S_H1 zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 25.09.2012
Ich verstehe den Hype um dieses Buch auch nicht. Für mich liest es sich wie eine Mischung aus billiger Mafia-Story , R. Pilcher und ein bisschen Follett (wobei ich letztgenanntem nicht zu nahe treten will!)
Ein Klischee jagt das andere und die Handlung findet ohne jegliche Überraschungseffekte oder Wendungen statt, immer vorhersehbar.
Die anderen Bücher von N.N. sind auch nicht frei von den üblichen Krimi-Plattitüden vieler deutscher Autoren, aber wenigstens spannend.
mexs zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 18.09.2012
ich bereue echt, für dieses buch geld ausgegeben zu haben. langweilig, voller klischees, abgedroschen, unglaubwürdig, schlecht abgekupfert von andern autoren (grisham, puzo, usw.) und sprachlich auf dem niveau eines groschenromans. eigentlich war ich neugierig auf die taunus-krimis der autorin, aber unter haien hat dazu geführt, dass ich nele neuhaus definitiv von meiner autoren-liste gestrichen habe. wenn ich mir so eine banale story reinziehen will, schaue ich fern. von büchern erwarte ich viel mehr.
Sisi zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 31.08.2012
Nele Neuhaus "Unter Haien" ist einfach genial. Ich konnte nicht aufhören zu lesen. Von Anfang bis Ende spannend, keine langweiligen Seiten zwischendurch. Klasse! Schade das Nele Neuhaus sonst nur Krimis mit wiederkehrenden Ermittlern schreibt, so was ist nicht meine Lesegeschmack. Aber Unter Haien ist Spitze.
Sabeth zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 20.07.2012
Ich schließe mich KaLeh an: wenn der Verlag dieses Buch schon veröffentlich, hätte es erst einmal gründlich bearbeitet werden müssen. Der Plot ist ja nicht mal schlecht, dafür aber die Umsetzung! Die Charaktere sind durchweg hölzern und unglaubwürdig, es gibt jede Menge Widersprüche, und man denkt immer wieder: so doof kann doch keiner sein! Ich habe das Buch nur durchgelesen, weil ich im Ausland war und nichts anderes zu lesen hatte! Mein erstes Buch von Nele Neuhaus, ziemlich sicher auch mein letztes.
L.Becker zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 27.06.2012
L.Be.
Ich habe bis jetzt fast alle Nele Neuhaus Bücher gelesen und fand sie recht spannend. Da ich Andreas Franz Fan bin liegt die Messlatte hoch. Unter Haien habe ich jetzt im Urlaub in 4 Tagen durchgelesen und fand ihn genial. Ein Cliffhanger nach dem anderen, man konnte kam aufhöhren.
Die Leser Meinung von KaLeh kann ich nicht nachvollziehen.
abc def zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 25.06.2012
es ist doch immer die Frage, was man erwartet... mir hat das Buch sehr gut gefallen! Ich fand es äusserst spannend, und es hat mich wirklich gefesselt! Mir fiel es schwer, das Buch zur Seite zu legen :-) Die Taunus-Krimis finde ich ebenfalls klasse. Die haben sich Buch für Buch immer mehr gesteigert. Ich freue mich schon auf den neuen Roman im Herbst.
KaLeh zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 18.06.2012
"Unter Haien" ist das erste Buch von Nele Neuhaus, und ich glaube ihr gern, dass sie sich freut, es nun endlich von einem "richtigen" Verlag veröffentlicht zu sehen. Dem Ullstein-Verlag hätte ich allerdings gewünscht, das Buch im Vorfeld ordentlich zu redigieren, denn so ist es schlicht eine Zumutung!

Es ist nicht nur die sprachliche Unzulänglichkeit, angefangen bei Widersprüchen á la: Man erkennt ihn zwar nicht, aber "sein Gesicht ist oft im Fernsehen und in den Zeitungen" zu sehen. Dass sich diese Floskel auch noch wenige Seiten später wiederholt, zeugt nicht grad von stilistischer Feinheit. Und auch die Beschreibung, dass Vitalis Augen "kalt wie Eis" sind, nervt beim 148 Mal doch gewaltig. Ein bißchen weniger Phrasendrescherei und etwas mehr Kreativität und Abwechslung in der Wortwahl wären schön gewesen.

Spannung will da auch nicht so recht aufkommen, und wenns dann doch mal spannend wird, wechseln Ort und Zeit und alles schein vergessen. So plätschert der "Thriller" seelenruhig vor sich hin, "unerwartete" Wendungen, die Spannung erzeugen und erschrecken sollen, sind so vorhersehbar wie das VaterUnser in der Kirche, und am Ende ist man froh, es endlich hinter sich gebracht zu haben und sich nun wieder einem guten Buch widmen zu können.

Das Schlimmste ist allerdings die Protagonistin. Nele Neuhaus möchte gerne eine superschöne, superintelligente, supererfolgreiche, Super-Karriere-Geschäftsfrau darstellen, geschrieben hat sie am Ende über ein verschüchtertes, unsicheres, kleines Mädchen, das obendrein zu blöde ist, das Offensichtliche zu erkennen! Und selbst wenn man denkt: Jetzt hat sie's, jetzt ist die Wahrheit ihr auf den Schoß gesprungen, schaut sie in Vitalis Augen, "kalt wie Eis", und verschließt die Ihrigen für jedweden klaren Fakt. Lustig und ein bißchen gefühlsduselig spring die Kleine auch mit jedem anderen Kerl ins Bett, der irgendwie Interesse erkennen lässt und übernimmt unbedacht dessen Meinungen und Ansichten, allerdings nur solange sie mit ihm, nicht mit einem anderen, zusammen ist. Da drängt sich mir die Frage auf, ob diese Supergeschäftsfrau auch nur zu einem einzigen selbstbestimmten Gedanken in der Lage ist...Kurz gesagt: Alex Sontheim ist eine Beleidigung für jede halbwegs intelligente, selbstständig denkende Frau! Für mich somit der erste und leider auch der letzte Neuhaus...
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FJay zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.06.2012
Ich denke, dass es sehr schwer ist, dieses Buch objektiv für andere potentielle Leser und Leserinnen darzustellen.

Meine persönliche Meinung ist sehr positiv. Die "Langatmigkeit" in den ersten 100-200 Seiten, finde ich sehr atmosphärisch und trägt sehr dazu bei wunderschöne Bilderlandschaften von New York City im Kopfe entstehen zu lassen. Jeden Restaurant Besuch und jeden Whisky der getrunken wurde fühlte und schmeckte ich, wie die portagonisten selbst. Ich finde das Nele Neuhaus hier ein wahnsinniges Gefühl für Imagination aufweist, wenngleich die Story an sich teils ein wenig vorhersehbar ist. Trotzdem hat sie es geschafft, mich zu überraschen.

Eines der Bildhaftesten und schönsten Bücher, die ich bis jetzt gelesen habe.

Hochachtungsvoll,
FJay
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F. Hausner zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 27.04.2012
Nachdem ich alle Taunus Krimi von Nele gelesen habe, war ich schon sehr gespannt auf ihr erstes Buch. Ist ja ein komplett anderes Genre. Also ich kann mich vielen Kommentaren nur anschliessen. Das Buch ist sehr spannend aber auch langatmig und es dauert eine ganze Weile bis es in die Gaenge kommt. Die Protagonistin selbst ist wohl etwas zu schoen, zu intelligent und manchmal auch zu tolpatschig und so wirkt die Geschichte etwas unrealistisch. Es tut aber der Tatsache keinen Abbruch, dass der Krimi wirklich sehr unterhaltsam ist. Mich fasziniert die Finanzwelt und daher auch Geschichten darueber. Mir hat auch der Finanzthriller "Blinde Vergeltung" von Bettina Buechel gefallen, da die Welt der Finanzspekulanten ziemlich realistisch geschildert wird. Und das Tempo auf den letzten 100 Seiten ist atemberaubend. Waere auch eine Rezension von der Krimi Couch wert.
Susanne El Tawiel zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 07.04.2012
Ich finde, das Buch macht süchtig. Man mag es gar nicht mehr aus der Hand legen. Vieles von dem was Frau Neuhaus 1998 geschrieben hat, hat sich doch inzwischen als Realität herausgestellt. Sicherlich werden viele Klischees bedient, aber man kann mit den Charakteren mitfühlen! und das Buch ist bestens dafür geeignet, einem ein verregnetes Wochenende zu abzukürzen. Es muss nicht immer alles so hochintellektuell zugehen.Belletristik-Bücher sind zur Entspannung und nicht zum Philosophieren und es entspricht leider unserer Zeit, das heute alles was nüchtern und hochintellektuell, aber sterbenslangweilig ist, von den Verlagen angenommen wird. Dieses Buch wwurde von drei Generationen gelesen - zwischen 20 und 85 Jahren und alle konnten es nicht mehr aus der Hand legen ! Ich kann es nur weiterempfehlen
joh_weisenberg zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 06.04.2012
Ich kann der Reihe von Vorrednern hier nur beipflichten, denn mehr als 40 Seiten dieses Werks sind für einen Leser, der anspruchsvolle, differenzierte Charaktere und gute Krimis gewöhnt ist, nicht zu ertragen. Es wurde eigentlich alles schon gesagt: Die Hauptfigur vereint als Kunstprodukt alle Klischees auf sich, die man sich so vorstellen kann, wird zwar als ausgesprochen intelligent und erfolgreich dargestellt, fällt aber bereits vor Seite 40 auf den offensichtlich größten Gauner der Welt herein und mit ihm ins Bett, der Mann, den sie eigentlich verdient hat, arbeitet sich in ihrer Abteilung die Rückseite wund, obwohl man ihm schon nach einer Zeile Beschreibung eine richtig nette Familie und Glück wünscht und zu allem Überfluß trägt die Scheinfirma, die die Protagonistin vereinen soll, als Namen auch noch die Anfangsbuchstaben des 'Mafiosos'. Wenn Nele Neuhaus erfolgreichen Frauen mit diesem Roman ein Denkmal setzen wollte, dann hat sie all diesen Frauen einen Bärendienst erwiesen, denn arm wäre die Welt dran, wenn wichtige Entscheidungen wirklich auf den Schultern einer solchen Frau lasten würden. Sorry, Nele, aber das war wohl nichts.
Krimitante zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 24.03.2012
kein wunder, dass kein verlag dieses buch wollte. (und jetzt schwimmt es auf der nele-neuhaus-erfolgwelle mit.) das ist heftchenroman, ausgewältzt auf ganze, langatmige, langweilige, 600 (!) seiten. stolze, schöne heldin und ach so klug, stolpert von einer dummen sache in die andere. schwarzweissmalerei pur. da die bösen, hier die guten. kein einziger charakter der auch nur ansatzweise interessant, weil differnziert, ist. kein satz in dem es nicht nur so von klischee trieft. das ist bei den thrilleromanen abgekupferter stoff auf arztromanniveau. grottenschlecht und altpapier. das gebe ich noch nicht mal an "oxfam" weiter. da würde ich mich schämen...
kiras frauchen zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 20.03.2012
nachdem ich hier einige kommentare gelesen hatte, war ich skeptisch. ich gebe jedoch jedem buch eine chance - und nach etwa 250 seiten wurde ich dafür auch belohnt.

der anfang sehr langatmig, durch die börsenbegriffe und abkürzungen, die sich zum teil erst 20 seiten später erklärten, und die vielen personen, war ich völlig verwirrt. nachdem dann aber genug im luxus gebadet wurde, war es richtig spannend. am ende sogar so, dass ich das buch gar nicht aus der hand legen mochte.

von nele neuhaus habe ich alle bücher gelesen. mir gefallen die taunuskrimis besser.
kianan zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 07.03.2012
Nachdem ich bei Krimicouch etc. die Kommentare zu diesem Buch gelesen hatte, blieb mir die Enttäuschung aus, dass es sich bei "Unter Haien" nicht um einen Krimi/Thriller im klassischen Sinne handelt. Auch wenn es einige Klischees beinhaltet und mir das Ende der Geschichte rund um das Thema Korruption, Gier und Eitelkeit von Anfang klar war, fand ich es dennoch als sehr spannend, kurzweilig und lesenswert.
Gulfyi zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 30.11.2011
Der Plot ist durchaus spannend angelegt. Die Schreibe allerdings ist langatmig und redundant und hat etwas von Schöner-Wohnen-Prosa. Ab Seite 94 ("Das Essen vom besten Feinkost-Caterer New Yorks war sensationell, der schwere, französische Rotwein ein Gedicht und die perfekt gemixten Cocktails trugen ihr Übriges dazu bei, dass Alex gar nicht merkte, wie schnell die Zeit verging.") las ich die unzähligen weiteren Beschreibungen nur noch quer. Die Autorin hat wenig Zutrauen in die Auffassungsgabe ihrer Leser/innen. 300 Seiten weniger hätten dem Werk gut getan.
Rene zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 20.09.2011
Ich habe mich tatsächlich durch dieses ganze unsägliche Klischeemonster durchgekämpft, weil es das erste Buch war, das ich mit meinem neuen E-Reader gelesen habe. Der E-Reader von Sony ist toll, das Buch eine biedere, einfallslose und geradezu furchterregend schlecht geschriebene Katastrophe. Wie blöd kann eine Hauptfigur, die dem Leser immer wieder als hochintelligent präsentiert wird, eigentlich sein, wenn sie die offensichtlichsten Dinge stets als Allerletzte kapiert? Die Groschenromansprache zieht einem die Schuhe aus. Natürlich wird stets "fieberhaft überlegt", Herzen "klopfen erleichtert", man ist "todmüde und gleichzeitig hellwach" und das "Blut rauscht in den Ohren". Für Pferderomane ist das okay. Ich kann und werde einen solchen Stil nicht mehr ertragen.
Bernd zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 20.09.2011
Offen gesagt, haben mich die vorrangegangenen Rezensionen stark überrascht. Die von anderen angeführte Spannung und interessanten Charaktere konnte ich nicht entdecken. Die Geschichte ist vorhersehbar, grundlos ausgewaltzt und vor allem klischeehaft. Wenn Rosamunde Pilcher je einen Thriller schreiben würde, wäre er ähnlich dem Roman "Unter Haien"sehr ähnlich.
Schurken hier, Helden da und eine Protagonistin, die sich irgendwie nicht richtig entscheiden kann, obwohl sie doch ab den Seiten 100 bis 120 alle wichtigen Fakten kennt. Der Leser weiß schon ab Seite 40 bis 50 wie der Hase läuft. Wo da die Spannung herkommen soll, war mir schleierhaft. Der größte Schwachpunkt ist jedoch die Protagonistin Alex Sontheim. Sie ist 35 Jahre alt, stammt aus Deutschland und ist der begehrte Star auf dem Gebiet von Firmenfusionen und -übernahmen an der New Yorker Wall Street. Dabei vereint sie noch alle guten Eigenschaften, die man im Geschäftsleben braucht und sieht zu allem Überfluß noch unsagbar gut aus. Trotzdem stolpert sie über mehrere Männerbekanntschaften durch diese Geschichte, so das man das Gefühl hat in einem Groschenroman gelandet zu sein. Also für mich eines der schlechtesten Bücher die ich je gelesen habe.
K.K. zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 01.09.2011
Ich fand es eines der BESTEN Bücher die ich je gelesen habe. Gut ich bin Bankkauffrau, so war das "Umfeld" für mich recht interessant, wobei ich zugeben muss nicht alle Begriffe die in dem Buch auftauchen erklären zu können *schäm.

Die über 600 Seiten in kleinen Buchstaben waren erst ein "kleines Hindernis" mich wirklich dem Buch "hinzugeben". Aber was soll ich sagen, nach keinen zwei Wochen hatte ich es durch. Ich muss sagen für mich war es wie eine mehrteilige Serie bei der man nach Aufhören des Lesens ganz gespannt ist wie es weiter geht. Am Anfang werden die ganzen Personen und die dazugehörigen Charakeren sehr gut beschrieben, man kann sich das Umfeld von Alex bzw. die mithandelden Personen sehr gut vorstellen -auch bildlich. Auch das Klientel "Mafia" hatte ich bisher so noch nie in einem Buch, ich fand´s echt super.

Gegen Ende des Buchs musste ich mich wirklich bremsen nicht quer zu lesen um schneller ans Ende zu kommen so spannend war es.

Ich fand es ein SUPER Buch was ich gerne an meine Freunde mit der besten Empfehlung weiterverleihen werden. Bei mir 98 ° Spannung.

Es ist wirklich KEINE einzige Seite langweilig, man will immer nur weiterlesen, weiterlesen, weiterlesen.
Christa Peters zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 14.06.2011
Alex Sontheim, eine junge Deutsche, hat sich in New York einen guten Ruf als Investmentbankerin geschaffen und Karriere gemacht. Sie ist intelligent und weiß, was sie erreichen will. Sie könnte sehr zufrieden sein mit ihrem Erfolg - doch sie will noch höher hinaus und fühlt sich geschmeichelt, als Sergio Vitali, ein attraktives und sehr reiches Mitglied der New Yorker Gesellschaft, um sie wirbt und sie in die Kreise der einflussreichsten und mächtigsten Männer der Stadt einführt - Alex fühlt sich am Ziel ihrer Träume und wird seine Geliebte - gefesselt von seinem Reichtum und seiner Macht.
Sie ahnt aber erst einmal nicht, dass Vitali in zwielichtige, kriminelle Geschäfte verstrickt ist und er kaltblütig und ohne Skrupel seine Ziele verfolgt und dabei auch über Leichen geht. Sie verschließt die Augen vor der Tatsache, dass auch Kollegen aus ihrer Firma dabei mitmischen und z.B. Insiderwissen über Aktiengeschäfte weitergeben und dafür die Hand aufhalten. Auch als Oliver, Journalist für die Financial Times, sie warnt, weil er Sergio Vitali für korrupt und sehr gefährlich hält und auch der Bürgermeister von New York, Nick Kostidis, sie darauf aufmerksam macht, dass Vitali eine zwielichtige Gestalt ist, glaubt sie den beiden nicht.
Aber dann wird auf die Familie des Bürgermeister ein Attentat verübt, das eigentlich dem Bürgermeister gegolten hat (seine Frau, sein Sohn und dessen Freundin werden dabei getötet). Erst dann fängt Alex an zu grübeln und beginnt, viele Dinge zu hinterfragen und stößt dabei auf eine Wand aus Lügen, Korruption, Betrug und Mord.

Dieses ca. 600 Seiten starke Buch beginnt in ganz ruhigem Fahrwasser; man hat Zeit, die einzelnen Protagonisten und deren Charaktere genau zu studieren und sie kennen zu lernen und sich in sie hinein zu versetzen. Man erfährt viel über die Finanzwelt und deren Machenschaften und Intrigen, über Mafiamethoden und das Leben der superreichen New Yorker und auch die Liebe kommt in der sehr spannenden und fesselnden Geschichte nicht zu kurz. Und dann, wenn so richtig Schwung in die Handlung kommt, dann mag man das Buch gar nicht mehr aus der Hand legen. Die einzelnen Szenen sind sehr intensiv und ausführlich geschildert - ein Wechselbad der Gefühle aller Art - und das Buch ist eine "solide, spannende Unterhaltung" - was der Autorin sehr wichtig ist.
Es ist das erste veröffentlichte Buch von Nele Neuhaus und man kann den Schreibsstil vergleichen mit dem von Crichton und Grisham.
Klaus Knölke zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 30.12.2010
Dieses ist mein erstes Buch der Autorin "Nele Neuhaus" und nach meiner ganz persönlichen Einschätzung und Berwertung ist es ein überaus spannendes und ebenso unterhaltsames wie informatives Buch - ich freue mich schon sehr auf das nächste "Neuhaus"!

Vor allem wünsche ich mir natürlich, dass schon bald alle Bücher dieser Autorin auch als epub-Version, als e-book erhältlich sein werden!
friedami zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 09.07.2008
Da ich erst die Taunus Krimis von Nele Neuhaus gelesen hatte, war ich ein bißchen skeptisch und wurde eines besseren belehrt. Ich konnte von diesem Buch nicht loslassen.Trotz der vielen Menschen ist alles stimmig und so spannend, dass meine Kinder mich nicht stören durften und konnten und ich erst zufrieden war, als ich die letzte Seite gelesen und eigentlich sogar enttäuscht war, dass ich nichts mehr von Nele Neuhaus zu lesen hatte. Einfach super
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Schrodo zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 16.04.2008
Dies ist das erste Buch von Frau Neuhaus und das zweite das ich gelesen habe. Eins vorweg, das nächste werde ich sicher auch noch lesen. „Unter Haien“ ist ein Krimi der auf seinen 567 Seiten (furchtbar kleine Buchstaben) an Spannung nichts zu wünschen übrig lässt.
Es handelt von einer Investmentbankerin Namens Alex, eines Sergio und eines Nick´s. Blondie Alex lieb und nett, sieht natürlich heftig gut aus und ist geschäftlich eine Supertussi. Sergio ist der böse Bube und Obermafiosi. Nick ist der gute Bube und Bürgermeister von New York. Das Buch fängt ziemlich easy an, die Spannung steigert sich im Verlauf stetig und wurde für mich zum echten Pageturner. Dass dieser Thriller, der in New York handelt, von einem deutschen Mädel namens Nele geschrieben wurde merkt man in keiner Zeile. Alle Achtung Frau Neuhaus…bin begeistert!
Marlene Bartels-Christ zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 10.10.2007
Schade, Daniel, dass du nicht länger durchgehalten hast! Denn tatsächlich gewinnt "Unter Haien" erst etwa ab der Stelle, an der du aufgehört hast du lesen, richtig an Fahrt.
Ja, das Milieu mag nicht jedem zusagen, aber meiner Meinung nach ist "Unter Haien" seit langem mal wieder ein Thriller, in dem es nicht nur um blanke Gewalt, ausgeweidete Leichen, perverse Psychopathen etc geht. Und mir gefielen gerade auch die Klischees, die ja - genau betrachtet - tatsächlich so vorkommen und die (vorhersehbare) Lovestory richtig gut. Richtig klasse fand ich die sehr fundierte gute Recherchearbeit. Das allein ist ein großes Lob wert.
Ich finde auch, man sollte ein Buch erst dann bewerten, wenn man sich bis zum Ende durchgebissen hat.
Ich gebe Unter Haien auf jeden Fall 95 Grad, denn ich habe mich selten so gut und spannend unterhalten gefühlt wie von diesem wahrhaftig gut geschriebenen Thriller. Auf die Verfilmung warte ich allerdings auch äußerst gespannt!
daniel zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 09.10.2007
der tolle Schreibstil und die gut ausgearbeiteten Charaktere von Nele Neuhaus machen leider noch kein spannendes Buch aus. Als Drehbuch für einen Film vielleicht klasse, als Roman leider nicht, denn alles ist so extrem vorhersehbar ( bis Seite 280, da gab ich leider auf ) und diese sich ständig wiederholende, total unlogische Gefühlsduselei von Alex ( ich würde schleunigst schauen, dass ich Land gewinne... ) haben mir gar nicht gefallen. Selbst schuld bin ich noch dazu, dass ich mir ein Buch im Banker-Millieu, welches mir irgendwie gar nicht zusagt, ausgesucht habe, da ich mich Gott sei Dank überhaupt nicht mit Fonds, Insiderhandel, etc auskenne und auch nicht auskennen will ( wer will das eigentlich schon? Geldgeile, schleimige Haie ? ).
Fazit: Wem ein gut geschriebenes aber klischeehaftes, ellenlanges und vorausssehbares Hollywooddrehbuch ( zumindest auf den ersten 280 Seiten, den Rest kann ich nicht mehr beurteilen, aber ich denk mir meinen Teil weiter bis zum Ende) im Banker-Mafia-Millieu gefällt kann gerne zuschlagen, der Rest Finger weg !!!
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Marcus Endrikat zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 16.08.2007
Ein wirklicher Knüller! Superspannend!
Habe das Buch hier auf der KC entdeckt und bestellt. Im Urlaub habe ich es beinahe schon auf dem Hinflug verschlungen. "Unter Haien" müsste verfilmt werden - großes Kino! Absolut empfehlenswert. Kompliment an die Autorin Nele Neuhaus. Ein Erstling mit Knalleffekt. Von mir gibt es für dieses Buch satte 98 Grad!!!
Andrea Neupert zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 25.07.2007
Eine super interessante Story in deren Verlauf man immer wieder von der Autorin überrascht wird.
Ich hatte zuerst "Eine ungeliebte Frau" von Nele Neuhaus gelesen, da die Geschichte in meiner Umgebung spielt, die Autorin bei mir im Ort arbeitet und ich dort auf einer Lesung bei ihr war.
"Unter Haien" habe ich mir dann natürlich auch gekauft und war genauso begeistert wie von Ihrem zweiten Roman. Ich freue mich schon auf ihr nächstes Buch.
Alina van de Sand zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 28.04.2007
Spitze! Ich bin begeistert! Unter Haien ist ein Thriller in allerbester Tradition, besser als der zitierte Grisham, der ja doch die Handlung seiner Bücher meistens in Gerichtssälen ansiedelt. Die Charaktere sind sehr ausgefeilt und detailliert beschrieben ohne zu langweilen, der eigenen Phantasie bleibt genügend Raum. Die Handlung ist spannend, atemberaubend! Übrigen finde ich, dass die Begegnung von Alex mit Madeleine WICHTIG für den Verlauf der Handlung ist, denn erst so lernt sie ja Nick besser kennen. Alles in allem: absolut empfehlens- und lesenswert. Schade, dass es noch etwas schwierig zu kriegen ist. Die Mühe lohnt sich aber!!! Lesen!!!
Anja S. zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 21.04.2007
Dieser Wirtschaftskriminalitaetsthriller erinnert zwar stark an Grisham, ist aber flott geschrieben und leicht zu lesen. Das Buch wird auch immer spannender, denn der Anfang ist tatsaechlich etwas behaebig. Ich werde mir auch weitere Buecher dieser Autorin zulegen.
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Gerlinde Metza zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 13.04.2007
" Unter Haien " ist für mich ein total guter Krimi, den ich mir unwahrscheinlich gut verfilmt vorstellen kann. Obwohl ich eigentlich früher keine Krimi`s gelesen habe, werde ich mir ganz schnell das 3. Buch von Nele Neuhaus kaufen. Das Buch ist absolut empfehlenswert. Ich kann es Allen ohne Einschränkung empfehlen. Hervorragend geeignet als Geschenk ohne sich zu blamieren !!
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Karen Küfe zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 09.04.2007
Ich bin sonst nicht unbedingt ein Krimileser, aber seit dem Roman "Unter Haien" von Nele Neuhaus hat sich dies verändert. Der Roman hielt mich von der ersten Seite an gefangen und ich konnte erst wieder aufhören zu lesen als die letzte Seite erreicht war. So ein spannendes Buch als Erstlingswerk, eine tolle Leistung. Alle Bekannten die das Buch nach mir gelesen haben konnten meine Meinung uneingeschränkt bestätigen.
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Annerose Mieschke zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 04.04.2007
Spannend von der ersten bis zur letzten Seite. Super geschrieben, toll zu lesen. Bin begeistert. So schnell habe ich schon lange kein Buch mehr ausgelesen. Faszinierend das Hintergrundwissen, man hat nicht das Gefühl einen Roman zu lesen. Es könnte das "echte" Leben sein.

Ich fange gerade mit der unbeliebten Frau an und kann es nach ein paar Seiten schon nicht mehr aus der Hand legen. Sie haben einen Schreibstil der mich fesselt und zu Ihren Büchern treibt. Schreiben Sie weiter...... schnell....
Simone Schreiber zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 01.04.2007
Das Buch ist nur zu empfehlen, von der ersten bis zur letzten Seite kann man mitfiebern und weiß doch erst ganz am Ende welches Ende die Storry wirklich nimmt.
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romimax zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 22.03.2007
Dieses Buch ist in seinem Genre eines der besten, das ich je gelesen habe. Ich kann es nur jedem empfehlen, der genug Zeit hat, dieses mitreißende Buch hintereinanderweg aufzufressen!
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Anja Schöppe zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.02.2007
Nele Neuhaus hat das geschafft, was ich niemals für möglich hielt.

Ein Krimi der mich fasziniert !? - Gibt es nicht.

JETZT SCHON !!!

Ich bin mir sicher, wir werden noch viel von dieser begnadeten Autorin hören.

Sehr empfehlenswert.
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Christiane Busch zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.02.2007
Ein Buch, das einen die Nächte durchlesen läßt und nicht mehr losläßt. Wunderbarer Schreibstil ! Spannend und fesselnd. Zudem spielt es in der Stadt New York, die mich fasziniert. Es macht Spaß, Bücher zu lesen, die von Orten handeln, die man kennt.
Ich warte auf weitere Bücher !
Die Autorin hat mittlerweile einen Main-Taunus-Krimi herausgebracht "Eine ungeliebte Frau". Sehr zu empfehlen. Weiter so !
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Adriane Setton zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.12.2006
Unter Haien ist exzellent recherchiert, detailverliebt und spannend bis zur letzten Minute! Dieses Erstlingswerk im Stil von John Grisham oder Ken Follet der aufstrebenden Thrillerautorin Nele Neuhaus hat es wirklich in sich. Wer John Grisham mag, wird Nele Neuhaus lieben. Lesen, lesen lesen!
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Sven Lundgren zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 19.09.2006
Ein echt superspannender Thriller, bei dem ich nicht verstehen kann, dass sich die Verlage nicht drum reißen und die Autorin das Buch mit BoD rausgebracht hat. Steht den "großen" in gar nichts nach! Spannung steigt, die Wechsel erhöhen dieselbe noch, weil man immer weiter und weiter liest um zu erfahren, was den Personen widerfährt. Tolle Story, sehr gut ausgearbeitete Charaktere, New York vom Feinsten und die Finanzwelt ganz von innen mit allen Facetten. Absolut lesens- und empfehlenswert!!
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Pia Kirchhoff zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 19.09.2006
"Unter Haien" ist für New York-Liebhaber ein absolutes Muss!!! Spannend, anrührend, mitreißend, alles dabei! Ich habe das Buch innerhalb von 24 Stunden verschlungen. Ich finde die Zufälle nicht störend, im Gegenteil, die Begegnung mit der Opernsängerin ist sogar ziemlich wichtig für den Fortgang der Handlung. Das Buch ist extrem spannend, die Figuren perfekt herausgearbeitet, es tut einem echt Leid, wenn man auf der letzten Seite ankommt. Also mein Tipp für alle, die mal richtig abschalten wollen: unbedingt lesen!!!
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Christa Clifford zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 18.09.2006
Unter Haien ist eines der Bücher, die man schon nach kurzer Zeit nicht mehr an die Seite legen kann, Spannung pur, man fühlt sich mittendrin im Geschehen - dank Nele Neuhaus' toller Recherchen ist dem Leser das Umfeld, New York, ganz nah. Eine fesselnde Geschichte, die Lust auf ihr nächstes Buch macht!
Theo Dicke zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 12.09.2006
Man benötigt ca. 50 Seiten um drinn zu sein. Aber dann hat das Buch einen gepackt. Die ersten 300 Seiten hatte ich am ersten Tag gelesen. Für den Rest brauchte ich auch nicht länger. Nachts um 2.30 Uhr hatte ich dann endlich das Ergebnis. Ein tolles Buch. So etwas habe ich schon lange nicht mehr gelesen. Weiter so.
Frau Neuhaus ich freue mich sehr auf Ihre Lesung und Vorstellung des neuen Buches bei uns in Sulzbach (Taunus).
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Tom Bornhofen zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.09.2006
Mein Kompliment an die Autorin, Nele Neuhaus. Ganz klasse recherchiert und wahnsinnig ins Detail verliebt ist es ihr im Erstlingswerk auf Anhieb gelungen, den Leser von der ersten bis zur letzten Minute in Spannung zu versetzen. Ähnliches habe ich in naher Vergangenheit nur bei Dan Browns Buch Sakrileg erlebt :o)
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Claudia Gnass zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 11.09.2006
Ich kann es kaum abwarten bis das neuste Buch von Nele Neuhaus da ist.
Unter Haien hätte ich am liebsten weiter und weiter gelesen vielleicht kommt ja noch ein zweiter Teil?
Yvonne Weber zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 09.09.2006
Unter Haien ist ein Buch, das man gelesen haben muss!
Es hat mich so fasziniert, ich konnte es nicht mehr aus der Hand legen. Kinder, Haushalt alles für 2 Tage auf Eis gelegt. Ich befand mich "Unter Haien" und wollte nicht gestört werden.
Mein Mann meinte schon spaßeshalber ich sollte aufpassen, dass mir nicht noch Haifischzähne wachsen!
Wirklich ein supertolles Buch!
Kompliment an die Autorin Nele Neuhaus!
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Camilla Altvater zu »Nele Neuhaus: Unter Haien« 08.09.2006
Ich kann mich dieser Kritik nur anschliessen, ich habe das Buch auch gelesen und war auf Seite 80 schon so gefesselt, dass ich mir gar nicht vorstellen konnte, was auf den anderen fast 500 Seiten noch alles passieren würde. Beste Unterhaltung auf hohem Niveau. Ein Buch, das fesselt und richtig Spaß macht.
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