Inspektor Jury kommt auf den Hund von Martha Grimes

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2006 unter dem Titel The Old Wine Shades, deutsche Ausgabe erstmals 2007 bei Goldmann.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.
Folge 20 der Inspektor-Jury-Serie.

  • New York: Viking, 2006 unter dem Titel The Old Wine Shades. ISBN: 978-0670034796. 341 Seiten.
  • München: Goldmann, 2007. Übersetzt von Cornelia C. Walter. ISBN: 978-3-442-31124-8. 415 Seiten.
  • München: Goldmann, 2009. Übersetzt von Cornelia C. Walter . ISBN: 978-3-442-46992-5. 415 Seiten.
  • [Hörbuch] Köln: Random House Audio, 2007. Gesprochen von Heikko Deutschmann. ISBN: 386604772X. 6 CDs.

'Inspektor Jury kommt auf den Hund' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Als Inspektor Jury eines Abends im Pub von einem äußerst redseligen Fremden angesprochen wird, will er eigentlich nur eines: In Ruhe ein Glas Wein trinken. Daraus wird jedoch nichts, denn die Geschichte, die dieser Mann namens Harry Johnson zu erzählen hat, zieht Jury sofort in ihren Bann. Johnson erzählt nämlich von seinem Freund Hugh Gault, dessen Frau, Kind und Hund ein Jahr zuvor auf mysteriöse Weise in der ländlichen Idylle Surreys verschwunden waren. Jury kann nicht anders und schaltet sich in die Ermittlungen ein. Keine Sekunde zu spät, wie sich herausstellt: Denn als Jury nicht nur mit Hugh Gault, sondern auch mit dessen tot geglaubter Ehefrau zusammentrifft, zählt er bereits eine Leiche zuviel und zwei Personen zu wenig im Umkreis von Harry Johnson  …

Das meint Krimi-Couch.de: »Hund, Katz und ferne Dimensionen« 72°

Krimi-Rezension von Eva Bergschneider

Der Titel des aktuellen Inspektor Jury-Romans von der amerikanischen Autorin Martha Grimes wird den Leser der deutschen Ausgaben an die Anfänge der Krimi-Reihe erinnern. Inspektor Jury schläft außer Haus und Inspektor Jury spielt Domino hießen die ersten Bände, die viele Krimi-Fans mit ihrem britischen Flair und feinsinnigen Humor begeistert haben. Inspektor Jury kommt auf den Hund ist nun der zwanzigste Band mit dem charismatischen Ermittler und seinem Freund Melrose Plant.

Eine Geschichte in der Geschichte

Der zur Untätigkeit verdammte Superintendent Jury lernt Harry Johnson im Pub »Old Wine Shades« kennen und hört seiner verrückten Geschichte zu. Sie passierte Harrys Freund Hugh Gault, einem Experten für Quantenphysik. Dessen Ehefrau Glynnis fuhr mit dem autistischen Sohn Robbie und dem Hund Mungo in das Dorf Lark Rise, um sich Häuser anzusehen. Nach der Besichtigung eines Cottages, machten sie sich auf den Weg zum so genannten Winterhaus. Seit dem gelten Mutter und Sohn als vermisst.

»Das war vor einem Jahr«
»Und...?« Er (Jury) wartete darauf, dass Harry Johnson die Leerstelle hinter dem »Und – « ausfüllte.
Harry zündete sich eine Zigarette an [..] und sagte»Der Hund kam zurück«.

Welche ist wahr?

Weitere Abende diskutiert Jury mit Harry über Hughs Schicksal, über Superstrings (nicht mit Wäsche zu verwechseln), elf Dimensionen und Schrödingers Katze. Tagsüber macht er sich auf die Suche nach der Wahrheit. In Lark Rise lernt Jury die kleine Tilda kennen, die heimlich auf dem Grundstück des Winterhauses spielt und nicht verraten will, was sie dort beobachtet hat. Melrose reist inzwischen nach San Gimignano/Italien und trifft den Besitzer des Anwesens, der düstere Erinnerungen an den Ort seiner Kindheit hat. Allmählich verschachteln sich mehrere Geschichten wie russische Matrjoschkas ineinander. Schließlich wird die Leiche einer Frau gefunden.

Quantenphysik und doch noch ein Verbrechen

Es ist für den Leser schwer, in diese bizarre Geschichte hinein zu kommen. Ebenso wie Jury, können die meisten nicht viel mit dem Wissenschaftler Nils Bohr und der Quantenphysik anfangen. Diese Theorien dienen in erster Linie als Gedankenspiele, die Harrys Erzählung begleiten. Jury kauft ihm seine Darstellung zwar nicht ab, kann sich der Faszination des Rätsels jedoch nicht entziehen. Die Nachforschungen bringen Fakten hervor, die Harrys Angaben scheinbar untermauern, Zeugen geben an, Mutter und Sohn gesehen haben.

Nachdem aus einem Vermisstenfall Mord wurde, steckt Jury in einer Ermittlung, bei der es um jede Sekunde geht. Unterstützung erhält er nicht nur von Melrose Plant, sondern von einem Partner auf vier Pfoten. Der Fall erinnert an ähnliche Verbrechen aus anderen Jury Romanen, er hat jedoch seine ganz eigene Dynamik. Der Autorin gelingt es, aus einer entrückten Story einen spannungsreichen Plot zu gestalten.

Augenzwinkern und Mystik

Einige der letzten Inspektor-Jury-Romane kamen etwas schwermütig herüber. Dagegen herrscht in Inspektor Jury kommt auf den Hund wieder eine lebensfrohere Stimmung vor, ähnlich wie in den anfänglichen Bänden. Die Long Pideltoner Clique spielt dabei eine eher nebensächliche Rolle. Das einst so illustre Privatleben von Trueblood, Vivian und Co. scheint etwas ausgereizt zu sein. Dafür kommen andere Nebenfiguren umso besser zur Geltung und sorgen für heitere Szenen. Wenn man Carol-Anne über den Verbleib ihres Ohrrings philosophieren hört, oder Mungo dabei beobachtet, wie er ein junges Kätzchen vor seiner Mutter versteckt, erscheinen sogar die Theorien über unsichtbare Dimensionen nicht mehr so wirklichkeitsfern.

Die leicht fantastischen Elemente und einen erzählenden Hund empfinden vielleicht einige Leser als gewöhnungsbedürftig. Als Spott auf die Betrachtungen zum Thema Quantenphysik sind diese Szenen allerdings treffend und witzig formuliert. Die Konfrontation einer verzerrten mit der realen Welt verleiht diesem Jury-Krimi seinen speziellen Reiz. Daher ist Inspektor Jury kommt auf den Hund vor allem für Leser, die sich nicht scheuen, ihren Helden in einer etwas skurrilen Variante der Reihe zu erleben, lesenswert.

Eva Bergschneider, August 2007

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Charlotte zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 20.05.2017
Die Kritiken hier können einen wirklich entmutigen. Ich habe mehrere Jahre davor zurückgeschreckt, dieses Buch zu lesen, obwohl ich ein riesiger Fan der Jury-Reihe bin. Jetzt bin ich durch mit dem Werk und muss sagen: so schlecht ist es nunmal auch nicht.
Neulinge sollten definitiv mit den ersten Büchern der Serie beginnen und nicht mit diesem. Aber für Jury-Liebhaber bietet das Buch in jedem Fall den gewohnten Charm.
Keine Frage die ersten 10 Bücher waren die besten und keines der neueren kommt da ran. Spaß beim Lesen hatte ich trotzdem nicht.
kritikaster zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 18.10.2016
langweilig, langweilig, langweilig - als buch hätte ich es niemals zuende gebracht, als hörbuch gings.
große angeberei mit quantentheorie und zehn dimensionen, und das auch noch endlos wiederholt...
und einen anständigen schluss hats auch nicht.
entweder man macht es so, wie die highsmith mit ihrem tom ripley oder es nimmt das übliche ende. das gute siegt.
aber so ein gewäsch am ende ist eine beleidigung für jeden krimifan
"ich werde sie jagen, bis ich sie kriege!"
na - ganz toll!
ich glaube, die gute martha hats nicht mehr drauf. sie sollte es lassen und sich aufs altenteil zurückziehen.
kohle müsste sie ja wohl genug haben, mittlerweile.i
olbolb zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 18.10.2014
Dieses Buch hat nichts von dem Charme der früheren Werke.
Sorry, absoluter Fehlkauf und ich war tapfer und habe bis zur letzten Seite alles gelesen.
Alles total kompliziert dargestellt und bereitet keine Lesefreude...
Bis zur Hälfte des Buches erkennt man keine wirkliche Struktur und auch das Ende versöhnt den Leser nur bedingt...
heikki-hexi zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 24.05.2011
ok - also für mich als Physik-Hasser war das Buch wahrscheinlich ein Fehlgriff - aber nicht nur deshalb! Total langweilig ... und die kurzen "Wiedersehen" mit der Truppe um Vivian und Trueblood waren einfach zu spärlich und weniger intensiv (u. a. auch kaum so witzig und spritzig) als früher. Genervt habe ich manche Absätze einfach so überflogen und einfach nur gehofft, dass ich bald das Ende der Fahnenstange erreiche. Uff - und das war dann auch nicht gerade berauschend!
Nadine Rosenbaum zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 04.09.2010
"Inspektor Jury kommt auf den Hund" ist ca. mein 15. Band dieser Reihe und unterscheidet sich eigentlich grundlegend von allen bisher gelesenen.

Immerhin gab es ein Wiedersehen mit Melrose Plant, dem unfreiwilligen Grafen, den man hier als Mitglied eines "alt"eingesessenen Herrenclub erlebt; ein schönes und passendes Detail bei Lord Ardry. Bei jedem Inspektor-Jury-Krimi lernt man die Hauptfiguren bisschen besser kennen, und das gilt auch für den vorliegenden Roman.

Die physikalisch-philosophischen Elemente (Niels Bohr, Quantenphysik, Superstring-Theorie etc.) fand ich etwas gewöhnungsbedürftig, aber auch daran habe ich mich schließlich gewöhnt. Auch an Überraschungen hat es nicht gefehlt; genau dann, wenn ich dachte, ich weiß, wie es weitergeht, kam es doch ganz anders!

Nur an das Ende kann ich mich nicht gewöhnen. Soviel sei verraten, der Schurke überlebt den Roman. Früher habe ich es etwas störend gefunden, wenn der Schurke am Ende ums Leben kam, was ja auch mal Mode war. Aber dieses Ende ist ganz und gar nicht zufriedenstellend.

Schade, denn der Roman hat mich sehr gefesselt, in nicht mal einer Woche zu Ende gelesen; und das, obwohl nicht mal Ferien waren.

Ich hoffe nur, der nächste Jury-Roman endet wieder besser.
Purzelina zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 15.06.2010
Leider enttäuschend, auch nach mehrmaligen Versuchen, insgesamt eine immer weiter abwärts fallende Qualitäts-Tendenz in den Inspektor-Jury-Romanen.
Die immer wieder auftauchenden gleichen Elemente werden nicht klarer (z.B. erwachsen-ernste Kinder, intelligente Hunde) die Handlung immer verworrener, die Charaktere noch verschrobener, das Ganze dadurch aber nicht liebenswerter.
Ms Grimes hätte einfach aufhören sollen nach, sagen wir, 4-5 Romanen...
ergo zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 22.02.2010
Ich finde, dass "Inspektor Jury kommt auf den Hund" eindeutig eine Steigerung gegenüber den letzten Büchern darstellt.
Grade dieses etwas offene Ende hat mir sehr zugesagt, obwohl es meiner Meinung nach einige Langstellen enthält.
Der Auftritt von Melrose als Niels Bohrgefiel mir auch.

Allerdings kann es in meinen Augen nicht mit den ersten Büchern und "die Treppe zum Meer" mithalten.
dodowo66 zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 17.11.2009
Ich habe die letzten 20 Jury-Krimis in Serie gelesen und bin nach wie vor begeistert. Auch wenn dieser Band anders ist als die anderen ist er dennoch nicht schlechter, halt einfach anders. Und wieso auch nicht. Nachdem man MG vorgeworfen hat, die einzelnen Stories ähneln sich zu sehr, kommt hier mal was anderes daher (die Stammtischrunde aus Long Pid nur im Hintergrund, den Kindern und Tieren bleibt sie allerdings treu), und das ist auch nicht schlecht. Mir gefällt eben der feine Humor, ich finde es herrlich, zwischendurch laut herauslachen zu können und schiefe Blicke von meiner Familie zu ernten...die vertrauten Charaktere sind eben vertraute Charaktere. Ich hoffe auch noch viele Inspektor Jury Krimis.
Jazzy zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 06.11.2009
Als ich dieses Buch zum ersten Mal gelesen hatte, war ich arg enttäuscht. Alles so verworren und ohne Sinn.
Nun habe ich es nach einiger Zeit mal wieder hervorgeholt und festgestellt, je öfters ich es gelesen habe, umso mehr gefällt es mir eigentlich.
(Sicherlich erkennt man nach mehrerem Lesen die Zusammenhänge besser).
Klar sind die ersten Bücher weitaus besser gewesen und man erwartete immer wieder eine Fortsetzung des vorherigen Buches, aber das wird auf Dauer langweilig.
Der gänzlich anderes Stil dieses Buches erscheint zuerst sinnlos, aber es werden immer wieder Parellelen zu bereits erschienenen Bänden gezogen.
Ich kann nur sagen: Öfters lesen!
Thomas Farnung zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 01.10.2009
Gerade eben habe ich das Buch fertig gelesen und mir mal die Kritiken hier durchgelesen. Ich wollte mal wissen ob die anderen Leser ebenso überrascht sind wie ich in Bezug darauf, was man davon halten soll. Interessant dabei ist, dass diejenigen, die hiermit ihren ersten Jury gelesen haben, diesen gut fanden, während Stammleser hiernach der Jury Reihe die Gefolgschaft aufkündigen wollen. Unter anderem mit der Begründung, dass wenn Frau Grimes nichts Neues mehr einfällt, sie es doch lieber ganz sein lassen sollte.Aber Hallo ? Wenn das nicht neu und anders ist als alle anderen Bände der Jury-Reihe, dann weiß ich nicht wie das sonst gestaltet sein sollte. Im Gegenteil: Ich fand, dass sich gerade in den letzten Bänden die Motive immer mehr wiederholten und die Charaktere zunehmend ausgereizter wurden. In diesem Band bestreitet Frau Grimes mal wirklich neue Wege, die mitunter etwasbizarr daher kommen, mich zumindest aber interessiert bei der Stange hielten. Auch das der Schluß gewiss nicht der allgemeinen Erwartungshaltung entsprochen haben dürfte, passt zum Gesamtbild.
Aber wahrscheinlich ist es genau die Tatsache, dass der Band eben nicht so ist, wie man es als Stammleser gewohnt ist und Erwartungshaltungen nicht bedient werden, was viele so verärgert. Ich fand den Band jedenfalls gelungen, gut geschrieben und sogar recht humorvoll.
Josie zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 02.09.2009
Obwohl ich ein Fan der Welt des Inspector Jury bin, ist dieses Buch zum Abgewöhnen. Die Autorin hat auch andere Bücher geschrieben, die ich gelesen habe. Dort wäre diese Handlung wesentlich besser aufgeben gewesen. Wenn diese Buch nicht als Urlaubslektüre gedacht gewesen wäre, hätte ich es nicht zu Ende gelesen. Fast Alles , was einen Jury-Krimi ausmacht, fehlt.
Pazuzu zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 03.08.2009
Mein erster Inspector-Jury-Roman war gleich eine Überraschung, denn er folgt keineswegs den traditionellen Mustern eines Kriminalromans, wie ich es erwartet hatte. Statt mit einem anständigen Mord wartet Martha Grimes mit einem Laien-Physiker auf, der den beurlaubten Inspector Jury Vorträge über eine angeblich spurlos verschwundene Frau und über Quantenmechanik, Schrödingers Katze, die String-Theorie und Paralleluniversen hält. Wie wollte Grimes daraus noch einen Krimi machen? Aber sie hat’s gemacht. Und mit was für einer grandiosen Wendung! Das Durchhaltevermögen hat sich gelohnt. Trotzdem ist der Roman ziemlich strange, denn in welcher Krimiromanwelt gibt es schon einen Hund wie Mungo oder eine Katze wie Schrödinger?
Maria-Luise zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 19.07.2009
Schade, nach " die Frau im Pelzmantel" habe ich mir diesen Inspector Jury -Krimi mal wieder gegönnt und bin so ent-täuscht. Das ist Papierverschwendung.
Ich habe mich ständig gefragt, was soll das. Gelesen habe ich es nur, weil ich das Buch mit in den Urlaub genommen habe und die anderen schon gelesen hatte, sonst hätte ich es nicht beendet.
Vielleicht sollte man auch als Schriftstellerin eine serie beenden, wenn einem wirklich nichts mehr Gutes einfällt.
Jo812 zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 17.07.2009
Was für ein Absturz. Spannungskurve gleich Null. Über die ersten 140 Seiten habe ich mich gequält und hatte dann einen Hoffnungsfunken das die Geschichte anzieht. Fehlanzeige. Quantenmechanik und Hundegeschichte waren keine gute Mixtur. Dialoge zum Einschlafen. Nach „Auferstanden von den Toten“ und „Karneval der Toten“ ähnlich schwach wie die Amerika-Krimis der Jury-Reihe. Gibt nur 40° mit Treuebonus. War der erste Grimes-Krimi den ich teilweise quergelesen habe!
Margareta Hiller zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 02.03.2009
Das ist und war mein letztes Buch über Inspektor Jury. Wenn ich Hundegeschichten lesen will, dann tue ich das. Ich kauf dann aber auf keinen Fall einen Grimes Krimi mit Inspektor Jury. Was der Hund so alles kann und herausfindet, wirklich süß, aber auch nur das, sehr enttäuschend. Es gibt ja zum Glück noch unendlich viel andere Literatur. Trotzdem - schade -
Loki zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 08.11.2008
inspektor jury kommt auf den hund ist mein erstes buch von mg und es hat mir sehr gut gefallen. besonders die leichtigkeit die nur sehr wenige autoren besitzen finde ich gut. ich kann es kaum erwarten die anderen bücher zu lesen. vor allen die gespräche zwischen jury und harry sind gut gelungen(vor allen die theorie der unvollständigkeit war ein spannentes thema was gar nicht so schwer zu verstehen ist wie sie auf den ersten blick scheint trotz nicht so guter note in physik). was ich aber noch besser fand war das man die gedanken von denm hund (der heißt übrigens mungo) sehr gut. immerhin hat man auch die gedangen von timmy erfahren und darüber wundert sich keiner. wieso findet man nur die gedanken von mungo unrealistisch als die des jungen. niemand weiß was hunde denken noch ob sie schlauer sind als wir (ich finde wir menschen sind nicht sehr schlau weil die meisten nich aus fehlern lernen). ich hoffe das die anderen bücher auch mit der selben leichtigkeit geschrieben sind wie dieses.
Anette Krüger zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 13.10.2008
Ich habe Inspektor Jury sehr geliebt, aber dieses Geschwafel und die unsinnige Handlung und diese Treffen im Pub sind das "Letzte". Hat MG das Buch wirklich selbst geschrieben? oder ist sie mit 77 schon senil! Ich habe ihren nächsten Band auch schon bereitliegen, weis aber nicht ob ich den noch lesen soll.
Bernie Bär zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 19.08.2008
Tja, was soll man dazu sagen?
Auch ich habe bislang Inspektor Jury einigermaßen gemocht, aber das war mit Sicherheit der letzte Roman dieser Reihe, den ich mir gekauft habe.
Zunächst 150 Seiten Langeweile, wobei ich mich immer gefragt habe, warum der Inspektor diesen Gault nicht sofort besucht hat. Und dann auch noch der sprechende Hund, der auch noch die Geiseln mit Hilfe einer Katze befreit...
Humor hatte das Buch, keine Frage aber einen Krimi stelle ich mir anders vor.
NoomiP zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 21.04.2008
ich fand das Buch ziemlich gut, vermutlich auch weil ich Quantenmechanik sehr interressant finde :) Die Geschichte war ein bisschen verwirrend, über den ganzen Erzählungen von Johnson habe ich doch glatt vergessen wie die echte Handlung verläuft. Insgesamt nicht schlecht, ich frage mich nur warum der Hund auf einmal sprechen musste, wär die Handlung sonst nicht aufgegangen? Dass Mungo und die Katze dann die Kinder befreien fand ich ein bisschen schwer zu glauben. Aber ansonsten ziemlich gut.
Marlies zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 10.04.2008
Lieber Gott wie furchtbar !!!
Ich habe ihre Bücher wirklich geliebt und verschlungen, aber jetzt werden sie immer bizarrer!Ich frage mich allen Ernstes wie man diesen zähen Mist überhaupt drucken kann! Hat das überhaupt ein Lektor gelesen oder hat der Verlag nur Dollar-Zeichen gesehen ?Wenn einem nichts Vergnügliches mehr einfällt, sollte man diese Reihe in Ehren beenden, anstatt hoffnungsvollen Fans damit das Geld aus der Tasche zu ziehen !Ich hoffe mich erinnert beim nächsten Buch dieser Reihe jemand daran, wie schlecht das letzte war, bevor ich wieder darauf hereinfalle und es kaufe !
Kayleigh zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 09.01.2008
Ich habe den aktuellen Grimes sehr genossen, der alte Charme der Long Piddleton und Co Truppe hat nichts von seiner Unterhaltsamkeit verloren, und das Zusammentreffen der 2 Köpfe im Weinlokal war der Einstieg zu einer unterhaltsamen und interessanten Geschichte.
Vielleicht hilft beim Mögen auch das man mal freiwillig Bücher von Stephen Hawking gelesen hat :)
silke zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 03.01.2008
Ich lese seit Jahren die Inspektor Jury-Serie und muss leider sagen, dass die Bücher immer schlechter werden. Der guten Martha fällt einfach nichts mehr ein! Wie gerne erinnere ich mich an die ersten Jury-Bücher, mittlerweile ist nur noch Langeweile angesagt. Schade eigentlich, aber genauso ist es. Gerade das letzte Buch "Inspektor Jury kommt auf den Hund" ist zäh wie Kaugummi und am Schluß habe ich das Gefühl dass die gute Martha gar nicht mehr wußte wie sie das Buch beenden sollte. Einfach nur wirr. Ich hoffe aber weiter.vielleicht ist das nächste Buch ja mal wieder wie vor einigen Jahren, nämlich ein spannender englischer Krimi!
Guntram zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 03.01.2008
Herzlichen Glückwunsch und vielen Dank an Martha Grimes, die mit diesem Jury endlich wieder ein sehr witziges und trotzdem spannendes Buch vorgelegt hat.
Ob man nun Physik, Quantenmechanik und Ähnliches versteht oder nicht, man kann sich doch schlau machen - wenn man will!
Für den Plot spielt das ja nicht wirklich eine Rolle.
Und ein sprechender (bzw. denkender) Hund, da kann ich gut mit leben.
Jedenfalls habe ich mich köstlich amüsiert und hoffe, dass irgendwann auch die nicht gelösten/aufgeklärten Rätsel/Fälle (wie z.B. die Halbsuspendierung Jurys) einen befriedigenden Abschluss finden.
lumos zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 06.12.2007
Das beste an diesem Buch ist die Optik. Sehr schönes Cover, aber der Inhalt. wirr und unglaublich langweilig.
Aber die endlosen, uninteressanten Dialoge sind ja inzwischen das Markenzeichen von Grimes.
Ich bin für´s erste bedient und werde mich lieber an Autoren halten, die intelligente unterhaltsame und fesselnde Krimis schreiben.
MelB1409 zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 03.11.2007
Ich mag die Jury Romane sehr, aber dieses mal wurde ich hart auf die Probe gestellt. In einem anderen Zusammenhang wurde mal Schrödingers Katze angesprochen und voller Stolz konnte ich verkünden, dass ich schon einmal davon gehört habe. Aber so richtíg erklären konnte ich es nicht. Dieses Buch war mir einfach zu hoch! Ich habe null Plan von Quantenphysik und dieser Mist hat ganze Seiten gefüllt. Puh! Da rauchte einem schon mal der Kopf und man hat sich überlegt, warum liest man eigentlich weiter!? Na, weil es nur besser werden kann! Wurde es zum Schluß auch, aber mittendrin blieb ich fast auf der Strecke...
Eva zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 26.09.2007
Ich kann meinen Vorrednern in diesem Forum nur zustimmen, selten wurden meine Erwartungen so enttäuscht (immerhin freut man sich als Jury Fan lange auf den Folgeroman).Wenn ich abstruse Theorien lesen will so kann ich mich an entprechende Quellen wenden, sicherlich wird meine Wahl da nicht auf Unterhaltungslektüre fallen Und vollkommen vorbei war bei mit das Interresse als noch der Hund anfing zu "sprechen" Was folgt als nächstes, "ermitteln "dann Stone und Mungo zusammen um Johnson doch noch zu überführen? Ein guter Plot und dann so lieblos geschrieben.Oder sollten der Autorin ihre Bücher zu trivial vorkommen und sie nach höherem streben als ihren Lesern ein schönes und auch vertrautes Leseerlebnis zu gönnen?
SabrinaW zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 24.08.2007
Als langjähriger Fan dieser Reihe - obwohl ich zugeben muss, dass die letzten Bände, einschließlich diesem, meine frühere Begeisterung eindeutig gedämpft haben - hab ich auch dieses hier gelesen, allerdings mit sehr gemischten Gefühlen.

Der Anfang war noch interessant, diese Geschichte über verschwundene, vielleicht entführte Personen samt Hund, wurde aber leider sehr schnell langatmig und nervtötend, wegen endloser Wiederholungen und Ausschmückungen des Prologs und bis hin zu den letzten 150 Seiten keinen wirklich neuen Erkenntnissen. Bis zu jenem Punkt fragte ich mich die ganze Zeit: "Wo bleibt denn die Krimi-Handlung"? Als sie dann endlich kam, war mir die Handlung dann zu wenig ausgeschmückt. Da hätte die epische Breite vom Mittelteil wesentlich besser gepasst.

Das endlose Geschwafel über Physik werden wohl nur ganz wenige Leser wirklich verstanden haben und der aktiv handelnde Hund hat die Story nicht gerade verbessert.
Einziger Lichtblick in diesem Buch war, dass Jury endlich seine tief verwurzelte Depression aus den letzten paar Bänden zu überwinden scheint.
Vielleicht wird ja das nächste Buch endlich wieder mehr an die ersten wesentlich besseren Bücher angrenzen! Erstleser sollten von diesem wirklich die Finger lassen und lieber ältere Bücher der Reihe lesen.
Kathrin zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 20.08.2007
Bisher habe ich jedes Inspektor-Jury-Buch mit Freuden gelesen. Dieses Buch hingegen ist das bisher Schwächste.
Seit "Auferstanden von den Toten", vermisse ich die sonst so erfrischenden Episoden in Long Piddleton mit Melrose und seinem Anhang, ebenso die Dialoge zwischen Carolanne und Jury.
Das Buch ist sehr verworren, eine rechte Handlung nicht zu erkennen - ebenso der Schluss - das wars und fertig.
Frau Grimes, Sie können das besser!
Patrizia Hahn zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 08.08.2007
Ich habe alle bisherigen Bücher von Martha Grimes gelesen.
Jetzt nachdem ich mit dem letzten Band durch bin, bin ich mir nicht sicher ob er mir gefallen hat.
Mein Wissen über Physik im Allgemeinen ist leidlich, aber von Quantenmechanik und Schrödingers Katzen habe ich auch nach dem Buch null Ahnung. Vielleicht bin auch nur einfach zu dumm.
Was ich Frau Grimes allerdings empfehlen kann, ist ein neuer Berater in Sachen Wein. Der, der ihr in diesem Buch zur Seite gestanden hat, hat nicht wirklich Ahnung von einem guten Tröpfchen.
Vielleicht lese ich das Buch noch einmal und entscheide mich dann, ob es mir gefällt oder nicht. Wer weiß?
nouri zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 07.08.2007
Vielleicht ist das Buch ja genial.- nur leider hab ich es nicht verstanden.
Die Reise ins philosophisch physikalische ist nicht so mein Ding, auch wenn es modern ist, Schrödingers Katze und so, mich nervts.
Die Story ging gut an und wurde zu einer großen Enttäuschung.
Téyja zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 06.08.2007
Ich habe vorher noch keins von martha Grimes Jury-Romanen gelesen. Ich fand das am Anfang zu wenig Handlung geschieht, und dann auf der ungefähr 300 passiert auf einmal so viel, dass man nicht mitkommt. Ich hätee auch noch eine Frage nähmlich: Warum gibt Rosa sich als Glynnis aus?
Marion zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 10.07.2007
sehr schön. wieder mal hunde, kinder (kleine mädchen) und einen - zwar nicht mehr so extrem - aber doch recht melancholisch angehauchten jury. welches der bücher lese ich eigentlich?

interessant finde ich, dass sich frau grimes entschlossen hat, einen erzähler zu "engagieren", der geschichten in der geschichte in der geschichte erzählt. warum gerade jury auserwählt wurde? egal. irgendwie müssen ja neue abenteuer ersonnen werden. und da jury sich mit racer überworfen hat und halb - oder gar nicht - oder doch - suspendiert ist, hat er zeit und muse in einem pub zu sitzen und sich im verlauf von ein paar abenden eine geschichte über eine verschwundene frau samt sohn und hund (aber der tauchte wieder auf) anzuhören. natürlich wird die geschichte auch melrose weiter erzählt, der sich bereitwilligst involiveren lässt.

ich finde dieses buch etwas besser als die vorgänger, obwohl frau grimes es nicht mehr schafft, an die ersten jury-romane anzuknüpfen. (dafür gibt es auch zu wenig veränderung - man hat das gefühl zeit und charaktere stagnieren.) an die vorkommenden kinder und hunde muss man sich ja einfach bereits gewöhnt haben. die wirft frau grimes ja immer gerne in ihre geschichten (und das ziemlich wahllos).

mal sehen, ob es mir vielleicht jetzt doch auch schön langsam reicht und ich nicht den schlussstrich unter die serie ziehen sollte (wenn es schon frau grimes nicht schafft).
Kallimache zu »Martha Grimes: Inspektor Jury kommt auf den Hund« 08.07.2007
Leider bin ich von diesem Buch enttäuscht.
Atmosphäre: Diesem Buch fehlt die Innerlichkeit, die z.B. die Anfangsbände auszeichnet. Die Figuren haben kein Innenleben, Gefühlsschilderungen fehlen, es dominiert die Erzählung der reinen Handlung. Und gerade die Einförmigkeit der Situationen (Gespräch zwischen 2 Personen) verliert an Spannung, bleibt blaß.
Figuren: Ich hatte sehr auf eine Weiterentwicklung der Figuren gehofft. Fehlanzeige. Alles bleibt, wie es wahr, nichts geht vorwärts. Weder die Lebensumstände ändern sich, noch das Gefühlsleben (das ja nicht einmal genügend geschildert wird). Die Crew in Long Pidd kommt zwar einmal vor - das wird aber nicht ausgekostet, man vermißt sie am Ende enorm.
Thematik: Es nervt extrem, daß Jury am Ende schon wieder Kinder retten muß. Und daß schon wieder Kinder Teile der Lösung bereithalten. Geht es auch mal ohne Kinder? Die Verschränkung der Erzählebenen (Hund vs. Personen) ist zwar witzig, aber nur für Tierhalter mit Hang zur Anthropomorphisierung interessant. Dann der bekannte Undercovereinsatz von Melrose: irgendwie lieblos. So auch der Abstecher nach Italien.

Insgesamt hatte ich das Gefühl, daß die Autorin sich gar keine Zeit für dieses Buch genommen hat. Es fehlt einfach an allem. Das Buch rauscht an einem vorüber, so daß die innere Reise, die man sonst mit Jury und Melrose macht, zum lieblosen Quickie verkümmert.
Ihr Kommentar zu Inspektor Jury kommt auf den Hund

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