Eisfieber von Ken Follett

Buchvorstellung und Rezension

Bibliographische Angaben

Originalausgabe erschienen 2004 unter dem Titel Whiteout, deutsche Ausgabe erstmals 2005 bei Lübbe.
Ort & Zeit der Handlung: , 1990 - 2009.

  • London: Macmillan, 2004 unter dem Titel Whiteout. 393 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Lübbe, 2005. Übersetzt von Till R. Lohmeyer & Christel Rost. ISBN: 3-7857-2220-6. 464 Seiten.
  • Augsburg: Weltbild, 2006. Übersetzt von Till R. Lohmeyer & Christel Rost. ISBN: 978-3828986909. 477 Seiten.
  • Bergisch Gladbach: Bastei Lübbe, 2007. Übersetzt von Till R. Lohmeyer & Christel Rost. ISBN: 978-3-404-15668-9. 461 Seiten.
  • [Hörbuch] Bergisch Gladbach: Lübbe Audio, 2005. Gesprochen von Franziska Pigulla. ISBN: 978-3-7857-3046-1. 6 CDs.

'Eisfieber' ist erschienen als HardcoverTaschenbuchHörbuch

In Kürze:

Oxenford Medical ist eine kleine pharmazeutische Firma in der Nähe von Edinburgh. In ihrem Forschungslabor gilt die höchste Sicherheitsstufe. Doch dann geschieht das Unvorstellbare. Ein Trio skrupelloser Gangster verschafft sich Zutritt zum Hochsicherheitstrakt. Ihr Ziel: ein Behälter mit einem tödlichen Virus. Toni Gallo, die junge Sicherheitschefin von Oxenford Medical, hat im Moment ganz andere Sorgen. Sie muss sich um ihre alte Mutter kümmern, ihr Ex-Freund macht Schwierigkeiten, und ein aufdringlicher Reporter folgt ihr auf Schritt und Tritt. Doch dann überschlagen sich die Ereignisse, und so macht sich Toni mitten in der Nacht auf den Weg. Es geht um ihren Job, um die Firma und um noch viel mehr. Stanley Oxenford, der Firmengründer, hat Haus und Hof verpfändet, um das Anti-Virus zu entwickeln. Miranda und Olga, seine erwachsenen Töchter, gieren nach dem großen Geld. Nigel, Elton und Daisy, die Diebe, wollen das Virus zu ihrem unbekannten Auftraggeber bringen, ohne Rücksicht auf die möglichen Folgen. Und zwischen allen steckt Kit, Stanleys missratener Sohn, der seine Spielschulden begleichen muss und bereit ist, dafür Kopf und Kragen zu riskieren. Alle Wege führen zusammen im Landhaus der Familie in der schottischen Einöde, während über den Highlands ein Schneesturm von ungeahnten Ausmaßen heraufzieht.

Das meint Krimi-Couch.de: »Terrorismus mit Biowaffen oder Familiendrama?« 70°

Krimi-Rezension von Peter Kümmel

In der Nacht zu Heiligabend herrscht höschste Alarmstufe bei Oxenford Medical, einer schottischen Firma, die Impfstoffe entwickelt. Antonia »Toni« Gallo ist seit kurzem Sicherheitschefin und hat als solche den Ehrgeiz, alles menschenmögliche zu tun, um Gefahren fernzuhalten. Keiner nimmt also die Sache ernster als sie selber, als zwei Proben aus einer neuen Experimentierreihe fehlen, die höchster Geheimhaltung unterliegen. Natürlich kann es dafür eine harmlose Erklärung geben. Vielleicht hat einfach jemand vergessen, die Entnahme zu protokollieren. Doch solche Ausreden lässt Toni nicht zu. Alle Mitarbeiter, die Zugang zum Hochsicherheitslabor haben, werden, wenn es sein muß, mitten in der Nacht in ihrem Urlaub kontaktiert. Schließlich bleibt nur noch ein Techniker übrig. Er wird in seinem Haus aufgefunden, aus Nase und Ohren blutend. Kurze Zeit später stirbt er. Man stellt fest, dass er ein Versuchstier aus dem Labor mitgenommen hat und sich an ihm mit einer tödlichen Krankheit infizierte.

Diese Episode ist jedoch nur die Vorgeschichte zu einem Ereignis, dass zu einer der größten Katastrophen des Landes führen kann. Denn skrupellose Verbrecher planen einen Coup, für dessen Ausführung sie sich der Hilfe von Kit Oxenford, dem Sohn des Firmeninhabers, bedienen. Dieser wurde nach einem von Toni Gallo entdeckten Betrug aus der Firma entlassen, hat hohe Spielschulden und ist auf seinen alten Herrn nicht mehr gut zu sprechen. Um so erstaunter ist der Vater, dass Kit gemeinsam mit der ganzen Familie das Weihnachtsfell im Landhaus in Steepfell verbringen will, nichts davon ahnend, dass dies Kit nur als Alibi dienen soll.

Doch von Anfang an klappt nichts so, wie es soll. Aber nicht nur bei der vierköpfigen Verbrecherbande geht Schritt für Schritt alles schief, auch auf Seiten des Gesetzes gibt es Überraschungen zuhauf. Hauptschuldiger daran ist ein Schneesturm, der über Schottland tobt und die Straßen an Weihnachten zunehmend unpassierbar macht. Dies führt schließlich dazu, dass es die Verbrecher schließlich auch nach Steepfell verschlägt, wo es in den Morgenstunden des 1. Weihnachtsfeiertages zum großen Showdown kommt.

In gewohnt rasantem Tempo lässt Ken Follett seinen Lesern wieder mal keine Atempause. Die Handlung von nicht viel mehr als zwei Tagen – und vor allem Nächten – wird auf den 460 Seiten im Stundentakt aus wechselnden Perspektiven und mit zahlreichen Ortswechseln erzählt.

Trotz allem kein Follett von gewohnter Art und gewohnter Qualität. Dazu bleibt der britische Thrillerautor hier viel zu oberflächlich. Angekündigt ist Ken Folletts »Eisfieber« als Wissenschaftsthriller, doch zwischen die Thrillerhandlung versucht Follett noch ein Familiendrama einzubetten, bedient sich dazu jedoch viel zu eindimensionalen Charakteren. Einem alternden begehrten Witwer, dessen Ferrari origellerweise blau ist. Dem egoistischen Sohn, der beleidigt ist, als Papa kein Geld mehr rausrücken will. Den beiden Töchtern, die Angst um ihr Erbe haben, als Toni dem verwitweten Vater Avancen macht. Brutale Verbrecher, die den Grips nur in den Muskeln stecken haben, ihre Gefangenen aber nicht töten, da sonst das Buch zu Ende wäre. Ein in seiner Ehre verletzter Ex-Freund, der es der Verflossenen gerne heimzahlen möchte, ein typischer Reporter, und, und, und …

Nach den ersten Pannen ist dem Leser schnell klar, wie es weiter geht und die Handlung ist viel zu vorhersehbar. Neben zwei kriselnden Ehen hat der Autor auch noch gleich zwei Liebesgeschichten eingebaut, die mit dafür sorgen, dass der Schluß doch allzu weichgespült ist.

Verblüffend: der Mangel an Mobiltelefonen. Entweder verlegt oder mit leerem Akku. 17- und 15-jährige Jugendliche im Jahr 2004, die kein Handy besitzen, obwohl die Eltern vermögend sind. Nicht sehr glaubhaft, aber zwingend notwendig, damit die Spannung aufrecht erhalten werden kann.

Doch selbst ein schwacher Follett ist besser als so mancher Thriller. Spannend ist der Roman allemal und vermag mit Sicherheit gut zu unterhalten, vor allem, wenn man die Muße findet, ihn in Echtzeit zu lesen. Wiederholungen in seinen Themen kann man Follett schon gar nicht vorwerfen. Doch alle weiteren Gedanken an die Handlung sind vergeudet und überflüssig, auch wenn das aktuell brisante Thema Terrorismus mit Biowaffen Stoff für mehr bieten könnte.

Ihre Meinung zu »Ken Follett: Eisfieber«

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Harald zu »Ken Follett: Eisfieber« 06.10.2017
Gleich vorweg. Ich hab nach 142 Seiten das Buch weggelegt, obwohl es ganz gut angefangen hat. Irgendwie ging's dann nur noch um die Familiengeschichte und vor allem um die "möchte gern" (Liebes)Beziehung zwischen den beiden Protagonisten. Den Erzählstil fand ich dann doch relativ oberflächlich und teilweise "kindlich". Fast schon so wie in einem Groschenroman. Ken Follet hat bisher sehr unterschiedliche Romane geschrieben, die überwiegend brilliant sind. In diesem Fall kam nur Trivialliteratur dabei heraus. Ich kann mir aber vorstellen, dass es dennoch Menschen gibt, denen das Buch gefällt.
Mike Pape zu »Ken Follett: Eisfieber« 07.06.2012
Es ist mir völlig unverständlich, wie man diesem Buch noch etwas Positives abgewinnen soll. Die Handlung ist stümperhaft zusammengebastelt, einzelne Handlungsstränge sind völlig unpassend, es wirkt, als hätte Follet einen Thriller und einige Beziehungsdramen zwanghaft zusammengefügt.
Die Charaktere sind nicht nur eindimensional, sondern meist absolut unglaubwürdig. Am besten ist hier noch Stanley Oxenford dargestellt. Aber sein Sohn Kit zum Beispiel: In guten finanziellen und familiären Verhältnissen mit tollen Eltern und recht guten Geschwistern aufgewachsen, hat er sich zu einem spielsüchtigen, hasserfüllten Kriminellen entwickelt. Und trotzdem hat er es geschafft, quasi ganz nebenbei, noch ein genialer, renommierter IT-Experte zu werden. Wie soll das zusammenpassen? Dann der Streit zwischen Tony und ihrem neidischen Ex-Ehemann ist völlig an den Haaren herbeigezogen. Woher komt um Himmels Willen sein Neid oder Haß? Warum wehrt Tony sich nicht? Dieses nicht enden wollende zähe Ausweichen von ihr liess mir beim Lesen die Galle hochkommen. Dann muß sie auch noch ihre Mutter aus dem Heim abholen und zum Labor mitnehmen. Was hat die Dame da zu suchen?Dann noch dieser künstlich in die Handlung eingebaute Reporter. Er taucht mitten im Schneesturm an Weihnachten auf, hat auch noch einen Welpen als Geschenk dabei. Jetzt hat Tony ihre Mutter und einen Welpen, einen dämlichen Ex-Mann und einen skrupellosen Reporter am Hals, und soll doch eigentlich einen Einbruch in ein BSL-4 Labor aufklären (Biogefahr, die höchste existierende Sicherheitsstufe, mal auf der Zunge zergehen lassen). Kurz, dieser ganze Schlamassel hat den Effekt, daß die eigentliche Haupptsache, nämlich der (auch noch sehr dilettantisch geschilderte) Diebstahl eines gefährlichen Virus, vollkommen untergeht und verwischt und mit ihm die Wirkung des Buches. Fazit: Das war das zweitschlechteste Buch, daß ich je gelesen habe (Bis Seite 320). Ken Follet ist für mich NO-GO!
Ken Follet zu »Ken Follett: Eisfieber« 21.05.2012
Also es ist so .
Das Buch ist sehr dick aber spannend!
Ich persönlich finde das buch gut weil es dick ist und ich ken follet mag, nunmal heiße ich so und ich habe eigentlich keine ahnung was ich schreiben soll und daher tippe ich sinnlos auf der tastatur herum. Es gefällt mir so gut, dass ich in deutsch eine 3 stündige buchvorstellung mavhe, also muss das buch schon sehr gut sein, ansonsten könnte ich es ja nauch nicht mögen, kurze rede langer sinn ;D;Dich finde das buch gut, weil - lest den text einfach wieder von vorne dann versteht ihr meine Argumente, dieses buch zu lesenEISFIEBER
goldtoepfchen zu »Ken Follett: Eisfieber« 22.01.2012
Ich war entäuscht. Ich bin schärferes, verworreneres, undurchsichtigeres von Follet gewohnt. So unkritisch und langweilig.
Gut das ich es als Hörbuch nur geliehen hatte. Gekauft hätte ich es mir sicher nicht. Da ist ja mancher Tatort komplizierter und spannender. Einfach zu wischiwasche. Und mit der nette Teeniegeschichte wäre es sicher besser es als Jugendbuch zu vermarkten.
Mcduck zu »Ken Follett: Eisfieber« 19.12.2011
es ist mit Abstand eines der schlechtesten Bücher, die ich seit längerem gelesen habe. Die gesamte Story ist so etwas von vorausschaubar klischeehaft. Ich habe einzelne Kapital überschlagen und doch nichts verpasst. Ken Follett ist sonst wirklich ein guter Autor, deshalb kann ich nicht verstehen wie man so zusammenschreiben kann.
Malue zu »Ken Follett: Eisfieber« 06.10.2011
Eisfieber gehört für mich zu den Büchern von Follet der Kategorie , na ja geht so, schade diese Storry ist ehrlich gesagt keine die einen beim Lesen fesslet , doch es ist sicherlich auch eine Geschmacksache, für mich war dr Film auch nicht besser, Follet hat schon bessere Bücher Geschrieben.

Dennoch aber fand ich es erschreckend wie man in so einem Hochsicherhits Labor an das Virus kommen kann.
Bl4ck-Widow zu »Ken Follett: Eisfieber« 27.04.2010
Also Ken Folletts Buch "Eisfieber" ist alles andere als ein Wissenschaftsthriller nur weil dort ein Virus (Madoba 2) dort auftaucht. Ich bin wahrlich kein Realismusverfechter, aber bei diesem Buch häufen sich einfach zuviele Zufälle und wer die kriminelle Energie aufbringt ein todesbringendes Virus zu stehlen, schreckt auch nicht vor Mord zurück an einer Familie ! Letztlich bleibt aber alles Geschmackssache, was aber für mich bleibt ist das es ein kurzweiliges spannendes Buch ohne viel Tiefgang war !
PORDAGE zu »Ken Follett: Eisfieber« 30.01.2010
Ich kenne nur den Film und nicht die Literaturvorlage. Vielleicht ist das von Vorteil, vielleicht aber auch von nachteil gewesen für mich. Letzteres werde ich erst herausfinden, wenn ich das Buch -natürlich in der Originalsprache- gelesen haben werde. Die Verfilmung hat mir persönlich nicht gefallen. Alles sieht sehr künstlich aus: angefangen vom Schnee bis hin zu manchem Fehlgriff, was die Besetzung der Schauspieler angeht. Last but not least erinnerten mich die Dialoge gelegentlich an Rosemunde Pilcher Sets. Die Verfilmung leidet geradezu an mancher Oberflächlichkeit, wie man es gern im Fernsehen macht: entweder grobe Gewalttätigkeiten, Grausamkeiten oder triefend schlechte Lovestories und schlechte oder besser ungeeignete Schauspieler. Hoffentlich ist die Literaturvorlage besser.
Axel zu »Ken Follett: Eisfieber« 29.01.2010
Gestern habe ich mir die Verfilmung angesehen, schade um meine Freizeit. Bei dieser Story kann ich allemal auf dieses Buch verzichten. Natürlich werde Einige sagen, dass das Buch viel interessanter und spannender ist (das stimmt für viele Beispiele von Literaturverfilmungen). Nur hierbei handelt es sich ja nicht um Literatur.Die eigentliche Frage,worin überhaupt die Notwendigkeit besteht, in einem Labor Viren und dann die entsprechenden Gegenmittel zu entwickeln,außer im Streben nach Profit,bleibt natürlich von Herrn Follett unbeantwortet.Dass der Besitzer nun auch noch sein persönliches Vermögen für die Pharmafirma eingesetzt hat...,mir kommen die Tränen.
Deshalb 0°!
Merlin zu »Ken Follett: Eisfieber« 02.07.2009
ich habe das buch am anfang nicht so gemocht, das passiert mir hin und wieder bei follett. aber man muss die ersten 50 seiten durchhalten, dann wird es dafür umso spannender. vielleicht lag es aber auch daran, dass eigentlich schon feststand, wer die bösen und die guten sind. aber spannend war es. ich gebe dem buch 80°. ich hoffe nur, die verfilmung, die ja kommen soll, wird kein flopp. wäre schade für das buch.
muprl zu »Ken Follett: Eisfieber« 28.02.2009
Was haben bloß alle für ein Problem mit dem "Handyproblem"? Das scheint ja ein "Tick" von Follett aber auch von seinen Lesern zu sein. Da kann man doch echt drüber hinwegsehen! Es sei denn man ist ein gestrenger Realismusverfechter. Das bin ich nicht, und wenn es der Handlung oder der Atmosphäre dient, dann kann ein Autor von mir aus auch den Eifelturm nach Paris versetzen oder Johannes als Maria Magdalena interpretieren. Und beim besagten "Handyproblem" muss man doch echt sagen, dass das der Atmosphäre und der Spannung sehr zuträglich ist. Solche klaustrophobischen Szenierien, wie das einsame, eingeschneite Haus, sind zwar nicht ganz neu, aber hier doch sehr gekonnt umgesetzt. Ich fand das wirklich sehr, sehr spannend.
Ich kann auch nichts schlechtes daran finden, ein Familiendrama mit einzubetten - fleißige Krimileser und -gucker wissen doch, dass ein Großteil der Morde innerhalb der Familie passiert. Das stört absolut nicht in der Handlung, bereichert sie eher noch. Die Liebesgeschichte ist nett, ich freu mich über so etwas. Erhöht den Reiz, finde ich.
Allerdings stimmt es, dass "Eisfieber" als "Wissenschaftsthriller" nicht wirklich funktioniert. Diese Etikettierung führt in die Irre und lässt etwas anderes erwarten, als man dann tatsächlich vorgesetzt bekommt. Das führt natürlich zu Enttäuschungen.
Da sieht man mal wieder, wie wenig irreführende Werbung am Ende bringt.
Hapeer zu »Ken Follett: Eisfieber« 23.06.2008
Bei dem einen oder anderen Buch ist man froh, ein paar Euro gespart zu haben, indem man es erst einmal bei der Stadtbücherei ausleiht und dann erst über den Kauf entscheidet.

So wie bei diesem ...
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Karl-Georg zu »Ken Follett: Eisfieber« 20.05.2008
Tolle Story, leicht zu lesen, gute Unterhaltung, wenn auch manche der Charaktere etwas lieblos gezeichnet waren!
Die Sache mit dem wiederkehrenden Handyproblem nervt etwas.
Empfehlenswert!
Jana Leichsenring zu »Ken Follett: Eisfieber« 11.04.2008
Das war mein erstes Buch von Follet,es ist einfach geschrieben und von daher gut verständlich.Die Handlung war sehr bildlich ,die Geschichte mit den Handys schien mir doch bei so vielen Familienmitgliedern etwas zu ... ,es war aber trotzdem spannend und ich werde mir ein weiteres Buch von Follet kaufen.
Lisa zu »Ken Follett: Eisfieber« 03.03.2008
Ich bekam "Eisfieber" zu Weihnachten geschenkt und nachdem die Familienfeierlichkeiten beendet waren, zog ich mich in mein Zimmer zurück und begann zu lesen. Der Roman fesselte mich sofort. Dabei war es natürlich auch besonders praktisch, dass er auch um Heiligabend spielt. Ich konnte nicht aufhöen zu lesen und las ihn in der heiligen Nacht noch durch. Ich habe auch "Die Säulen der Erde" und "Kinder von Eden" gelesen, also kann ich sagen, dass "Eisfieber" zwar wohl kein typischer Follet-Roman , aber trotzdem sehr unterhaltsam und spannend ist.
Kleb_de zu »Ken Follett: Eisfieber« 27.01.2008
Dieses war mein erstes Buch von Ken Follet. Ich fand es von Anfang an spannend. Es ist sehr leicht zu lesen da die ganze Handlung auf zwei Tage verteilt ist und man sich die Personen gut merken kann. Allerdings sind zum Schluss die Mißgeschicke ein wenig häufig, so das die ganze Story an glaubwürdigkeit verliert.
Alles in allem aber ein spannendes Buch, das ich weiterempfehlen kann.
E.Pfeiffer zu »Ken Follett: Eisfieber« 25.01.2008
Ich empfand das Buch als reine Zeitverschwendung. Wenn ich das Buch nicht als Reiselektüre gekauft hätte, ich hätte es nicht zu Ende gelesen. Eine von Selbstzweifeln zerfressene Frau, Toni, und nichtssagende Gangster und das immer wieder kehrende Problem der nicht vorhandenen Handys macht das Buch nervig. Auch nimmt das Buch erst ab ca. Seite 200 ein wenig Fahrt auf, zuvor erinnert es doch sehr an eine Familientragödie. Aber auch das Ende empfand ich als sehr vorhersehbar so das ich abschließend nur sagen kann, mal wieder ein Ausrutscher von Ken Follett.
sydney75 zu »Ken Follett: Eisfieber« 19.11.2007
In einem Hochsicherheitslabor einer pharmazeutischen Firma nahe Edinburgh wird nach einem wirksamen Mittel gegen Viren gesucht. Natürlich hat man dort Ebola-ähnliche Teststämme, um die Wirksamkeit dieses antiviralen Medikaments gegen die schlimmsten Seuchen zu testen! Mit diesen Madoba-2-Viren sind die günstigsten Voraussetzungen für Bio-Terrorismus gegeben. Toni Gallo, die Sicherheitschefin der Pharmafirma hat alle Hände voll zu tun, um gegen jegliche Bedrohungen anzukämpfen - die schlechten und beängstigenden Pressemeldungen und Reporter sind also noch ihr geringstes Problem. Und tatsächlich kommt, was kommen muß - Heiligabend werden die Madoba-2-Viren aus dem Hochsicherheitslabor entwendet. Durch einen Blizzard sind die Diebe dazu gezwungen, einen Aufenthalt ausgerechnet bei dem Besitzer der Pharmafirma und seiner Familie einzulegen. Nun herrscht dort die totale Panik, denn auch in dieser Familie schwelen viele Konflikte zwischen den Geschwistern, dem Vater und seinem Sohn - die nun unter diesen Umständen zu Tage treten. Toni Gallo, die nun auch noch im Haus der Familie auftaucht, um den Diebstahl ihrem Chef direkt und persönlich zu melden, platzt inmitten die Geiselnahme der Gangster. In solchen Momenten erfährt die ganze Familie, wer wirklich Freund und Feind ist!
Der Plot ist ganz interessant, aber ich muß gestehen, mich stören die vielen Mißgeschicke - gerade die Geschichte mit den Handys. Die Story ist spannend, sehr ausdrucksvoll und bildlich beschrieben, aber diese Aneinanderreihungen ungünstiger Umstände sind doch etwas zu viel. Das läßt die ganze Geschichte dann doch wieder sehr unrealistisch wirken. In diesem Fall wäre weniger mehr gewesen!
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silke zu »Ken Follett: Eisfieber« 21.09.2007
Ich fand dieses Buch klasse und hatte es in Rekordzeit aus,weil ichs einfach nicht weglegen wollte.Meiner Meinung nach war es sehr spannend,gut geschrieben und schnell zu lesen.Auf jeden Fall besser als Die Leoparin,welches ich irgendwann abgebrochen habe.
Anki zu »Ken Follett: Eisfieber« 01.09.2007
Ich war etwas enttäuscht von dem Buch, da ich ansonsten ein Ken Follett Fan bin. Von seinen anderen Büchern bin ich es gewohnt, dass die Handlung doch noch in eine andere Richtung geht, als es der Leser hervorsieht. Doch bei "Eisfieber" kommt dieser Richtungswechsel nicht, wodurch der Roman kaum Sensationen hat und etwas monoton zu lesen ist.
anahola zu »Ken Follett: Eisfieber« 10.08.2007
Mein erstes Buch von Ken Follett. Es war gut, aber nicht weltbewegend. Da fand ich "Die Leopardin" schon spannender. Über ein Virus habe ich schon spannenderes gelesen.
Vanessa zu »Ken Follett: Eisfieber« 02.06.2007
Ich fand das Buch Eisfieber seht gut, auch wenn es sich alles an einem Abend und an einem Ort abgespielt hat!
Sehr spannend und teilweise brutal.
Trotzdem sehr gut gelungen und weiter zu empfehlen
katja zu »Ken Follett: Eisfieber« 20.04.2007
Ich persönlich mag das Buch „Eisfieber“ von Ken Follett weil es so schön formuliert und leicht durchzulesen ist. Der Hauptteil des Buches is ein Komplex aus unerschiedlichen Lebensgeschichten die am Ende zusammenlaufen. Die Handlung von nicht mehr als zwei Tagen und Nächten wird auf 460 Seiten im Stundentakt aus wechselnden Perspektiven und mit zahlreichen Ortswechseln in der ersten Hälfte erzählt. Follett verbindet in seinen Romanen Krimi, Erotik und Drama miteinander. In Eisfieber geht es im Krimibereich um das entwendete gefährliche Virus, dass vom spielsüchtigen Sohn des Firmeninhabers gestohlen wird. Hierbei treten ganz unterschliedliche kriminelle Persönlichkeiten auf. Und auch in diesem Buch arbeitet Follett mit fundierten Sachkenntnissen über Terrorismus und Biowaffen. Die Spielsucht von Kit, dem Sohn von Stanley, beschreibt nur einen kleinen Teil des Familiendramas, das sich zu Weihnachten im Haus von Stanley Oxenford abspielt. Als erotischer Part sind zwei Liebesgeschichten eingebaut. Einmal von der jungen Sicherheitschefin und dem gestandenen Firmeninhabers und von Oxenfords Enkel Craig der sich in Sophie, die Tochter des Verlobten von Craigs Tante, verknallt. Die Hauptfigur muß sich mit allen genannten Problemen und tritt zusätlich noch in Konflikt mit ihrem Ex-Mann und einem seiner Freunde, einem Reporter. Ich finde das das Buch hohen Unterhaltungswert hat und kann es jedem nur empfehlen.
Krimilotte zu »Ken Follett: Eisfieber« 17.02.2007
War mehr als enttäuscht von diesem Buch, da ich sonst eigendlich seine Bücher mag.
Dieses jedoch kann ich leider nicht weiter empfehlen. Ich empfand als sehr öde, langweilig und fad.

Teilweise sind Dinge für mich an den Haaren herbeigezogen und somit unglaubwürdig.

Dann kann man nur hoffen das das nächste wieder ein Knaller wird.
Agatha zu »Ken Follett: Eisfieber« 04.01.2007
"Eisfieber" war eines meiner vielen Weihnachtsbücher, und obwohl ich von anderen gehört hatte, dass das Buch zur Mitte hin stark an Spannung verliert, muss ich sagen, dass es mir gut gefallen hat. Die Tatsache, dass sich die geschichte ab de Hälfte des Buches nur noch an einem einzigen Ort abspielt, fand ich die entstehende Situation besonders interessant, da sich so eine Art stetiges Katz- und Maus- Spiel auf engstem Raum entwickelte. Zudem sind die Charaktere in all ihrer Fehlerhaftigkeit irgendwie sympathisch exzentrisch, was das Lesen noch angenehmer gemacht hat.
Sonja Verloop zu »Ken Follett: Eisfieber« 10.11.2006
Ich finde den Anfang und die erste Hälfte des Buches wirklich gut, aber ab der Mitte, wirds immer fader und fast schon vorhersehbar. Schade spielt der zweite Teil die ganze Zeit im Haus. Hat mir gar nicht mehr gefallen. Die Schauplätze von Kens Romanen empfinde ich teilweise als langweilig. Ich hätte mir mehr erhofft von diesem Medical Thriller.
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leseratte zu »Ken Follett: Eisfieber« 10.11.2006
ich hab das buch in 2 tagen "verschlungen" es ist das erste ken follett buch und werd mir jetzt auch noch andere von ihm holen . er hab das buch einfach genial geschrieben. ich leih da buch auch nur noch meinen freunden aus die es auch unbedingt mal lesen wollten. ich kann eisfieber jedem empfelen, der spannung mag.=)
Torsten Willems zu »Ken Follett: Eisfieber« 20.09.2006
Eisfieber ist durchaus im Mittelfeld der Ken Follett Bücher anzusiedeln. Zwar ist die Story wirklich durchsichtiger als beispielsweise bei "Der dritte Zwilling", dennoch liest sich das Buch flüssig und ist spannend. Meiner Meinung nach ist Eisfieber gerade bzgl. der Spannung erheblich besser als z.B. "Nacht über den Wassern" oder "Die Spur der Füchse", welches ich mir nicht bis zum Ende angetan habe. 71° sind auch aus meiner Sicht zu wenig.
Roger zu »Ken Follett: Eisfieber« 01.09.2006
Eisfieber gehört sicherlich nicht zu den besten von Follett.
Ich habe nicht alle gelesen, komme aber auf ca. sechs Bücher.
Wenn man davor Säulen der Erde oder auch der dritte Zwilling gelesen hat,
ist man sicherlich enttäuscht.
Das Buch hat keinen falls die Komplexität (wie bei S. d. E.)und die Figuren haben eigentlich auch keinen Charakter (Tiefgang) wie in Pfeiler der macht oder auch der 3. Zwilling.

Aber eine Bewertung von unter 70 ° finde ich doch nicht angemessen, da der Krimi absolut lesesüchtig macht. Meine Mitkritiker schreiben zwar zum Teil, dass sie enttäuscht waren,
aber anscheinend haben alle bis zum Schluss durchgehalten.
Wieso? Weil trotz aller Kritik (natürlich zum Großteil zurecht) der Thriller (Krimi) absolut spannend ist. Ich schließe mich ausnahmsweise mal der Rezession der offiziellen Krimi-couch Beurteilung fast uneingeschränkt an (kommt selten genug vor, siehe „Toxic“).


Ihr Roger
Babsi0312 zu »Ken Follett: Eisfieber« 20.07.2006
Kein Follett ist wie das andere.
Hier fand ich die Mischung zwischen Familiendrama und Biothriller recht unterhaltsam, mehr aber nicht. Eisfieber gehört nicht zu seinen besten Werken.
S_H1 zu »Ken Follett: Eisfieber« 14.06.2006
Ich habe alle Bücher von Ken Follett gelesen und fand die meisten spannend. Klar waren auch weniger gute dabei, aber so eine schwache Story wie in 'Eisfieber' hätte ich von ihm nicht erwartet. Als Wissenschafts-Thriller proklamiert erinnert mich das Buch mit seiner Aneinanderreihung billiger Klischees eher an Rosamunde Pilcher oder an amerikanische B-Filme.
Und dann noch das schmalztriefende HappyEnd..da hatte ich wirklich die Nase voll.
Ganz ehrlich - ich kann kaum glauben, daß dieser Quatsch von Ken Follett sein soll.
Aber ich hoffe, es war nur ein Ausreißer und der nächste Follett ist wieder ledenswert!
1 von 1 Lesern fanden diesen Kommentar hilfreich.
leena zu »Ken Follett: Eisfieber« 03.05.2006
Natürlich keins von Folletts stärksten Büchern aber trotzdem durchaus lesenswert und spannend. Mir gefällt an den Follett-Büchern vorallem, dass sie sich völlig unterschiedlichen Themen widmen. So ist kein Buch wie das andere.
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